In der Europäischen Union sind schätzungsweise 50 Millionen Menschen so arm, dass sie an oder unter der Armutsgrenze leben. Dies bedeutet, täglicher Kampf um Wohnung, Unterkunft, Essen und die kleinen täglichen Notwendigkeiten. Frauen, Männer, Alleinerziehende, Alte, Junge, Kranke, Behinderte, Straffällige, Studierte, Ungelernte, Jeder kann betroffen sein. Daher geht es auch Jeden an. Es geht um das Thema „Soziale Gerechtigkeit“ und die Frage „Warum ich?“
In seinem Buch „Aufstand der Obdachlosen! – …“ geht Richard Ben Martin auf vielschichtige Weise auf das Thema Armut und Streben nach Wohlstand ein. In einer spannenden Geschichte geht es um das Schicksal von drei Obdachlosen in Frankfurt, ehemals erfolgreiche Banker und Unternehmer, gescheitert und abgestürzt, die weg wollen von der Straße und hierzu das Projekt „Aufstand“ ins Leben rufen.
Als Ökonom kommt der Autor immer wieder auf die Frage zurück: Ist Armut nur eine Ansammlung zufälliger misslicher Einzelschicksale kumuliert zu einem gesellschaftlichen Phänomen oder birgt etwa das System Fehler und Mechanismen, die Armut und Scheitern begünstigen oder den Wiederaufstieg erschweren? Zur Behandlung dieser brandaktuellen Frage bezieht der Autor die Historie mit ein, wie auch ökonomische Aspekte der aktuellen Finanzkrise. Genossenschaftliches Wirtschaften ist eines der Modelle, die in einer gedanklichen Analyse als möglicher Lösungsweg genannt wird.
Als Kulissen für die Handlung dienen die Straßen Frankfurts sowie die Geschichte des sozialen Aufstiegs der Frankfurter Bankiersfamilie Rothschild, beginnend mit dem Waisenkind Mayer Amschel im Judenviertel von Frankfurt Mitte des 18. Jahrhunderts.
Paperback-Ausgabe/eKindle: ISBN-10: 1475066589, bei AMAZON.com.
Website: http://obdachlose.net

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