Evangelische Einrichtungen im Umgang mit ihrer Nachkriegsvergangenheit

Eingelullt und abgehakt: Wie Tätervertreter ihre Heimopfer abservieren wollen

Teil 1: Verbrechen in der diakonischen Waschmaschine: bagatellisiert und weichgespült

Dierk Schäfer aus Bad Boll, Pfarrer im Ruhestand, erhielt eine E-Mail und geht in seinem Blog darauf ein (1). Im Betreff dieser E-Mail ist lediglich der Begriff „Sülze“ zu lesen. Ihm wurde ein Link zugesandt, der zur Homepage der „Diakonischen Stiftung Wittekindshof“ führt (2). Schäfer fragt sich, wo auf dieser Homepageseite der E-Mail-Absender „Sülze“ ausgemacht hat und studiert in diesem Zusammenhang das Geleitwort des Stiftungsleiters der Behinderteneinrichtung in Bad Oeynhausen (3), Prof. Dr. Dierk Starnitzke (4)zum Buch: „Als wären wir zur Strafe hier – Gewalt gegen Menschen mit geistiger Behinderung – der Wittekindshof in den 1950er und 1960er Jahren“ (5).

Schäfer stellt fest, dass Starnitzke in seiner „Aufarbeitung der Geschichte“ (2) „in sehr deutlicher Sprache die schlimmen Erlebnisse der ehemaligen Heimkinder an prominenter Stelle“ benennt. Schäfer weiter: „In Ihrem Geleitwort nennen Sie dagegen zunächst die damals allgemein schlimmen Verhältnisse und der Leser fragt sich, wer mehr zu bedauern ist, das Personal oder die Kinder. Was Sie nirgendwo erwähnen, ist die Behandlung der Heimkinderfrage durch den Runden Tisch, die von Beginn an auf Übervorteilung aus war. Das ist vielfach belegt, doch es wurde souverän ignoriert. Die Heimträger argumentierten zunächst, man wolle dem Runden Tisch und seinen Ergebnissen nicht vorgreifen, um nach dem Schlußbericht darauf zu verweisen, daß man ja nun seinen Anteil in den Fonds einzahle. Kein Wort über Regelungen im Ausland, kein Wort über die Firmen, die von der Zwangsarbeit profitiert haben, kein Wort über die asymmetrische Machtverteilung am Runden Tisch. Wenn Sie in Ihrer Stellungnahme um Verzeihung bitten, erscheint das eher als Wunsch nach billiger Gnade und muß für die ehemaligen Heimkinder wie Gesülze klingen.“

Im Juli 2011 hatte ich Gelegenheit, unter dem Titel „Gutes Handwerk zweier Historiker – im Weißwaschgang des Stiftungssprechers Dierk Starnitzkedas Geleitwort des Stiftungsleiters dem Buchinhalt gegenüberzustellen (6).

Ich möchte im ersten Teil dieser Abhandlung der Frage nachgehen, ob es in den Geleitworten und auf den Homepages kirchlicher Einrichtungen eine gewisse Sprachregelung gibt. Im zweiten Teil werde ich die Entschuldigungen darstellen und aufzeigen, welche Ähnlichkeiten in den Formulierungen bestehen. Im dritten Teil soll aufzeigt werden, welche Konsequenzen die Einrichtungen aus ihren Verlautbarungen gezogen und wie sie ihre Entschuldigungen bisher umgesetzt haben.

Verbrechen in der diakonischen Waschmaschine: bagatellisiert und weichgespült

In den Geleitworten werden die Verbrechen eher umschrieben.

Pastor Ulrich Pohl, Vorsitzender des Vorstands und Anstaltsleiter der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, vollzieht in seinem Geleitwort (7) zum Buch “Endstation Freistatt – Fürsorgeerziehung in den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel bis in die 1970er Jahre” (8) eher ein Weichspülen der Verbrechen unter seinem Dach in den Nachkriegsjahrzehnten: „Zum ehrlichen Umgang mit unserer Geschichte gehört aber auch der selbstkritische Blick auf schwierige Zeiten und Schuldverstrickung. Beispiele dafür sind die Aufarbeitung von Zwangsarbeit und Zwangssterilisation in Bethel.“ Erst einige Zeilen später nähert er sich des Pudels Kern: „Die Fürsorgeerziehung in den 1950er und 1960er Jahren geschah auch in den Betheler Einrichtungen in einem System, das häufig von Gewalt, Einschüchterung und Angst geprägt war.“

