GLAUBEN

Was bedeutet Religion für uns?

Es geht die Meinung um, dass alles einfacher sei im Leben und dass die Menschen glücklicher lebten, wenn sie oder soweit sie in einer Religion eingebunden wären. Es wird irgendwie stimmen und ich meine auch, dass etwas Wahres dran ist.

Jeder von uns denkt zwar zuerst an sich, dann aber an den Nächsten, das ist eine hilfreiche und gute Religion. (Foto: Chris Yarzab/flickr)

Jeder von uns denkt zwar zuerst an sich, dann aber an den Nächsten, das ist eine hilfreiche und gute Religion. (Foto: Chris Yarzab/flickr)

Wenn man sich zum Beispiel die gleichsam in eine direkte Praxis hinein reichende Religiosität des momentanen Präsidenten der USA vor Augen führt, der seinen Eid schwört, wobei er die Hand auf gleich zwei Bibeln legt, die von Abraham Lincoln und die von Dr. Martin Luther King, so zeigt er sein Inneres und nach außen hin reicht seine religiöse Geste, um Gemeinschaft zu fördern und zu fordern. Jetzt ist man nicht mehr überrascht. -

Ähnliches gilt für andere Nationen, denken wir nur an den Iran, an Saudi Arabien, Israel, an die Türkei und an den Balkan oder an arabische und asiatische Staaten, wo Religiosität offenkundig ist. Und das Volk dankt es im Allgemeinen, wenn Identität, wenn Gemeinschaft betont wird. -

Das alles ist Bedürfnis der Menschen und bewegt sich „entlang der Kampflinien der Kulturen“, um Samuel P. Huntington zu zitieren.

Und auch wir selbst sind ab und zu von religiösen Gefühlen oder Gedanken (!) befallen, wenn wir ehrlich sind, denn wir fragen uns gelegentlich, wie jeder Mensch auf der Welt, wer wir eigentlich sind und fühlen uns in kleiner Gemeinschaft, dem Keim jeder größeren Gesellschaft, geborgen. Wir denken und fühlen uns wohl im Kleinen ohne aber das Große und Ganze zu vergessen. Und wenn wir Mitleid haben, befinden wir uns mitten in der Welt, sind wir bereits religiös.

Nun ist die Religion im allgemeinen, um die ganze Bedeutung in diesem einen Begriff zu fassen, nicht nur dazu da, um Menschen zufrieden und glücklich zu stellen, sondern in erster Linie dafür, so scheint es, dass die Menschen in ihr einen Halt haben und ihr dienen, insbesondere als Untergebene eines möglichen Machtinstruments in fast der gesamten Geschichte der Menschheit.

Bei genauer Betrachtung der Religionen und deren Entwicklungen sieht der Interessierte also, dass jeweils bei Stiftung oder Gründung von Religion das Wohl und die Sicherheit des Gemeinwesens, ihre Stärkung und die Absicherung der Menschen in ihr im Vordergrund stehen. Das Wohl der Stifter natürlich auch. So entsteht Religion, die dann auf dem Weg zur Institution ist und das stört viele Menschen heute.

Zum Beispiel Konstantin, der römische Kaiser, hat seinerzeit wohldurchdacht die gerade erst entstehende römische, die katholische Religion, eine aus dem mosaischen Glauben langsam entwachsene, ausersehen, um dem gefährdeten römischen Reich endlich und für immer eine in seinen Augen moderne Religion zu verschaffen. Das aber war mit einem guten Stück Arbeit behaftet und war die Aufgabe von gebildeten Männern, vornehmlich wohl aus der Hochschule von Alexandria und führte schließlich zum verpflichteten Glaubensbekenntnis, dem bekannten „Credo“ von Nicäa im Jahr 325 (381 in Konstantinopel bestätigt), das heute noch für die Christen gilt. Der neue, verpflichtende römische Glaube wurde aber noch einmal gekippt, als ein Nachfolger Konstantins, Kaiser Julian, die alte Götterreligion wieder einführte, aber nur kurz, da er im Kampf gegen die Perser fiel (man weiß nicht durch feindlichen Schuss oder durch „Friendly Fire“. –

Vorher war also auch schon Glaube, und zwar an den und jenen Gott, an die und jene Göttin oder an eigene Hausgötter und heute grüßen zum Beispiel noch die verschiedenen Heiligen im christlichen Glaubensleben (!). Man braucht aber nur bei Ovid, Catull oder Vergil (4. Ekloge) nachzulesen und ist schnell informiert, was damals frommer Brauch war, was erbaute und man wundert sich nicht mehr.

