Klimawandel

Das aktuelle Klima: Der USA-Überblick im Juni 2012

Das National Climatic Data Center der National Oceanic and Atmospheric, eine staatliche Behörde der USA berichtet monatlich über die Entwicklung wichtiger globaler und US-nationaler Klima-Indizes. Es lohnt sich von Zeit zu Zeit diese hervorragende Übersicht, zusammengetragen aus den Daten vieler Institute aus den USA aber auch weltweit, genauer anzuschauen. Insbesondere da die Desinformation im Internet durch Herausgepicken einzelner in die Ideolgoie des jeweilige Bloggers passende Aspekte einem ansonsten den Blick auf das gesamte Geschehen vernebelt.

Bevor nun in diesen Tagen der globale Überblick erscheint, hier schon einmal die Klima-Highlights der Staaten für Juni.

 Die Klimahighlights im Juni

Die durchschnittliche Temperatur für die kontinentalen USA betrugen im Juni 71,2 ° F, und lagen dabei 2,0 ° F über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts. Die Juni-Temperaturen trugen damit zur Rekorddurchschnittstemperatur der ersten Jahreshälfte bei. Zudem war es die wärmste 12-Monats- seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 1895. Die extremen  Temperaturen in der zweiten Hälfte des Monats führten zu Temperaturrekorden in vielen Städten.

Die Niederschlagsmengen waren im ganzen Land im Juni unterschiedlich. Die Staaten erlebten insgesamt den zehnt- trockensten Juni, mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von 2,27 Zoll, damit 0,62 Zoll unter dem Durchschnitt. Die trockensten Bedingungen gab es in den westlichen Staaten (Intermountain Region) während der Tropensturm Debby für Rekordniederschläge in Florida sorgte.

Überdurchschnittliche Temperaturen verzeichnete im Juni ebenfalls die Intermountain Region sowie große Teile der Great Plains. Colorado erlebte seinen wärmsten Juni, mit einer Temperatur von 6,4 ° F über dem Durchschnitt. In sieben weitere Staaten in der Region rangierte der Juni 2012 unter den Top-Ten.

Niedrigere Temperaturen als der Durchschnitt gab es im pazifischen Nordwesten, wo Washington seinen siebtkühlsten Juni verzeichnete. Unterdurchschnittlich Temperaturen gab es ebenfalls im Südosten, trotz der Wärmerekorde gegen Ende des Monats.

Rekordverdächtige Temperaturen traten in weiten Teil der USA während der zweiten Hälfte des Junis auf. Über 170 Allzeit-Rekorde,  wurden gebrochen oder eingestellt. Seit Beginn der Temperatur-Aufzeichnungen wurden so in South Carolina  mit 113 ° F und Georgien mit 112 ° F) keine höheren Temperaturen gemessen.

Der Zeitraum Juli 2011 – Juni 2012 war das wärmste 12-Monats-Zeitraum für die zusammenhängenden Landfläche der Vereinigten Staaten und übertraf damit knapp den Rekord des vergangenen Zeitraums für die Monate Juni 2011 – Mai 2012 um 0,05 ° F. Die Durchschnittstemperatur betrug 56,0 ° F und lag 3,2 ° F über dem langjährigen Durchschnitt. Jeder Staat dieses Gebietes verzeichnete überdurchschnittliche Temperaturen für diesen Zeitraum, mit Ausnahme von Washington, der nahe des Durchschnitts lag.

Quelle und ausführliche Darstellung: State of the Climate – National Overview – June 2012,  national Oceanic and Atmospheric Administration, National Climatic Data Center, der globale Überblick erscheint in diesen Tagen, sowie Ersterscheinung, myen.eu/Michael Meinel 2012

 Nachtrag zu den globalen Highlights (18.7.2012)

Die gemittelte globale Oberflächentemperatur von Land und Meer war im Juni 2012 0,63°C (1,13°F) höher als im 20. Jahrhundert mit durchschnittlich 15,5°C (59,9°F). Dies ist damit der viertwärmste Juni seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1880.

Auf der Nordhalbkugel war die durchschnittliche Oberflächentemperatur von Land und Ozean im Juni 2012 die höchste seit Beginn der Aufzeichnung mit 1,30°C (2,34°F) über dem Durchschnitt.

Auch die gemittelte globale Temperatur der Landoberfläche war im Juni 2012 war die höchste seit Beginn der Aufzeichnung mit 1,07°C (1,93°F) über dem Durchschnitt.

Bei andauernden ENSO-neutralen Bedingungen im östlich-äquatorialen Pazifik im Juni 2012 stiegen die Temperaturanomalien der Meeresoberfläche weiter an. Der Juni 2012 wird mit seinen weltweiten Meeresoberflächentemperaturen als der 10.wärmste Juni seit Aufzeichnungsbeginn eingereiht.

Die gemittelte globale Oberflächentemperatur von Land und Meer für Januar bis Juni 2012 war die 11.wärmste, bei 0,52°C (0,94°F) über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts.

Quelle und ausführliche Darstellung: State of the Climate – Global Analysis – June 2012,  national Oceanic and Atmospheric Administration, National Climatic Data Center

 

Kommentare

Dieser Artikel hat 120 Kommentare.

  1. Schon spaßig, wie Wetterdaten in Klimadaten umgemünzt werden, wenn es denn gerade passt.
    Darüber hinaus klingen Fahrenheit-Werte um einiges dramatischer als es die entsprechenden °C tatsächlich sind.

    Und es ist immer alles so relativ, je nach Sichtweise oder Zielsetzung und gerade bei Ihnen immer so schön vorhersehbar ( max 3 Tage nach Krüger )

    Ihr Versuch, extreme Wetter dem Klimawandel zuzuschreiben wurde bereits auch andernorts durchgeführt und hinreichend widerlegt.
    Curry
    oder auch bei Khandekar.
    Und das nicht nur für die USA, sondern global.

  2. @Meinelchen

    Insbesondere da die Desinformation im Internet durch Herausgepicken einzelner in die Ideolgoie des jeweilige Bloggers passende Aspekte einem ansonsten den Blick auf das gesamte Geschehen vernebelt.

    Und wieder gehen Sie mit gutem Beispiel voran.
    :)

  3. ausgezeichnet,
    können Sie so was tolles nicht auch von Deutschland bringen?
    Vielleicht hilft das ja, damit es hier etwas wärmer wird.

    Freundliche Grüße

  4. Tut mir leid, Herr Paul, wenn Sie schönes Wetter wünschen, dann müssen nach Westen, Süden oder Osten, obwohl diejenigen, die gerade von dort aus dem Urlaub schon wieder zurück kommen, das auch nicht nur als schön beschrieben haben, wenn es dauerhaft 35-40°C warm ist.

  5. Da mag sich jeder selbst ein Bild von machen, Herr Gans.

    Das National Climatic Data Center der National Oceanic and Atmospheric nennt dies eben das “aktuelle Klima” und “Klimahighlights” und in den USA gelten nun mal Fahrenheit. Das mögen Sie dramatisch empfinden, aber richtig: alles ist relativ. Ich sehe das auch nicht so dramatisch.

    Letztlich können Sie schauen, wann es wo warm und kalt war und ob die statistischen Daten dieses US-staatlichen Instituts einen Trend widergeben oder nicht. Ich habe nichts verändert oder hinzugefügt, sondern nur den Überblick hier zur Information bereit gestellt.

    Wenn es nicht Ihnen reicht, können Sie sich die Langfassung anschauen und finden dort auch die Datengrundlage. Gibt es irgendetwas an der auszusetzen?

  6. > bei Ihnen immer so schön vorhersehbar ( max 3 Tage nach Krüger )

    Ja, und der beste Wert war am 9.5. mit 1 Minute nach Krüger. Das soll mir mal einer nachmachen ;-) !

    Dafür hatte ich davor über 6 Wochen gewartet und überhaupt bis dahin in diesem Jahr ein gutes Dutzend Krüger-Artikel nur zweimal kurz unterbrochen.

    Ich hoffe, Sie halten es aus, Herr Gans, wenn ich nun einmal im Monat was zum Thema “Klimwandel” schreibe.

    • @Meinelchen

      Ich hoffe, Sie halten es aus, Herr Gans, wenn ich nun einmal im Monat was zum Thema “Klimawandel” schreibe.

      Ach wissen Sie, ich erfreue mich auch an wöchentlich erscheinenden Witzseiten, da bin ich ganz locker.