In seinem „Geleitwort zur zweiten Auflage“ lobt er das Buch über den grünen Klee (ohne die aufschlussreiche, zutreffende und wichtige Rezension von Dr. Carlo Burschel unter dem Titel „’Endstation Freistatt’ oder ‚Papier ist geduldig, das Leben nicht’“ gelesen zu haben (9)) und betont die Wichtigkeit des Buches für die Opfer seiner Einrichtung: “Gerade aus ihrem Kreis erreichten uns viele positive Rückmeldungen zu dem Buch. Tenor der meisten Rückmeldungen war: endlich ist es möglich, sowohl in unseren Familien wie auch öffentlich über unsere Kindheit in Einrichtungen wie Freistatt zu sprechen. Endlich werden wir gehört. Endlich werden wir ernst genommen.”

Auch das Vorwort der Evangelischen Stiftung Volmarstein (10) aus der Feder von Pfarrer Jürgen Dittrich klingt eher wie ein leises Wasserplätschern, das von einem kleinen Wasserfällchen hier und da unterbrochen wird: „Mit diesem Buch wird ein dunkles Kapitel in der Geschichte unserer Evangelischen Stiftung Volmarstein aufgeschlagen. Dies zu erkennen, war ein mühsamer Weg.“ Die klare Aussage: „Wir wurden zu Verbrechern an Klein- und Schulkindern“ fehlt trotz des erdrückenden Materials, das die Historiker Winkler und Schmuhl in ihrem Buch “Gewalt in der Körperbehindertenhilfe – Das Johanna-Helenen- Heim in Volmarstein von 1947 bis 1967″ (11) zusammengetragen haben. Bevor die Evangelische Stiftung Volmarstein sich zu der Formulierung durchringt, die wenigstens andeutungsweise das Ausmaß der Verbrechen erahnen lässt, „Kinder und Jugendliche in diesem Haus waren Übergriffen von Mitarbeitenden ausgesetzt, die eigenmächtig einem falsch verstandenen pädagogischen Verständnis nacheiferten; es sah Bestrafung in übelster Weise vor und ließ die Würde und die Achtung vor dem Mitmenschen völlig außer acht“, schiebt sie einen verräterischen Satz vor und wäscht damit die schmutzigen Hände der unterlassenen Hilfeleistung und Aufsichtspflicht der Anstaltsleiter Hans Vietor und Ernst Kalle rein: „Die damaligen Verstöße stellen nach heutiger Erkenntnis massives Fehlverhalten dar.“ Der Webmaster der Homepage www.gewalt-im-jhh.de hat schon vor Drucklegung des oben genannten Buches auf der Homepage die infragekommenden justiziablen Verbrechen aufgelistet. Demnach ist für die Arbeitsgruppe unstrittig, dass es sich bei den Gräueltaten um „Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit (§§223-§231 Strafgesetzbuch) handelt. Hier kommen insbesondere folgende Paragraphen in Frage: §§176, 177, 179, 180, 225 und 226. (12)“

Zwar geht Dittrich auf das Versagen der Anstaltsleiter ein: „Auch die Leitung hat nicht angemessen reagiert und ist ihrer Verantwortung nicht gerecht geworden.“ Sofort fügt er jedoch relativierend an: „Daneben hat es auch damals Mitarbeitende gegeben, die Ihnen zur Seite gestanden und Ihnen so auch vielleicht manche Hilfestellung gegeben haben.“ Die komplette Wahrheit ist umfangreicher. Diesen Mitarbeitern wurde nämlich nicht geglaubt und einem sogar nahegelegt, seine Anschuldigungen, die er in seinem Praktikumsbericht (13) erhoben hatte, zurückzunehmen, andernfalls er Konsequenzen zu erfahren habe.

