RETTUNGSDIENST

Auch während Silvester geben sie alles!

Es gibt auf dieser Welt Menschen, die haben schon viel gesehen, diese beiden Frauen, die zwei von 10/83/1 die haben alles gesehen. Stress, Gefahren, Leid aber auch Freude, Blut und Tränen, das macht ihren Beruf aus. Rettungsdienstpersonal wollte eigentlich keine von ihnen werden, aber sie sind es geworden und sie sind es geblieben.

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Es gibt auf dieser Welt Menschen, die haben schon viel gesehen, diese beiden Frauen, die zwei von 10/83/1 die haben alles gesehen. Stress, Gefahren, Leid aber auch Freude, Blut und Tränen, das macht ihren Beruf aus. Rettungsdienstpersonal wollte eigentlich keine von ihnen werden, aber sie sind es geworden und sie sind es geblieben.

Christina, sie war früher Mechanikerin,  mittlerweile gehört sie zu den besten Rettern. Dijana, die nur deswegen nicht Ärztin geworden ist, weil Weiß ihr überhaupt nicht steht, war Einzelhandelskauffrau.

Am 31.12.2011 haben die beiden Dienst, eine 24 Stunden Schicht.

08:00 Uhr: Wie jeden Morgen übernehmen die beiden den Rettungswagen (RTW) von den Kollegen und überprüfen ihn auf Vollständigkeit.

Der Vor-und Nachmittag verlief bis jetzt ruhig, bis jetzt erst einen Einsatz zu einem Fahrradunfall. Aber die beiden sagen, das sei an Silvester völlig normal, stressig werde es erst um kurz vor Mitternacht und damit werden sie Recht haben.

Wir haben jetzt 23:52 und ich bin mit den beiden unterwegs zu einem Rettungseinsatz, von der Leitstelle haben wir die Adresse und das Einsatzstichwort “Männlich; Zustand nach Messerstecherei; Achten sie auf Eigensicherung, Polizei ist mit alarmiert” bekommen. Innerhalb von 60 Sekunden müssen die beiden im Fahrzeug und auf dem Weg zur Einsatzstelle sein, von einem auf den anderen Moment von 0 auf 100. Mit Blaulicht und Martinshorn bahnt sich Christina ihren Weg durch die Straßen. Die Anspannung zwichen den beiden ist deutlich zu spüren. nach etwa 4 Minuten Fahrt sind wir am Notfallort eingetroffen schnell stellt sich heraus, dass ein junger Mann von einem Unbekannten zu Boden gestochen wurde. Der Wettlauf gegen die Zeit beginnt der junge Mann hat viel Blut verloren und schwebt in Lebensgefahr, parallel zum RTW wurde auch ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) mit einem Notarzt von der Leitstelle zum Einsatzort entsandt. Das NEF trifft etwa 3 Minuten nach uns ein und schnell ist entschieden, es darf keine Zeit verloren werden, der Patient bekommt einen Venenzugang und eine Infusionslösung, die Wunde wird verbunden und der Notarzt verabreicht mehrere Medikamente. Nachdem der Patient “Stabil” also Transportfähig ist wird er in beigleitung von Notarzt und Rettungsassistentinnen ins Krankenhaus gefahren wieder in anspruchnahme von Blaulicht und Martinshorn.

Für mich Persönlich waren die letzten 24 Stunden sehr spannend und interessant, während meiner arbeit habe ich viel gesehen und finde es unglaublich wie diese beiden Frauen ihre Schicht meistern, was ich an dieser Stelle noch einmal hervorheben möchte, in diesen 24 Stunden sind wir insgesamt 11 Rettungseinsätze gefahren. Und hatten es im Straßenverkehr nicht einfach, einmal wurden wir sogar fast, als wir mit 30 Km/h in ein Kreuzung zu einem Einsatz einfuhren fast von einem PKW gerammt. Ich ziehe meinen Hut für diese Tag täglich ausübende Arbeit, sie bereichern unseren Alltag ernorm ich bin mitlerweile selbst in eine Hilfsorganisation eingetreten und werde eine Rettungsdienstliche Ausbildung Ehrenamtlich durchlaufen.

Danke für diese tollen 24 Stunden !

Kommentare

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  1. Das sind die wahren Helden in unserem Land! Ihnen gehört mein Respekt und mein Dank.

    Alle Helfer- vom Rettungsdienst bis hin zur Altenpflege, Feuerwehr, Technisches HIlfswerk und auch die Polizei. ( etc.)

    Und was tun die Bürger? Motzen über ein Knöllchen -an dem sie selber schuld sind und maulen, wenn sie mehr Krankenversicherung zahlen sollen.

    Zudem müssen alte Werte wieder her und Familien müssen sich wieder stärken, statt auseinander zu triften.

    Wenn die Menschen nicht zu sich finden, dann wird das böse enden in diesem, einst sozialen Land.

    Herzlichst, Friedoline