KLIMAWANDEL

Väterchen Frost hat Europa und Japan fest im Griff

Nun ist er da, der Winter. Lange hat er auf sich warten lassen, aber jetzt hat er Europa fest im Griff. Wir erinnern uns, schon die letzten drei Winter in Deutschland sind zu kalt ausgefallen. Der Winter 2008/09 war um -0,4°C zu kalt, der Winter 2009/10 war um -1,5°C zu kalt und der Winter 2010/11 war um -0,8°C zu kalt.

Die Kälte hat uns derzeit fest im Griff. (Foto: Erich Westendarp_pixelio.de)

Die Kälte hat uns derzeit fest im Griff. (Foto: Erich Westendarp_pixelio.de)

Viele Klimaforscher hatten uns eine Zunahme der warmen und schneearmen Winter versprochen. Der Klimaforscher Mojib Latif verkündete noch im Jahr 2000: “Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben”. Nach drei Kältewintern in Folge, erleben er nun einen frostigen Februarbeginn 2012 mit viel Eis und Schnee.

Die Bilanz

Über 60 Todesopfer haben die eisigen Temperaturen schon in Osteuropa gefordert. Hunderte von Menschen, vor allem Obdachlose, brauchten ärztliche Hilfe wegen Erfrierungen und Unterkühlung. Die Ukraine, Bulgarien, Serbien, Rumänien, Polen und auch Deutschland sind sprichwörtlich schockgefrostet. In Bosnien-Herzegowina fielen die Temperaturen auf minus 31 Grad, in Jakutsk sogar auf minus 45 Grad. Die Türkei, Griechenland, Südfrankreich und Italien sind von einem Wintereinbruch mit viel Schnee betroffen. (Siehe Videolink).

In Nordgriechenland herrschten in der Nacht zum Mittwoch Temperaturen von bis zu minus 15 Grad. Schulen blieben geschlossen und Flüge und Fährverbindungen vielen in Griechenland und der Türkei aus. In Teilen von Südfrankreich viel die Stromversorgung aus. Notunterkünfte für Obdachlosen wurden in den betroffenen Ländern bereit gestellt und Betreuungsstellen eingerichtet. Laut den Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) werden die Temperaturen in den kommenden Tagen in Deutschland noch weiter zurückgehen. In der Nacht zu Freitag werde voraussichtlich der Tiefpunkt erreicht. Dann müsse flächendeckend mit zweistelligen Minusgraden gerechnet werden. Wieder ein Wintereinbruch, wie er heftiger nicht sein könnte.

Und auch in Japan gab es Winteropfer. Heftige Schneefälle in Japan haben mindestens 53 Todesopfer gefordert, mehr als 700 Menschen wurden verletzt. (Siehe Videolink).

Quellen

Europa bibbert

Kälte hat Europa fest im Griff

53 Todesopfer in Japan

Kommentare

Dieser Artikel hat 113 Kommentare.

  1. @ Michael Krüger

    Ich habe diesen Artikel von Ihnen erwartet!

    Der ganze Herbst und Winter war in Deutschland deutlich zu warm, allein der Januar 2012 war 2,4°C über dem langjährigen Mittel, etliche Extremwärmetemperaturen für Herbst- und Wintermonate wurden geknackt…. aber kaum gibt es in Deutschland einige Tage jahreszeittypische Wintertemperaturen, so wartet Herr Krüger mit einem Winterwetterartikel auf……. und tut genau das, was er Klimaschützern in umgekehrter Weise – meist zu Unrecht!- permanent vorwirft.

    In seinem Blog “Klimanews” hat Herr Krüger im viel zu warmem Herbst einen Artikel über Winterkälte verfasst. Hauchdünnes morgendliches Eis auf Wasserkanälen in Bremen sollten untrügliches Zeichen für die kommende Eiszeit sein……

    Und die jetzigen Zahlen, die Herr Krüger hier auftischt, sind doch nur Augenwischerei. Natürlich gibt es auch bei einer Klimaerwärmung weiterhin einzelne lokale zu kühle Winter. Insgesamt nehmen die Durchschnittstemperaturen aber zu! Und Winter wie in den 60-er, 70-er und 80-er Jahren, in denen es teilweise 6-7 °C kälter war als im langjährigen Mittel, die verschweigt Herr Krüger tunlichst. Mit solch kalten Wintern kann er nämlich in den letzten 30 Jahren nicht mehr aufwarten!

  2. @ Michael Krüger

    Über 60 Todesopfer haben die eisigen Temperaturen schon in Osteuropa gefordert.

    Allein der Hitzesommer 2003 forderte in Mitteleuropa 70.000 Todesopfer!

    Damals sagten Klimaskeptiker zynisch, bei diesen Todesopfern habe es sich überwiegend um ohnehin kranke Menschen gehandelt, die einige Zeit später auch so gestorben wären…..

    Bei den jetzigen Kälteopfern in Osteuropa (die es übrigens in ähnlichem Umfang jedes Jahr gibt) handelt es sich natürlich nicht um ohnehin geschwächte alte Menschen sondern um gesunde junge Leute…..

    Die Doppelmoral unserer Klimaskeptiker nimmt immer groteskere Züge an…

  3. In Italien, Parma, mußte ein Fußballspiel abgesagt werden, weil die Schneemassen und die eisigen Temperaturen einen Spielbetrieb unmöglich machten. Fußball – Wetter: Schnee in Italien: Weitere Serie-A-Spiele abgesagt
    Die Türkei wird auch nicht verschont:
    In der Hauptstadt Ankara sind für Mittwoch und Donnerstag zum ersten Mal seit 25 Jahren nächtliche Temperaturen von minus 15 Grad Celsius angekündigt

    Da hat sich der AGW aber verdammt gut versteckt :-)

  4. Falls der Thorsten hier mit liest:
    Jetzt stellen die doch in Polen und so einfach Kohle- und Holzfeuerstellen auf die Gass, damit man sich wärmen kann.
    Also so kann das mit der CO2 Einsparung ja nichts werden.
    Was soll da jetzt “wärmen”, CO2 oder das Feuer ??
    :lol:

  5. @ Michael Krüger

    In Südgrönland ist es derzeit mit -4°C für diese Jahreszeit viel zu mild…:

    http://www.wetter.com/groenland/nuuk_godthab_/GL0VG0001.html

    Und das arktische Meereis hat derzeit eine so geringe Ausdehnung wie fast noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen für diese Jahreszeit…:

    http://nsidc.org/data/seaice_index/images/daily_images/N_stddev_timeseries.png

    Sie sehen: Mit Ihren lokalen temporären Wettermeldungen können Sie keinen Blumenkübel in der Klimadiskussion gewinnen!

    Und ab Mitte kommender Woche soll es auch in Deutschland wieder milder werden….:

    http://14-tage-wettervorhersage.de/Wettervorhersage-14-Tage-Düsseldorf-Germany.html

  6. Traurig, traurig!

    Jetzt kommt wieder die an Zynismus nicht zu überbietende Diskussion, was mehr Todesopfer fordert: extreme Hitze oder extreme Kälte. Und dabei noch, ob die Toten nun wirklich jeweils daran gestorben sind oder an anderen Umständen. Sicherlich lässt sich das Übliche schon nach der Freischaltung der Kommentare hier lesen – übrigens meine ich damit von beiden “Seiten” !!!

    Dabei ist natürlich jedem klar, dass es hierum klimatologisch gar nicht geht: es geht um langfristige durchschnitliche globale Veränderungen und nicht um kurzfristiges lokales Wetter. Und inwieweit der Februaranfang in Europa und Japan nun eine Auswirkung auf diese Zahlen haben wird, werden wir sehen. Interessant ist dabei ggf. noch, ob sich die extremen Ausschläge – lange Trockenheit, Extremniederschläge, stärker überdurchschnittliche Wärme- und Kälteperioden – statistisch signifikant darstellen.