Ein besonderes Schmankerl verschleierischer Formulierungskunst bietet der Vorgänger von Jürgen Dittrich, Pfarrer Ernst Springer (verstorben) den Lesern seiner „Volmarsteiner Erklärung“ vom Juni 2006 (14): „Wir bedauern, jetzt erst aufgrund der aktuellen Thematisierung – für viele nicht mehr Lebende zu spät – auf diesen ‚weißen Fleck auf der Landkarte unserer Anstalts- bzw. Stiftungsgeschichte’, der gegenüber den anderen Heim- und Lehrwerkstätten unserer Stiftung offensichtlich ein ‚schwarzer’ war, gestoßen zu sein.“ (15)

Über das Geleitwort des Leiters der Behinderteneinrichtung Wittekindshof (4) habe ich mich bereits an anderer Stelle ausgelassen. Zu diesem Geleitwort schreibt Dierk Schäfer passend: „In Ihrem Geleitwort nennen Sie dagegen zunächst die damals allgemein schlimmen Verhältnisse und der Leser fragt sich, wer mehr zu bedauern ist, das Personal oder die Kinder.“ (1)

„Aus heutiger Sicht“ sind auch für Starnitzke die damaligen Verhältnisse nicht tragbar, allerdings verweist er auf einen besonderen Wandel im Umgang mit Behinderten: „Dabei ist allerdings zu beachten, dass Menschen mit Behinderungen nun immerhin in ihren elementarsten Lebensbedürfnissen versorgt wurden, während sie noch wenige Jahre zuvor in der NS-Zeit in staatliche Einrichtungen verlegt und dort in großem Umfang getötet oder dem Sterben überlassen wurden. Das betraf auch einen großen Teil der Bewohnerinnen und Bewohner des Wittekindshofes. Insofern handelt es sich bei der Behindertenhilfe der 1950er und 60er Jahre trotz aller problematischen Seiten auch um eine elementare Leistung der Hilfe zum Leben, die zunächst einmal grundsätzlich gewürdigt werden sollte.“ (4)

Das Wort „Verbrechen“ oder ein anderer bezeichnender Begriff für die Gewalt in seiner Einrichtung fehlt. Zu diesen Verbrechen habe ich an anderer Stelle (6) ein Beispiel genannt: „Vor sechs Wochen sei Pfleger C. nachts zu ihm in das Bett gekommen, habe ihn an seine Geschlechtsteile gefasst, sich auf ihn gelegt und ihm gesagt, während er sich sträubte, er solle ruhig sein, er müsse das doch auch lernen. Trotz seines Widerstandes habe er ihn auf den Bauch gelegt und ihm sein Geschlechtsglied in den After eingeführt. Er habe sich nicht frei machen können, da C. seine Beine mit den seinen eingeklemmt habe; hierbei sei er auch nass geworden; hinterher habe er erbrechen müssen und heftige Bauchschmerzen gehabt.“ Diese Vergewaltigung und andere Verbrechen unter evangelischem/diakonischem Dach finden im Geleitwort keine Reflektion.

Werfen wir zur Abwechslung einen Blick auf die Verbrechen auf katholischer Seite und beleuchten auch dort die Versuche der „Reinwaschung“ à la Pontius Pilatus. Als Beispiel seien hier die Brutalitäten von Ordensschwestern genannt (16). Dazu Dierk Schäfer in einem Blog-Eintrag (17):

„Leid von denen, die sich christlichen Geboten verschrieben haben“

„Wie aber konnte solches Leid – Gewalt, Hunger, Demütigung – gerade von denjenigen ausgehen, die sich den christlichen Geboten wie der Nächstenliebe und Sanftmut verschrieben hatten? Sara Böhmer, Generalpriorin der Dominikanerinnen von Bethanien, versucht eine Erklärung: Die geringen Mittel – zwei Mark pro Tag pro Kind –, der hohe Druck der Betreuerinnen wegen der vielen Kinder pro Person und die damaligen Vorstellungen, dass Frauen per se gute Mütter seien, weil sie als Mütter geboren wurden, seien Erklärungsansätze. ‚Aber natürlich ist das keine Entschuldigung.’“ (zitiert aus 16)

Schäfer: „Dies ist nicht nur keine Entschuldigung, sondern auch keine Erklärung. Es gab in dieser Zeit viele Familien, die in Armut lebten, aber ihre Kinder mußten nicht in einer Atmosphäre der Ablehnung, des Hasses und der Mißhandlung aufwachsen. Die Mütter dieser Kinder waren auch nicht pädagogisch ausgebildet. Aber sie hatten (in der Regel) ihre Kinder ganz einfach lieb.“

Zurück zu den evangelischen Einrichtungen.

