KLIMA

Climate Crimes – Umweltzerstörung und Umweltverbrechen im Namen des Klimaschutzes

In den deutschen Kinos ist gerade ein Dokumentarfilm mit dem Titel “Climate Crimes – Umweltverbrechen im Namen des Klimaschutzes” angelaufen. In dem Film geht es um Umweltzerstörung und Umweltverbrechen, die im Namen des Klimaschutzes geschehen. Vorab eine Kurzbeschreibung und der Trailer zum Film.

ClimateCrimes

Bild: Ein Opfer der “Klimaschützer”

Auf der Homepage des Films wird der Inhalt des 54-minütigen Streifens wie folgt zusammengefasst:

Climate Crimes – Umweltverbrechen im Namen des Klimaschutzes/ Ein Film von Ulrich Eichelmann

Climate Crimes ist die Geschichte von atemberaubenden Landschaften, seltenen Arten und Menschen, die mit der Natur leben. Sie alle werden bedroht, nicht vom Klimawandel, sondern vom Klimaschutz und das, was in seinem Namen geschieht.

Mehr als 2 Jahre lang hat sich Ulrich Eichelmann und sein Team auf die Spuren von Klimaschutzprojekten und “grüner Energien” begeben. Er besuchte dazu die Mesopotamischen Sümpfe im Irak, die Urwälder Amazoniens und Indonesiens, den Südosten der Türkei sowie Schutzgebiete in Deutschland.

Climate Crimes ist eine Reise zu den Tatorten der grünen Energien mit erschreckendem Ergebnis. Wasserkraftwerke, Biodiesel- und Biogasproduktion drohen selbst die letzten Juwele des Planten zu vernichten. Und das wird zudem noch mit einem grünen Zertifikat “Klimaschutz” markiert. Tödlicher Etikettenschwindel.

Über den Filmemacher Ulrich Eichelmann (51):

Der gebürtige Deutsche (Kreis Paderborn) lebt seit 25 Jahren in Wien. Bis 2007 arbeitete er beim WWF Österreich v.a. im Fließgewässerschutz. Engagiert sich weltweit gegen den Bau von Wasserkraftwerken wie dem Ilisu Projekt in der Türkei. Er leitet die Naturschutzorganisation RiverWatch, ein Verein zum Schutz der Flüsse mit Sitz in Wien und ist Mitarbeiter der Manfred-Hermsen-Stiftung in Bremen.

Hier der Trailer zum Film:

Quellen

Climate Crimes – Homepage

“Climate Crimes”: Naturschützer klagt Klimaschutz an

UPDATE 13.02.2013: Der Film

Kommentare

Dieser Artikel hat 54 Kommentare.

  1. UPDATE

    Die einzelnen Stationen des Films:

    Brasilien: Schon immer waren die gewaltigen Staudämme des südamerikanischen Landes, die jeweils viele Dutzend Quadratkilometer Regenwald für die Gewinnung von Strom unter Wasser setzten, ein Problem für die Natur des Amazonasbeckens. Aber jetzt, da der Impetus des Klimaschutzes hinzukommt, sind offenbar alle mühsamen Fortschritte, die in den letzten Jahrzehnten Zug um Zug aufgebaut werden konnten hinsichtlich der Naturverträglichkeit, auch alle Moratorien, mit einem Schlag dahin. 60 Megadämme von mehreren Kilometern Länge und mehrere Hundert mittlere Dämme sind für die nächsten Jahre im Amazonasbecken geplant. Allein einer davon, der Belo-Monte-Damm am Xingu-Fluss, soll Urwald auf einer Fläche größer als der Bodensee überschwemmen, bedroht 200 Fischarten, zwingt 20.000 Menschen zum Umsiedeln. Auch einer der sehr seltenen großflächigen Brutplätze der Amazonasschildkröten wird dem Damm zum Opfer fallen. Der dort tätige katholische Bischof Erwin Kräutler bezeichnet die derzeitige Energiepolitik Brasiliens als den „Todesstoß“ für den Amazonas-Regenwald.

    Türkei: Eine der ältesten Städte Anatoliens, Hasankeyf, berühmt für seine ausgedehnten Höhlensiedlungen und anderen Bauten aus dem vierten Jahrhundert, errichtet im Grenzgebiet zwischen Ostrom und dem Land des persischen Sassanidenvolkes, soll einfach von der Landkarte verschwinden. Der Grund: Der Ilisu-Damm, der dort errichtet wird, um „sauberen Strom“ zu produzieren, wird dafür sorgen, dass der Tigris die Stadt regelrecht verschluckt. Mit Glück könnten die oberen Spitzen der alten Minarette noch aus dem Stausee herausschauen.