    Persönlich freue ich mich, dass es nun wenigstens Anfang Februar endlich ein paar Wintertage gibt. Vor allem erfreulich für das Weltcup-Skispringen bei uns in Willingen vom 10. bis 12. Februar. Vor einer Woche noch haben die Organisatoren über Tage tonnenweise Schnee mit Lastern aus einer Skihalle rangekarrt umd die Schanze zu präparieren. Schnee fällt nun zwar nicht bei den trockenen Bedingungen, aber die Schneekanonen, ohne die die Wintersportregionen bei uns nicht mehr auskommen, können nun winterliche Bedingungen zaubern.

    Bleibt zu hoffen, dass es bis zu diesem Wochenende nicht zu warm wird. Bei uns soll es in einer Woche wieder über 0°C sein, aber in Willingen wird es wohl halten und ein paar mehr Wintertage wären ja auch nicht so schlecht.

  7. @ Michael Krüger

    Das von Ihnen hochgeschätzte Alfred-Wegener-Institut hat in einer wissenschaftlichen Untersuchung belegt und erklärt, dass AGW und lokale Kälteeinbrüche zusammengehören. Vielleicht können Sie vom AWI noch etwas lernen, Herr Krüger:

    http://www.klimaretter.info/forschung/hintergrund/10465-es-wird-noch-wesentlich-kaelter

    @ Michael Meinel

    Jetzt kommt wieder die an Zynismus nicht zu überbietende Diskussion, was mehr Todesopfer fordert: extreme Hitze oder extreme Kälte. Und dabei noch, ob die Toten nun wirklich jeweils daran gestorben sind oder an anderen Umständen.

    Ich finde schon, dass es erlaubt sein muss, die Folgen von Klimaveränderungen und Extremwetter zu benennen, auch davon betroffene Menschenleben. Die UNO benennet Zahlen von “Klimaflüchtlingen”, das Kinderhilfwerk der UNO benennt Dürretote etc.. Mit Zynismus hat das aus meiner Sicht wenig zu tun.

    Und dass die Hitzetoten 2003 nicht an Masern gestorben sind, das sollte unstreitig sein.

    Richtig ist, dass man Tote nicht einfach gegeneinander aufrechnen und dieses Thema auch nicht vertiefen sollte. Aber ich denke schon, dass man 70.000 Hitzetote nicht einfach übersehen sollte…

  8. UPDATE

    Wegen der zunehmenden Vereisung wird der Schiffsverkehr im norddeutschen Elbabschnitt ab Freitag eingestellt. Die Eisbedeckung des Flusses zwischen Dömitz (Mecklenburg-Vorpommern) und Geesthacht (Schleswig-Holstein) betrage mittlerweile mehr als 55 Prozent.

    Wegen starken Eisgangs hat die Fähre zwischen Glückstadt und Wischhafen an der Unterelbe bereits jetzt den Verkehr eingestellt. Es gebe bis auf weiteres keinen Betrieb, teilte die Elbfähre Glückstadt Wischhafen GmbH & Co am Donnerstag mit.

    Der Dauerfrost und der abflauende eisige Ostwind haben Deutschlands größten See – die Müritz – jetzt auch zufrieren lassen. „Bei minus 14 Grad gibt es nur noch ganz wenige freie Stellen auf der Müritz, am Rand ist das Eis schon dicker als sonst üblich“, sagte Olaf Schatzki vom zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamt in Waren am Donnerstag.

    Mecklenburg-Vorpommern hat die bisher kälteste Nacht dieses Winters hinter sich gebracht – und es bleibt weiter eisig kalt. Wie Linda Jäckl vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Potsdam sagte, sank die Quecksilbersäule am Donnerstagmorgen in Parchim auf minus 20 Grad Celsius. (Das PIK wird es freuen ;-) ).

    Auch der Verkehr zu zwei ostfriesischen Inseln lahm gelegt. Die Fähre nach Wangerooge wurde eingestellt, sagte am Donnerstag ein Sprecher der Reederei in Harlesiel im Kreis Friesland. Auch die Versorgungsfahrten nach Wangerooge und Juist wurden gestoppt. Juist sollte aber am Nachmittag von einem eistauglichen Personenschiff angesteuert werden. Ob dies gelingt, sei jedoch fraglich, sagte ein Sprecher der Reederei Norden-Frisia in Norddeich. Mit normalen Schiffen ist auch Juist inzwischen nicht mehr erreichbar. Wenn Urlauber in den kommenden Tagen auf Nummer sicher gehen wollten, sollten sie besser einen Flug buchen, hieß es von der Reederei.

  9. UPDATE 2

    Die Schiffahrt an der Ostsee rüstet sich für den Winter. Zwischen Hiddensee und Rügen hat sich eine zehn Zentimeter dicke Eisschicht gebildet. In diesen Tagen hat der Winter Norddeutschland fest im Griff und sorgt für sibirische Minusgrade. Inzwischen sind auch die Randbereiche des Greifswalder Boddens zugefroren. Am Mittwoch hat die Reederei Hiddensee nach eigenen Angaben eine Umstellung des Fährverkehrs auf den Eisfahrplan vorgenommen.

    • @ Michael Krüger

      Gähn…….!

      Immer wieder kommt es zu vereister Ostsee und zu vereisten Häfen und Kanälen…..

      Das ist NICHTS Aussergewöhnliches!

      Hier ein Foto von Menschenmassen mitten auf dem Rhein in Köln:

      http://www.rheinhessenarchiv.de/images/tRheineis4.jpg

      1986/87 war die Ostsee zu 2/3 zugefroren, in früheren Jahren auch schon ganz. Davon sind wir in diesem Jahr weit entfernt und werden das auch 2012 nicht erreichen. Dafür waren Nord- und Ostsee bis vor einer Woche noch viel zu warm für diese Jahreszeit….!

  10. @ MIchael Krüger

    Australien erlebt derzeit die größte Hitzewelle seit über 100 Jahren, Temperaturen vielerorts über 40 °C:

    http://www.naturerscheinungen.stenor.de/2012/01/australien-hitzewelle-und-feuer-in-australien-mit-video/

    Ähnlich sieht es derzeit in Teilen Südamerikas aus.

    Es passiert genau das, was Klimaforscher seit vielen Jahren ankündigen: Die Wetterextreme in BEIDE Richtungen nehmen immer mehr zu. Nur Herr Krüger pickt sich selektiv das lokal kalte Wetter heraus und redet eine globale Abkühlung herbei…

    Herr Krüger: Ich wette mit Ihnen, dass die Monate Januar und Februar 2012 global deutlich zu warm ausfallen werden… Und nach einem bundesweit viel zu warmen Januar 2012 könnte auch der Februar 2012 für die Jahreszeit zu warm ausfallen. Kommende Woche sollen die Temperaturen wieder Plusgerade erreichen.

    • @Thorsten+
      Es ist nur dummerweise so, daß die steigende Zahl kalter Winter, die ja Wetter sind, sich letztendlich auf die von Euch “Kliamschützern” so dramatisch hervorgehobenen global im irren Tempo steigenden globalen Mittelwerte “negativ” auswirken, da die Kälte ja nicht nur DE betrifft, sondern mehr oder weniger die NH des Globus, wo erneut die Kälterekorde nur so purzeln.
      Denn so gesehen, Thorsten, habt Ihr AGW Fraks immer noch nicht begriffen, wie sich das Wetter auf das Klima auswirkt.
      30 Jahre Wetter ist eben Klima, punktum.
      Ihr redet Euch das schön, ich hätte weiterhin keine Einwände gegen GW.
      :lol:

  11. UPDATE 3

    Plötzlich gleicht Deutschland einem riesigen Gefrierschrank. Nicht nur wir Menschen müssen uns mit dem frostigen Temperatursturz arrangieren, auch unsere Tier- und Pflanzenwelt muss mit den tiefen Minustemperaturen zurechtkommen. So fliegen Kraniche, die bei den so lange so milden Temperaturen hier geblieben sind, nun doch noch nach Süden. Und die ersten Weißstörche, die schon zurückgekehrt sind, erleben eine unangenehme Überraschung.