Doch die Elite der damaligen Zeit im alten Griechenland oder Rom war natürlich aufgeklärt und auf das ausgerichtet, was griechischer Geist zuwege gebracht hat. Sokrates, Platon und Aristoteles hatten vorbereitet, wovon die gebildete Welt schwärmte, allerdings nicht immer die Juden, die der reinen Vernunft als Gottesbild nicht ganz trauten.

Genug der geschichtlichen Fakten, denn auch der jüdische Glaube, der Glaube der Muslime und jede andere große Religion, sie haben Aspekte in sich, das Wohl der menschlichen Gemeinschaft, des Staates also im Visier. Damit muss es aber bei Leibe nicht zu einem Gottesstaat kommen, wie es bei uns in Europa im frühen und hohen Mittelalter auch der Fall war und heute erstaunlicher Weise im weiten muslimischen Bereich gelegentlich wieder propagiert wird.

Bleiben wir in der Gegenwart, wo christliche Religion im Westen in der Krise ist, jüdische Religion allgemein vielfältig, aber auch natürlich sehr orthodox, muslimischer Glaube ebenso, mal freier, mal fundamental und sich christliche Orthodoxie, so scheint es, trotzdem (oder gerade wegen der Krise) wieder etwas bewegt, sowohl im Westen wie im Osten.
Gemäßigt, der Moderne, der Entwicklung der Menschheit angepasst, oder aber orthodox und fundamental, das ist hier die Frage, wie wird es weitergehen mit unseren Religionen?

Auch der katholische Glaube hat, wie schon gesagt, durchaus seine orthodoxe Seite, in der Liturgie und in der Eucharistie, genauer noch in der Lehre und dem Dogma dazu. Und der momentane Aufruhr wegen des Missbrauchs, der wirft ein ganz spezielles Licht auf den Zölibat, vielleicht auch auf historisch gewachsene Unaufrichtigkeit im Allgemeinen und Besonderen.

Die Entwicklung des Christentums bis heute ist jedem bekannt, der sich dafür interessiert und die Zeugen sind nicht nur Baudenkmäler wie Kathedralen und Kirchen, Statuen oder Bilder, Liturgie, Musik und Literatur. Auch die Entwicklung der Philosophie wurde betrieben, Recht und Staatslehren entstanden, bzw. wurden ausgebaut mit ihrer Hilfe. Zusammengefasst kann man sagen, dass ohne die Religionen, besonders der christlichen, eine kulturelle Welt, eine Zivilisation für uns in Europa und in der Welt anders entstanden wäre.
Christliche Religion und Kultur entstanden aus mosaischem Glauben, gemixt mit hellenistischer Philosophie, muslimische Religion aber, im Reigen der drei Religionen des Eingottglaubens als letzte entstanden, ist sie vielleicht gar die modernste?

Das wäre ein ganz spezielle Frage und wer einmal in Südspanien war und Cordoba, Sevilla oder Granada besucht hat, der fragt sich das bestimmt. Namen wie Averroes (Muslim), Maimonides (der war allerdings ein Jude) sind nicht wegzudenken, wenn wir die Wiederentdeckung griechischer Philosophie und Kultur betrachten und die Astronomie, die Mathematik, die Medizin, die Baukunst, die Ästhetik im kulturellen Leben in Europa, die Lyrik und der Roman, die Minne, die Entwicklung von Musik und Gesang, alles ist in Harmonie, im Austausch entstanden, maßgeblich unter Mitarbeit von Islam, Judentum und christlicher Übernahme hinein in eine bezaubernde kulturelle Weiterentwicklung, die bis heute ihre Schönheit bewahrt hat. Wer bewusst durch Andalusien wandert, der bekommt ein Bild davon, wie es wäre, wenn die drei Eingott-Religionen sich gegenseitig verstehen könnten.

