
Das Problem, niemand möchte Elektroautos haben, denn die Reichweite und der Komfort sind sehr begrenzt und die Preise exorbitant hoch.
Um Elektoautos klimaneutral betanken zu können müsste die zusätzlich notwendige Strommenge mit Hilfe regenerativer Energiequellen erzeugt werden. Das ist nicht der Fall. Der Ausbau der Elektromobilität führt zu einer Abschöpfung des bisherigen Öko-Anteils am Strom, jedenfalls, wenn das Ziel der Bundesregierung – eine Million Elektroautos sollen auf deutschen Straßen bis 2020 rollen – umgesetzt wird.
Das Freiburger Öko-Institut kommt daher zu folgendem Schluss:
Die von der Bundesregierung bis 2020 geforderte eine Million Elektroautos auf den Straßen stoßen in der Summe (inklusive Herstellung und mittelbare Emissionen wie Transport) mehr klimaschädigendes Kohlendioxid (CO2) aus als die gleiche Zahl von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, wenn kein entsprechender Ausbau der regenerativen Energiequellen erfolgt.
Derweilen bleiben Elektoautos ein Nischenprodukt und sind von Ausbauzielen der Bundesregierung weit entfernt. In den ersten elf Monaten des Jahres 2011 wurden gerade mal 1.808 Elektroautos neu zugelassen. Der Großteil davon gewerblich. Nur 101 Elektroautos wurden in den elf Monaten von Privatkunden gekauft. Das liegt sogar unter den Verkäufen der Jahre 1996, 1997 oder 1998.
@ Michael Krüger
Sie sollten die Studie des Ökoinstitutes einmal richtig lesen, Herr Krüger. Ihre o.g. Aussage gilt nämlich nur dann, wenn die E-Mobile mit Strom entsprechend dem deutschen Strommix getankt werden, also auch mit Strom aus Kohle- und Kernkraftwerken!
Werden die Autos ausschließlich mit Ökostrom betankt, sieht die Bilanz GANZ anders aus, Herr Krüger. Noch besser wird die Bilanz, wenn man berücksichtigt, dass E-Mobile hochflexibel in der Nacht betankt werden können oder zu anderen Zeiten mit Stromüberschüssen!
Das Ökoinstitut sagt ganz klar, dass E-Mobile viel umweltfreundlicher als verbrauchsarme PKW mit Verbrennungsmotoren sind, wenn diese Strom aus EE tanken! Deshalb sagt das Ökoinstitut auch, dass der E-Mobilität die Zukunft gehört. Tankt man allerdings die E-Mobile mit Strom aus dem deutschen Strommix, so sind die Aussagen des Ökoinstitutes für die heutige Situation richtig!
Aber gerade Sie Herr Krüger sind es doch, der den Ausbau Erneuerbarer Energien blockiert und schlechtredet. Und jetzt zitieren Sie Aussagen des Ökoinstitutes, dass E-Mobile gerade wegen dem noch geringen Anteil Erneuerbarer Energien die Erwartungen noch nicht erfüllen können. Kann man noch verlogener argumentieren, Herr Krüger?
@Thorsten
Richtig, wenn die Sonne lacht und das Windchen weht… :–)
Für Euch Öks und Weltverschlimmbesserer sollte das böse Wort “wenn” verboten werden, wie ?
@Thorsten
Welch ein Blödsinn !!
Alles der “Herr Krüger” ??
und ansonsten ?
Beide Zitate von hier
Krüger nein, Thorsten, ganz im Gegensatz zu Dir.
@ Michael Krüger
Es ist ja wirklich erstaunlich, dass Sie etwas mit Aussagen des Öko-Institutes “belegen”! In der Vergangenheit haben Sie Studien des Öko-Institutes immer als grüne Spinnerei abgetan. Sie stellen ja Ihr Fähnchen in erstaunlicher Weise in den Wind, Herr Krüger!
@Thorsten
Im Gegensatz zu Dir hat Herr Krüger keine panischen Berührungsängste. Vernunft obsiegt, da ist die Quelle, der Überbringer Nebensache – Was wir Dir laufend versuchen beizubringen.
Aber für Dich Michel ist eine Wahrheit keine Wahrheit, wenn der falsche sie überbringt – das ist nicht Dein Fehler, das ist Deine Krankheit.
Kuriere sie endlich.