    Große Trupps von Kranichen haben sich in den letzten Tagen aus ihren Quartieren in Norddeutschland auf den Weg in den Süden gemacht. Sie reisen “last minute” vor dem Frost in den Süden. Ein Vogelzug Ende Januar/Anfang Februar ist selten. Die sogenannte “Winterflucht” vor sibirischer Kälte treibt nicht nur Kraniche zum Aufbruch, sondern auch viele Kleinvögel.

    • @ Michael Krüger

      Plötzlich gleicht Deutschland einem riesigen Gefrierschrank. Nicht nur wir Menschen müssen uns mit dem frostigen Temperatursturz arrangieren, auch unsere Tier- und Pflanzenwelt muss mit den tiefen Minustemperaturen zurechtkommen. So fliegen Kraniche, die bei den so lange so milden Temperaturen hier geblieben sind, nun doch noch nach Süden. Und die ersten Weißstörche, die schon zurückgekehrt sind, erleben eine unangenehme Überraschung.

      Haben Sie es noch nicht kapiert, Herr Krüger?

      Wir haben WINTER, da sind frostige Temperaturen ÜBLICH!

      Und dass Störche und Krankiche umkehren müssen ist dem Umstand geschuldet, dass sie wegen zunächst viel zu warmer Wintertemperaturen im Dezember und Januar viel zu früh ihren Zug begonnen haben!

      • @Thorsten

        Wir haben WINTER, da sind frostige Temperaturen ÜBLICH!

        Du weißt, daß das einer der GröKliaFaZe, Latif , aber ganz anders gesehen hat, willst Du dem etwa widersprechen ?
        :-)

  12. UPDATE

    Ich habe gerade die aktuellen Wetterprognosen abgerufen. Es scheint so, als würde das kalte Wetter uns bis Mitte nächster Woche erhalten bleiben. Mindestens. Die Langzeitprognosen wurden gerade herunter korrigiert.

  13. UPDATE 03.02.2012

    139 Tote! Killer-Kälte friert Europa ein

    Minus 30 Grad in Polen, 50 Zentimeter Schnee in Istanbul und abgeschnittene Dörfer in Serbien: Europa bibbert, Europa friert. Von der Ukraine bis nach Italien ist der ganze Kontinent ein Eisfach. Die sibirische Kälte brachte schon 139 Menschen den Tod. Und ein Ende der Kältewelle ist nicht in Sicht!

    DREI TOTE IN DEUTSCHLAND

    In Magdeburg starben zwei Menschen in der Killer-Kälte: Ein Obdachloser (55) erfror in der Nacht auf einer Straße. Ein Renter kam beim Weg zum Arzt ums Leben, auch er ist offenbar erfroren.

    In Lehrte (Niedersachsen) erfror ein Rentner (69) auf einem Feldweg. Er war auf dem Weg ins Pflegeheim gestürzt.

    Der Bibber-Winter hat sogar Südeuropa in seinem eisigen Griff: Schnee auf Korsika, Minusgrade in Athen und die kälteste Woche seit 27 Jahren in Italien.

    Wo sich sonst in Frankreich Urlauber sonnen, kann man jetzt Schneemänner bauen: Die Insel Korsika und die Küstenregionen Var und Alpes-Maritimes sind von einer dicken Schneedecke überzogen.

    „Das eisige Winterwetter bleibt uns auch in den nächsten Tagen erhalten“, sagte der Meteorologe Hans-Werner Voß vom Deutschen Wetterdienst.

    Die Kältewelle bleibt Deutschland bis auf Weiteres erhalten. Auch in der gesamten kommenden Woche bleibt es deutschlandweit frostig. Bei schwacher Luftbewegung und hohem Luftdruck gibt es tagsüber viel Sonne. Dabei steigen die Temperaturen ganz allmählich etwas an, bleiben aber noch überall im Dauerfrostbereich. Die Nächte sind klar mit nur vereinzelten Nebelfeldern und verbreitet strengem Frost. Über Schnee sind auch wieder Tiefstwerte bis minus 20 Grad möglich.

    • @ Michael Krüger

      Und auch global ist es frostig. UAH Global Temperature Update for January 2012: -0.09 deg. C

      Wieso “auch”? Der Januar 2012 war in Deutschland 2,4°C wärmer als der langjährige Mittelwert!

      Und die -0,09 °C sind nicht bezogen auf den Referenzzeitraum 1951-1980! Zudem wird UAH weder bodennah erfast noch direkt gemessen..!

  14. UPDATE

    Das sind die kältesten Orte am 3. Februar

    Die 20 kältesten Orte in Deutschland

    Morgenröthe-Rautenkranz: -28 Grad Celsius
    Deutschneudorf-Brüderwiese: -26,4 Grad Celsius
    Bad Elster-Sohl: -23,6 Grad Celsius
    Selb/Oberfranken-Lauterbach: -23,6 Grad Celsius
    Zugspitze: -22,7 Grad Celsius
    Carlsfeld: -22,6 Grad Celsius
    Rockendorf: -22,3 Grad Celsius
    Marienberg: -22,1 Grad Celsius
    Plauen: -21,9 Grad Celsius
    Bad Lobenstein: -21,7 Grad Celsius
    Langenwetzendorf-Göttendorf: -21,7 Grad Celsius
    Schmieritz-Weltwitz: -21,6 Grad Celsius
    Lichtentanne: -21,6 Grad Celsius
    Treuen: -21,6 Grad Celsius
    Großer Arber: 21,2 Grad Celsius
    Schleiz: 21,1 Grad Celsius
    Gera/Leumnitz: -20,7 Grad Celsius
    Mallersdorf-Pfaffenberg: -20,5 Grad Celsius
    Teuschnitz: -20,3 Grad Celsius
    Kreipitzsch bei Bad Kösen: -20,3

    • @ Michael Krüger

      Die 20 kältesten Orte in Deutschland

      Wir haben Winter, Herr Krüger!

      Was sagt der deutsche Wetterdienst zu Ihren Wettermeldungen:

      Der bislang kälteste Tag in Deutschland datiert vor mehr als 80 Jahren: Am 12. Februar 1929 wurden im bayerischen Wolnzach-Hüll nördlich von München minus 37,8 Grad gemessen. So kalt wird es in den kommenden Tagen wohl nicht: “Solche Temperaturen gab es in den vergangenen Jahren immer schon mal”, klärt DWD-Meteorologe Ruppert im Hinblick auf die postulierte “Rekordkälte” auf. Der Januar liege nun mal im Hochwinter, gelte aus meteorologischer Sicht als kältester Monat des Jahres – derartige Minusgrade seien da durchaus “normal”. Der Winter 2011/2012 wird dem Wetterexperten zufolge im Mittel voraussichtlich sogar eher zu den milderen zählen, dank des vorangegangenen “Dezemberfrühlings”. Selbst am Funtensee (Landkreis Berchtesgadener Land), dem inoffiziellen Kältepol Deutschlands, wird kein neuer Kälterekord erwartet. Aufgrund der geographischen Lage werden dort unter bestimmten Bedingungen regelmäßig extreme Minusgrade gemessen. In den kommenden Tagen werde es jedoch bewölkt und zu windig, um den aktuellen Rekordwert von minus 45,9 Grad zu knacken, sagt Simon Hölzl vom Schweizer Wetterdienst Meteomedia.

      http://www.sueddeutsche.de/panorama/sibirien-hoch-cooper-sorgt-fuer-kaelteeinbruch-bibbern-in-deutschland-1.1270734

      • @Thorsten

        Wir haben Winter, Herr Krüger!