Eine aggressiv zu nennende Wiederherstellung christlicher Einstellung im damaligen Spanien im Verbund mit nationaler Erhebung in einer fast wild entschlossenen Erhabenheit sondergleichen hat dann die Wiederaufnahme einer fast chauvinistischen christlichen Weltanschauung geschaffen und den kulturell in Blüte stehenden Islam nach Afrika hinüber vertrieben. Die brutale Ausbeutung von Südamerika folgte.

Nun, was wir heute vom Islam sehen, ist zwiefach, nämlich die einerseits friedliche, ergebene, auf Gemeinschaft sich berufende Religion, auf der anderen Seite eine wie zur Aufholjagd blasende aggressive Weltreligion. Dazwischen fast eingeklemmt eine relativ kleine, aber machtvolle jüdische Weltgemeinde mit ihrem 1948 gegründeten Staat Israel als Angriffsziel, wobei man sich fragt, wie lange es noch dauert, bis die muslimischen Nachbarstaaten dieses kleine aber mutigen Staatsgebilde Israel endlich als willkommen ansehen.

Das hätte schon etwas, eine willkommen heißende Anerkennung, denn Israel würde (und wird) in Zukunft mehr als das, was von Palästina betrauert wird, zurückgeben, nämlich einen vielleicht gemeinsamen, größeren Staat als Denkmuster schon heute, allerdings als demokratisches sicheres Gebilde im Kreise mächtiger Freunde und seiner dann womöglich ebenfalls gut situierten Nachbarn.

Auf geht’s, Muslime, Juden und Christen, auf, in eine neu und gemeinsame Zukunft!

Wann treffen wir uns auf dem Tempelberg in Jerusalem, singen, tanzen und feiern zusammen und versprechen uns eine dauernde, segensreiche Freundschaft?

Wir alle sind Nachkommen einer (sogar!) schriftlich fixierten Verheißung, eines glücklichen Zusammenlebens, genau wie es der wieder gewählte nordamerikanische Präsident so eindrucksvoll bei seiner Vereidigung bezeugt hat.
Ich denke, die Religionen der Welt können uns retten vor einem furchtbaren Gau, denn Religion ist intelligentes Menschenwerk. Zwar sprechen wir oft von Offenbarung, doch Offenbarungen empfangen die Menschen tief in sich und sie sprechen dann darüber, ja eine so genannte Exegese muss dann sogar noch für Klarheit sorgen (und das in allen der drei hier genannten Religionen). Das aber ist doch der beste Beweis dafür, dass Religionen Menschenwerk sind und bleiben.

Menschen also waren es immer und sind es, die das Glück unserer Erde in Händen halten und Samuel P. Huntingtons Warnungen aus „Kampf der Kulturen“ sollten wir nicht überheblich wegwischen. Der Kampf der Kulturen tobt bereits und muss zu einer inneren Zufriedenheit geführt werden, denn wenn wir auch in kleiner Gemeinschaft uns besonders wohl fühlen, das „große Ganze“ lassen wir deswegen, wie gesagt, nicht aus den Augen.

Jeder von uns denkt zwar zuerst an sich, dann aber an den Nächsten, das ist eine hilfreiche und gute Religion. Mir ist bewusst, dass dieser Beitrag nur fragmentarisch sein kann, ich befinde mich dabei in guter Gesellschaft mit einem meiner Lieblingsschriftsteller der Romantik, Novalis, der zu diesem Themenkreis seine kleine aber interessante Schrift „Die Christenheit oder Europa“ verfasste und eine Menge Unbill deswegen erfuhr.

 

Kommentare

Dieser Artikel hat 8 Kommentare.

