Das wirtschaftliche Wachstum muss sich an den Menschen orientieren.
Natürlich kann sich die Wirtschaft auch ganz spezielle Kunden suchen, wie es z.B. die Rüstungsindustrie macht. Aber ohne die Hersteller von Kleidung, Brot und Schulheften ginge auch die Rüstungsindustrie den Bach runter.
Der Mensch als Mittelpunkt?
Das wirtschaftliche Wachstum muss sich also an den Menschen orientieren. Natürlich nicht an allen Menschen. Da gibt es bei der Wirtschaft eine eiserne Regel, dass sie sich prinzipiell nur nach denjenigen Menschen/Kunden richtet, die auch die verehrte KAUFKRAFT, also das Geld besitzen.
Und Menschen, welche kein Geld besitzen, können von der Wirtschaft nicht erwarten, dass sie ihnen ihre Wünsche erfühlt. Die Menschen ohne Geld müssen traditionsgemäß erst auf den Nikolaus warten.
Die Macht des Geldes
Also ist das Wachstum der Wirtschaft nicht nur von den Menschen anhängig, sondern auch von dem Geld. Und wenn nur noch eine Million Menschen in der EU genug Geld hätten, dann müsste sich die Wirtschaft nach den Wünschen und Bedürfnissen dieser einer Million Menschen richten. Und sie könnte nicht wachsen. Die meisten Kaufhäuser müsste man schließen, weil sie nicht mehr “rational” wären.
Natürlich bringen Investitionen die Wirtschaft in Bewegung, sie müssen aber SINNVOLL sein, sie müssen sich LOHNEN. Es muss also bei den Menschen-Kunden genügend Geld vorhanden sein, damit sich die Investitionen lohnen – damit sie Geld einbringen.
Gibt es keine lohnenden Investitionen mehr, ist das “Kapital” sinnlos.
“Sinnlose” Investitionen, z.B. in die Gesundheit oder in die Bildung, kann sich nur der Staat leisten…
Woher kommt das Geld?
Durch die Staats- und Privatverschuldung floss über lange Zeit immer viel Geld in die Wirtschaft. Sie konnte stolz wachsen und dabei viel Gutes tun.
Warum müssen sich aber die Staaten und die Privatleute verschulden, damit die Wirtschaft Gutes tun kann???
Weil die Staaten und die Privatleute einfach nicht genug Geld haben, damit die Wirtschaft richtig gedeihen und Gutes tun kann. Und das von Anfang an.
Das Wort zum Neujahr
“Am Anfang war das Wort…” steht in der Bibel.
Doch alle rational denkenden Menschen müssen sich einem anderen Satz beugen:
“Am Anfang war nicht genug Geld da und die Wirtschaft wuchs, und wuchs und wuchs…. Trotz dem Geldmangel.”
Es muss also für jeden rational denken Menschen erkennbar sein, dass es sich dabei um ein echtes Wirtschafts- WUNDER handelt. Denn ohne die Schulden könnte die Wirtschaft gar nicht wachsen…
Ein Dank an den Allmächtigen!
Photo: Gerd Altmann, via pixelio.de
Ich verstehe, dass ich gar nichts verstehe.
Umso interessanter ist, dass ich jetzt weiss,
was ich vorher schon ahnte.
Das “Perpetuum mobile” gibt es auch in der Wirtschaft nicht.