KOMMENTAR

In Wirklichkeit ist es wärmer als wir glauben

Der Streit um den Klimawandel wird etwas überflüssig dadurch erschwert, das die Klimaskeptiker jeglichen Klimawandel komplett leugnen und gleichzeitig einen möglich Klimawandel ausschließlich der Sonnenstrahlung zuschreiben. Der Glaube an die Schwäche der Menschheit und an das erhabene Klima führt die Klimaskeptiker zu der festen und grundsätzlichen Überzeugung, dass wir Menschen keinen Einfluss auf das Klima haben können.

Dass wir das Klima allein in den Städten, sozusagen lokal etwas wärmer machen können als in der umliegenden Gegend, ist längst bekannt. Die Luft erwärmt sich über den schwarzen Asphaltstraßen und über den Hausdächern deutlich mehr als über der freien Landschaft. Jede Stadt besitzt somit ein künstliches, von den Menschen verursachtes Klima.

Die globale Beeinflussung

Dass wir Menschen das Klima auch global beeinflussen können, ist auch schon seit längerer Zeit bekannt. Dieser rein humaner, von den Menschen verursachter Einfluss auf das Klima der Erde wird „Global Dimming“ oder globale Verdunklung genannt.

Dahinter verstecken sich Forchungsergebnisse ganz einfacher, unauffälliger Forscher und Forscherinnen, die ziemlich glaubhaft nachgewiesen haben, dass wir Menschen durch das viele Dreck, das wir hoch in die Luft pusten, die Erde abkühlen. Der feine Dreck in der Atmosphäre erzeugt einen kühlenden Schatten, der sich vor allem über den Industrieländern sehr stark auswirkt. Dieser Schatten wirkt aber praktisch auf dem ganzen Planeten.

In dem Dokumentarfilm der BBC: Schwarze Sonne – Die Folgen der globalen Verdunkelung werden die Ursachen und Auswirkungen der Verdunkelung Stück für Stück, Schritt für Schritt erklärt.

Bei bbcgermany kann man dazu nachlesen:

Dieser Film enthüllt, warum sich die gängigen Vorhersagen über die Entwicklung des Klimas als fataler Irrtum erweisen könnten. Denn sie haben einen wichtigen Faktor nicht berücksichtigt: Global Dimming – die globale Verdunkelung der Erde.

Es klingt wie eine Idee aus Hollywood – eine wissenschaftliche Entdeckung, wie aus einem Katastrophenfilm. Das Sonnenlicht auf der Erde wird immer schwächer. Klimaforscher vermuten, dass diesem Phänomen bereits Millionen von Menschen zum Opfer fielen. Die gute Nachricht: Man kann etwas dagegen tun. Die schlechte Nachricht: Möglicherweise haben die Gegenmaßnahmen noch verheerendere Folgen.“

Das Gute und das Böse der globalen Verdunkelung

Ohne den kühlenden Schatten der globalen Verdunkelung wäre es gegenwärtig auf der Erde viel wärmer. Das ist das Gute an der Sache – die Klimaskeptiker können die globale Erwärmung tagtäglich anzweifeln.

Das Böse an der globalen Verdunkelung ist wohl die Tatsache, dass wir sie nicht für immer aufrechterhalten können. Wenn uns die fossilen Brennstoffe ausgehen, wird es schlagartig wärmer. Um den kühlenden Schatten aufrecht zu erhalten, müssen wir die fossilen Brennstoffe verbrennen und damit außer dem Dreck auch viel von dem CO2 in die Luft pusten, das vorher in der Luft nicht erhalten war. Damit vorbereiten wir das Treibhauseffekt, dass mit dem Verschwinden des von uns verursachten Drecks schlagartig zur Geltung kommt.

Das Ende der Luftverschmutzung wird unangenehme Folgen haben

Wenn uns die fossilen Brennstoffe ausgehen, dann wird der Dreck in der Luft verschwinden. Daran können wir nichts ändern. Und es wird schlagartig wärmer.

Wir Menschen haben wirklich ungeahnte Macht: Wir können zu der Erwärmung der Erde fleißig beitragen, wir können die Erde aber gleichzeitig abkühlen. Deswegen merken wir gar nicht, welche Macht wir haben, weil uns die Temperatur auf der Erde irgendwie ausgeglichen erscheint. Erst wenn uns die fossilen Brennstoffe ausgehen, werden wir wieder unsere Machtlosigkeit zu spüren bekommen.

Kommentare

Dieser Artikel hat 42 Kommentare.