  1. Gott ist tot! Die Philosophie Ist tot! Die Wahrheit Ist tot!
    Es lebe der Konstruktivismus und die Emotion. Wem das nicht passt, der sollte folgende Weisheit verdauen:

    “Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.”
    (unbekannt)

    Schöne Grüsse aus der Freidenker Galerie
    Love and Peace
    Rainer Ostenorf
    http://www.freidenker-galerie.de
    Zitate, Bilder, Sprüche, Weisheiten

  2. “Wann treffen wir uns auf dem Tempelberg in Jerusalem, singen, tanzen und feiern zusammen und versprechen uns eine dauernde, segensreiche Freundschaft?”

    “Wir besitzen mehrere hundert atomare Sprengköpfe und Raketen, die wir auf alle Ziele in alle Richtungen abfeuern können, sogar auf Rom,” sagt van Crefeld in der Neuauflage von David Hirsts klassischem Buch bezüglich des arabisch-israelischen Konflikts: “The Gun and the Olive Branch” (Gewehr und Olivenzweig). “Die meisten europäischen Hauptstädte sind Ziele unserer Luftwaffe. Ich möchte General Mosche Dayan zitieren: ‘Israel muß sein wie ein tollwütiger Hund, zu gefährlich, um sich mit ihm anzulegen.’ (…) Unsere Armee ist nicht die 30-stärkste der Welt, sondern die zweit oder drittstärkste. Wir haben die Fähigkeit, die Welt mit uns in den Untergang zu reißen. Und bevor Israel untergeht, wird die Welt untergehen.”

    Wir sind keine Antisemiten, wir lehnen nur die psychopathische jüdische Ideologie ab. Der sogenannte Antisemitismus ist eine Reaktion auf eine negative Haltung der Juden den Nichtjuden gegenüber. Die Menschen treten dem Judaismus als erlerntem psychopathischem Verhalten entgegen und nicht weil diese Leute als Juden geboren worden sind. Ca. 95% der “Juden” sind übrigens “Ost- Juden” khazarischer Abstammung und KEINE Semiten.

    Es sind der weiße Phosphor, das unangereichterte und angereicherte Uran, die Folter und der Hungertod, denen palästinensische Kinder durch erwachsene Juden ausgesetzt sind, denen wir entgegentreten. Dies ist erlerntes Verhalten, wie es jungen, leicht zu beeindruckenden Kindern durch psychopathische jüdische Rabbis und Politiker gelehrt wird.

    Und wir sind auch gegen das Verhalten eines jüdischen Mannes namens Ben Shalom Bernanke, der so lange Dollarnoten drucken will, bis das ganze Vermögen der Welt von sieben Milliarden Nichtjuden zu einer kleinen Gruppe jüdischer Banker transferiert ist, die dem Israel-Rothschild- Netzwerk angehören. Sind wir antisemitisch, weil wir nicht an Hunger sterben wollen, nachdem Bernanke und seine Mitkonspiratoren den Dollar, das Pfund, den Euro und alle anderen Währungen der Welt zerstört haben?

    Das jüdische Problem hat nichts mit uns zu tun, sondern mit den hebräischen Schriften, die ein böses Verhalten nicht nur als akzeptabel entschuldigen, sondern als göttlich inspiriert. Das Alte Testament ist ohne Liebe, weil es inkorrekterweise lehrt, Gott liebe nur die Juden.

  3. freidenker: du kannst sicher nicht zwischen gefühl und emotion unterscheiden und würde ich doch fragen: zähl mal schnell die menschlichen gefühle auf, kommst du sich ins stottern. meine empfehlung: brötchen backen und sich mit aufgehendem teig beschäftigen.