        Das erzählen Sie vermutlich auch den Obdachlosen in Ihrer Region? Nur ein Beispiel:

        In Magdeburg ist ein Mann erfroren. Der Obdachlose hatte die Nächte zuvor in einem Toilettenhäuschen verbracht, dieses war plötzlich verschlossen. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise auf Menschen, die die Nacht im Freien verbringen.

        http://www.sueddeutsche.de/panorama/kaeltetote-auch-in-deutschland-1.1274529

        Ich denke insbesondere die Klimaretter sollten hier aktiv werden. Jetzt können Sie Menschenleben retten.

        • @ Michael Krüger

          Das erzählen Sie vermutlich auch den Obdachlosen in Ihrer Region?

          Denen erzähle ich, dass sich der Winter in den hiesigen Breiten leider nicht an deren Wünschen orientiert und dass sie sich in eine der bereitgestellten Unterkünfte begeben sollten. Zudem weise ich sie darauf hin, dass die meisten Städte Obdachlose derzeit nicht aus den beheizten Einkaufszentren verweisen.

          Herr Krüger, merken Sie eigentlich nicht, wie lächerlich Sie sich mit Ihren Winterwetterupdates machen?

  15. UPDATE

    Willingen

    Freitag, 03.02.2012 – 13.00 Uhr. Temperatur -9.0°, Leichte Bewölkung mit sonnigen Abschnitten. In der Nacht haben die Beschneiungsanlagen die Schneeauflage weiter deutlich erhöht. Bei einer durchschnittlichen Schneehöhe von derzeit 70 cm bestehen sehr gute Wintersportmöglichkeiten!

    • @ Michael Krüger

      Die meisten Skigebiete in deutschen Mittelgebirgen sind derzeit wegen Schneemangels geschlossen. Nur aufgrund von Schneekanonen erreicht man überhaupt hinreichende Schneehöhen. Die von Ihnen benannten 70 cm bestehen fast ausschließlich aus Kunstschnee! Deshalb haben die im Tal genauso viel Schnee wie auf dem Berg! Ist Ihnen bei der Schneehöhenangabe nicht der Begriff “Kunstschnee” aufgefallen?

      http://www.schneehoehen.de/skigebiete/schneebericht/willingen

      Im letzten Jahr lagen in Willingen über 1 Meter natürlich gefallener Schnee. Das sollten Sie bei Ihren Meldungen schon erwähnen!

  16. UPDATE

    Kälterekorde im Baltikum: In Estland wurden minus 29,4 Grad gemessen und in Lettland am Donnerstagmorgen sogar über minus 30 Grad. Damit wurde der bisherige Kälterekord übertroffen.

    Klirrende Kälte im Baltikum: In Estland wurden in den Kleinstädten Jõgeva und Korela im Osten minus 29,4 Grad gemessen. In Lettland wurde am Donnerstagmorgen in der Region Zoseni mit minus 30,7 Grad der bisherige Kälterekord für den 2. Februar aus dem Jahr 1976 übertroffen, teilten lokale Wetterinstitute mit.

    Auch am internationalen Flughafen Riga zeigte das Thermometer mit minus 23,8 Grad einen neuen Tiefstwert für die lettischen Hauptstadt für diesen Tag an – verglichen mit dem 2. Februar 1942.

  17. UPDATE 04.02.2012

    Schon 220 Kältetote in Europa

    Die Extremkälte in Europa bringt jeden Tag mehr Menschen den Tod: Auf dem Kontinent sind inzwischen mehr als 220 Menschen erfroren, vor allem in Osteuropa.

  18. UPDATE

    Kälterekord seit 1986: Heute morgen minus 20,2 in Skrydstrup
    Die sibirische Kälte hat zugeschlagen: heute morgen um 8.20 Uhr gab es einen neuen Minusrekord in diesem Winter -20,2 Grad wurden in Skrydstrup gemessen. Die landesweiten Stationen meldeten durchschnittlich Frosttemperaturen um 18 Grad. Die 20,2 Grad in Skrydstrup sind ungewöhnlich für Februar, seit 1986 sind keine niedrigere Temperaturen registriert als heute morgen in der Nähe von Woyens.

    Das sind die kältesten Orte am 4. Februar

    Die 20 kältesten Orte in Deutschland

    Oberstdorf -27,3
    Zugspitze -27,2
    Leutkirch-Herlazhofen -24,7
    Mittenwald-Buckelwiesen -24,7
    Reit im Winkl -24,4
    Wendelstein -22,8
    Garmisch-Partenkirchen -21,9
    Freystadt-Oberndorf -21,9
    Roth -21,8
    Kempten -21,8
    Kaufbeuren -21,8
    Bad Kohlgrub (Rosshof) -21,7
    Rottweil -21,6
    Geisingen -21,6
    Memmingen -21,6
    Eichstätt-Landeshofen -21,2
    Nürnberg-Netzstall -21,2
    Selb/Oberfranken-Lauterbach -21,2
    Heinersreuth-Vollhof -21,1
    Mallersdorf-Pfaffenberg -21

  19. UPDATE

    Papst muss wegen Schnee Großaudienz absagen

    Das ungewöhnliche Winterwetter in Rom hat auch Auswirkungen auf den Terminplan des Papstes. Wegen des starken Schneefalls und der nichtgeräumten Straßen in der „Ewigen Stadt“ musste die für Samstag geplante Audienz von Benedikt XVI. für 7000 Teilnehmer des Jugendmissionswerkes Sermig abgesagt werden. Die stärksten Schneefälle seit Jahrzehnten haben in Rom ein Verkehrschaos mit Tausenden auf glatten Straßen blockierten Autofahrern ausgelöst.

    • @ Michael Krüger

      Wegen des starken Schneefalls und der nichtgeräumten Straßen in der „Ewigen Stadt“ musste die für Samstag geplante Audienz von Benedikt XVI. für 7000 Teilnehmer des Jugendmissionswerkes Sermig abgesagt werden.

      Es sind schon unzählige Audienzen wegen zu großer Hitze vom Petersplatz in die vatikanische Audienzhalle verlegt worden….. Das kommt immer häufiger vor!

  20. UPDATE 05.02.2012

    Das sind die kältesten Orte am 5. Februar

    Die 20 kältesten Orte in Deutschland

    Oberstdorf -27,1
    Zugspitze -27
    Deutschneudorf-Brüderwiese -26,4
    Leutkirch-Herlazhofen -24,3
    Bad Lobenstein -24,1
    Ueckermünde -23,9
    Carlsfeld -23,5
    Grafenwöhr -22,8
    Heinersreuth-Vollhof -22,7
    Mittenwald-Buckelwiesen -22,7
    Lenzkirch-Ruhbühl -22,6
    Wendelstein -22,5
    Roth -22,3
    Langenwetzendorf-Göttendorf -22,3
    Geisingen -22,3
    Hof -22,2
    Merklingen -22,2
    Selb/Oberfranken-Lauterbach -22,2
    Tegkwitz -22,1
    Lichtentanne -22,1

  21. UPDATE

    Jetzt ist es “amtlich”. Die Klimaforschung lässt keine Prognosen über die künftigen Winter in Deutschland zu.

    Prognose für zukünftige Winter
    03.02.2012, 22:49

    @Prof. Rahmstorf

    Um weitere Missverständnisse zu vermeiden, wäre es doch sinnvoll, wenn Sie eine Prognose/Einschätzung dazu abgeben würden, ob wir in den nächsten Jahren/Jahrzehnten infolge des Klimawandels in Deutschland eher wärmere, oder kältere Winter erwarten dürften?

    Schwammige Aussagen – insbesondere von Herrn Latif – gibt es ja zu genüge.

    Ich hätte da gerne eine persönliche Einschätzung von Ihnen, an der man den Stand der Klimaforschung bemessen kann. Danke.

