WISSENSCHAFT

Leben auf dem Mars. Teil II

Ich weiß, dass für viele der Gedanke, dass die physikalischen Parameter nur lokale Gültigkeit haben, unerträglich ist, weil dadurch das ganze Weltbild, durch mehrere Generationen der Wissenschaftler kultiviert und gepflegt, schlicht und einfach in sich zusammengebrochen ist. Die Faktenlage ist aber eindeutig.

(Foto: wikipedia)

(Foto: wikipedia)

Man kann einige Menschen lange Zeit in die Irre führen, aber man kann nicht alle für immer dumm halten.
Auf dem Mars gilt unsere Temperaturskala nicht. Sie ist um mindestens 20 bis 30°C nach unten verschoben. Den eindeutigen Beweis liefern uns die Bilder der Sonde Phoenix wo man auf  Gestänge der Sonde die Wassertropfen entdeckt hat.

http://www.stern.de/wissen/kosmos/leben-im-weltraum-wassertropfen-auf-dem-mars-655234.html

Originalbeitrag ist unter diesem Link zu lesen

http://www.lpi.usra.edu/meetings/lpsc2009/pdf/1440.pdf

Wie immer halten sich die Physiker an einem Strohhalm fest, um eigenes Bild der Wirklichkeit nicht zu zerstören. Sie belügen sich selbst und uns ohne Skrupel.  Aber auch für den dümmsten unter ihnen muss es klar sein, dass die Erklärung mit dem Salz schlicht und einfach nicht stimmen kann. Auf den Bildern sehen wir, dass die Tropfen wachsen und zwar ordentlich. Bei einigen hat sich das Volumen mindestens verzehnfacht. Dass bedeutet, dass die Tropfen das Wasser aus der Atmosphäre direkt aus der Gasphase ziehen. So ein Wasser kann keine Salze enthalten. Es ist ein reines Wasser, dass dann die Konzentration von Salzen (sollten sie dort vorhanden sein) in den Tropfen verringert muss, entsprechend dem Zuwachs des Volumens der Tropfen.

Bei so einer starken Verringerung der Konzentration der (nicht vorhandenen) Salze würden sich die Tropfen in Eis verwandeln müssen. Es ist aber nichts der Gleichen passiert. Sie waren die ganze Zeit flüssig und vergrößerten sich weiter, obwohl in der Umgebung der Sonde keine höhere Temperatur als -20°C gemessen wurde.

Die Natur zeigt uns ununterbrochen mit unendlich vielen Beispielen, dass die Physik, so wie sie heutzutage verstanden ist, falsch ist. Das kann jeder sehen, der die Augen offen hat. Doch anscheinend sind die Physiker blind.

Kommentare

Dieser Artikel hat 3 Kommentare. Was ist Deiner?

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

  1. Wissen Sie, auch wenn ich mich zu den von Ihnen bei jeder Gelegenheit so polemisch geschmähten Naturwissenschaftlern zähle, so bin ich doch aufgeschlossen für neue Ideen und Ansätze und lese mir viele Beiträge wie die Ihren durch.

    Aber ich kann beim besten Willen nicht erkennen, wie Ihr Weltmodell eine reale Chance haben soll. Sie behaupten ständig, dass es quasi aus sich selbst heraus evident ist, dass die Erkenntnisse von >3000 Jahren Forschung und Empirie der Menschheit nichts als Fehlleitungen und Irrtümer sind, ja sie entblöden sich nicht, Wissenschaftler pauschal als Lügner zu bezeichnen.
    Ihr Weltbild hat nichts mit Wissenschaft zu tun, es ist eine Religion. Man muss nämlich nichts beweisen, sondern glauben – an “Raumvakuolen” (also wörtlich Raumräumen), “gravitative Hintergründe” usw. usf. Ihre “Beweise” bestehen einfach nur aus der Negation aller anderer Argumente.
    Nur ein paar Beispiele:
    Hier behaupten Sie, die wissenschaftlichen Modelle(!) um die möglichen(!) Flüssigkeitstropfen an den Landebeinen der Phoenix unter den herrschenden physikalischen Bedingungen auf dem Mars zu erklären, seien Lügen um ihr “eigenes Bild der Wirklichkeit nicht zu zerstören”. Und – “den dümmsten unter ihnen muss klar sein, dass die Erklärung [...] nicht stimmen kann”. Für Sie lässt sich alles in zwei Sätzen, die aus einem Schulbuch der 5. Klasse stammen könnten, als Lüge wegwischen.
    Haben Sie die wissenschaftlichen Ausführungen zu diesem Phänomen, die sie selbst verlinkt haben, überhaupt verstanden? Haben Sie begriffen, was ein Phasendiagramm, ein Eutektikum ist? Das Salzlösungen je nach Konzentration, Druck und Temperatur sehr komplexen Phasenzuständen unterliegen – die sich experimentell(!!!) nachweisen lassen? Das die Perchlorate im Boden an der Landestelle nachgewiesen sind? In dem Fachartikel steht laut und deutlich, dass extrem konzentrierte Salzlösungen bis < -70°C flüssig bleiben. Das sie Wasserdampf aus der Atmosphäre anziehen, wie ein Schwamm. Dann wachsen die Tropfen. Und irgendwann ist die Salzkonzentration in den Tropfen soweit reduziert, dass sie sublimieren. Dann sind sie weg. Das können sie alles am Phasendiagramm ablesen. Es mag Gegenargumente geben, selbst die NASA-Wissenschaftler waren sich nicht einig, was genau diese Objekte darstellen. Aber zu behaupten, der "Dümmste" könnte sehen, dass das alles nur "Lügen" seien spricht von unglaublicher Arroganz und Ignoranz.
    Gleiches übrigens auch im ersten Teil Ihrer Ausführungen zum Leben auf dem Mars – sie behaupten einfach, dass es nicht sein könnte, dass die Salzlösungen tauen und gefrieren und dadurch die sommerlichen Fließerscheinungen erklärbar sind. Nein, angeblich würde sich Wasser und Salz bei zyklischem Frieren und Auftauen trennen. Wo haben sie das den her? Falls es überhaupt zu einer Trennung käme, so würde das Wasser teilweise sublimieren und damit die Konzentration der Salzlösung noch erhöhen. Dadurch würde wieder die Aufnahmefähigkeit für Wasser(dampf) erhöht usw.
    Aber es ist natürlich viel wahrscheinlicher, dass es auf dem Mars 20 Grad wärmer ist, als alle Sonden messen. Der Gipfel war für mich erreicht, als Sie behaupteten, dass Marslebewesen bei +20 Grad sterben. Welches grüne Männchen hat Ihnen denn das verraten? Sie machen genau das, was Sie den bösen Physikern vorwerfen – konstruieren sich irgendwas zusammen damit die Fakten (es wurde noch nie ein Lebewesen auf dem ach so gemütlichen Mars gesichtet) zu ihren kruden Theorien passen.
    Und abschließend – im Beitrag zur Venus behaupten sie, die Kontakte zu den Venussonden sei abgerissen, weil es eine Phasenverschiebung in den Sendefrequenzen gegeben hätte (wegen des "GH"). Sie behaupten auch, dass auf dem Mars ein anderer "GH" als auf der Erde herrsche – warum können wir dann problemlos mit den zahlreichen Raumsonden, die da rumfliegen und -fahren kommunizieren? Kleines Rätsel zum knacken….