Pastorin Jutta Wendland-Park, Vorstandsvorsitzende der Rotenburger Werke, wird laut „Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers“ online so wiedergegeben: „Auch in den Rotenburger Werken habe es Fälle von Unrecht gegeben, die nicht verheimlicht werden sollten.“ (18) Entsprechend seicht fällt auch der Titel ihres Buches über die Zeit der Einrichtung nach 1945 aus, in dem die Verbrechen an den Behinderten in 276 Seiten fast untergehen: „Geschichte und Geschichten – Der Weg der Rotenburger Werke der Inneren Mission von 1945 ins 21. Jahrhundert“ (19). Laut „Abstract des Geschichtsbuches“ (20) finden sich in den Geschichten erst am Ende die „schlimmen Erinnerungen an Demütigungen, Schläge oder harte Arbeit“ wieder. Allerdings fehlt auch nicht der Hinweis: „Die aufgeschriebenen Zitate der Zeitzeugen sind nicht überarbeitet oder hinterfragt worden, sie stehen für die persönliche Erinnerung der Befragten.“

Auf der Homepage der Rotenburger Werke findet man ziemlich versteckt unter dem Link „Über uns“ und dem Unterlink „Geschichte erfahrbar machen“ (21) die Feststellung: „Bei den Recherchen und Berichten von Zeitzeugen stellt sich immer wieder heraus, dass die Anwendung von Zwang und Gewalt im Umgang mit Menschen mit Behinderung nicht nur in Einzelfällen auftrat.“

Man muss ganz tief im Archiv der Homepage (22) graben, um wenigstens einige Beispiele der Gewalt in den Nachkriegsjahrzehnten zu lesen. Wendland-Park im Artikel „Zeit ab 1945 im Fokus“ (23): „Auch in den damaligen ‚Rotenburger Anstalten’ sind nach dem Zweiten Weltkrieg Zwang und Gewalt im Umgang mit Menschen mit Behinderungen aufgetreten.“ Die Pressemitteilung ist geschwängert von der wiederholten Betonung, dass die Einrichtung den Betroffenen ein offenes Ohr bietet: „… aber wir wollen den Menschen die Möglichkeit geben, über erlittenes Leid zu sprechen.“ Die „Chefin der Werke“: „Wir haben ein offenes Ohr für die Menschen, die sich bisher nicht gewagt haben, etwas dazu zu sagen.“ Die „Chefin der Werke“ weiter: „Die Menschen möchten gehört und mit dem, was sie sagen, ernst genommen werden.“ Solche Formulierungen im Zusammenhang mit den Heimkindern ziehen sich durch die gesamte Diakonie und weit darüber hinaus bis zur Evangelischen Kirchenspitze in persona von Ratspräsident Nikolaus Schneider. Sie sind aber auch auf der katholischen Seite unzählig zu finden.

In einer Pressemitteilung vom 24.02.2011 (24) wird das diakonische Unternehmen etwas konkreter. Ein Zeitzeuge soll gesagt haben: „Wenn wir die Weihnachtsvorbereitungen der Mitarbeiter belauschen wollten, dann haben die uns mit Fußschnallen am Bett fest gemacht.“ Ein anderer: „Nach dem Essen mussten wir bis drei Uhr den Kopf auf den Tisch legen, damit die Schwester Mittagsruhe halten konnte. Wenn jemand den Kopf hob, wurde der mit einer Schere wieder runtergedrückt.“

Bei dem „Projekt Buch“ der Rotenburger Werke macht auch das Opfer Klaus Brünjes mit. In einer Pressemitteilung (23) gibt er zu Protokoll: „Es war nicht immer alles hell, aber auch nicht immer alles dunkel.“ Auch er verteilt Streicheleinheiten: „Ihm gehe es bei dem Buch nicht nur um Gewalt, die es gegeben habe, sondern um die Geschichte als solche. Und genau die stoße bei den Menschen auf großes Interesse.“