    [Antwort: Lieber Herr Krüger, es gibt hier zwei gegensätzliche Effekte. Erstens werden durch die steigenen Treibhausgasmengen die Temperaturen global immer wärmer - auch bei uns in Deutschland. Zweitens zeigen aber die oben genannten Studien, dass es im Winter tendenziell häufiger zu einer Wetterlage wie derzeit kommt, mit einem Kältehoch in der Gegend der Barentssee. Das kann dann so aussehen wie diesen Winter, dass wir erst einen sehr milden Dezember und Januar haben, dann aber sich diese spezielle Wetterlage einstellt und das Hoch sich dort auch längere Zeit hält. Wie sich das Zusammenspiel dieser Faktoren in den nächsten zehn oder zwanzig Jahren weiter entwickelt wage ich nicht zu prognostizieren. Man muss ja auch bedenken, dass die Schwankungen von Jahr zu Jahr regional schon von Natur aus sehr groß sind (ca. 10 Grad Unterschied zwischen dem kältesten und wärmsten Winter z.B. bei unserer Station Potsdam), und diese natürlichen Schwankungen gibt es ja trotz anthropogener Effekte weiterhin. Auf lange Sicht - wenn man fünzig oder mehr Jahre in die Zukunft schaut - wird der anthropogene Treibhauseffekt allerdings derart dominant, dass er diese natürlichen Schwankungen auch lokal völlig in den Schatten stellt. Im globalen Mittel tut er das schon längst, weil da die natürlichen Schwankungen viel kleiner sind. Stefan Rahmstorf]

    http://www.scilogs.de/wblogs/blog/klimalounge/mechanismen/2012-02-03/sibirische-kaelte-vahrenholt#comment-36537

    • Ach, dass hatten Sie immer noch geglaubt, Herr Krüger!

      Obwohl doch hier schon zigmal der Hinweis kam, dass es solches Wetter auch noch in Jahrzehnten geben kann, aber sich eben die Häufigkeit und die Durchschnittswerte verändern. Also letztlich der Hinweis auf den Unterschied zwischen Wetter und Klima.

      Also, deshalb stellen Sie hier die ganze Zeit Ihre Wetterberichte ein – wie gut dass es Ihnen der gute Herr Rahmstorf dann endlich mal so erklärt hat, dass Sie es nun verstanden haben ;-) !

  22. Aber Herr Gans,

    das sind doch keine skurilen Erklärungen, sondern – ich hatte es weiter oben schon einmal geschrieben – das, was uns Herrn Krüger schon einmal über die Wirkung der Arktischen und der Nordatlantischen Oszillation erklärt hat, nur dass das AWI dies in einen sauberen Zusammenhang stellt und wissenschaftlich untermauert.

    Der wesentliche Unterschied besteht bei Herrn Krüger ja gar nicht mal in der grundsätzlichen wissenschaftlichen Anlayse, sondern nur in der Interpretation. Denn bei Herrn Krügers Schlussfolgerung verschwindet der Wärmeeintrag ja gerne. Die Strömungen verursachen bei ihm oftmals Kälte statt wissenschaftlich korrekt die Wärme einfach zu verteilen. Doch wie das AWI feststellt trägt der Luftdruckgegensatz zwischen der Arktis und den mittleren Breiten im Winter warme, feuchte atlantische Luftmassen bis tief nach Europa. Wenn dieser nun schwach ist, wie bei geringer Meereisbedeckung kann arktische Kälte bis in die mittleren Breiten vordringen, wie es derzeit der Fall ist.

    Titel der Originalveröffentlichung: R. Jaiser, K. Dethloff, D. Handorf, A. Rinke, J. Cohen, Impact of sea ice cover changes on the Northern Hemisphere atmospheric winter circulation, Tellus A 2012, 64, 11595; DOI: 10.3402/tellusa.v64i0.11595 (http://www.tellusa.net/index.php/tellusa/article/view/11595)

  23. Aber Herr Gans,

    das sind doch keine skurilen Erklärungen, sondern – ich hatte es weiter oben schon einmal geschrieben – das, was uns Herrn Krüger schon einmal über die Wirkung der Arktischen und der Nordatlantischen Oszillation erklärt hat, nur dass das AWI dies in einen sauberen Zusammenhang stellt und wissenschaftlich untermauert.

    Der wesentliche Unterschied besteht bei Herrn Krüger ja gar nicht mal in der grundsätzlichen wissenschaftlichen Anlayse, sondern nur in der Interpretation. Denn bei Herrn Krügers Schlussfolgerung verschwindet der Wärmeeintrag ja gerne. Die Strömungen verursachen bei ihm oftmals Kälte statt wissenschaftlich korrekt die Wärme einfach zu verteilen. Doch wie das AWI feststellt trägt der Luftdruckgegensatz zwischen der Arktis und den mittleren Breiten im Winter warme, feuchte atlantische Luftmassen bis tief nach Europa. Wenn dieser nun schwach ist, wie bei geringer Meereisbedeckung kann arktische Kälte bis in die mittleren Breiten vordringen, wie es derzeit der Fall ist.

    Titel der Originalveröffentlichung: R. Jaiser, K. Dethloff, D. Handorf, A. Rinke, J. Cohen, Impact of sea ice cover changes on the Northern Hemisphere atmospheric winter circulation, Tellus A 2012, 64, 11595; DOI: 10.3402/tellusa.v64i0.11595 (http://www.tellusa.net/index.php/tellusa/article/view/11595)

    • @Meinel
      Das Dumme ist nur, es kann, es muß nicht mit dem arktischen Eis zusammen hängen, wie die kalten Winter in meiner Kindheit zeigen, wo von einer Eisverdriftung mit Sicherheit keine Rede gewesen sein kann.

    • Sie meinen also, Herr Gans,
      weil ich in meiner Kindheit und Jugend sehr kalte Winter erlebt habe, kann ich Ursachen und Wirkung von Strömungen mindestens genausogut beurteilen, wie die Forscher des AWI. Ja, das kenn’ ich: Alle haben schon einmal in einem Auto gesessen und wissen deshalb besser als Verkehrswissenschaftler über Unfallursachen und Optimierung des Verkehrsflusses Bescheid. Da gibt es viele Beispiele.

      • @Gans, Meinel

        Das Dumme ist nur, es kann, es muß nicht mit dem arktischen Eis zusammen hängen, wie die kalten Winter in meiner Kindheit zeigen, wo von einer Eisverdriftung mit Sicherheit keine Rede gewesen sein kann.

        Sehe ich auch so. Der Winter 2008/09 war um -0,4°C zu kalt, der Winter 2009/10 war um -1,5°C zu kalt und der Winter 2010/11 war um -0,8°C zu kalt (in Deutschland). Und in den Jahren hat die Eisbedeckung in der Arktis gegenüber dem Rekordtief von 2007 zugenommen. Und was war im Winter 2007/08 – dem Winter nach der geringsten Meereisbedeckung in der Arktis – der war ein Wärmewinter in Deutschland und +2,8°C zu warm.

        Die Theorie ist also nur eine nette Theorie.

  24. UPDATE 06.02.2012

    Das sind die kältesten Orte am 6. Februar

    Die 20 kältesten Orte in Deutschland

    Ueckermünde -28,7
    Deutschneudorf-Brüderwiese 28,2
    Oberstdorf -28,1
    Karlshagen -24,8
    Leutkirch-Herlazhofen -24,6
    Carlsfeld -24,5
    Lichtentanne -23,9
    Kaufbeuren -23,9
    Barth -23,6
    Berlin-Kaniswall -23,6
    Sohland/Spree -23,6
    Kempten -23,4
    Bernburg/Saale (Nord) -23,4
    Oy-Mittelberg-Petersthal -23,4
    Selb/Oberfranken-Lauterbach -23,4
    Baruth -23,3
    Heinersreuth-Vollhof -23,3
    Mittenwald-Buckelwiesen-23,3
    Zugspitze-23,2

    Schon 290 Kältetote – und es wird noch frostiger!
    Hört das denn nie mehr auf? Schneemassen und Eis machen Europa immer mehr zu schaffen. Rund 290 Menschen starben bisher in der Kälte. Deutschland erlebte die bisher kälteste Nacht des Winters mit minus 28 Grad in der Nacht zum Sonntag. Linderung ist nicht in Sicht: Es soll noch kälter werden. Auch neuer Schnee und Stürme sind angekündigt.