@ Michael Krüger
Das Öko-Institut hat ausdrücklich in der Studie ausgeführt, dass die Reichweite von E-Mobilen schon heute ideal für Berufspendler ist und diese auch für viele andere Nutzungen völlig ausreicht. Wer fährt schon regelmäßig weiter als 140/160 Kilometer am Tag?
Der Komfort ist heute kaum schlechter als in einem normalen Kleinwagen. Und der Preis ist keineswegs exorbitant hoch. Er beläuft sich auf 25 – 40 Cent je Kilometer, je nach Modell. Jeder BMW, Mercedes oder Geländewagen ist teurer!
Sie sollten nicht versuchen, Ihre Vorurteile gegen E-Mobilität in der Studie des Öko-Institutes zu verstecken, Herr Krüger. Ihre Aussagen sind durch diese Studie nicht gedeckt! Das Ökoinstitut sieht in der E-Mobilität ausdrücklich die Mobilität der Zukunft!
@Thorsten
Die ist aber eben noch nicht jetzt.
Man sollte reiten, wenn as Pferd gesattelt ist, das geht nur, wenn Dein Gaul in der Nähe is.
Dein “E-Auto-Gaul” ist noch nicht mal geboren, geschweige den die Eltern schon am Leben.
Bis dahin – wie wiederholt dargelegt – aktionistischer Mumpitz.
@ Michael Krüger
Das von Ihnen instrumentalisierte Öko-Institut distanziert sich ausdrücklich von Ihren Interpreataionen zur E-Mobilität:
http://www.oeko.de/aktuelles/dok/1311.php
@ Michael Krüger
Das Ökoinstitut sagt in der von Ihnen instrumentalisierten Studie:
Wenn Sie so große Stücke auf diese Studie halten dann werden Sie doch auch sicherlich dieser Forderung des Öko-Institutes gerne folgen, damit die E-Mobilität möglichst zügig einen größeren Stellenwert bezüglich umweltfreundlicherer Mobilität erlangen kann, als sie heute “Dank” der von Ihnen forcierten Kohleverstromung einnehmen kann…..
@ Krishna Gans
Durch politische Entscheidungen, Planungen, Ausschreibungen und Durchführung! Ist das so schwer? Der notwendige Netzausbau beträgt nur 6 % des heutigen Netzes! Wie hat man diese bereits vorhandenen 94 % Netzstruktur bloss durchführen können? Ein Wunder, Herr Gans?
“Bremsen, bummeln, blockieren”, das tun Klimaskeptiker tagtäglich durch Desinformation der Bevölkerung, Stimmungsmache gegen EE und durch aktive Unterstützung einschlägig bekannter Gruppen! Schaun Sie mal bei http://www.sturmlauf.de, dort finden sich zahllose Namen aus der Klimaskeptikerszene als aktive Windkraftblockierer wieder. Aber nein, Sie wollen damit nichts zu tun haben……. Es wäre schön, wenn die Klimaskeptiker wenigstens zu ihrem Handeln stehen würden!
Aber nein, man diffamiert E-Mobilität, die aufgrund des NOCH zu hohen Anteils an Kohlestrom Probleme aufwirft, gleichzeitig engagiert man sich gegen EE, will aber für diese Fehlentwicklung nicht verantwortlich sein…. Glaubwürdigkeit im Reden und Handeln sieht wirklich anders aus!
@Thorsten
Weißt, würdest Du Dein Hirn und Dein Gedächtnis auf Betriebstemperatur halten, wegen der besseren Funktion, also Mütze aufsetzen, bei der derzeitigen globalen Wärme wüßtest Du, da von “uns” immer und immer wieder gesagt wurde, Aktionismus, blinder, sinnloser Aktionismus ist absoluter Mist.
Sinnvoll wäre, Speicher schaffen, Netze ausbauen und dann den EE Ausbau vorantreiben, gezielt, geplant, damit das ganze Hand und Fuß hat. So ist das nur wieder Stückwerk und viel dummes Gelabere über angebliche Bremser, die eigentlich diese ganzen Öks sind, die einerseits klimatistische Energiewende wollen, aber dafür keinen Platz für Netze abtreten wollen. Nicht die Skeptiker sind böse, nein, die hirnverbrannten Öks sind einfach zu blöde.
So wie Du reagierst, gehörst Du zu diesem Haufen dazu, der hirnlos Aktionismus will.