  7. Ich mach mal den Thorsten. ;-)

    1) Das ist WETTER und kein KLIMA.

    2) Das ist LOKAL und nicht GLOBAL.

    3) Wir befinden uns gerade in einer EL NINO Phase, welche die Temperatur global steigen lässt.

    4) NCDC und NOAA sind Behörden/ Organisationen, welche bekanntlich von IPCC-konformen Klimawissenschaftlern durchzogen sind und nicht objektiv sind.

    5) Der Autor hat keine Ahnung. “Sie haben die Daten in die von Ihnen gewollte Richtung gedreht!”

    So, oder so ähnlich würde ein Thorsten in diesem Fall argumentieren.

    Unter diesem Aspekt Herr Meinel, möchte ich Ihnen vollkommen Recht geben:

    Insbesondere da die Desinformation im Internet durch Herausgepicken einzelner in die Ideolgoie des jeweilige Bloggers passende Aspekte einem ansonsten den Blick auf das gesamte Geschehen vernebelt.

      • @Ronin

        Der Unterschied. Ich berichte über Extremwetterereignisse, die infolge des AGW zunehmen sollen, oder auch nicht. ;-)

        Da liegt das Verständigungsproblem.

        • @ Michael Krüger

          Ich mach mal den Thorsten. ;-)

          1) Das ist WETTER und kein KLIMA.

          Dieser Einwand wäre auch richtig, wenn es sich nicht erneut um zahlreiche Hitzerekorde handeln würde! Solange sich Wetteranomalien im Normalbereich bewegen würde ich es auch als Wetter einstufen. Wenn das Wetter aber signifikant häufig neue Rekorde in eine Richtung hervorbringt, dann deutet das auf eine Klimaverschiebung hin. Das ist in den USA der Fall! Wenn Sie mir gehäufte Kälterekorde liefern, dann ziehe ich auch eine Klimaverschiebung hin zu kühlerem Klima in Erwägung. Aber derartige Meldungen werden Sie nicht machen können!

          • Nicht ganz richtig, Herr Seifert!

            Natürlich werden die einzelnen Wetter-Daten für den Juni aufgelistet. Insofern ist die Überschrift “das aktuelle Klima” erst einmal Unsinn.

            Der entscheidenden Punkt ist der der jegliche Klimadaten ungeachtet aller Interpretaionen in die ein oder andere Richtung betrifft: Diese Daten werden vom National Climatic Data Center der National Oceanic and Atmospheric zu den einzelnen Klima-Indizes hinzugefügt. Diese langjährigen Datenreihen sind nun mal die Basis für eine Klimabetrachtung. Die einzelnen Rekorde sind ein Indiz für die Entwicklung, statistisch relevant sind aber letztlich nur die Datenreihen insgesamt. Es wäre nun schön, wenn Herr Krüger, da seine Aussagen immer wieder aus der Selektion genau dieser Daten aufbaut, sie wenigstens in ihrer Gesamtheit auch zur Kenntnis nimmt. Aber vielleicht kommt das ja noch.

        • @ Krüger

          “Ich berichte über Extremwetterereignisse”

          Wie etwa, wenn ein Monat mal 0,5 Grad unter dem “langjährigen Mittel” der Temperatur liegt :-) ))

    • Ach schade, Herr Krüger,

      jetzt sind Sie mir zuvorgekommen. Ich dachte mir doch, dass Sie der Martenstein erfreuen könnte: “Der Hitzschlag ist mittlerweile ein normaler Bestandteil des Sommertags geworden, so wie früher der Mückenstich. Unser Autor Harald Martenstein hält den Rekordsommer kaum noch aus. Wann wird es endlich wieder etwas kühler?”

    • Ja, Herr Kipp,

      ich finde das auch lustig, deshalb habe ich es so übernommen :-) :
      Das National Climatic Data Center der National Oceanic and Atmospheric nennt dies in seinen Veröffentlichungen das “aktuelle Klima” und listet die “Klimahighlights” auf.

      • @Meinelchen

        ich finde das auch lustig, deshalb habe ich es so übernommen :-) :
        Das National Climatic Data Center der National Oceanic and Atmospheric nennt dies in seinen Veröffentlichungen das “aktuelle Klima” und listet die “Klimahighlights” auf.

        Dann wäre es ja mal nicht schlecht, wenn Sie uns Ihre persönliche Meinung zu den Veröffentlichungen mitteilen würden.
        Dass Sie das so lustig finden muß ja einen Grund haben, nicht wahr ?

        • Was meinen Sie damit, Herr Gans?

          Das National Climatic Data Center der National Oceanic and Atmospheric listet monatlich Daten zu den einzelnen Klima-Indizes auf, schreibt diese monatlichen und jährlichen Indizes fort und wertet sie statistisch aus. Dass die Daten, wenn man sich den Trend über die Jahre anschaut interessants aber undramatisch sind, habe ich gesagt.

          Diesmal habe ich mal die USA-lokalen berichtet, der Link zu den globalen Daten ist angefügt. Man kann sich über den Titel ein wenig amüsieren, wie ich es auch tue, da er etwas verknappt die monaltliche Fortschreibung der Klimaindizes als “aktuelles Klima” bezeichnet, aber das ändert nun mal nichts am Inhalt, der seriös, wissenschaftlich fundiert und Grundlage fast aller Veröffentlichungen, egal mit welcher Aussage, ist.

          • Und, Herr Gans, was meinen Sie denn nun damit?

            Zu den “emotionalen” Aspekten habe ich mich geäußert. Zur Qualität der Daten auch.

            Möchten Sie nun gerne hören, dass ich die durchschnittliche Temperatur 71,2°F für das kontinentalen USA mit 2,0°F über dem Durchschnitt o.a. ganz fürchterlich dramatisch finde?
            Nö, finde ich nicht! Und auch das habe ich schon geäußert.

            Aber wahrscheinlich wollen Sie genau so etwas hören und nur dann ist es für Sie eine akzeptable eigene Meinung, weil Sie dann wieder einen Grund für irgendwelche Unflätigkeiten haben. Es tut mir leid, lieber Herr Gans, dass ich Ihnen diesen Gefallen nicht tue ;-)

          • @Meinelchen
            Wenn Sie es selbst nicht wissen / erkennen :lol:

            Es tut mir leid, lieber Herr Gans, dass ich Ihnen diesen Gefallen nicht tue

            Vielleicht sollten Sie sich selbst den Gefallen tun ?

          • Sie meinen also, lieber Herr Gans,

            dass ich Gefallen daran habe müsste, irgendetwas dramatisches über 1° Temperatursteigerung oder Temperaturrekorde im mittleren Westen der Staaten zu sagen, nur um von Ihnen dann irgendwelche Tiraden zu hören?

            Langsam erahne ich Ihre soziale Ader: Diese Beschimpfungen erfüllen nur den Zweck entsperchende Bedürfnisse der Beschimpften zu erfüllen.
            Nur muss ich Sie enttäuschen! Ich habe solche Bedürfnisse nicht und sehe auch ansonsten keinen Sinn darin über die genannten Meinungsäußerungen hinaus, irgendetwas derartiges überstatistische Klimadaten zu erzählen.

          • @Meinelchen
            vielleicht reicht es ja mal wertfrei zu begründen, welchen Sinn / Zweck der Artikel hier erfüllen soll, das wäre doch schon mal ein Anfang, oder ?
            Das wollen Sie doch von Herrn Krüger auch immer gern wissen, der aber antwortet, im Gegensatz zu Ihnen, Sie winden sich wieder aus der “Pflicht” Fragen zum Artikel zu beantworten.

            Langsam erahne ich Ihre soziale Ader: Diese Beschimpfungen erfüllen nur den Zweck entsperchende Bedürfnisse der Beschimpften zu erfüllen.
            Nur muss ich Sie enttäuschen! Ich habe solche Bedürfnisse nicht

            Selbst hier unterstellen Sie Verschwörungstheorien ? Aber sonst geht es Ihnen gut ?