    Übrigens: Erinnern wir uns noch an die weltweite Empörung über die Taliban, als die die riesige Buddha-Statue von Bamiyan zerstörten? Diese Barbaren, hieß es damals! Der Verlust von Hasankeyf dürfte ungleich größer sein, bislang bleibt die Empörung außerhalb der Türkei aus – stillhalten im Namen des Klimaschutzes.

    Irak: Groß war die Empörung ebenfalls weltweit, als der irakische Diktator Saddam Hussein in seinem Land Mitte der 90er Jahren die riesigen mesopotamischen Sümpfe bei Basra trocken legte, aus Rache, weil er bei den dort ansässigen Bewohnern den nötigen Kampfgeist im ersten Golfkrieg vermisst hatte. Mühsam wurde später das Feuchtbiotop, in dem viele Arten leben und Menschen ihr landwirtschaftliches Auskommen haben, zum Teil wieder renaturiert. Jetzt soll es endgültig verschwinden, weil Staudämme oberhalb das Wasser abgraben.

    Deutschland: Kaum mit Worten zu widerzugeben ist der Frevel an der deutschen Flur, wie sie Eichelmann im Film beschreibt. Das Land verödet zur artenfeindlichen Monokultur von Maisfeldern bis zum Horizont, auch Biosphärenreservate werden davon nicht verschont. Alles nur, damit genügend Biogas produziert wird, um die Klimaziele zu erfüllen. Im Namen einer vermeintlich sauberen Energie. Viele Vogelarten sind bereits vollends verschwunden, andere werden folgen. Feldhasen und andere Bodenbewohner wird man nicht mehr zu Gesicht bekommen. Die größte Biogasanlage im Land benötigt 1000 Tonnen Mais pro Tag. 7000 Anlagen stehen bereits, pro Jahr kommen im Durchschnitt etwa 1000 hinzu. Die Maisbauern können – letztlich aus subventionierten Einnahmen – jede Pacht bezahlen, deshalb haben sich die Pachtpreise mehr als verdoppelt, bäuerliche Betriebe machen pleite. Übrigens: 2011 konnte Deutschland zum ersten Mal seinen Getreidebedarf nicht mehr selbst decken.

    Indonesien: Noch größer ist der Flächenfraß in der Natur in Kalimantan, dem indonesischen Teil der Insel Borneo, wo die Palmölplantagen – nicht zuletzt für die Biodieselproduktion – den Regenwald schon fast vollends vernichtet haben. Die letzten Orang Utan verlieren ihren Lebensraum.

    Eichelmann führt in seinem Film Rechnungen vor, nach denen fast jedes einzelne der vorgestellten Projekte, jener „Crimes“, dafür verantwortlich sei, dass unter dem Strich mehr Kohlendioxid oder Methan ausgestoßen wird anstatt die Emissionen zu senken.

  2. Ich biete auch mal einen “Artikel” krügerscher Machart:

    In den deutschen Kinos lief vor einiger Zeit ein Film mit dem Titel “Albrecht Dürer – Leben und Werk”

    In dem Film geht es um das Leben und Werk von Albrecht Dürer.

    Dazu noch ein paar Zeilen aus fremden Websites kopiert und schon ist der “Artikel” fertig.

    Eigene Auseinandersetzung mit dem Thema: Fehlanzeige.

    Krüger ist u. a. ein drittklassiger Plagiator, ohne eigenen Standpunkt und vor allem völlig ohne Durchblick.

  3. Kompliment an die “Macher des Films”!
    …Ein gelungener Film, welcher uns die golbalen Fehlentwicklungen des Klima-”schutzes” aufzeigt. Wir befinden uns im Zeitalter der Dummheit – die Weissagung der Cree sollte man auf unsere heutige Zeit bzw. diesen Film, anpassen:

    “Erst wenn der letzte Staudamm gebaut, das letzte Tropenholz geschlagen, das letzte Rebhun gehäckselt, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann!”