@ Krishna Gans
Och, auf einmal? Bisher haben Klimaskeptiker den Netzausbau und die Schaffung von Speicher immer schlechtgeredet. Ein Sinneswandel? Das würde mich freuen! Dann wären wir ja endlich mal einer Meinung, Herr Gans!
Und den Ausbau EE kann man doch wohl zeitgleich vollziehen. Also nichts wie ran an diese Aufgaben!
@Thorsten
Dein Problem, Deine Krankheit ist, Du kannst nicht lesen, nicht “zuhören” – Du scherst immer alle und alles über einen Kamm.
Sorry – Du benimmst Dich eben wie ein Legastheniker erster Güte.
Mit Vernunft – und nicht mit ideologischem Hauruck läßt sich vieles lösen.
Aber Ihr Öks und verschlimmbessernden Klimaaktivisten seid eben hochgradig schizophren und stellt Euch und insbesondere den Umwelt- und Naturschützern jedes Bein dieser Welt.
Ihr wollt “EE” des “besseren Klimas” wegen”, was schon bescheuert genug ist, pflastert alles voller WKW und wißt hinterher nicht, wie Ihr den “gewonnenen” Strom verteilen wollt, habt null Ahnung wie Ihr ihn “konservieren wollt und fordert, auf Kosten von Natur und Umwelt einen Netzausbau, der Seinesgleichen sucht.
Da ist Euch Raubbau an Natur und Umwelt dermaßen wurscht….
Daß dann die Umweltverbände und Naturschützer vor Ort diesen irrsinnigen Ausbau verhindern wollen schiebt Ihr dann den bösen, sich querstellenden Skeptikern in die Schuhe, die Euch wohlwissend rechtzeitig vor diesem Dilemma gewarnt haben.
Aber da die Skeptiker ja böse sind, kann es nicht sein, daß sie recht haben – natürlich haben sie das – sie denken nämlich nach, sind n i c h t ideologisch verblendet, wie man immer wieder von Euch Knalltüten zu hören kriegt, nein, wie setzen nur unseren gesunden Menschenverstand ein, der da sagt:
Erst für Speicher und Verteilung sorgen, dann kann man auch regenerativen Strom sinnvoll produzieren, um Ressourcen zu schonen, was sinnvoller ist, als eine erlogene Statistik zu “schützen”.
Das sehe ich nun, wenn Du obiges liest, gerade nicht als gegeben an.
Das ist ja lustig,
das Ökoinstitut, dass nach Herrn Krügers Meinung bisher doch nicht wissenschaftlich genug war, wird nun zum Kronzeugen. Wie erfreulich, ist also doch was an deren Forschungsarbeiten dran. Ja fein, dann können wir ja wieder ein paar Fäden aufnehmen, bei denen das Ökoinstitut vorbildliche Arbeit geleistet hat.
Und dann wird ja auch das Fazit des Ökoinstitut wohl richtig sein, dass die Elektromobilität notwendig für den Klimaschutz ist und bereits bis zum Jahr 2030 eine wichtige Option für den klimafreundlichen Verkehr sein kann. Bei der Anschafung von E-Autos in unserer Region war der gleichzeitig beschleunigte Ausbau der erneuerbaren Energien die wichtigste Voraussetzung für die Entscheidung in den maßgeblichen Ausschüssen des Kreistages.
Na, dann freuen wir uns jetzt, dass Herr Krüger sich doch gelegentlich zu einer differenzierten Position durchringt und nicht nur sich die passenden Rosinen für sein Dogma herauspickt, oder nicht, Herr Krüger?
@Meinel
Sehen Sie. Ich kann auch solche Positionen unterstützen. Zumal wenn die Aussagen vernünftig sind.
Herr Meinel, dass Thema hatten wir doch schon.
http://www.readers-edition.de/2012/01/25/kannte-karl-marx-hans-joachim-schellnhuber/#comment-14558
Ich bin jedenfalls in keiner Partei tätig und pflege auch keine politisch motivierten Ziele in der Familie. Ich habe auch keinen Familienanhang, der hier bei R-E postet und sich in einer entsprechenden Partei betätigt. Ich habe auch keine Familienanhang, der eine Heizung bei mir im Keller einweiht. Ich verdiene auch kein Geld damit. Da liegt der Unterschied zwischen uns.
Ja, da sehen Sie’s, Herr Krüger,
das ist der Unterschied zwischen uns: Für was ich stehe, was ich sage und tue kann jeder überprüfen und manchmal auch Unsinn darüber erzählen, wie Sie.