  1. @Albert Albern

    Der Streit um den Klimawandel wird etwas überflüssig dadurch erschwert, das die Klimaskeptiker jeglichen Klimawandel komplett leugnen

    100% Quatsch

    • Es reicht doch, wenn Du ganz genau weißt, worum es Dir geht, @Krishna Gans.
      Oder wie Du schreibst: Worauf es ankommt…

      • @Albert Albern
        Wenn sich etwas wirklich nicht wandelt ist es die Wandelbarkeit des Klimas, kein, aber wirklich kein “Skeptiker” wird dem Widersprechen.
        Deswegen bliebt es bei den 100% Quatsch zu diesem Deinem Einleitungssatz:

        Der Streit um den Klimawandel wird etwas überflüssig dadurch erschwert, das die Klimaskeptiker jeglichen Klimawandel komplett leugnen

        • Hast Du schon gemerkt, @Krishna Gans, wie viele “Skeptiker” sich hier schon teilgenommen haben und noch teilnehmen, mit ganz unterschiedlicher Meinung zu der Ideologie des “Skeptizismus”. Der einzige gemeinsame Nenner besteht in dem Grundsatz: ALLES LEUGNEN; SELBST DAS LEUGNEN!!!

      • Ach ja, Altkanzler Helmut Schmidt gehört auch zu denen. Da können die Eisfelder zusammenkrachen. Laut Schmidt hat es das schon immer gegeben. Die Überlegung: Vor wievielen Jahrhunderten kommt nicht erst auf. Hach, die Welt ist so schöööööööön!

  2. @Albern

    Ich stimme schon mal im Namen von Thorsten und Meinel zu.

    Die Zukunft ist aber noch dramatischer, wie Thorsten schon geschildert hat:

    Entscheidend ist doch wohl die Wirkung dieses Gases (CO2), nicht der prozentuale Anteil. Oder vernachlässigen Sie auch Spuren von Arsen in Ihrem Eintopf? Na dann guten Appetit!

    • Ist jetzt vielleicht kein so gutes Beispiel, das mit dem Arsen: Denn Sie wissen vermutlich nicht, dass Arsen – natürlich in der entsprechenden Konzentration – auch in der Homöopathie eingesetzt wird – und zwar als Heilmittel!

      Frei nach der alten Giftmischerweisheit: Die Dosis macht das Gift!

      Und so ist es auch mit dem CO2! Deshalb gibt es ja auch nur Modellrechnungen, in denen das CO2 (verstärkt durch etliche unbewiesene Feedback-Mechanismen) angeblich klimawirksam ist. Der physikalische Beweis dieses relativ trivialen Wirkungsmechnismus läßt ja leider noch immer auf sich warten.

  3. Verehrter Herr Albern (nomen est omen?)

    ist ja ganz nett, was Sie da für Theorien aufstellen,
    aber Sie entwerten das gleich mit der Einleitung durch Beschimpfungen der “Skeptiker”, die nicht nur falsch sind, sondern mit Ihrer Theorie eigentlich gar nichts zu tun haben.

    Aber nun ein paar Fragen zu Ihrer menschengemachten Abkühlungs-Theorie:

    Wie erklären Sie sich,
    dass es dass es da wo es besonders “dunkel” ist, also über den Städten, nicht kälter sondern wärmer ist?

    Müsste doch genau umgekehrt sein.

    mfG

    • Werter W.Paul,
      Ihre Frage:
      “Wie erklären Sie sich,
      dass es dass es da wo es besonders “dunkel” ist, also über den Städten, nicht kälter sondern wärmer ist?”

      habe ich bereits beantwortet.

      • Albern, Sie antworten irgendwie verwirrt,
        geschrieben haben Sie doch:
        “Ohne den kühlenden Schatten der globalen Verdunkelung wäre es gegenwärtig auf der Erde viel wärmer”

        Also dürfte es nur Kälteinseln über Städten geben,
        keine Wärmeinseln.

        Ihre Behauptung mit den kühlenden Schatten ist also FALSCH,
        zu Ihrer Rettung könnte man ja in der Zeit etwas zurückgehen,
        als der Himmel über dem Ruhrgebiet noch so dreckig war, dass man ein weißes Hemd nach der Wäsche nicht aus dem Fenster zum Trocknen hängen durfte.
        Nun, das fällt aber andererseits eher in den globalen Temperaturanstieg im letzten Jahrhundert, den ja keiner leugnet.