    Weitere Infos unter: http://www.progoellheim.eu

  4. @Vennecke

    Ich finde die Titelbeschreibung “Umweltverbrechen im Namen des Klimaschutzes” spricht für sich. Ich persönlich finde, dass Klimaschutz ein Umweltverbrechen ist und das legt der Film an Fallbeispielen eindrücklich dar. Zu den Stationen des Films hatte ich einiges ergänzt. Es wird höchste Zeit, dass solch ein Film raus kommt.

  5. die betreiber der projekte am amazonas tun so als gehöre ihnen die welt.sie hinterlassen eine spur der zerstörung wie sie noch nicht vorgekommen ist.die baustellen am xingu gleichen einem kriegsgebiet und sind mit nichts zu rechtfertigen.mit denen die für diesen irrsin verantwortlich sind gehört gleich verfahren wie sie mit den ureinwohnern dort am xingu verfahren.ihre staumauern und kanäle ihre wohnungen und büros ghören niedergmacht wie sie die dörfer der dort lebenden ureinwohner niedermachen.sie gehören ebenso brutal bedroht wie sie zb. erwin kräutler bedrohen damit sie keinen tag mehr sicher sind! und vor allem gehören sie für all die furchtbaren verbrechen die sie schon begangen haben vor gericht gestellt und verurteilt.nichts was dort geschieht ist rechtens.dort herrscht macht und korruption die zu lasten der ganzen weltbevölkerung geht.das kanns doch nicht sein!!der regenwald am amazonas gehört uns allen,wir sollten um ihn kämpfen damit wir vielleicht noch eine kleine chance haben weiterhin auf unserm planeten zu leben.die firmen in europa die an diesem unrechtsprojekt mitkassieren sollen in zukunft zu rparationszahlungen für in zukunft mit sicherheit noch viel öfter auftretenden naturkatastrophen und deren horrenden schäden verpflichtet weden.das wäre angemessen!!was glauben die eigentlich???? das ist meine meinung.

    • @Vennecke

      Thema verfehlt.

      Dieses Video, welches ich vor über 2 Jahren gemacht habe, passt besser.

      http://www.dailymotion.com/video/xfibma_gedanken-zum-klimaschutz_creation#.UQz_SPLtOWk

      Ach Übrigens, ich kenne da einen Lehrer, der ein Solardach auf seiner Schule initiiert hat und Salatöl in seinen Tank gefüllt hat.

      http://www2.noz.de/th/bg_article/61111420.jpg

      Inzwischen ist dem Herren klar geworden, dass dadurch Regenwälder abgeholzt werden, um Palmölplantagen anzulegen und Energiepflanzen auf Feldern angebaut werden, die der Nahrungsmittelproduktion dienten. Das erzähle ich schon seit Jahren, die Ökos sind aber schwer von Begriff. Auch das Energiepflanzen eine negative Klimabilanz haben ist seit Jahren bekannt. Die meisten Ökos halten aber an der Vorstellung fest, dass Energiepfanzen klimaneutral sind. Auch der oben gezeigte Lehrer hat diese Märchen seinen Schülern erzählt.

    • @Vennecke,
      Sie nehmen Ihr Gebabbel und Ihre “Weisheiten” viel zu ernst.

      Vor “Wut schäumen” ?
      Dummschwätzereien :D
      Wie immer von Ihnen, wo ist der Neuigkeitswert ?

  6. Interessant, Herr Krüger.

    Da Sie schreiben, dass dieser “Dokumentarfilm in den deutschen Kinos gerade angelaufen ist”, habe ich mir das Kinoprogramm in den beiden Städten mit dem reichhaltigsten Kinogramm und den meisten Kinobesuchen pro Einwohner in Heidelberg und Marburg angeschaut, ihn aber leider nicht gefunden. Auch kino.de kennt ihn nicht.

    Da Sie ja häufiger Filmchen zur Veräppelung verlinken, scheint dies wohl wieder einer Ihrer Späße zu sein. Insofern hat die Verlinkung von Herrn Vennecke wohl doch nicht das Thema verfehlt :) . Nein, nur Spaß, erläuft seit letztem Jahr in einigen ausgewählten Kinos. Da der Bremer Kaffeeröster Manfred Hermsen ihn maßgeblich finanziert hat, sicherlich in Bremen.