Sie behaupten hingegen Dinge von sich, die nicht überpüfbar sind, können sich selbst widersprechen, weichen jeder ernsthaften Frage aus und stellen ungefragt Dinge über andere Leute, aus anderen Blogs usw. hier ein.
Aber das kennt ja hier jeder und wenn es auch amüsant sein könnte, langweilt es doch mittlerweile. Nur die Alternative, dass Sie auf die entscheidende inhaltliche Kritik eingehen, gibt es ja leider nicht. Die ignorieren Sie und weichen aus.
@Meinel
Ihre Position ist für mich nicht diskussionswürdig. Also lassen wir es dabei?
Wie, Herr Krüger?
Unsere gemeinsame Position, dass das Ökoinstitut eine vorbildliche Forschungsarbeit leistet und unterstützenswerte Ergebnisse mit dem Fazit liefert, dass die Elektromobilität notwendig für den Klimaschutz ist und bereits bis zum Jahr 2030 eine wichtige Option für den klimafreundlichen Verkehr sein kann, ist nun nicht diskussionswürdig? Wieso stellen Sie sie dann hier zur Diskussion?
@ Michael Krüger
Wie beim letzten Thema kneifen Sie jetzt schon wieder?
Kaum ist Ihr Unsinn als solcher überführt, verweigern Sie die weitere Diskussion. Für einen Autor unwürdig!
@Michael Meinel
Nun, überlegen Sie einfach mal, auf Basis der unterschiedlichen Meinungen in Sachen AGW, wo unsererseits, eben auch Michael Krüger, die Mainungen grundsätzlich andere sind.
Wie schon gesagt, differenzieren ist nicht Sache der Öks, folglich auch nicht Ihre.
@Thorsten
Welch Blödsinn, lerne zu differenzieren. Das ist bereits die halbe Miete.
Nur weil Du eine zwar gut gemeinte aber dusselige Meinung über AGW hat sind alle anderen blöd ?
Vielleicht erzählst Du Blödsinn ?
Oder hast Du Alleinvertretungsanspruch und Meinungshoheit ?
Definitiv nein.
@Michael Meinel
Formulieren Sie doch mal Ihre “sachliche Kritik”, ich kann keine Finden, die eine sachliche Antwort lohnt oder wert wäre.
Merken Sie sich einfach, daß es Quellen gibt, die mal zitierfähig sind und mal nicht.
Sie erzählen auch Blödsinn und mal nicht – sind Sie deshalb grundsätzlich unglaubwürdig ?
Nö.
Ihr Öks könnt es nicht leiden, wenn man differenziert – da habt Ihr mal mehr, mal weniger Probleme.
@Meinel
Wer braucht Klimaschutz ?
Ressourcen sparen, gerne – da haben wir genug zu tun. Alles andere ist Kokolores.
Hmm, zwar nicht einfach zu übersetzen, aber so oder so etwas an der vorigen Aussage von Herrn Krüger vorbei, der meinte, dass er auch solche Positionen (des Ökoinstituts) unterstützen kann. Zumal wenn die Aussagen vernünftig seien. Die Abwägung was nun “solche” Positionen sind und welche nicht, was eine differenzierte politische Position ist und was unwissenschaftliche Rosinenpickerei kann jeder für sich treffen
Eine recht pauschale Aussage und noch nicht einmal ersichtlich, wer alles in Ihre Schublade passt, bspw. auch Herr Krüger mit seinen links-ökologischem Anspruch oder Herr Gans als Anti-AKWler? Ökologen sind auf jedenfall Querschnittsnaturwissenschaftler, wie Agrarwissenschaftler und Mediziner, die naturgemäß eine sehr differenzierte wissenschaftliche Betrachtung pflegen.
Meine sachliche Kritik zur wissenschaftlichen Studie des Ökoinstituts? Ich hatte Sie schon weiter oben abgeben: Ich schließe mich Herrn Krüger an, dass das Ökoinstitut eine vorbildliche Forschungsarbeit leistet und unterstützenswerte Ergebnisse mit dem Fazit liefert, dass die Elektromobilität notwendig für den Klimaschutz ist und bereits bis zum Jahr 2030 eine wichtige Option für den klimafreundlichen Verkehr sein kann.
Ganz interessanter Artikel im Spiegel: Die Skepsis gegenüber Elektroautos schwindet, sobald man mal eines Probe gefahren hat …
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,811367,00.html