INTERNET

VZ-Netzwerke schaffen Turnaround nicht

Kürzlich gab es die aktuellen Zahlen des IVW zur Online Nutzung deutscher Medien. Während “The Voice” Prosieben.de einen ordentlichen Schub verpasst, sind die VZ-Netzwerke wiederum die größten Verlierer sowohl bei den Visits als auch bei den PageImpressions.

Ob es unternehmerisch eine kluge Entscheidung war und ist, "dem schlechten Geld weiterhin gutes nachzuwerfen" ist zu bezweifeln.

Ob es unternehmerisch eine kluge Entscheidung war und ist, "dem schlechten Geld weiterhin gutes nachzuwerfen" ist zu bezweifeln.

Allein im vergangenen Monat Dezember gingen die Visits um 8% zurück. Der groß angekündigte Relaunch, der indes noch immer nicht fertig abgeschlossen ist, stellt sich somit scheinbar als Riesenflop heraus. Seit Mai 2010 haben die VZ-Netzwerke 83% ihrer Besucher (Visits) verloren. Bei den PageImpressions (PI) ist der Einbruch noch drastischer – ganze 90%.

 

Nach einem solchen Einbruch ist es fraglich, ob studiVZ & Co jemals wieder einen Turnaround schaffen können. Ob es unternehmerisch eine kluge Entscheidung war und ist, “dem schlechten Geld weiterhin gutes nachzuwerfen” wage ich zu bezweifeln. Holtzbrinck scheint sich schwer zu tun, den Stecker zu ziehen und einen Schlussstrich unter dieses Kapital zu setzen. Das dadurch noch mehr Geld verloren geht ist für Außenstehende offensichtlich – für die Eigentümer stirbt bekanntlich die Hoffnung als Letztes …

 

via Industriekombinat Medien & IT

Photo: Gerd Altmann, via pixelio.de

Kommentare

Schreibe den ersten Kommentar für diesen Artikel.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*