    Übrigens einer der in Deutschland meistgesehene Dokumentarfilm der letzten Jahre “ Die 4. Revolution – Energy Autonomy” wurde mit dem Prädikat besonders wertvoll der Deutschen Film- und Medienbewertung ausgezeichnet und ist unter kino.de zu finden: http://www.kino.de/kinofilm/die-4-revolution-energy-autonomy/123573 . Er läuft inzwischen nicht nur in deutsch, sondern weltweit auch in den weiteren Sprachen englisch, spanisch, niederländisch, polnisch, portugiesisch und japanisch.

    Dies gilt alles auch für “Eine Unbequeme Wahrheit,” der immerhin zu den Top 20-Filmen weltweit gehört: http://www.kino.de/kinofilm/eine-unbequeme-wahrheit/98142 .

    Mal schauen, was dieser Film schafft. Wie sagte vorgestern Flasbarth: Je erfolgreicher die Energiewende ist, desto mehr sind auch Probleme bemerkbar, die dies mit sich bringt und gelöst werden müssen. Nur Vorteile gibt es nicht.

  7. Krüger klaut einen Song aus dem Internet, unterlegt das ganze mit ebenso geklauten Bildern und nennt das dann “Gedanken”.

    Im übrigen sollten alle, die hier im Begriff sind, Krokodilstränen zu vergießen, weil ein paar Missstände angeprangert werden – ja, durchaus zu recht! – dann bitte auch so konsequent sein und sich über andere Missstände ereifern.

    Insbesondere haben aber Krüger und der allgegenwärtige Gans einen Großteil dieser Missstände vehement verteidigt, als da sind:

    Ungebremstes Wirtschaftswachstum, weiter fortschreitendes Bevölkerungswachstums, überbordender Fleischkonsums, etc.

    Es sollte doch allen Beteiligten klar sein, dass alle diese Dinge nicht primär deshalb passieren, weil man etwa Klimaschutz betreiben möchte, sondern weil damit Geld zu verdienen ist, indem man eine ständig wachsende Nachfrage bedient.

    Raubbau an der Natur, Roden von Urwald und Artensterben gibt es ja nicht erst, seit man etwas stärker auf Bioenergien setzt. Das passiert seit vielen Jahrzehnten und wird immer mit der Notwendigkeit des wirtschaftlichen Wachstums begründet.

    Krüger und Konsorten sind damit wieder einmal als skrupellose Heuchler enttarnt, die mit dem Finger auf andere zeigen, aber dabei nicht bemerken, dass drei Finger auf sie selbst zurückweisen.

    • @Vennecke
      Sie pinkeln wie immer den falschen Baum an, und wenn Sie mit den großen pinkeln wollen besorgen Sie sich einen Regenschirm und schauen, woher der Wind kommt, sonst wird auch noch Ihre Hose nass.
      Wo steht, dass einer “von uns” kein Umweltschützer ist ?
      Wie oft haben wir darauf hingewiesen, dass Klimaschutz den Umweltschutz ins Gegenteil verkehrt ?
      Die ach so alles gern schützenden Grünen, Öks, Weltver(schlimm)besserer, wie Sie fordern einerseits Umweltschutz, was ja ok ist, und wollen das Klima mit Mitteln schützen, die die Umwelt kaputt machen, aber so richtig und gezielt und ganz speziell. Scheinheilige Schizophrenie der Venneckes dieser Welt, und plustern sich dann hier zu Dackeln auf – was gefällt Ihnen denn an dem Film nicht, die Wahrheit ?
      Übrigens, wenn Sie lieber Körner fressen wollen sollten Sie sich einen Schnabel wachsen lassen.

      Was die s.g. Allgegenwart angeht sollten sie mal in den Spiegel schauen, was Sie natürlich nicht tun, weil Sie sonst wohl kotzen müssten über den demagogische Schreihals den Die hier geben.

    • verehrter Vennecke, Sie würde etwas an Glaubwürdigkeit gewinnen,
      wenn Sie die persönlichen Angriffe vermeiden könnten.
      Übrigens atmen die Fleischesser weniger CO2 aus, als die Vegetarier,
      das wissen Sie vermutlich nicht,
      nun,
      es liegt daran, dass “vegetarisches Eiweiß” schlicht für den Menschen (biologisch) minderwertiger ist um nur den wichtigsten Punkt zu nennen.
      Menschen gehören nach meiner persönlichen Naturwerteskala mit zur Biologie,
      außerdem sind Fleischesser klüger, statististisch gesehen natürlich,
      Sie könnte ja die berühmte Ausnahme sein,
      wenn Sie nicht immer persönlich argumentieren würden
      und beim begonnenen Thema bleiben würden.