  4. Natürlich hat die Religion auch was mit der Kultur zu tun aber ich finde das im Kampf der Kulturen es zu sehr überbewertet wird.
    Die Muslime die dort leben sind dort nicht von einem anderen Planeten hingebeamt worden oder die Christen und Juden.
    Es gab einen Prozess und man ist noch zu sehr auf die Auswirkungen in anderen gebieten fixiert als sich mit der Kern Region zu beschäftigen in der die Religionen entstanden.
    Und das Problem ist noch genau so Aktuell wie vorher auch.
    Es geht um die Lebensbedingungen und auf die Auswirkungen die mit den angehenden Müttern zu tun hat.
    Die meisten können sich einfach nicht vorstellen das es schwerer ist Kinder in Wärmeren Klima Zonen Großzuziehen.
    In den USA hat man sich auch völlig nach einiger Zeit auf Fastfood und Fertig Produkte Fixiert um dem Problem beizukommen.
    In den anderen Zonen wo über Jahrhunderte schon eine Esskultur entstand versucht man das auch.
    Doch die Menschen haben einfach auch zu viel Wissen als das sie das annehmen. Die wissen wie man Tüten Suppe macht. Oder wie man Nahrung für den Winter konserviert. Man braucht nur eine Wäscheleine und Obst oder Gemüse und kann ganz einfach Nahrung für den Winter Konservieren.
    Hier in den Kälteren Regionen läuft das nicht. Dafür gibt es sehr viele Geräucherte Produkte.
    Doch was in den Wärmeren Klima Zonen noch hinzukommt ist die Fähigkeit als Mutter zu Reagieren und zu funktionieren.
    Hier ist man zu Fixiert auf die heutige Zeit.
    Das man über Jahrhunderte wo anders ganz andere Erfahrungen machte was Hygiene angeht , ist schwer nachzuvollziehen.
    Die meisten verstehen nicht wie schnell dort ein Baby sogar heute, bei einer Durchfallerkrankung sterben kann.
    Und was für ein Spaß das ist wenn ein Baby innerhalb von 12 Stunden zwei kilo verliert. Es wird schwarz unter den Augen und wenn es in der Notaufnahme an den Tropf kommt, können bei zu viel Wasserverlust Beulen entstehen, dort wo der Katheter eingesetzt wird, das sieht nicht Lustig aus.
    Man muss zu Hauptschlag Arterien durchdringen um Erfolg zu haben.
    Kleinste Hautinfektionen können über Nacht zu Handflächen Großen eitrigen Entzündungen bei Kleinkindern führen. Wenn sie im Gesicht des Kindes sind können diese das Kind für den Rest des Lebens entstellen.
    Generell ist es so das in Heißen Zonen so auch im Orient die Muttis gluckiger sind. Wenn sie es nicht sind und das Kind Tot ist beginnt ja das Chaos. Das bedeutet nicht das Mütter hier ihre Kinder weniger Lieben, sondern das man dort viel achtsamer sein muss als hier.
    Das hat sich ja auch sprachlich schon dort so weit verfestigt, das es ja die Mütter der Töchter sind die halt immer wieder an ihre Grenzen kommen.
    Es gibt ganz viele Redewendungen.
    Man unterschätzt das dort das Land von Afrodite ,Venus, Lilith und Eva, Mutter Maria dann kommen die Ganzen Märchen Sherazade, Leyla, Sirin in letzter Zeit durch die Medien die Sultans Mütter wie Hürrem oder Kössem Sultan. Da gibt es noch etliche die das Zeitgeschehen Prägten. So auch die Ehefrau des Propheten der Muslime.