          • Der Sinn und Zweck, Herr Gans,

            ergibt sich zum einen aus dem aus der Kategorie “Klimawandel” und zum anderen hatte ich sie eingangs des Artikels beschrieben: “Das National Climatic Data Center der National Oceanic and Atmospheric, eine staatliche Behörde der USA berichtet monatlich über die Entwicklung wichtiger globaler und US-nationaler Klima-Indizes. Es lohnt sich von Zeit zu Zeit diese hervorragende Übersicht, zusammengetragen aus den Daten vieler Institute aus den USA aber auch weltweit, genauer anzuschauen. Insbesondere da die Desinformation im Internet durch Herausgepicken einzelner in die Ideologie des jeweilige Bloggers passende Aspekte einem ansonsten den Blick auf das gesamte Geschehen vernebelt.”

            Die Betrachtung völlig wertfreier Daten, sollte Ihnen wie mir ermöglichen, einen ganz nüchternen Blick auf das Geschehen zu werfen.

            Was Sie mit Verschwörungstherorien meinen, erschließt sich mir nicht. Sie haben sich auch nicht dazu geäußert, warum ich nun bspw. irgendetwas dramatisches zu einem Temeperaturrekord in den USA im Juni erzählen und mir selbst damit einen Gefallen damit tuen soll. Wenn es Ihnen nicht darum geht, nach einer solchen “Meinungsäußerung” diese mir sogleich um die Ohren zu hauen, was ist es denn dann?

          • @Meinelchen
            Die Verschwörungstheorie bezieht sich bei genauerer Betrachtung, die anzustellen Sie versäumt haben, auf meine soziale Ader, die Sie meinen gefunden zu haben.
            Sie haben offenbar den ganzen Komplex missverstanden.
            Das Ihr “Artikel” nur aus der Einleitung besteht ist etwas dürftig.
            Das es sich dabei nur um eine subtile Anmache handelt, hat auch M. Krüger formuliert.
            So, und was für Unflätigkeiten erwarten Sie nun warum ?

          • Sie meinen also, sehr geehrter Herr Gans,

            dass meine ironische Anmerkung, dass Sie mir mit Ihren Beschimpfungen offenbar aus sozialen Gründen nur zu Diensten sein wollen, da Sie bei mir eine masochistisches Bedürfnis bedienen wollen, ist eine Verschwörungstheorie. Wer soll sich denn da mit wem verschworen haben? Wir beide miteinander? Oder Sie oder ich mit jemand anders? Sie haben völlig recht: Diesen ganzen Komplex habe ich nicht verstanden ;-)

            Ansonsten ist zum Inhalt des Artikels alles gesagt. Wenn Ihnen die völlig wertfreien Daten nicht helfen, einen ganz nüchternen Blick auf das Geschehen zu werfen, ist es schade, heißt aber nicht , dass es allen so geht. Dass Artikel über Klimaforschung es so an sich haben, dass die Forschungsergebnisse einen Großteil ausmachen, ist keine neue Erkenntnis. Wenn Interpretationen und mehr oder weniger fundierte Meinung im Mittelpunkt stehen, ist es nach aller Erfahrung eher bedenklich, unabhängig davon, ob eine sog. “klimahysterische” oder “klimaskeptische” Position eingenommen wird.

          • @Meinelchen
            Ich überlege immer noch, warum Sie auf irgendwelche Unflätigkeiten warten. Ist dem so ? Brauchen Sie die ?

          • Aber nein, lieber Herr Gans,

            ich brauche sie, wie ich schon mehrmals sagte, nicht. Und wie ich auch schon anmerkte, hatte ich ja nur die ironische Vermutung angestellt, dass Sie dies fälschlicherweise vermuten.

            Zudem aber macht es mir, wie Sie ja sich immer weider von überzeugen können, nicht viel aus und Provokationen laufen – auch das Meinlechen – immer ins Leere. Selbst wenn Sie und andere gelegentlich sich an irgendetwas erfreuen, was Sie als erfolgreiche Provokationen feiern. Auch diese Selbsttäuschung lasse ich Ihnen regelmäßig und beglückwünsche Sie gerne zu Ihren tollen Erfolgen :-) !

          • @Meinel

            Aber, aber, Herr Meinel, warum regen Sie sich denn so auf. Gleich zwei Ausrufezeichen am Ende ihrer letzten beiden Kommentare.

            Ist das reale Leben – wie Sie immer so schön sagen – nicht wichtiger als die Klimakontroverse in unbedeutenden Blogs?

          • Sie meinten, lieber Herr Krüger,

            “Gern geschehen, lieber Herr Gans!” und “[ich] beglückwünsche Sie gerne zu Ihren tollen Erfolgen :-) !” Mag sein, dass Sie diese Ausrufungszeichen als Aufregung missdeuten mögen. Ich dachte einfach, dass dies bei der direkten Anrufung passend und ohne die mehrfache Verwendung deutlich ist, dass keine Bekräftigung vorliegt.

            Aber schön, dass Sie das obige noch anfügen. Ich hatte in meiner Beschreibung des Ablaufes diese amüsanten Form der kleinen Provokation ganz vergessen. Es gehört zwar zu der Argumentumkehr: “Ist das reale Leben – wie Sie immer so schön sagen – nicht wichtiger”, aber gleichzeitig ja auch der Versuch, wenn nichts mehr geht, wenigstens die Verdrängung zu versuchen.

            Aber inzwischen sollten Sie ja wissen, dass ich da völlig inkonsequent bin. Obwohl nun deutlich sich die Debatten in der Kategorie “Klimawandel” seit Jahren nur zwischen einer handvoll Leuten abspielen, verschwende ich immer wieder meine Zeit hier. Ist ja auch zum Teil ganz spaßig :-) ! (Achtung, Ausrufezeichen!)

          • @Meinel

            Aber, aber, Herr Meinel, verstehen Sie denn keinen Humor? Nicht alles in der Klimadebatte muss einen ernsthaften Hintergrund haben. Aber ich befürchte beim Thema Klima sind Sie ziemlich humorlos. Seit Jahren versuche ich die Klimadebatte aufzulockern und aufzuheitern, vergebens. Insbesondere der Thorsten ist da völlig humorlos.

          • Kann ich nur zurückgeben, lieber Herr Krüger!

            Mich wundert, dass Sie so gar nicht meinen Spaß an dem Ganzen verstehen und statt dessen verbissen Ihre simple Umkehrung der Argumente und Reininterpretationen versuchen.

            Nehmen Sie doch einfach, wie ich es geschrieben habe: Es ist für mich ein amüsanter Zeitvertreib und gerade Ihre verbissenen Versuche aufzuzeigen, ist besonders spassig.

          • @Meinel

            Na, dann bin ich hoch erfreut, dass ich wenigstens ein bisschen Heiterkeit in Ihr Leben bringe. Bei der Energiewende gibt es ja sehr wenig zum amüsieren.

          • Nur nicht übertreiben, Herr Krüger,

            wenn es so wäre, dass dies hier ein wesentlicher meines Lebens ist, so müssten Sie ja mich wohl eher bedauern.
            Es gibt in einer großen Familie jedoch schöneres, an dem man sich erfreuen und Spaß haben kann.
            Und selbst die Aufgaben, die die Energiewende mit sich bringen, sind nicht nur spannend, sondern auch zuweilen erheiternd.

            Ich wünsche Ihnen ein schönes Restwochenende, der heutige Samstag war ja – zumindest hier – schon recht angenehm.

          • Mich wundert sowieso, Herr Seifert,

            dass sich die Diskutanten offenbar so weit von der Realität entfernt haben, dass Sie nicht mehr wahrnehmen, wie heiß und trocken es ringsum, in den USA und sonstwo ist, trotz der täglichen Nachrichtenmeldungen.

            Zudem hatte ich oben einenn Nachtrag zu den globalen Highlights am 18.7.2012 ergänzt, der die entsprechenden Daten der NOAA beinhaltet.

            Sehr wahrscheinlich wird es demnächst aufgrund der hohen Verdunstungsrate noch so einige Extremniederschläge geben.

          • Hamburger Morgenpost beruft sich auf die Münchener Rü – fürwahr eine wissenschaftliche Stellungnahme erster Güte, danke Thorsten, auf Dich ist doch immer wieder verlass !
            :D

          • Schottischen Chemikern der Universität St. Andrews ist es gelungen, einen stabilen Lithium-Luft Akku zu konstruieren. Durch neuartige Materialien als Elektrolyt und Kathode verliert die Batterie nach 100 Ladezyklen lediglich fünf Prozent ihrer Kapazität, wie sciencemag.org berichtet. Damit steigt die Hoffnung auf eine neue Generation von Akkus, die elektrisch betriebenen Autos Reichweiten von über 550 Kilometer bescheren können.

