JUGENDKULTUR

Fernweh – Träume – Tatendrang

Kaum waren die letzten Plätzchen aus der stillen Zeit verputzt, die Silvesterknaller weggefegt und die Heiligen Drei Könige zurück im Morgenland, machten sich viele Musikbegeisterte – und jene die es noch werden wollen – wieder auf in das städtische Jugend- und Kulturzentrum, um bei der vierten Auflage der im April 2011 neu eingeführten JuKuZ-Konzerte auf ihre musikalischen Kosten zu kommen.

"Untertagen" aus Aschaffenburg drehten im JuKuz von Bad Kissingen den "Swag" auf. (Foto: privat)

"Untertagen" aus Aschaffenburg drehten im JuKuz von Bad Kissingen den "Swag" auf. (Foto: privat)

Auch am vergangenen Samstag hatten die Veranstalter drei musikalische Formationen geladen, die sich sehen und vor allem hören lassen konnten. „Godzilla was a Friend of Mine“ eröffneten sozusagen als Local-Heroes fulminant den Reigen an satten Sounds, fetzigen Bässen und anspruchsvollen Texten. Die Hammelburger Kombo, erstmals mit weiblicher Unterstützung an der Gitarre, kann nachträglich mit Fug und Recht als Glücksgriff in Sachen „Opener“ für den Abend genannt werden. Denn schon nach wenigen Gitarrenriffs waren sämtliche Besucher in den Bann der „Monsterfreunde“ gezogen.

Schon beim Opener "GWAFOM" aus Hammelburg war das JuKuz sehr gut besucht. (Foto: privat)

Schon beim Opener "GWAFOM" aus Hammelburg war das JuKuz sehr gut besucht. (Foto: privat)

Als nächstes stand feinster Indie-Pop auf dem Programm. Die Aschaffenburger Jungs von „Untertagen“, mit ihrem „Moneyboy“-Cover von „Dreh den Swagg auf“ Klickmillionäre bei You-Tube, zeigten, dass auch ihre eigenen Songs richtige Reißer sind und sie live auch dem letzten Tanzmuffel wenigstens ein Wippen mit Kopf und Füßen abringen können.

Last but not least stand das experimentierfreudige Quartett von “Tending to Huey” auf der Bühne. Die vier Würzburger boten nicht nur für die Ohren Unterhaltung vom Feinsten, sondern entwickelten sich auch durch ihre besonderen und zugegeben leicht verrückt anmutenden Bühnenoutfits zum Blickfang.

"Tending to Huey" aus Würzburg begeisterten mit einer außergewöhnlichen Soundwand und auffälliger Bemalung. (Foto: privat)

"Tending to Huey" aus Würzburg begeisterten mit einer außergewöhnlichen Soundwand und auffälliger Bemalung. (Foto: privat)

Abschließend bleibt anzumerken, dass dieser Abend das neue Jahr nochmals mit einem grellen, aber musikalischen Feuerwerk begrüßt hat. Und für die beiden nächsten JuKuZ-Konzerte im März und April bleibt zu hoffen, dass man bei ebenfalls musikalischen Leckerbissen wieder ein positives Resümee ziehen kann, welches lautet: „JuKuZ-Konzerte nach wie vor Publikumsmagnet!“

In diesem Sinne: Fernweh, Träume, Tatendrang!!!

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