    Die Kälte lähmt zudem den Schiffsverkehr. Auf der Elbe bildete sich so viel Eis, dass der Fluss von Magdeburg bis Hamburg unbefahrbar war, wie die Wasserschutzpolizei mitteilte. Auch der Elbe-Havel-Kanal und Teile des Main-Donau-Kanals waren dicht.

    In Mittel- und Süditalien herrscht ebenfalls Winterchaos. Zwei Menschen starben, als Dächer unter der Last des Schnees zusammenbrachen. Bis zu 120.000 Menschen waren zeitweise ohne Strom. Tausende blieben in Zügen oder Autos stecken. In Rom und anderen Städten befreiten Soldaten die Straßen von Schnee und Eis. In Rom und Umgebung erfroren drei Frauen und ein Mann.

    Angesichts einer bis zu zwei Meter hohen Schneedecke galt in Serbien in fast 30 Gemeinden der Ausnahmezustand. Alle Grund- und Mittelschulen sowie Kindergärten sollten diese Woche geschlossen bleiben. Die Regierung in Belgrad rief die Bürger zur Hilfe beim Schneeräumen auf. 70.000 Menschen waren durch die Schneemassen von der Umwelt abgeschnitten. Ähnlich war die Lage in Montenegro, im kroatischen Dalmatien und in Bosnien.

    • @ Michael Krüger

      und es wird noch frostiger!

      Bei uns sind die Temperaturen bereits angestiegen, gestern saßen wir in der Sonne im Garten. Morgen soll es noch einmal 1-2 Grad kälter werden und dann jeden Tag wärmer, so die Vorhersage heute früh.

      In den Krickenbecker Seen ist gestern ein Schlittschuhfahrer eingebrochen und tödlich verunglückt. Überall wir vor dem Betreten des noch zu dünnen Eises gewarnt.

      Und wie Herr Meinel richtig sagt: Das von Ihnen hochgeschätzte AWI hat darauf hingewiesen, dass plötzliche Wintereinbrüche mit dem Abschmelzen der Polkappen und der damit veränderten Hochdrucklagen zu erklären sind. Und dennoch wird der Winter 2011/2012 als sehr mild in die Geschichte eingehen…! Am AGW ändern diese Kälteeinbrüche wenig.

      • @Thorsten

        Und wie Herr Meinel richtig sagt: Das von Ihnen hochgeschätzte AWI hat darauf hingewiesen, dass plötzliche Wintereinbrüche mit dem Abschmelzen der Polkappen und der damit veränderten Hochdrucklagen zu erklären sind.

        Der Winter 2008/09 war um -0,4°C zu kalt, der Winter 2009/10 war um -1,5°C zu kalt und der Winter 2010/11 war um -0,8°C zu kalt (in Deutschland). Und in den Jahren hat die Eisbedeckung in der Arktis gegenüber dem Rekordtief von 2007 zugenommen. Und was war im Winter 2007/08 – dem Winter nach der geringsten Meereisbedeckung in der Arktis – der war ein Wärmewinter in Deutschland und +2,8°C zu warm.

        Und was ist mit den Kältewintern Ihrer Jugend? War da das arktische Meereis auch weg? Und was ist mit der mittelalterlichen Warmzeit? Die Wikinger konnten aufgrund der geringen Eislage nach Grönland segeln und Grönland besiedeln. Zeitgleich wurden die Winter in Europa nicht kälter, sondern auch wärmer. Umgekehrt hätten mit dem Eissetzen der sog. Kleinen Eiszeit, also der Zunahme des arktischen Meereises, die Winter in Europa wieder wärmer werden müssen. Sie wurden aber kälter.

        Die Theorie ist also nur eine nette Theorie. Und nur dazu geeignet Klimafanatiker in ihren Glauben zu bestärken. Der Klimawandel scheint auf einmal alle Extremwetterlagen möglich zu machen, so dass man nie in Erklärungsnot gelangt. Im Zweifel war es immer der AGW.

    • @ Michael Meinel

      Angesichts einer bis zu zwei Meter hohen Schneedecke galt in Serbien in fast 30 Gemeinden der Ausnahmezustand.

      Und wo ist der Schnee bei uns? Rodeln für die Kinder in diesem Jahr Fehlanzeige! Letztes Jahr hatten wir im Winter über einen halben Meter Schnee! Die Skilifte in den hiesigen Mittelgebirgen laufen alle nur Dank Kunstschnee! In Grönland ist es viel zu mild, in Griechenland sind es 17 °C, England ist deutlich über Null Grad und Australien leidet noch immer unter der Hitzewelle!

      Tja Herr Krüger, Sie haben noch immer ein Problem mit dem Verständnis von lokal und global, Wetter und Klima, langfristig und kurzfristig…..

      • @ Michael Meinel

        @ Michael Meinel

        Meine natürlich unseren anderen Michael…. ;-) Bei den vielen MIchaels (Meinel, Krüger, Müller …) kommt man schon mal durcheinander… ;-)

      • @Thorsten
        Das

        Die winterlichen Bedingungen haben auch in Griechenland zu Störungen im öffentlichen Leben gesorgt. Im Norden des Landes mussten zahlreiche Schulen den zweiten Tag in Folge geschlossen bleiben.

        zu Griechenland…..
        Was Du meinst ist eine Vorhersage für den Süden….

        Jeder Winter ein weiterer kalter gibt auch bald Klima, vergessen ?
        Soviel zu Deinem

        Sie haben noch immer ein Problem mit dem Verständnis von lokal und global, Wetter und Klima, langfristig und kurzfristig….

        Lern’ es erstmal selber.
        Daß es bei um -20° nicht schneit ist normal, denn diese Temperaturen bedingen einen klaren Himmel, aus dem schneit es selten. Mußt Du auch noch lernen.
        Du hast wie man sieht auch so Deine Probleme, auch mit Wetterlagen….

        Australien leidet noch immer unter der Hitzewelle

        Ohne Deine peinlichen, ach so dramatisierenden “!” geht wohl garnichts, oder ?
        Aber egal, da unten hat es Sommer :-) Da ist eigentlich nichts dramatisches dran….
        Schon vergessen ?

          • Ja, was nun Herr Gans?

            Ist nun dort Sommer und an Hitze nichts dramatisches und hier Winter und für Kälte gilt dies entsprechend?

            Oder ist dort doch, wie die Ministerpräsidentin von Queensland es meint, mit einer dramatischen Hochwasser-Lage eine eher ungewöhnliche Wetterlage vorhanden. Nach neun Jahren Dürre ist dort so viel Regen niedergegangen wie in mehreren Monaten, während weiter extreme Hitze und Trockenheit im Südwesten vorherrschen. Dann könnten dort wie hier ja bestimmte Strömungssituationen für diese besondere Wetterlagen verantwortlich sein (eigentlich eine meteorologische Banalität).

            Wie Sie richtig sagen, geben viele kalte Winter irgendwann Klima. So wie viele warme, frühlingshafte, wie wir sie bis zum Januar hatten, schon vergessen? Und viele Extremwetterwechsel, wie in Australien und in Europa in diesem Winter bzw. Sommer ergeben einen Klimawandel. In Grönland ist es deutlich wärmer als durchschnittlich. Das hat eben die Auswirkungen auf die Luftdruckverhältnisse, die Herr Krüger immer beschrieben hat. Und da stellt sich dann häufiger die Wetterlage ein, die uns vom wärmenden Strömungen abkoppelt.

            Schließlich liegt Bremen nördlicher als Irkutsk in Sibirien, etwa auf der Höhe von Hannover und auch nördlicher als fast alle großen Städte in Kanada. Wenn dann noch eine Nordostsströmung dazu kommt, ist es wirklich nicht verwunderlich, dass es so kalt wird, wie wir es Mitte der 80er oder Mitte der 50er Jahre hatten. Mal schauen, ob es lang genug anhält, dass die damaligen Durhschnittswerte erreicht werden.