          • @ Michael Meinel

            Mich wundert sowieso, Herr Seifert, dass sich die Diskutanten offenbar so weit von der Realität entfernt haben, dass Sie nicht mehr wahrnehmen, wie heiß und trocken es ringsum, in den USA und sonstwo ist, trotz der täglichen Nachrichtenmeldungen.

            Aber wenn WIR von einer Hitzewelle heimgesucht werden sind unsere Klimaskeptiker furchtbar findig darin, irgendwo auf der Erde (und sei es in Peru….) eine kleine Kälteinsel zu finden….

          • An sich ist diese Veräppelung, Herr Seifert,

            ja für jeden logisch denkenden Menschen leicht zu durchschauen. Genauso, wie sich passende Zeitabschnitte für eine These finden lassen, gibt es passende Orte: An einem Ort ist es heiß, also lässt sich gut über Orte berichten wo es kalt ist. Oder der letzte Monat, das letzte Quartal, das letzte Jahr usw. war es wärmer als durchschnittlich, also wird über einen Zeitabschnitt berichtet, der einen anderen Trend zeigt. In komplexen, chaotischen Systemen gibt es immer was passendes.

            Das weiß eben auch, Herr Krüger, deshalb sucht er ja für seine Veräppelung passende Regionen oder Zeiträume. Was mich nur wundert, wie leicht so manche daran glauben, nur weil es ihrem Glauben entspricht, ohne zu hinterfragen, ob das denn irgendwas mit Wissenschaft oder wenigsten Seriösität zu tun hat.

          • @ Krishna Gans

            Hamburger Morgenpost beruft sich auf die Münchener Rü – fürwahr eine wissenschaftliche Stellungnahme erster Güte

            Dreimal dürfen Sie raten, Herr Gans, auf wen sich die Münchener Rück beruft…..

            Es wäre schön, wenn Sie hier kar sagen und belegen, dass es nicht der wärmste Mai und Juni auf der Nordhalbkugel seit Beginn der Aufzeichnunen war… Dann könnte man darüber diskutieren, Herr Gans….

            Aber von Ihnen kommen wieder nur Nebelkerzen…!

          • @Thorsten Seifert

            Aber von Ihnen kommen wieder nur Nebelkerzen…!

            Falsch, das sind Deine, ich werfe sie nur zu Dir zurück :D

          • @ Krishna Gans

            o.k., Sie können also nicht belegen, dass es nicht der wärmste Mai und Juni auf der Nordhalbkugel seit Beginn der Aufzeichnunen war…

            Also waren es Ihre Nebelkerzen…!

    • @ Michael Krüger

      Meine 1. Klimaumfrage ist online. Wer schon mal abstimmen will …

      Vielleicht verraten Sie uns, was diese Umfrage bezwecken soll…..
      Und was soll die Auswertung bringen…?

      • @Thorsten

        Vielleicht verraten Sie uns, was diese Umfrage bezwecken soll…..
        Und was soll die Auswertung bringen…?

        Mich interessiert, wie viele Idioten es in Deutschland gibt, die Deutschlands Beitrag zum Klimaschutz mit 1 und mehr als 1°C beziffern. ;-)

        Aber im Moment schaut es besser als erwartet aus. Anscheinend besteht noch Hoffnung für Deutschland. U.a. meine Aufklärungsarbeit war also nicht umsonst. ;-)

      • @ Thorsten

        “Vielleicht verraten Sie uns, was diese Umfrage bezwecken soll…..
        Und was soll die Auswertung bringen…?”

        Herr Krüger ist ein waschechter Demokrat, wie sein unermüdliches Eintreten gegen die “Ökodiktatur” bezeugt.

        Deshalb findet er auch, dass wissenschaftliche Daten per Mehrheitsentscheid festgelegt werden sollten ;-)

        • @ Michael Krüger

          Mich interessiert, wie viele Idioten es in Deutschland gibt, die Deutschlands Beitrag zum Klimaschutz mit 1 und mehr als 1°C beziffern. ;-)

          Diese “Idioten” machen mir keine Sorgen. Eher diejenigen die nicht rechnen können und meinen, wegen 0,1°C oder 0,2°C Beitrag Deutschlands solle man die Hände lieber in den Schoss legen und nichts tun. Die machen mir Sorgen!

          @ Ronin

          Herr Krüger ist ein waschechter Demokrat, wie sein unermüdliches Eintreten gegen die “Ökodiktatur” bezeugt.

          Wie sehr Herr Krüger ein “waschechter Demokrat” ist sieht man daran, wie sehr er ignoriert, dass 90 % der Deutschen eine Energiewende wollen…!

          • @ Krishna Gans

            Es geht nicht im Geringsten darum, ob ich diese “homogenisierten” Daten anzweifele, sondern darum, welche Bedeutung ich diesen Wetterdaten zumesse.

            Nur zur Klarstellung: Es waren die Klimaskeptiker, die ganze Artikel darüber schrieben, dass der Juni so kalt ist und dass dies den AGW widerlegt… Soll ich diesen Artikeln Ihrer Zunft also keine Bedeutung zumessen… gar kein schlechter Rat… :-)

            Und wenn es sich wieder um Rekordwerte handelt, die es so seit Beginn der Aufzeichnungten nicht beobachtet wurden, so kann man das mit “Wetter” nicht einfach abtun!

          • Was heißt denn beimessen, Herr Seifert?

            Natürlich haben diese Artikel keine inhaltliche Bedeutung, wie ja auch Herr Krüger selbst sagt. Es geht ihm nuzr um Veräppelung, was ihm ja auch ganz toll gelingt.
            Wobei mich nur wundert, dass dijenigen die ihm zu diesen tollen Artikeln Beglückwünsche und die Inhalte noch lange verteidigen, nachdem Herr Küger sich in seiner unnachahmlichen Art schon auf seine Minimalposition (Aufmerksamkeit) zurückgezogen hat, nicht allmählich ziemlich blöde vorkommen müssten.

          • @Thorsten

            Und wenn es sich wieder um Rekordwerte handelt, die es so seit Beginn der Aufzeichnungten nicht beobachtet wurden, so kann man das mit “Wetter” nicht einfach abtun!

            Bei der Länge der Erdgeschichte, oder der vergangenen Zeit seit der letzten Eiszeit sind die Aufzeichnungen der Wetterereignisse aber sowas von Peanuts….
            Der Beginn der Aufzeichnungen, die Du wie so ein Fischverkäufer in Hamburg immer wieder auf’s Neue beschreist sind nicht mal in der Lage, Periodizitäten zu belegen. Wenn denn ja kürzere da wären, werden sie weg geglättet oder homogenisiert, derart, dass ein Thorsten in seiner kindlichen Naivität an den Klimawandel durch den Menschen glaubt wie sonst Kinder an den Weihnachtsmann oder den Osterhasen. Du, Thorsten bist dort in der Krippe gut aufgehoben unter Deinesgleichen.

          • @ Gans
            “Wer bitte spricht denn immer so ausgesprochen gerne von einem “Konsens” ?”

            Hm, der Sinn der Frage will sich mir nicht so recht erschließen. Ich bin es jedenfalls nicht. Aber ich will ja auch nicht die Bevölkerung über etwas abstimmen lassen, über das sich die Wissenschaft noch streitet.

            @ Meinel
            “Ist das passende Bild nach aktueller Diktion nicht “lupenreiner Demokrat””

            Bei “lupenrein” assoziiert man irgendwie einen edlen Diamanten, und so weit wollte ich mit meinem Lob doch nicht gehen.

          • @Ronin

            Wer bitte spricht denn immer so ausgesprochen gerne von einem “Konsens” ?”

            Hm, der Sinn der Frage will sich mir nicht so recht erschließen. Ich bin es jedenfalls nicht.

            Es sind immer wieder gern Alarmisten à la Thorsten, die einen “Konsens der (Klima-) Wissenschaftler” hervorkehren und damit so tun, als wäre damit eine wie auch immer geartete Wahrheit gepachtet.

  8. Ihnen, Herr Gans, zur Erläuterung:

    1. Wissenschaftlicher Konsens ist das, was zu einer bestimmten Zeit durch die Mehrheit der Wissenschaftler desjeweiligen Wissenschaftsbereichs vertreten wird:
    Relativitäts-, Evolutionstheorie, aber auch fast alles an naturwissenschaftlichen Grundlagen, was empirisch belegt, aber ansonsten nicht beweisbar ist.

