Terror ist nützlich – Ein Phänomen der Armut bringt Profit

Zwei gespenstische Zahlen zum “Terror in Mali” geistern durch die Medienkulissen: Zum einen gibt der Internationale Währungsfonds der malischen Regierung einen Nothilfe-Kredit von 13,6 Millionen Euro zur aktuellen Wirtschaftshilfe. Zum anderen spendiert eine internationale “Gebergemeinschaft” den afrikanischen Truppen im “Kampf gegen den Terror” 338 Millionen Euro. Also etwa 20 mal mehr Geld für das Militär als für die Bekämpfung des Hungers. Was die geplante Drohnenstation der USA in dieser Gegend kosten wird, wagt man kaum zu fragen. Mali ist ein bitterarmes Land. Der Terrorismus ist – wo immer auf der Welt – ein Phänomen der Armut. Doch es wird nicht die Armut bekämpft, sondern eine ihrer Folgen: Der Terror.