Diese Aussagen verkörpern eh nur die halbe Wahrheit. Brünjes liefert in der „Rotenburger Rundschau“ (25) einen weiteren Teil der Wahrheit: “’Wir waren ihnen ausgeliefert. Die Willkür war in manchen Bereichen groß.’ Eine Nachtwache habe ihn zusammengeschlagen. Seine Schilderung vom Duschen erinnert an eine Viehherde, wenn sich 24 Kinder in einem engen Raum unter fünf Duschköpfen nackt drängeln mussten. … Insbesondere schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche seien von Misshandlungen und auch von sexuellen Übergriffen betroffen gewesen. ‚Die haben die meisten Prügel bekommen.’ Brünjes unterscheidet: ‚Das war nicht die offizielle Politik des Hauses. Doch in den großen Gruppen mit bis zu 50 Menschen ging es zu wie beim Militär.’ Viele Pfleger hätten ihre Macht ausgenutzt. Aufmüpfige Jugendliche seien in Zellen gesperrt worden, um sie gefügig zu machen. Er habe damals unter den Erziehern ‚viele Nullen erlebt’. Auch die Diakonissen aus dem benachbarten Mutterhaus hätten misshandelt.”

Demnächst Teil 2: Entschuldigungsgestammel – Der Eiertanz um die Wahrheit

Demnächst Teil 3: Abgewimmelt: Der Verweis auf den Runden Tisch Heimerziehung und kosmetische Wiedergutmachungsversuche

(1) http://dierkschaefer.wordpress.com/2012/04/24/sulze/

(2) http://www.wittekindshof.de/wittekindshof/der-wittekindshof/aufarbeitung-der-geschichte/anerkennung-bitte-um-verzeihung-unterstuetzung-abbau-von-exklusionssystemen/anerkennung-bitte-um-verzeihung-unterstuetzung-abbau-von-exklusionssystemen.html

(3) http://www.wittekindshof.de/wittekindshof/kontakt/kontakt.html

(4) http://www.regionalgeschichte.de/ueber-uns/img/929_inh.pdf?PHPSESSID=751f83b7deebcf90493f8d4d85c9b914

(5) http://www.schmuhl-winkler.de/

(6) http://www.readers-edition.de/2011/07/04/als-waeren-wir-zur-strafe-hier-buch-ueber-gewalt-in-einem-behindertenheim/

(7) http://www.regionalgeschichte.de/ueber-uns/img/876_inh.pdf?PHPSESSID=751f83b7deebcf90493f8d4d85c9b914

(8) http://www.buchhandel.de/WebApi1/TitelSuche.asp?Func=Detail&Caller=vlbPublic&SearchId=153082657&HierSrcId=&SerieSrcId=&DirectSearchId=&CurrentPage=&DetailIndex=1&SrcId=0-3659861&uid=&ShowUrl=&CanBeSubmitted=true&debug=&stichwort=endstation+freistatt&autor=&preis_von=&preis_bis=&schlagwort=&jahr_von=&jahr_bis=&reihentitel=&medientyp=&verlag=&isbn=&titel=&sorting=1

(9) http://gewalt-im-jhh.de/commont_rezension_buch_freistatt.pdf

(10) http://gewalt-im-jhh.de/Gewalt_in_der_Korperbehinderte/Vorwort_ESV.pdf

(11) http://gewalt-im-jhh.de/Gewalt_in_der_Korperbehinderte/gewalt_in_der_korperbehinderte.html

(12) http://gewalt-im-jhh.de/Aufarbeitung_der_Grausamkeiten_171108.pdf (S. 41-44)

(13) http://gewalt-im-jhh.de/Auszug_aus_einem_Praktikumsber/Twer_Jochen_Praktikumsbericht_komplett.doc

(14) http://gewalt-im-jhh.de/Volmarsteiner_Erklarung_von_Er/volmarsteiner_erklarung_von_er.html

(15) http://gewalt-im-jhh.de/Volmarsteiner_Erklarung_von_Er/ESV_2.jpg

(16) http://www2.evangelisch.de/themen/gesellschaft/hotline-fuer-heimkinder-die-zeit-des-schweigens-ist-vorbei9751

(17) http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/01/13/%C2%BBleid-von-denen-die-sich-christlichen-geboten-verschrieben-haben%C2%AB/

(18) http://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/nachrichten/2008/09/19-9264