    2. Wissenschaftlicher Konsens bedeutet nicht, dass alle Wissenschaftler eine übereinanstimmende Position haben. Im Gegenteil, im Sinne der Forschung und Weiterentwicklung ist wissenschaftliche Skepsis nötig.

    3. Wissenschaftlicher Skepsis bedeutet wiederum nicht, dogmatisch das Gegenteil des wissenschaftlichen Konsens als Wahrheit anzunehmen, sondern nach einem besseren Erklärungsmodell als das bisherige zu suchen. Oftmals ist dieses komplexer als bisherige und schließt das bisherige als speziellen Fall ein. Eine einfacheres Modell – es ist nur X oder nur Y – ist fast nie das Ergebnis.

    4. In der Erdgeschichte sind Zeiträume in der es Leben in der uns bekannten Art gibt, Peanuts. In der Erdgeschichte ist die Menschheitsgeschichte ein Peanutskrümmel. In der Erdgeschichte ist die durch den Menschen geformte Kulturlandschaft der letzten gut 5.000 Jahre Peanuts D100. Erst nach dem Paläozän/Eozän-Temperaturmaximum stellte sich eine atmosphärische Zusammensetzung ein, die die Entwicklung zu unserer Flora und Fauna ermöglichte. Erst nach dem Ende der Weichseleiszeit und dem Abtauen des Nordamerikanischen Inlandeises stellten sich nach dem Meeresspiegelanstieg von etwa 120 m unsere Küstenlinien ein. Unter diesen Gegebenheiten, diesen klimatischen Bedingungen und dieser Flora und Fauna. Ob die Menschheit mit diesen Klimaveränderungen klarkommt ist “sowas von Peanuts” ;-) !

    • @Meinel
      1. Keine Sorge, der Begriff “Konsens” ist mir durchaus geläufig, wie auch die immer wieder ebenso gern wie falsch verwendete Bedeutung als Argumentationshilfe im Sinne von “die Mehrheit hat recht.” Das ist noch immer Politik und nicht Wissenschaft. ( Dürfen Sie sich gern mal hinter die Ohren schreiben )

      Ihre in Erdnussbutter verkleidete Endzeitstimmung trieft und als Beispiel hinkt das Ganze beidbeinig.

      Um sich die Anpassungsfähigkeit des Homo sapiens vor Augen zu führen reicht eigentlich sein Werdegang und die zeitliche Folge seiner geographischen Verbreitung.

      Ich sehe, dass Sie diesen Teilsatz

      oder der vergangenen Zeit seit der letzten Eiszeit

      wissentlich oder unwissentllichg übersehen haben bzw. in Ihrer Kritik übersehen haben.
      Das sind schlappe 9000 – 10000 Jahre, und wie lange machen wir Messungen “à la Thorsten” ( “…seit Beginn der Aufzeichnungen” !!!)
      Welch ein Schmarrn von “Argument” :D

      Ob die Menschheit mit diesen Klimaveränderungen klarkommt ist “sowas von Peanuts”

      An welche Dramatik denken Sie eigentlich ?

      @Ronin – Nachtrag
      Der “Konsens” bzw meine Frage danach bezog sich auf Ihren Satz:

      Deshalb findet er auch, dass wissenschaftliche Daten per Mehrheitsentscheid festgelegt werden sollten

      Wobei M. Krüger mit seiner Umfrage natürlich nichts festlegen will…

      • Merkwürdig, Herr Gans,

        Sie sprechen viel von der Dramatik, von der Endzeitsimmung, während ich gerde zum Xten Mal darauf hingewiesen habe, dass mich dies gar nicht interessiert, sondern das Abfließen von Kapital nach Russland, Saudiarabien, Exxon, Shell usw. durch regionale Wertschöpfung zu ersetzen und sich an Klimaveränderungen anzupassen.

        Gerade meine Einordnung der Menschheitsgeschichte, die nur zu 0,0001% Anteil an der Klimageschichte der Erde hat, sollte deutlich zu machen, wie fern mir Endzeitsimmung ist. Im übrigen ist in meiner Betrachtung zur Klimaanpassung der Kulturzeitraum seit Schrift und Städtebau wichtig, daher die letzten gut 5.000 Jahre dervon Menschen geformte Kulturlandschaft.

        • @Michael Meinel

          Im übrigen ist in meiner Betrachtung zur Klimaanpassung der Kulturzeitraum seit Schrift und Städtebau wichtig, daher die letzten gut 5.000 Jahre dervon Menschen geformte Kulturlandschaft

          Da dürfen Sie gern noch etwas draufpacken, an Jahren, Çatalhöyük z. B. seit dem 6. Jtsd. v. Chr.
          Da sind die von Thorsten beschrieenen “Aufzeichnungen” von Messdaten mehr als Peanuts – was ich ja bereist schrieb, wie Sie überlesen haben.

      • Ich hatte die Definition von wissenschaftichem Konsens vorgebracht, Herr Gans.
        Der können Sie kaum mit einem Wunsch nach Beliebigkeit begegnen.

        Dass Herr Krüger mit seiner Umfrage nicht wirklich etwas will, haben Sie schön benannt. Natürlich geht es ihm wieder nur um Veräppelung. Er will schauen, wieviel Idioten das ernst nehmen, wobei er natürlich nicht weiß, wieviel ihn wiederum mit unsinnigen Klicks veräppeln ;-) !

        • Mit Ihrem “wissenschaftlichen Konsens” befinden Sie sich allerdings in einer Traumwelt,
          oder soll ich besser sagen in einem gut organisierten Abzocker-club,
          der sich auf Kosten anderer bereichern will (Parasiten).

          Viele der gutgläubigen privaten Investoren, denen man mit massiver staatlicher Unterstützung alles möglich (falsche) versprochen hat “die Sonne schickt keine Rechnung” etc. stehen heute vor dem Ruin.
          Sie besitzen eine unverkäufliche Windmühle, dessen Betreiber schon bankrott ist und dessen lächerliche Zufallsstrom noch nicht einmal die Bankzinsen erwirtschaftet, so dass sie wohl noch ihren vorherigen Privatbesitz dazu verlieren werden.
          Das Platzen der gigantischen Blase “Energiewende” ist schon in vollem Gange! Es wird noch schlimmer, denn wer hört schon auf kleine Investoren. Nur bei großen Banken, wenn es um zig-Milliarden geht, springt der Staat ein.
          Eine wirklich gespenstische und menschenfeindliche Gesellschaft,
          aufgebaut auf Lug und Betrug,

          Gruß

          • @ wpaul

            “Sie [befinden sich] in einem gut organisierten Abzocker-club,
            der sich auf Kosten anderer bereichern will (Parasiten).”

            Glauben Sie wirklich, ein vernünftiger Mensch nimmt Sie ernst, wenn Sie statt sachlichen Argumenten nur Beschimpfungen bringen?

            @ Gans
            Ich bitte um Unterstützung gegen diese argumentum ad hominem!

        • @Michael Meinel

          Ich hatte die Definition von wissenschaftichem Konsens vorgebracht, Herr Gans.
          Der können Sie kaum mit einem Wunsch nach Beliebigkeit begegnen.

          Wissenschaftlicher Konsens ist ein politisches Konstrukt. Insbesondere in Bereichen wie der Forschung am Klima ist eben nunmal noch sehr viel offen und wichtige Teile unverstanden, dass es der grünen Ideologie bedarf, das als Konsens zu verkaufen.
          Und der ganze Konsens geht baden, wenn ein klitzekleiner Gegenbeweis daher kommt.

          • @ W.Paul

            Viele der gutgläubigen privaten Investoren, denen man mit massiver staatlicher Unterstützung alles möglich (falsche) versprochen hat “die Sonne schickt keine Rechnung” etc. stehen heute vor dem Ruin.
            Sie besitzen eine unverkäufliche Windmühle, dessen Betreiber schon bankrott ist und dessen lächerliche Zufallsstrom noch nicht einmal die Bankzinsen erwirtschaftet

            Deshalb boomt die Solar- und Windenergie ja auch weltweit und es werden deutlich mehr KWh-Kapazitäten aus EE zugebaut als aus konventionellen Energieträgern.