    In dieser Region in den die Drei Monotheistischen Religionen entstanden sind gibt es ein Frauen Problem.
    Und in den letzten Jahrhunderten durch die Kolonialisierung, dann die Kriege, der nicht zu enden wollende Terror, Diktaturen und dann noch die ganzen Naturkatastrophen, die dem ganzen noch die Krone aufsetzen.
    Da ist es halt so, das es eine Form von Eiskalter Selektion gibt was überhaupt als Liebenswert gelten darf.
    Den Mädchen wird so viel abverlangt, das selbst sehr hübsche begabte Frauen sehr wenig Selbstbewusstsein haben.
    Man hört viel über Vaginismus.
    In manchen Regionen werden den Bräuten kleine Schlösser an die Hüfte gebunden und man gibt dem Bräutigam den Schlüssel um wenn es zu Problemen kommt sofort zu reagieren, damit das Paar sofort die Notwendige Behandlung bekommt.
    Der druck auf den Mädchen ist extrem groß. So das sie auch eiskalt abservieren können, die sagen so Frosch in der Art, lass mal deinen Nacken sehen Süßer.
    In den letzten Jahrzehnten hat man versucht das anzugleichen. Doch sind die Lebensbedingungen auch einfach zu schlecht als das die Mütter den eigenen Töchtern die Ruhe gewähren.
    Der Drill geht weiter weil wenn es hart auf hart kommt muss die Frau auch funktionieren und dann nicht nur vielleicht mit dem eigenen Kind durchkommen sondern, sogar mit den Kindern der Geschwister was halt bei Kriegen oder Naturkatastrophen auch nun mal vorkommt.
    Dieses Prinzessinen Model gibt es im Orient nicht. Es gibt zwar Prinzessinnen dort, aber es gab immer dort Probleme wegen Prinzessinnen. Das Problem ist immer das gleiche.
    Es nur auf die Religionen zu reduzieren das wünschen sich viele.
    Doch wir leben jetzt im Zeitalter der Vaterschaftstest, die Männer sind auch anspruchsvoller geworden.
    Man kann keinem mehr außer er macht es freiwillig das Kind eines anderen andrehen.
    Hier in Europa hatte man sich Arrangiert der Prinz heiratete seine Prinzessin aber wurde Glücklich mit seiner Mätresse. Die Männer im Orient hatten es immer schwerer weil ihnen die Frauen einfach bei den Geburten wegstarben. Sobald man der Polygamie dort Einhalt gebieten wollte gab es ärger wegen der Prostitution was wieder zu zu vielen ungewünschten Kindern führte, was wieder ärger brachte.
    Die Frauen sind Solidarischer weil der Tod dort halt sehr viel Präsenter war und es auch noch immer ist.
    Hier im Norden Explodierte die Zahl der Menschen wenn es gute Ernten gab.
    Die haben dann auch Amerika und Australien besiedelt.
    Darum finde ich diese Diskussionen über die Kultur richtig aber sie mit der Religion zu verknüpfen sehr Naiv. Weil es selbst heute noch ein Problem ist.
    Ich kenne sehr viele Sprichwörter und Lebensweisheiten, die noch heute aktuell sind. Es gibt ein Kinderlied „flieg Marinen Käfer flieg deine Mutti wird dir Hausschuhe und Schuhe kaufen“, dann vertrau mal deiner Mutti ob sie dir den Rücken decken kann wenn es hart auf hart kommt.
    Oder das Sprichwort eine Mutter kann den Thron der Tochter bauen aber nicht ihr Glück.
    Dort ist es halt so das man sich nicht nur auf das Aussehen fixiert auch die Motorischen und die Sozialen Fähigkeiten sind enorm wichtig, darum haben auch Privilegierte Frauen es schwer weil sie einfach ausgelacht werden wenn sie sich einen Mann durch ihre Privilegien versuchen zu halten. Und wehe wenn die Älteren nicht wenn sie am Zug waren dann den Jüngeren den Platz Gewehren weil sie zu sehr zögern, man kann da nicht Mitte Dreißig mit übereinander geschlagenen Beinen sitzen wie eine Zwölf Jährige reden und es wird einem verziehen wie einer fünf jährigen. Das machen zwar welche im Fernsehen aber den Vertraut man auch nicht mehr.
    Die Mütter, Schwestern, Tanten, suchen und Selektieren eiskalt.
    Und es immer wieder über die Religions- Schiene zu führen, führt zu nichts anderem als das die Haltung
    unerbittlicher wird.

    • Hallo Wolke: es ist wichtig, dasss Sie die Sache der Frauen so in den Vordergrund rücken. In meiner Kindheit (-rechts der Oder im Jahr 1945-) habe ich gesehen, wie es den Frauen ergeht, wenn sie besonders schutzlos sind. Und ich habe Kinder sterben sehen (und Frauen) und ein kleines (lächelndes) Kind in Berlin mit beerdigt.
      Deshalb gehen Ihre Worte mir ans Herz.
      Und in unserer christlichen Religion haben Männer, – vor allem ältere Männer- das Sagen. Das muss sich doch ändern! Da stimmen die Verhälnisse einfach nicht.