    • Mensch J. Hornung versuchen Sie nicht so zu tun als ob ich keine Schule besucht habe. Ich habe nähmlich auch naturwissenschaftliche Ausbildung und Sie brauchen mit nicht den Phasendiagramm zu erklären. Passen Sie lieber genau was Sie schreiben weil einige Sachen ziemlich unüberlegt erscheinen.

      wenn Sie schreiben
      “In dem Fachartikel steht laut und deutlich, dass extrem konzentrierte Salzlösungen bis < -70°C flüssig bleiben. Das sie Wasserdampf aus der Atmosphäre anziehen, wie ein Schwamm. Dann wachsen die Tropfen. Und irgendwann ist die Salzkonzentration in den Tropfen soweit reduziert, dass sie sublimieren. Dann sind sie weg."

      dann entspricht das nicht den Tatsachen. Ersten sind die Tropfen über Wochen gewachsen. Zweitens bei Verringerung der Konzentration mussten sie zuerst zum Eis erstarren. Sie tun es aber nicht.

      oder hier

      "Nein, angeblich würde sich Wasser und Salz bei zyklischem Frieren und Auftauen trennen. Wo haben sie das den her? Falls es überhaupt zu einer Trennung käme, so würde das Wasser teilweise sublimieren und damit die Konzentration der Salzlösung noch erhöhen."

      Das ist typische Vorgang bei Meereseis. Je älter er ist desto weniger Salz es enthält. Auf dem Mars angewendet bedeutet es dass bei jedem Vorgang des Auftauen zuerst eine Salzlösung flüssig wird und in dem Boden versickern muss. Nach mehreren solchen Vorgängen bleibt nur salzfreies Eis übrig.

      hier noch ein Zitat

      "Aber es ist natürlich viel wahrscheinlicher, dass es auf dem Mars 20 Grad wärmer ist, als alle Sonden messen."

      Sie haben es nicht verstanden es geht nicht ob es auf dem Mars wärmer oder kälter ist. Es geht darum dass die physikalische Bedingungen auf dem Mars nicht mit der Erde vergleichbar sind.

      • Nein, es geht mir genau darum, dass die physikalischen Bedingungen auf den Mars nicht mit denen auf der Erde vergleichbar sind.

        Sie unterschlagen völlig den Effekt der Sublimation, der das Verhalten von reinem, flüssigen Wasser auf dem Mars erheblich beeinflusst. Der durchschnittliche Druck der Marsatmosphäre (von Phoenix gemessen) beträgt nur ca. 0,0075 Bar, der Wasserdampfpartialdruck sogar nur 0,000016 Bar (Wasserdampfgehalt der Atmosphäre 0,0021%). Das bedeutet nichts anderes, als das reines Wasser auf dem Mars bereits bei weit unter 0°C von der festen in die gasförmige Phase übergeht, anstatt flüssig zu werden. Der Tripelpunkt verschiebt sich aber mit dem Salzgehalt, so das Salzwasser in einem breiteren Temperaturfenster fest bzw. flüssig bleibt.

        Was das “Anschwellen” der Wassertropfen betrifft – die Atmosphäre des Mars ist wie erwähnt extrem trocken. Da kann es schon dauern bis ein Wassertropfen makroskopisch angewachsen ist…

        Derselbe Effekt tritt auch bei oberflächlich ausfließenden Salzlösungen auf dem Mars auf – falls es zu einem “ausfrieren” des Salzes käme, so würde das “ausgesüßte” Wasser sofort sublimieren und nicht “versickern”, so das sich ein dynamisches Gleichgewicht einstellt. Ein Vergleich mit irdischem Meereis ist da absolut nicht gegeben…