            Die Schwierigkeiten einiger Branchen hängen mit der Weltwirtschaft, der Konkurrenzsituation und der Bevorzugung konventioneller Energieträger zusammen. Dies stellt aber nicht den Ausbau der EE als solchen in Frage. Wenn die Bundesregierung unter dem Druck der fossilatomaren Energiekartelle die Rahmenbedingungen für EE verschlechtert, dann liefern eben die Chinesen die Solarzzellen und Windkraftanlagen. In der Energiewende gibt es kein Zurück, und das ist gut so! Schon heute senken EE die Strompreise an der Strombörse. Dieser Effekt wird sich Jahr für Jahr verstärken. Fossilatomare Energien werden bald unbezahlbar sein. Mal sehen ob Sie Herr Paul in 10-15 Jahren bereit sind, teuren Kohle und Atomstrom zu beziehen oder ob Sie dann freiwillig auch preiswerten Strom aus EE beziehen wollen…

          • @ Krishna Gans

            Wissenschaftlicher Konsens ist ein politisches Konstrukt. Insbesondere in Bereichen wie der Forschung am Klima ist eben nunmal noch sehr viel offen und wichtige Teile unverstanden, dass es der grünen Ideologie bedarf, das als Konsens zu verkaufen.

            Unfug, Herr Gans! Bezüglich der Grundannahmen zum AGW besteht ein wissenschaftlicher Konsens. Differenzen gibt es zu Detailfragen!

            Diese Erkenntnisse beruhen auf Jahrzehnten von Forschungsarbeit
            und Tausenden von Studien – es ist praktisch undenkbar, dass sie durch einige neue Resultate auf einmal umgestoßen werden könnten. Der außerordentliche Konsens darüber zeigt sich in den Stellungnahmen zahlloser internationaler und nationaler Fachgremien, die sich ausführlich und kritisch mit der wissenschaftlichen Beweislage befasst haben. Neben den bekannten Berichten des Intergovernmental Panel on Climate
            Change (IPCC) gibt es unter anderem Stellungnahmen der wissenschaftlichen Akademien aller G8-Staaten, der American Geophysical Union (AGU – die weltweit größte Organisation der Geowissenschaftler), der World Meteorological Organisation (WMO), der meteorologischen Organisationen vieler Länder (u.a. eine gemeinsame Erklärung der deutschen, österreichischen und schweizerischen meteorologischen Gesellschaften) oder des wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen der Bundesregierung (WBGU).

          • Nein, Herr Gans,

            dass was ich anbrachte, war die Definition von wissenschaftlichem Konsens als Grundlage der Forschung. Ohne diese könnte bei jeder wissenschaftlichen Arbeit jeder einzelne Aspekt, auf dem diese aufbaut, immer aufs Neue hinterfragt werden.

          • @Thorsten

            Unfug, Herr Gans! Bezüglich der Grundannahmen zum AGW besteht ein wissenschaftlicher Konsens. Differenzen gibt es zu Detailfragen!

            Die basieren auf falschen Daten, “homogenisierten” Daten, “korrigierten” Daten, an schlechten, falschen Orten gemessenen Daten, ist summa summarum

          • Fortsetzung:
            ….summa summarum alles fiktiv.
            Wenn Du und M. Meinel darüber als “wissenschaftlichen Konsens” schwafeln, dann ist das ein Konsens an dummdreister Gutgläubigkiet grün-ideologisch gefärbten Denkens, das kann niemand ernst nehmen, der sich seine Hosen nicht mit der Kneifzange anzieht.

            @Ronin
            Seit wann sind Sie denn sooo zimperlich ?
            Natürlich sind da parasitäre Abzocker und Heuschrecken unterwegs, neu ist nur, dass sie ein grünes Mäntelchen umgehängt haben und Weltenretter spielen.

  9. Ah ja, Herr Paul,

    langsam wird deutlicher worauf Ihre Wahrheit beruht.

    > Traumwelt, oder soll ich besser sagen in einem gut organisierten Abzocker-club,
    der sich auf Kosten anderer bereichern will (Parasiten).

    Diese gute Organisation schafft es also, einige zehntausende an Forschern weltweit dazu zu verdonnern, bspw. in den Lehrbüchern und Webseiten zu Atmosphärenphysik, Astronomie, Meteorologie usw. der Universitäten und bei Forschungsinstitute, in Deutschland bei Helmholtz- und Max-Planckinstituten, dem Deutschen Wetterdienst, aber auch bei der deutschen Physikalischen Gesellschaft, das, was Sie als Wahrheit erkannt haben, zu unterdrücken und stattdessen falsche atmosphärenphysikalische Modelle zu lehren, damit sie sich bereichern können.

    Nun, wenn das geklärt ist, können wir ja als nächstes die HAARP-, oder AIDS-, Chemtrails-Verschwörung oder welche Sie sonst bevorzugen, aufklären ;-) !

    • @Michael Meinel
      Ihr munteres und illustres Sammelsurium klingt ja recht integer, aber fast alle arbeiten mit von eineigen Wenigen “homogenisierten” Daten, die dem politischen Willen gemäß angepasst wurden. Ein Panoptikum von Ideologen kann da munter drauf los manipulieren, ohne dass es Ihren hochverehrten, immer wieder gern von Ihnen sinnlos aufgezählten Honoratioren überhaupt merken.

      • Sicher Herr Gans,
        alles politisch gewollt. Ich verweise auf meine obige Anmerkung über diese “Organisation”:
        “Diese gute Organisation schafft es also, einige zehntausende an Forschern weltweit dazu zu verdonnern, bspw. in den Lehrbüchern und Webseiten zu Atmosphärenphysik, Astronomie, Meteorologie usw. der Universitäten und bei Forschungsinstitute, in Deutschland bei Helmholtz- und Max-Planckinstituten, dem Deutschen Wetterdienst, aber auch bei der deutschen Physikalischen Gesellschaft, das, was Sie als Wahrheit erkannt haben, zu unterdrücken und stattdessen falsche atmosphärenphysikalische Modelle zu lehren, damit sie sich bereichern können.

        Nun, wenn das geklärt ist, können wir ja als nächstes die HAARP-, oder AIDS-, Chemtrails-Verschwörung oder welche Sie sonst bevorzugen, aufklären ;-) !”

        • Ach ja, Herr Gans,

          die Daten in den USA, Europa, Japan usw. zu “homogenisieren ” und politisch anzupassen, dies über Jahrzehnte hinweg gemäß dem erklärten Willen trotz aller politischen Änderungen fortzuschreiben, ohne dass diese Verschwörung der Zehntausenden augeplaudert wird, dürfte die perfekteste der Menschheitsgeschichte sein ;-) !

          • @Michael Meinel

            …ohne dass diese Verschwörung der Zehntausenden augeplaudert wird,

            wo nehmen Sie denn die 10.000 Messknechte ?
            Und einiges stand doch in gewissen Mails, wir, auch Sie wissen doch, wie es geht, also müssen Sie sich hier nicht dümmer stellen als Sie zu sein vorgeben. :D

        • @Michael Meinel
          Es sind wenige, die Temperaturdaten zur Verfügung stellen und analysieren – mit den verfälschten Daten müssen eben die anderen arbeiten, auf die Sie ebeso stolz wie grundlos laufend verweisen.

        • @Michael Meinel

          können wir ja als nächstes die HAARP-, oder AIDS-, Chemtrails-Verschwörung oder welche Sie sonst bevorzugen, aufklären

          Keine Ahnung, was Sie alles aufklären wollen, fangen Sie doch mal bei sich selber an – da ist genug zu tun.
          8)

  10. Die Messknechte habe ich gar nicht mitgezählt, lieber Herr Gans.

    Wenn Sie aber Interesse am Global Climate Observing System Surface Network haben und wissen wollen, in welchen Ländern wo die 1023 Stationen stehen, empfehle ich Ihnen die Übersicht beim Deutschen Wetterdienst.

    Dazu kommt noch das GCOS Upper-Air Network. Insgesamt gibt es ca. 3000 Stationen, die von der WMO als klimatologische Stationen („CLIMAT-Stationen”) des Regional Basic Climatological Network (RBCN) ausgewiesen sind, sowie Monitoringzentren. Zu den 10.000 Messknechten kommen also noch ein Mehrfaches an Forschern, die die “Daten verfälschen” hinzu ;-) !

    Beim Deutschen Wetterdienst finden Sie auch etwas zum Hintergrund und den Aufgaben des Global Climate Observing System., wie der Überwachung des Klimasystems, Feststellung von Klimaänderungen und die Überwachung der Auswirkungen und der Reaktion des Ökosystems der Erde und besonders des Meeresspiegels auf Klimaänderungen.

