Über Art und Entstehung einer Grafik.

Über das Sammeln von Grafiken

Die druckgrafischen Verfahren lassen sich in folgende Gruppen gliedern: Hochdruck beispielsweise Holzschnitt oder Linolschnitt, Tiefdruck wie Kupferstich oder Kaltnadeltechnik, Flachdruck wie beispielsweise Lithografie oder Durchdruck wie Serigrafie oder Siebdruck.
Die Werke eines Grafikers werden in der Regel nummeriert und handsigniert, das nennt man Originalgrafik.

Nausch (Foto: privat)

Nausch (Foto: privat)

Ein wichtiges Kriterium einer Sammlung ist Thematik und zeitlicher Ursprung. Dass es sich vordergründig um zeitgenössische Kunst handeln kann und um eine Thematik die viele Menschen berühren kann. Das vereinfacht das Sammeln nicht, aber kann es anregend machen. Bilder können wurde zu spekulativen Zwecken gekauft werden, oder es ist eher eine Art Entdeckergeist, der zum Kauf treibt.

Sammeln ist nicht einfach. Eine Sammlung muss lebendig sein. Das kann sie nur in der Kommunikation mit anderen Menschen.

Eine Sammlung muss von anderen gesehen werdenu nd sie muss auf andere Wirkung ausstrahlen. Lebendig ist eine Sammlung aber nicht nur dadurch, sie muss auch verbessert werden. Das erfordert nicht nur Zukauf, sondern auch Verkauf. Je geringer die Anzahl, also die Nummernangabe insgesamt, desto höher in der Regel der Preis.

Schon Kinder sammeln – Steine, Schmetterlinge, Gräser, Münzen, Muscheln, getrocknete Blätter und ähnliches – um damit zu spielen. Entwicklungsgeschichtlich ist der Mensch Jäger und Sammler. Man sammelt, um die Zeit anzuhalten und der eigenen Vergänglichkeit zu entgehen. Aus diesem Zusammenhang heraus sollte ein Sammler seine Mitmenschen auch an seiner Freude an der Schönheit der bildenden Künste teilhaben lassen.

Aus der Grafiksammlung des Autors http://kuerzer.de/SW7bDtXpz

 

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