(19) http://www.thalia.de/shop/tha_homestartseite/suche/;jsessionid=DDDBF67C1FB4BCA71183B6A9EFB8FE13.tc3?st=Geschichte+und+Geschichten&su=Der+Weg+der+Rotenburger+Werke+der+Inneren+Mission+von+1945+ins+21.+Jahrhundert&sa=&sv=&svb=&sr=&ssw=&sre=&sd=&si=&sq=978-3-940615-26-8&timestamp=1336567637077&sswg=ANY

(20) http://bw.rotenburger-werke.de/uploads/media/Abstracts_Geschichtsbuch.pdf

(21) http://www.rotenburger-werke.de/Aufarbeitung.221.0.html

(22) http://www.rotenburger-werke.de/Pressearchiv.143.0.html?&no_cache=1&sword_list[]=Gewalt

(23) http://www.rotenburger-werke.de/uploads/media/24.02.2011b.pdf

(24) http://www.rotenburger-werke.de/uploads/media/24.02.2011c.pdf

(25) http://www.rotenburger-rundschau.de/redaktion/redaktion/full/data_anzeigen.php?dataid=64661

 

Kommentare

Dieser Artikel hat 8 Kommentare.

  1. “Dabei ist allerdings zu beachten, dass Menschen mit Behinderungen nun immerhin in ihren elementarsten Lebensbedürfnissen versorgt wurden, während sie noch wenige
    Jahre zuvor in der NS-Zeit in staatliche Einrichtungen verlegt und dort in großem
    Umfang getötet oder dem Sterben überlassen wurden. Das betraf auch einen großen
    Teil der Bewohnerinnen und Bewohner des Wittekindshofes. Insofern handelt es
    sich bei der Behindertenhilfe der 1950er und 60er Jahre trotz aller problematischen
    Seiten auch um eine elementare Leistung der Hilfe zum Leben, die zunächst einmal
    grundsätzlich gewürdigt werden sollte”, wird Pfarrer Prof. Dr. Dierk Starnitzke in diesem hervorragenden Artikel zitiert.

    Ich muss sagen, in den vielen Jahren in denen ich mich auseinandersetze mit Rassismus, mit Vorurteilen, mit (besonders aber nicht nur) deutschen Verbrechen an Menschen, die anders sind, anders denken, anders handeln habe ich selten mal etwas derart zynisches, Menschen verachtendes gelesen, wie das, was ein protestantischer Pfarrer hier zum Besten gibt!

    Demnach muss “grundsätzlich gewürdigt” werden, dass man Menschen mit Behinderungen, Kinder, nicht einfach gleich erschlägt, vergast, verhungern lässt oder zu Tode spritzt, wie es im Nationalsozialismus geschah.

    Und ich dachte immer, dass die Selbstverständlichkeit sei, dass man alle Kinder pfleglich behandelt, ihre Bedürfnisse nach Essen, Trinken, Schlafen, Sauberkeit, Liebe, Freude und Lernen erfüllt.

    Eine Selbstverständlichkeit, die nicht extra einer besonderen Würdigung bedarf!

    Ich kenne diesen Herrn Starnitzke nicht, noch habe ich ein Bedürfnis ihn je kennen zu lernen. Aber mich graust der Gedanke, wie seinesgleichen wohl handeln würde, wenn das “richtige” politische Umfeld gegeben wäre.

  2. Eine saubere Recherche! Danke, daß Sie sich die Mühe gemacht haben. Ich warte auf die angekündigten Folgen.

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  8. Klaus Linnenbrügger Aus bequemen gründen haben die Behörden -Bielefeld-in Wittekindshof mich dabelasse wo ich bin.Die folgenden Jahre waren für mich die Höllenqualen,zusammen mit Geisteskranken und Behinderten Kinder,war das grausam.Für mich wehr es besser gewesen unter Euthanasie zufallen,dann wehr alles erspart geblieben.Ich bin willkürlich als –schwachsinnig–und behindert diagnostiziert,so ich in Wittekindshof kritiklos eingesperrt.Ich bin nicht schwachsinn auch nicht behindert,das ist eine Diskriminierung.Kein Mensch auf der Welt hat das Recht,einem Kind gewalt anzutun.Zwei meine Freunde Leben nicht mehr,Suizid und hätten noch viel zusagen.Will ich mein Recht dann sagt man mir ein Recht das habe ich gar nicht. Ich kenne HERRN STARNJTZKE nicht.