    Oder Sie informieren sich beim WMO WORLD WEATHER WATCH COMPONENT PROGRAMMES: http://www.wmo.int/pages/prog/www/index_en.html , die natürlich alle auch dem Weltklimabericht die Daten liefern. Kein Wunder also, wenn aus den “verfälschten Daten” nicht mal eine vernünftige Wettervorhersage wird, wie kann dann aus der Aneinanderreihung ein Klimatrend werden ;-) !

    • @ Michael Meinel

      Das aktuelle Klima in den USA und in zahlreichen anderen Ländern hat verheerende Folgen auf die Welternährung:

      Die Weltbank hat wegen des Extremwetters in den USA vor einer Hungerkrise gewarnt.

      Der neue Weltbankchef Jim Yong Kim befürchtet “verheerende Folgen” für die Ärmsten der Armen. Die Vereinigten Staaten leiden seit Wochen unter der schlimmsten Dürre seit Jahrzehnten. Auch Kasachstan, Russland, Indien und die Ukraine leiden unter extremer Trockenheit. Als Folge sind nach Erhebung der Weltbank die Preise für wichtige Nahrungsmittel seit Mitte Juni stark gestiegen: Soja um gut 30 Prozent, Mais um 45 Prozent, Weizen sogar um 50 Prozent.

      Eine Studie hatte im Mai den Schluss gezogen, dass die Erderwärmung die Lebensmittel-Wirtschaft gehörig durcheinander bringen wird – und enorme Preisschwankungen mit sich bringt. Ein Forscherteam um Noah Diffenbaugh von der Stanford University (US-Bundesstaat Kalifornien) hatte die Preisentwicklung für Getreide in den USA unter der Wirkung des Klimawandels untersucht. Vor vier Jahren gab es wegen des weltweiten Anstiegs der Lebensmittelpreise in einigen Ländern Revolten.

      http://www.klimaretter.info/ernaehrung/hintergrund/11632-extremwetter-treibt-preise-hoch

      Aber für unsere Klimaskeptiker liegen die Ursachen hier ja nicht beim Klima… Was nicht sein darf das nicht sein kann… ;-)

      • @Thorsten
        Das ist eine Aussage:

        Die Weltbank hat wegen des Extremwetters in den USA vor einer Hungerkrise gewarnt.

        Das aktuelle Klima in den USA und in zahlreichen anderen Ländern hat verheerende Folgen auf die Welternährung

        Das ist purer Thorsten-like Alarmismus, wie auch diese ebenso falsche wie alarmistische Aussage in der von Dir beabsichtigten Tendenz;

        Aber für unsere Klimaskeptiker liegen die Ursachen hier ja nicht beim Klima

        Womit Du aber bestätigst, dass die Klimaskeptiker recht haben :-)
        wenn man sie wörtlich nimmt.
        Bewiesen ist, Du kannst nicht zwischen Wetter und Klima unterscheiden, kennnst die Ursachen nicht ( reduzierte UV-Strahlung der Sonne aufgrund geringer Aktivität und entsprechend reduzierte Jet-Stream Mäanderung)

      • @Thorsten
        Ein Grund für die Preissteigerung bei Mais ist die Verwendung für die Biosprit Herstellung in den USA.
        Es gibt dort kaum noch Mais für Lebensmittel, da fast alles zu Sprit verarbeitet wird – unabhängig vom Wetter, und noch unabhängiger von Klima.
        Aber mit dem Ethanol wird Klimaschutz vorgekaukelt, und Deppen en masse in Grün fallen auch diese Schei*e rein.

        • Dies ist falsch, Herr Gans!

          Etwa 20% wird für Ethanol verwendet, 2/3 für die Füttterung und dort liegt die Hauptsteigerung aufgrund der massiv erhöhten Nachfrage in Asien nach Fleisch.

          Da nun gleichzeitig in Russland (Brände) und den USA (Trockenheit) das Getreide insbesondere für Futtermittel knapp wird, aber die Nachfrage nach tierischen Eiweiß weiter steigt, während die Ethanolproduktion stagniert, steigen die Preise.

    • @Michael Meinel
      Nett, wie Sie immer wieder stolz darauf sind, dass der Bock der Gärtner ist, als hätten Sie ihm zu seinem Job verholfen :D

      • Das wäre aber recht vermessen, Herr Gans!

        Die UN-Organisation World Meteorological Organization wurde schließlich schon 1950 gegründet, der nationale meteorologische Dienst der Bundesrepublik Deutschland, der Deutsche Wetterdienst kaum später, 1952. Da kann ich also kaum einen Beitrag geleistet haben ;-) !

        Wenn auch 1992 das globale Klimabeobachtungssystem GCOS eingerichtet wurde, so werden dazu rund 3.000 Stationen nationaler Wetterdienste auf allen Kontinenten genutzt und da wäre es ja allein von der Vielzahl der Systeme und Interessen sehr schwierig, diese “auf Linie zu bringen”.

        Aber ich schätze, Herr Gans, Sie glauben fest daran, dass diese nationalen Wetterdienste, die die Temperaturdaten Ihrer Messtationen zur Verfügung stellen, alle bei der Verfälschung dieser mitwirken. Alles im Sinne der großen Verschwörung, wie sie Herr Paul sieht: Angola und Weißrussland, Australien und Venezuela gemeinsam für den Klimaalarmismus. Wer’s glaubt… :D

          • Wollten Sie, Herr Gans,

            mit dem Satz “Es gibt dort kaum noch Mais für Lebensmittel, da fast alles zu Sprit verarbeitet wird,” irgendetwas anderes ausdrücken, als Sie geschrieben haben?
            Oder ist es vielleicht eine Geheimsprache, derer ich nicht kundig bin? Klären Sie mich auf, ich bin gespannt :D !

            Da das meiste nun mal Futtermais war und ist, erkenne ich da zu der Aussage “fast alles zu Sprit” einen kleinen Widerspruch, den ich mit einer Einordnung in die realen Dimensionen und aktuellen Entwicklungen auf dem Weltmarkt ausräumen möchte.

            Aber offenbar scheinen Ihnen, Herr Gans, als Antwort nicht mehr als die von Ihnen bekannte Argumente ad hominem einzufallen.

          • @ Michael Meinel

            Da das meiste nun mal Futtermais war

            Wenn Herr Gans den Mais überdrüssig ist, dann sollte er eher auf Fleischkonsum verzichten…! Weniger Fleischkonsum – weniger Futtermais… !

          • Die Problematik, dass weltweit zuerst für die sog. westliche Welt ein enorme Anbaufläche für die Versorgung an tierischem Eiweiß, Zucker und Fetten vorgehalten wird, ist seit über 3 Jahrzehnten bekannt. Nunmehr wollen auch China und weitere Staaten des mittleren und fernen Ostens diese Wohlstandsmerkmale ausbauen. Mit großer Dynamik und zudem genauso rücksichtlos wie der der Westen. es werden weltweit Flächen gepachtet und aufgekauft, meist gleich mit den Arbeitern dazu. Die Spekulation, wer hier die Nase vorn hat, vervielfacht die Preise an der Börse.

            Interessant ist ja bei diesen Diskussionen, dass diejenigen, die allen, die irgendwie den Faktor Wetter und Klima ansprechen, Einseitigkeit vorwerfen, alles Übel der Welt irgendwie mit “Öko” in Verbindung bringen und unfähig sind, die Komplexität des Geschehens wahrzunehmen. Eine schlechte Voraussetzung für eine inhaltliche Diskussion.

          • @Thorsten

            Wenn Herr Gans den Mais überdrüssig ist, dann sollte er eher auf Fleischkonsum verzichten…! Weniger Fleischkonsum – weniger Futtermais… !

            Du und Meinel, Ihr redet einmal mehr dummes Zeug.
            Ist Euch bewusst, was in den USA alles an Lebensmitteln aus Mais herstellt wird ?
            17% der gesamten Getreideanbaufläche wird für Zuckermais verwendet, also nicht nur Futtermais.
            ( Tortilla Krise )

          • Wie sagen Sie immer so schön, Herr Gans,

            lerne Lesen! In meinem Hinweis, dass das meiste als Futtermais und rund 20% zur Herstellung von Ethanol verwendet wird, stellt die fehlende Menge eben der Zuckermais dar. Es bleibt also dummes Zeug zu behaupten, dass “fast alles zu Sprit verarbeitet wird” .