  25. UPDATE

    Kälteste Nacht seit 65 Jahren am Stettiner Haff

    Es geht immer noch kälter: Mecklenburg-Vorpommern hat in der Nacht zum Montag einen besonderen Kälterekord erlebt. „Die tiefsten Temperaturen wurden mit minus 28,7 Grad in Ueckermünde am Stettiner Haff und 24,8 Grad in Karlshagen an der Ostsee gemeldet“, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Potsdam. Das war der tiefste Wert in Ueckermünde seit Bestehen der Station, die 1947 installiert wurde.

    Kälteste Nacht in Berlin seit 25 Jahren

    Berlin und Brandenburg haben vom Sonntag zum Montag die kälteste Nacht seit 25 Jahren erlebt. Während in der Bundeshauptstadt durchschnittlich minus 20 Grad Celsius gemessen wurden, fielen die Temperaturen in der Mark noch tiefer, wie Meteorologe Jörg Riemann vom privaten Wetterdienst Meteogroup Deutschland sagte. Ähnliche Werte seien zuletzt 1987 gemessen worden.

    Mallorca so kalt wie seit 40 Jahren nicht mehr

    Die spanische Ferieninsel hat die tiefsten Temperaturen seit 40 Jahren registriert. Wie die Lokalpresse berichtete, waren an der Balearen-Universität in Palma de Mallorca am Vortag minus 5,7 Grad gemessen worden. Eine solche Kälte hatte es zuletzt im Jahr 1972 gegeben. Die Höchsttemperatur stieg in der Inselhauptstadt nicht über 4,8 Grad, was ebenfalls den tiefsten Wert seit vier Jahrzehnten bedeutete.

    • @ Michael Krüger

      Kälteste Nacht seit 65 Jahren am Stettiner Haff

      Da es im Jahr 365 Möglichkeiten gibt, eine kälteste Nach zu erleben, diese Möglichkeit multipliziert mit der Anzahl der Orte in Deutschland und Europa, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, irgendwo immer wieder einen neuen Rekord festzustellen. In der großen Mehrzahl der Fälle handelt es sich allerdings um Hitzerekorde! Daher sagen Rekordtemperaturen an einzelnen Tagen und einzelnen Orten wenig aus!

      Bitte zeigen Sie uns RekordkälteJAHRE gemittelt für DEUTSCHLAND. Da müssen Sie LANGE zurückgehen, Herr Krüger. Auch der jetzige Winter wird wohl überdurchschnittlich warm werden, daran ändern auch lokal kalte Temperaturen wenig!

      • @Thorsten
        s.g. Kälterekorde seit einigen Jahren

        irgendwo immer wieder einen neuen Rekord festzustellen.

        passen nichtt so in die Zeit einer globalen Erwärmung.
        Auch wenn ein Ort nur 170 Einwohner hat.

        • @ Krishna Gans

          passen nichtt so in die Zeit einer globalen Erwärmung.
          Auch wenn ein Ort nur 170 Einwohner hat.

          Temperaturen unterliegen einer breiten Streuung von Einzelmessungen. Auch in Zeiten des AGW kann es lokal Rekordkälte geben. Wenn es im Zeitraum X zu einem kurzen Zeitpunkt an 2 Stellen eine neue Rekordkälte gibt aber 14 Rekordwärmeereignisse, dann spricht man von einer durchschnittlichen Erwärmung, Herr Gans!

          Abweichend von früheren Vorhersagen räumte Institutschef Hans Joachim Schellnhuber vor einigen Tagen auf einem Seminar internationaler Agrarexperten ein, es sei durchaus möglich, dass wärmeres Klima in Kombination mit einem weiteren Anstieg des CO2 in der Luft zu mehr Pflanzenwachstum und besseren Ernten führt.

          Können Sie bitte mit dem Quellentext verlinken, Herr Gans?!

          Für welche Region und für welchen Zeitraum gilt diese Aussage? Es ist unstrittig, dass es in einigen Regionen dieser Welt zu stärkerem Pflanzenwachstum kommt, in anderen Regionen sieht dies umgekehrt aus. Welche ökologisdhen Auswirkungen das auf die freilebende Fauna und Flora hat ist noch ganz offen!

      • @Thorsten

        Abweichend von früheren Vorhersagen räumte Institutschef Hans Joachim Schellnhuber vor einigen Tagen auf einem Seminar internationaler Agrarexperten ein, es sei durchaus möglich, dass wärmeres Klima in Kombination mit einem weiteren Anstieg des CO2 in der Luft zu mehr Pflanzenwachstum und besseren Ernten führt. Wenige Tage später verwunderte sein Stellvertreter Ottmar Edenhofer Münchner Journalisten bei einer Pressekonferenz, die er gemeinsam mit Vahrenholt abhielt. Der Skeptiker sagte, es sei seit über einem Jahrzehnt nicht wärmer geworden und werde in Zukunft wohl eher kühler. Da wollte Edenhofer auch auf Nachfrage nicht widersprechen.
        Erschienen in FOCUS Nr. 5/2012

        Von daher
        :)

  26. Ach, das überrascht mich aber jetzt, Herr Krüger!

    Zum einen heißt das, dass Ihre als völlig sicher dargestellte Ausführung zur Wirkung von NAO und AO, dann doch nur eine unsichere nette Theorie war und zum zweiten, dass das AWI dann doch nicht so seriöse Klimaforschung betreibt, von der Sie bisher überzeugt waren, da Sie diese mit dem Hinweis auf ein paar Wettersituationen der letzten Jahre mal so locker entkräften können. Ja, dann sollten Sie dringend dorthin zurückkehren. Ich denke, die brauchen solche Kapazitäten wie Sie, damit es mit der Forschung nicht bergab geht ;-) !

    • @Meinel

      Der AO-Index ist zur Zeit negativ und der NAO-Index ist auf ca. Null zurückgegangen. Es könnte natürlich auch an dem liegen, dass wir derzeit einen kalten Februar haben. Eben eine typische Kaltwetterlage für einen deutschen Winter.

      http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/precip/CWlink/daily_ao_index/ao_index.html

      Die Theorie des PIK/AWI mit dem Sommer-Meereis halte ich dagegen für eine nette Theorie für Klimagläubige. Herr Meinel, Sie enttäuschen mich, ich hätte Ihnen ein wenig mehr Fachwissen zugetraut. Aber Theorien für Klimagläubige abschreiben und abnicken kann doch nun jeder.

      • @ Michael Krüger

        Ich dachte immer Sie wären ein AWI-Fan gewesen. Jetzt wo Ihnen eine Studie von denen nicht passt, wenden Sie sich vom AWI ab….

        Mir scheint Sie sind auch hier ein Rosinenpicker: Aussage gegen AGW = gutes AWI, AGW-sützende Aussage = schlechtes AWI…. ;-)

        • @Thorsten
          Aha, Du dachtest immer.
          Wenn Du schon so anfängst, kann das nur daneben gehen, und genau so ist es.

          Abgesehen davon hat die Aussage des AWI in Sachen Meereis nur bedingt mit AGW zu tun, also auch da liegst Du, denkenderweise, daneben.

          Also so was soll Deine dumme Provokation ?

      • Nun gut,

        da die Kälte noch nicht bis Peru reicht, dürfte doch weniger La Niña sondern eher AO und NAO einen Einfluss auf unser Wetter haben. Und wie uns Herr Krüger erklärt hat, kann in einer negativen Phase kalte Polarluft weiter nach Süden vordringen, mit einem strengen Winter in Europa in der Folge, wenn auch die atmosphärische Zirkulationen offenbar nicht sein Gebiet beim Alfred-Wegener-Institut waren.

