LITERATUR

Haitata, kleine wilde Romane, von Günter Herburger, A 1 Verlag

Wie schön ist die Sprache, die deutsche zumal? Wenn man hier, in dieses Buch, hineinliest, bekommt man einen Geschmack davon.

Eine Sammlung wunderbarer Geschichten aus Berlin und von anderswo, immer aber behutsam oder richtig schwungvoll erzählt, das ist es, was bewegt. Seine (Herburgers) Welt ist die Phantasie und die Beobachtung, das Fantastische und die Realität, das Schöne und das Bedrückende, die Liebe, wie sie sich entfalten mag unter Erwachsenen und zu Kindern, vor allem zu denen, die leiden.
Und über allem der Wille, weiter zu beobachten, weiter Gefühlsgebirge abzutragen oder einfach in die Seelenruhe zu gelangen. Ein Weiser, ein weise Gewordener spricht zu uns wieder einmal und Schärfe des Blicks, Tastsinn und Geruchssinn werden bemüht, dass es einen manchmal richtig dreht. Wer wirklich schmecken möchte, wie geglücktes Leben für einen Moment im Munde sich breitmacht, der lese diese wundersamen und wunderschönen kleinen Romane.

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