            Und weltweit gibt es tatsächlich eine große Krise, da armen Ländern die ertragreichsten Flächen weggekauft und -gepachtet werden und diejenigen, die ohnehin wenig haben, nicht davon profitieren, sondern nunmehr nicht mal das Nötigste zur Eigenversorgung fehlt, nicht nur Tortillas.

          • Danke Herr Gans,

            eine gute Darstellung der Problematik, der Vor- und Nachteile der Biospriterzeugung. Sie wissen ja, dass ich kein Freund dieser künstliche Lebensverlängerung von ineffizienten Verbrennungsmotoren bin. Wenn Verbrennungsmotoren, dann in Kraftwärmekopplung und unter Verwendung von Gas, dass immer noch in immensen Größenordnungen in die Biosphäre entweicht.

            Schön, dass diese Materialiensammlung meine Angabe bestätigt, dass 20 Prozent der Maisernte zur Herstellung von Ethanol verwendet wird. Wollten Sie also damit ausdrücken, Herr Gans, dass Sie dem nun zustimmen, und Ihre Behauptung eingangs, dass “fast alles zu Sprit verarbeitet wird”, falsch war? Das würde mich freuen und ich müsste ehrlich zugeben, dass ich das nicht erwartet hätte.

            Wer sich über die Vor- und Nachteile der Biospriterzeugung informieren möchte, hier noch mal der direkte Link zu der Materilensammlung des Wuppertalinstitut aus 2009 bei der Uni Darmstadt: http://www.cisp.tu-darmstadt.de/media/cisp_1/studienschwerpunkte/tue/materialien_2/ws0910/grundlagenvorlesung_2/materialienzurbung/arbeitstexte/biospritoderernhrungdieverbindungvonmaisimtankundhunger.pdf.

            Zur Klimapolitik hat das von Herrn Gans angeführte Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH noch weiteres veröffentlicht: http://www.wupperinst.org/publikationen/fg2/index.html

          • Sie verwirren mich, Herr Gans :D !

            Was wollten Sie also damit ausdrücken, dass Sie eine Materialiensammlung vorlegen, die meine Angaben bestätigt? Wollten Sie mich nun damit überraschen, dass Sie damit zugeben, dass Ihre Behauptung eingangs, dass “fast alles zu Sprit verarbeitet wird”, falsch war? Oder war das alles einfach nur ein Versehen oder eine Veräppelung, krügerlike?

            Aber ich muss zugeben, dass auch diese Selbstironie, wie Sie Herr Krüger bei seinen Veräppelungen anwendet, in dem er Belege anführt, die letztlich seine Aussagen konterkarieren und vor allem alle bloß stellen, die ihm freudig zustimmen, dass mich diese Selbstironie bei Ihnen auch sehr überraschen würde.

          • @Michael Meinel
            Sie nehmen sich, und insbesondere sich selber und Ihre Äußerungen und Ihre Aufzählungen und Ihre Institute und Ihre Verlautbarungen, und Ihr dauerndes drum rum geschwafele vioel zu wichtig.

            Sie verwirren mich, Herr Gans

            Das wundert mich nicht, ist eine meiner leichteren Übungen :-)

            Fest steht, dass der Anstieg der Biospritproduktion zu Lasten der Preise für auf Mais basierende Lebensmittel in den USA und Mexiko gehen, da können Sie schwafeln soviel Sie wollen.

          • Wie schön, Herr Gans, dass ich Ihnen eine Freude machen konnte :D !

            Aber Sie haben immer noch nicht gesagt, was Sie damit ausdrücken wollten, indem Sie eine Materialiensammlung vorlegten, die meine Angaben bestätigt.- Wollten Sie mich nun damit überraschen, dass Sie damit zugeben, dass Ihre Behauptung eingangs, dass “fast alles zu Sprit verarbeitet wird”, falsch war? Oder war das alles einfach nur ein Versehen oder eine Veräppelung, krügerlike? Wenn auch Ihr Verweis die Vor- und Nachteile ausgewogen aufzählt, sind wir uns ja einig, dass Biosprit nicht sehr sinnig und nur eine künstliche Lebensverlängerung von ineffizienten Verbrennungsmotoren ist.

  11. Nachtrag zu den Klimastatistiken der USA:

    Westdeutsche Zeitung: Amerika trocknet aus
    Der heißeste Juli in der Geschichte ist in den USA nun amtlich, und weite Teile der USA werden von der schlimmsten Dürre heimgesucht, seitdem Wetterstatistiken offiziell aufgezeichnet werden
    http://www.wz-newsline.de/home/panorama/specials/post-aus-washington/amerika-trocknet-aus-1.1068359

    Spiegel online: Extreme Dürre in USA – Juli 2012 bricht Hitze-Rekord
    Eine solche Hitzewelle gab es in den USA noch nie: Die ersten sieben Monate des laufenden Jahres waren die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1895. Jetzt brach der Monat Juli noch einmal alle Rekorde – Trockenheit und Dürre haben fatale Folgen für Menschen und Tiere
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/usa-juli-2012-bricht-alle-hitzerekorde-a-849020.html

    • Und, Herr Meinel, was wollen Sie damit zum Ausdruck bringen ?
      Das die reduzierte UV Strahlung der Sonne die Jet-Streams zum Erliegen bringt und es zu stagnierenden Wetterlagen kommt ?
      Dann wären wir uns ja mal einig. Aber eigentlich glaube ich das weniger. Eher ist anzunehmen, das Sie hier versuchen den Thorsten zu geben, der diese Rolle aber in der Regel viel dramatischer anlegt und den Text mindestens mit mit 2 oder 3 !! je Zeile versehen hätte.
      Oder etwa nicht ??
      :-)

      • Hmm, mal schauen, was könnte ich gemeint haben?

        Also, die US-Behörden hatte ihre monatlichen Indizees für den Juni vorgelegt, die in der Summe einen langfristige Klimatrend für die USA aufzeigen und nun stellen diese US-Behörden fest, dass der Juli der heißeste in der Geschichte der USA ist und weite Teile der USA von der schlimmsten Dürre heimgesucht werden, seit Beginn der Aufzeichnungen. Könnte also bedeuten, dass der langfristige Trend ungebrochen ist.

        Ich glaube, dass könnte ich damit gemeint haben. Wahrscheinlich so was in der Art, wie wenn Herr Krüger oder Herr Kipp ein paar Jahre rauspicken, um zu zeigen dass irgendwann irgendwo auch ein Trend zur Zunahmen des Meereises oder Abnahme von Temperaturen in den langfristigen Kurven zu finden ist. Nur, dass ich mit Überintrepretationen zurückhalte und lieber klimarelevante langfristige Datenreihen zur Grundlage nehme.

        • auf jeden Fall freu ich mich ehrlich,
          dass es jetzt mal etwas wärmer ist.

          Erinnert mich echt an meine Jugend, da war es auch wärmer, ich bin oft barfuß gelaufen.

          na ja kennse wahrscheinlich gar nich

          • Aber natürlich, Herr Paul

            und was glauben Sie was ich mich freue. Aber das wissen Sie natürlich nicht, denn das hatte ich in den vergangenen Jahren gelegentlich angemerkt, dass ich gegenüber der Freude sog. Klimaskeptiker beim Verkünden von sinkenden Temperaturen für irgendwelche Regionen immer sehr skeptisch bin. Ich fühle mich im Heißen recht wohl, selbst in Afrika. Nur dass dort in manchen Regionen aktuell die Hitze die Lebensgrundlagen beeinträchtigt.
            In den 70er Jahren war es im Rhein-Main-Gebiet mit Werten zwischen 20-30° in den Sommermonaten wirklich recht angenehm, selten dass es mal nur 10°, 12 ° waren.
            Wenn auch die Volatilität seitdem zugenommen hat, insgesamt ist es seitdem im Sommer erfreulicherweise deutlich wärmer geworden.

          • Du meinst jetzt ehrlich, diese ein Woche?

            Ihr Treibhausheinis greift aber wirklich nach jedem Strohhalm

          • Wollen Sie sich selbst weiter so diskreditieren, Herr Paul?

            Wir freuen uns darüber, dass es nun wärmer ist, fein. Und diesen Trend zeigt auch die Temperaturzeitreihe sowohl für das Rhein-Main-Gebiet wie für Deutschland insgesamt. Was stört sie daran?