        Denn die Sektion Atmosphärische Zirkulation sitzt nun mal am Telegraphenberg in Potsdam. Ist aber deshalb noch lange nicht mit dem PIK identisch. Schließlich sind die Helmholtz-Forschungseinrichtung dort vielfach größer: http://www.awi.de/de/institut/standorte/potsdam/ und GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ)

        Angesichts der Ausprägung, der Temperaturrekorde und der Länge der Frostperiode sprechen die Meteorologen übereinstimmend von einer ungewöhnlichen und eher inzwischen von einer seltenen Frostperiode. Natürlich nicht nur in Deutschland, sondern vor allem im südöstlichen Europa, aber auch bei unseren dirkten Nachbarn:
        «Eine derartige lange und heftige Kältewelle ist in Österreich ungewöhnlich», teilte die Zentralanstalt für Meteorologie mit.

  27. UPDATE 07.02.2012

    Kältester Morgen im Westen
    Hört das denn nie mehr auf? Schneemassen und Eis machen Europa immer mehr zu schaffen. Mehr als 300 Menschen starben in ganz Europa bisher in der Kälte.

    Der Westen Deutschlands erlebt heute bei minus 16 Grad den bisher kältesten Morgen des Winters. In Köln war es mit 16,3 Grad dabei sogar kälter als in Berlin (15,1 Grad). Im Norden und Osten, wo der Frost gestern mit fast minus 30 Grad Rekordwerte erreicht hatte, haben Schnee- Wolken neue Tiefststände verhindert. Zwar wird es jetzt etwas wärmer, aber eine echte Linderung ist nicht in Sicht. Und damit nicht genug: Vom Osten her zieht heute der Schnee über das Land und kann zu Verkehrsbehinderungen führen. Während es im Osten und Südosten bereits schneit, ist der Westen erst im Laufe des Tages betroffen.

  28. UPDATE

    Das sind die kältesten Orte am 7. Februar

    Die 20 kältesten Orte in Deutschland

    Stiege -25,7
    Harzgerode -24,7
    Rockendorf -23,8
    Schierke -23,7
    Grafenwöhr -23,6
    Olbersleben -23,2
    Faßberg -22,7
    Querfurt-Mühle Lodersleben -22,7
    Dachwig -22,5
    Zugspitze -22,4
    Lichtentanne -22,4
    Mehringen -22,4
    Schmieritz-Weltwitz -22,3
    Wusterwitz -22,1
    Langenwetzendorf-Göttendorf -22,1
    Schleiz -22
    Merklingen -22
    Kreipitzsch bei Bad Kösen -21,9
    Martinroda -21,9
    Geisingen -21,9

  29. UPDATE

    Behörde erlaubt Betreten der Außenalster

    Hamburg. Die Mitteilung kam überraschend: Nach nur knapp einer Woche Dauerfrost und rekordverdächtigen Tiefsttemperaturen sind weite Teile der Hamburger Außenalster bereits mit einer so dicken Eisschicht bedeckt, dass sie nach Angaben der Umweltbehörde ab sofort auf eigene Gefahr betreten werden dürfen.

  30. UPDATE

    Riesige Eisschollen mitten in Venedig

    In Venedig bildeten sich wegen der starken Kälte Eisplatten auf dem Canale Grande. Die Spitze des Vesuvs bei Neapel präsentierte sich ganz in Weiss. Sogar auf der Insel Ischia kam es zu leichtem Schneefall. Schneefälle wurden auch in Kalabrien gemeldet.

          • @ Ronin

            Ich habe im Gegenteil das Gefühl, Herr Krüger sehnt sich verzweifelt nach einer Klimaerwärmung …

            Dann empfehle ich ihm, in die Sahara zu ziehen. Die soll ja in Zeiten des AGW im üppigsten Grün aufblühen…..

      • @ Michael Meinel

        ….. ich bin auf seine Wettermeldungen bei der nächsten Hitzeperiode gespannt…..

        Herr Krügers Wettermeldungen bei Hitzeperioden kenne ich…!

        Als es in den letzten Sommern zahlreiche Rekordhitzeereignisse auf der Nordhalbkugel gab berichtete Herr Krüger über lokale Kälte in Argentinien……. -)

        • Aber, sowas!

          Damit würde er doch sein Dogma und völlige Unwissenschaftlichkeit bekunden. Man stelle sich nur vor, was dies für das eigene Renommee bedeutet, wenn Auftraggeber, Personalabteilungen, Journalisten oder Verlage so etwas lesen.

  31. Danke, Herr Gans,

    für die hervorragenden Links!

    Nicht nur als Beispiel für die sehr unterschiedlichen Wetterbedingungen auf der Welt, da dort auf die Westküste hingewiesen wird.
    La Niña drückt den Jet-Stream und die kalte arktische Luft nach Norden, so dass man in L.A. denkt es wäre Sommer: “Jeder denkt, es sei Juli! In der Tat ist es heute (am 4. Januar wärmer in L.A., als es am 4. Juli letzten Jahres war.” Kennen wir ja auch selbst, denn da saßen wir bei frühlingshaften Temperaturen in den Straßencafés.

    Zum zweiten erklären die NASA-Wssenschaftler recht anschaulich die Wirkung der AO auch auf unser Wetter.

  32. UPDATE 08.02.2012

    Hamburg rüstet sich für Spektakel auf der Alster

    Bereits seit Dienstag ist die Alster zum Betreten freigegeben – allerdings auf eigene Gefahr. Zahlreiche Hamburger nutzen diese seltene Gelegenheit für Ausflüge auf den zugefrorenen Fluss

    Die Hamburger können sich auf das lang ersehnte Alstereisvergnügen am Wochenende freuen. Das Eis der Außenalster sei flächendeckend so stark, dass das Winterspektakel stattfinden könne, sagte ein Sprecher der Umweltbehörde. Die Eisdicke betrug bei den jüngsten Messungen am Mittwoch die erforderlichen 20 Zentimeter. Zehntausende Menschen werden sich aller Voraussicht nach von Freitag bis Sonntag auf der Außenalster tummeln.

    Drei der ostfriesischen Inseln, Wangerooge, Juist und Spiekeroog, können von Fähren jetzt nicht mehr angefahren werden. Auch der Mittellandkanal als Verbindung zwischen Elbe und Dortmund- Ems-Kanal wird nach und nach gesperrt. Auf der Elbe sollte der Schiffsverkehr zwischen der tschechischen Grenze bis zur Saale eingestellt werden. Ab Magdeburg Richtung Norden ist sie schon gesperrt. Der Schifffahrt auf der Mosel droht ebenfalls der Stillstand. Nichts geht mehr auf den Kanälen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, der Mittellandkanal ist komplett gesperrt. Auf dem Dortmund-Ems-Kanal fuhren am Mittwoch Eisbrecher, um noch einige Schiffe zu begleiten, die zum Rhein unterwegs waren. Bereits seit einigen Tagen sind der Elbe-Seitenkanal und mehrere Stichkanäle gesperrt. Erstmals seit 16 Jahren wurden auch der stark frequentierte Küstenkanal sowie der Dortmund-Ems-Kanal gesperrt. Auf der Elbe sollte der Schiffsverkehr zwischen der tschechischen Grenze bis zur Saale am Dienstagabend eingestellt werden. Ab Magdeburg Richtung Norden ist sie schon seit Sonntag gesperrt. Der Schifffahrt auf der Mosel droht in den kommenden Tagen ebenfalls der Stillstand.

    Im Greifswalder Bodden ist das Eis rund 20 Zentimeter dick. Auch vor Lübeck, Wismar und Rostock behindert inzwischen dichter werdendes Eis die Schifffahrt. Derweil ist die kleine Insel Ruden zwischen Usedom und Rügen von der Außenwelt abgeschnitten. Der Eispanzer um das Eiland ist seit Ende Januar so dick, dass kein Schiff mehr durchkommt. Die Peene ist komplett gefroren. Die Reederei Hiddensee fährt bereits seit Mittwoch vergangener Woche nach dem Eisfahrplan: Zwischen Schaprode und Vitte fährt nur noch eine Fähre.