        Inzwischen ist der Himmel aber längst wieder blau über dem Ruhrgebiet – ok., auch ein paar mehr Arbeitslose – aber die blöde Temperatur fällt wieder statt zu steigen.

        Das sieht doch eher so aus, als ob Sie die Realität nicht kennen.

        mfG

        • W.Paul,
          geschrieben habe ich auch:
          “Dass wir das Klima allein in den Städten, sozusagen lokal etwas wärmer machen können als in der umliegenden Gegend, ist längst bekannt. Die Luft erwärmt sich über den schwarzen Asphaltstraßen und über den Hausdächern deutlich mehr als über der freien Landschaft. Jede Stadt besitzt somit ein künstliches, von den Menschen verursachtes Klima.”

          • @W.Paul, Sie wissen mit Sicherheit, dass die Sonneneinstrahlung – selbst die schwache – in dem Material der Straßen und Dächer GESPEICHERT wird.
            Bei den Pflanzen in freier Umgebung wir die Einstrahlung der Sonne, auch die schwache, UMGEWANDELT.

            Ich weiß, Sokrates hatte davon noch wenig Ahnung, und ich weiß auch, dass Sie mehr wissen als Sokrates. Könnte das bedeuten, dass ich dann mehr weiß als Sokrates und Sie zusammen???

            Nein, vielen Menschen ist es einfach nicht bewusst, was sie alles wissen. Sie müssen immer Fragen stellen…

        • Mir fiel Gestern beim Abendessen ein, dass Sie mit Ihrem Hinweis auf das Ruhrgebiet etwas anderes meinen – nämlich die “Dunstglocke”:
          http://www.n24.de/news/newsitem_815531.html
          Dabei handelt es sich um unser Dreck in der Luft, den wir noch gut sehen und auch riechen können. Dieser Dreck ist noch nicht besonders hoch aufgestiegen, liegt über der Stadt (den Städten) und wirft erkennbaren Schatten. Aber dieser Dreck speichert gleichzeitig selbst die Sonnenenergie und verteil die Wärme in der Luft, so dass es ganz schön heiß werden kann in der Stadt dank dem Dreck. Und diese heiße Luft kann nicht so einfach in die Höhen aufsteigen, weil sie wegen dem Dreck ziemlich schwer ist. Deswegen wird sie „Dunstglocke“ genannt.

          Die globale Verdunkelung, also der globale Schatten, entsteht erst durch den Dreck, der eine ordentliche Karriere gemacht hat und ganz hoch aufsteigen konnte…

          Diesen Dreck können wir dann weder sehen noch riechen…
          (Falls es Sie noch interessiert, @W.Paul)

          • nein, Herr Albern, seien Sie bitte nicht albern,
            ich meinte mit meinem Hinweis mit dem (früheren) Dreck nichts anderes als ich geschrieben habe.
            Es ist viel sauberer geworden.
            Selbstverständlich kann man jetzt ein weisses Hemd zum trocknen aus dem Fenster hängen,
            ohne das es dreckig wird.

          • @W.Paul
            Zitat:
            “Selbstverständlich kann man jetzt ein weisses Hemd zum trocknen aus dem Fenster hängen, ohne das es dreckig wird.”

            Und was ist daran auszusetzen???

  4. Zu dem Thema Mikroklima der Städte gibt es interessante Untersuchungen. Die Auswirkung der Klimaerwärmung der letzten Jahrzehnte findet schon seit Jahren bei städtebaulichen Konzepten Berücksichtigung, wie hier schon vor etwa zwei Jahren ausführlich berichet.

    Wie im übrigen auch über den Maskierungseffekt durch Luftverschmutzung, einerseits global, wie auch lokal über Städten. Über diese Wirkung hatten Schweizer Forscher berichtet. Wäre interessant die vielfältigen teils gegenläufige Effekte, wie einerseits den Maskierungseffekt durch Luftverschmutzung, anderseits die mangelnde Durchlüftung, uwa. mal einzeln zu quantifizieren.

  5. Das folgende 27-minütige Video belegt, dass weder in den letzten 20 Jahren noch in den letzten 150 Jahren eine gefährliche globale Erwärmung stattgefunden hat:

    http://www.youtube.com/watch?v=OPh-KnaZZlQ

    …alles belegt durch Behauptungen der “offiziellen” Klimaforscher selbst…und eben nicht durch Klimaskeptiker.

