Nach angehmer Fahrt mit der Odenwaldbahn „VIAS“, sowie dem ICE der Deutschen Bahn, dem Check In im Hotel, besuchten wir das beeindruckende Museum „The Story of Berlin“ mit anschließender Besichtigung einer funktionsfähigen Atombunkeranlage. Die folgende Stärkung in einem Restaurant wurde durch einen Besuch auf einem der vielen Berliner Weihnachtsmärkte abgerundet.
Der Morgen des nächsten Tages – die Preisverleihung. Alle waren angespannt, wusste doch niemand, welchen der ersten fünf Plätze wir belegt hatten. Dieses bewusst inzenierte Geheimnis, das bis zur Verleihung geheim bleiben sollte, setzte uns doch unter einen gewissen Druck und Nervosität. Manch einer verglich diesen Moment mit seiner Schulzeit, der Moment, indem die Abschlussnoten bekannt gegeben werden.
Aufwand wie bei einem Fernsehpreis
Angekommen am axica-Kongresszentrum staunten wir, kannten doch alle Mitgereisten solch einen Aufwand, wie um die Veranstaltung gemacht wurde, nur aus dem Fernsehen, ebenso das Gebäude, das in ganz Berlin und darüberhinaus keinen Vergleich findet.
Nach der Bekanntgabe des strengen aber notwendigen Protokolls und allen weiteren Einweisungen bei den jeweiligen Projektverantwortlichen, begaben wir uns zu unserem Informationsstand, denn jedes Projekt erhielt die Möglichkeit sich nochmal zu präsentieren. Nach dem Besuch unserer Bundestagsabgeordneten, Frau Brigitte Zypries, Fachgesprächen mit hochrangigen Vertreter von Hilfs- und Rettungsorganisationen, einem TV-Interview von Manuel Feick, kam dann der Bundesinnenminster zu einem Besuch an unserem Stand vorbei und informierte sich über unser Projekt. Nach einem kurzen Smalltalk ging es dann in die große Halle der Verleihung.
Alle nominierten Projekte wurden wie bei der Oscarverleihung in einem kurzen Film vorgestellt. Und dann war es soweit. Nicht Fünfter, nicht Vierter, nicht Dritter, nicht Zweiter und dann die vorsichtige Frage unseres Kreisjugendfeuerwehrwartes: „Haben die uns vergessen“? Nein, haben sie nicht, nachdem der Sieger genannt wurde, begaben sich die sieben angreisten Kreisjugendfeuerwehrausschussmitglieder gemeinsam auf die Bühne, um dem Preis durch den Bundesinnenminister in einem wahrem Blitzlichtgewitter entgegenzunehmen. Unzählige Gratulanten, unfassbare Momente, Freude, Sicherheit, alles Gefühle, die nach und nach beim abendlichen Feiern in einem Restaurant am Potzdamer Platz und während der Heimreise am Folgetag Gewissheit brachten: Ja, wir haben es wirklich geschafft!

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