    …und auch die Seite 20 der Bundestagsdruckssache 12/2400 vom 31.03.1992 belegt die NICHT-Existenz einer globalen Erwärmung seit über 20 Jahren, mehr dazu hier:

    http://solarresearch.org/sk2010/co2klima/recherchen/806-bundestagkeineglobaleerwaermung.html

    Damit dürfte das Ende der “Klimahysterie” eingeleutet sein…

  6. Und es kommt noch schlimmer für alle Klima- und Weltenretter:

    Die Erde kippt

    Mit 1700 km/h dreht sich die Erde am Äquator. Fliehkräfte beulen sie aus, platten sie an den Polen ab. Unwuchten im Inneren des Planeten können ihn aus der Balance bringen – genau das scheint derzeit zu geschehen. Kontinente könnten eines Tages in neuen Klimazonen liegen.

    http://www.gmx.net/themen/wissen/mensch/269r65e-erde-kippt

  7. Sehr geehrter Herr Albern,

    Sie glauben also wirklich mit Ihrer Art der Argumentation und Kommunikation jemanden überzeugen zu können?
    Meine ersten Zweifel am Weltuntergang durch das menschlich beeinflußte Klima begannen, als mir auffiel, wie sehr die Art der Diskussionsführung durch die Untergangspropheten doch der der SED damals gleicht. Der identische Stil nach dem Motto: die Partei hat immer recht.
    Und wenn ich das hier lese, kann ich nur feststellen: es ist immer noch so und so ist der Artikel nur ein weiterer netter Versuch ein wankendes Theoriegebäude durch die Einführung einer neuen Theorie zu stützen. Ist ja nicht das erste Mal, dass die Klimawarner so etwas brauchen. Und sicher auch nicht das letzte Mal.
    Frei nach dem Motto: wenn die Meßdaten (deren zweifelsfreie Erhebung in der Praxis ohnehin unmöglich ist) die Erwärmungstheorie nicht wie erwartet stützen, wird nicht die Theorie hinterfragt, sondern eine neue, noch viel größere fiktive Bedrohung an den Himmel gemalt.
    Viel Spaß weiterhin dabei!

  8. @Albert Albern
    Deiner verqueren Quietscheenten-Logik ist nicht einfach zu folgen.
    Insbesondere wenn sie den Bach runter geht, den Strömungen folgt.

    • Du meinst wohl den Mainstream, @Krishna Gans, auf dem jedes Quietscheentchen gemütlich schaukeln kann.
      Es gibt viele solche Mainstreams: Z.B. die “Freie Marktwirtschaft”, der “Klima-Skeptizismus”, die Angst vor einem schwer vorstellbaren Unheil, verursacht entweder durch den Klimawandel, den Maja-Kalender oder andere düstere Prophezeiungen. Und wenn ich morgen auf einer Bananenschalle ausrutsche, dann hat sich schon etwas von der düsteren Prophezeiung erfüllt.

      Wir haben aber kein GRUND anzunehmen, dass das Alles nur ein grober Unfug sei, wenn einige der Sorgen um die Zustände auf unserem Planeten mehr oder weniger BEGRÜNDET sind.

      • @Albert Albern
        Aber nicht, weil es einen Grund geben mag sich um die Umwelt zu sorgen muß man das Kind mit dem Bad ausschütten.

        • Ja, @ Krishna Gans, unsere Patzigkeit ist grandios, doch wie wir das “Kind mit dem Bad” ausschütten könnten, bleibt mir rätselhaft. Ich mute der Menschheit doch nur einen geringen Einfluss auf das Klima zu und mit dem Ergebnis müssen wir uns so oder so zufrieden geben, weil wir im Prinzip fast keinen nennenswerten Einfluss auf das eigene Tun haben…

          • @ Albern,
            du meinst also zusammengefasst,

            ja es ist zwar zwar kalt und nass,

            aber “in Wirklichkeit” (wo immer das auch sein mag)

            ist es warm und trocken?

          • @W.Paul, ich wünsche Ihnen noch viel Erfolg hier in der Klimadiskussion! Wir brauchen hier viel mehr solche Klimaskeptiker und natürlich auch Optimisten…

  9. “Wenn uns die fossilen Brennstoffe ausgehen, dann wird der Dreck in der Luft verschwinden. [...] Und es wird schlagartig wärmer.”

    Na klingt doch eigentlich relativ passabel und praktisch:

    Also wenn mir heute zuhause im Winter die Kohlen ausgehen, oder ich zu faul bin zum heizen, dann wirds nur kälter.
    Nicht wärmer.

    Aus der Perspektive wäre das doch ein Win:Win.