      Und was ihre Antipathie zu “Wachstum” anbelangt,
      man könnte sich doch auf qualitatives Wachstum einigen,
      im Gegensatz zu quantitativem.
      Zum Beispiel sind die Autos doch qualitativ wirklich viel besser geworden,
      meinen Sie nicht?

      mfG

  8. Ob Ulli Kulke eigentlich weiß, dass Krüger ganze Seiten von ihm abkupfert, natürlich ohne die geringste Quellenangabe.

    Billiger geht es kaum.

    • Herr Vennecke, denken Sie an meine Mahnung.

      Biodiesel war das Thema,
      ist leider NICHT billig
      und zerstört rücksichtslos die Natur,
      meinen Sie nicht?

      mfG

  9. @Vennecke

    Ob Ulli Kulke eigentlich weiß, dass Krüger ganze Seiten von ihm abkupfert, natürlich ohne die geringste Quellenangabe.

    Den Link auf donnerunddoria (Ulli Kulke) finden Sie im Artikel unter den Quellenangaben. Eigentlich kenne ich das sonst nur von Thorsten, dass der sich meine Quellenangaben nicht anschaut und gleich drauf los meckert. ;-)

    @Meinel

    Der Film läuft dort:

    Wo und wann wird Climate Crimes gezeigt?

    24. Januar Potsdam, 20h im Thalia Kino, Rudolf-Rudolf-Breitscheid-Str. 50

    29. Januar Berlin, 20h im Hackesche Höfe Kino, Rosenthaler Straße 40/41, anschließend Diskussion mit Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND

    31. Januar Bremen, 20h im City 46, Birkenstraße 1, anschließend Diskussion mit Niko Paech, Ökonom und Wachstumskritiker

    05. Februar ORF2 um 22.30 in der Sendung “kreuz und quer” (Wiederholung: 07.2., 12 Uhr)

    Die Akte Klima

    http://tv.orf.at/program/orf2/20130205/609034501

    http://tvthek.orf.at/programs/4204899-Kreuz—Quer/episodes/5341353-kreuz-und-quer/5341355-kreuz-und-quer

    20. Februar München, 20.30h im Kino Neues Rottmann, Rottmannstr. 15.

    22. Februar Köln, 20h im Filmforum im Museum Ludwig, Bischofsgartenstr. 1, anschließend singen die Tsaziken (www.tsaziken.de)

    Die DVD können Sie hier bestellen:

    http://riverwatch.eu/dvd-bestellung

    Wie Sie selbst wissen sollten zählt nicht die Quantität, sondern die Qualität. ;-)

  10. @Meinel

    Auch eine interessante Dokumentation, welche ich Ihnen empfehlen kann:

    Ökofimmel in Bild und Ton

    http://www.spiegel.tv/?t=0m8s#/filme/magazin-30122012/

    Die grüne Energie- und Umweltpolitik kommt dabei besonders gut weg. ;-)

    Vorsicht: Der Film ist für Menschen aus dem grünen Gutmenschenbereich, laut der Moderatorin, nicht geeignet.

    Das Buch dazu gibt es hier:

    http://www.amazon.de/%C3%96kofimmel-versuchen-retten-anrichten-SPIEGEL-Buch/dp/3421045496

    • Lieber Herr Krüger,

      emotionale Filmchen sind eine Sache, Dokumentationen eine andere. Beides hat seine Berechtigung und es sollte darum gehen, den bestmöglichen Weg zu finden.

      Es hilft wenig, nun der durch Erdöl- oder Kernindustrie verseuchte Natur schlechte Alternativen entgegenzusetzen und damit populistisch zu tönen: “Die anderen machen ja auch Mist, also besser weiter wie bisher.” Schlechte Alternativen müssen korrigiert werden. Oder springen Sie in den Abgrund, weil die anderen ja auch springen?

      Und um es ganz klar zu sagen: Die Kritik von Niko Paech, der ja maßgeblich im Film zu Wort kommt, finde ich gut und richtig. Seine wissenschaftliche Arbeit ist hervorragend. “Nachhaltiges Wirtschaften jenseits von Innovationsorientierung und Wachstum. Eine unternehmensbezogene Transformationstheorie.” wurde in Marburg verlegt. Er war vor kurzem (Wie wir leben wollen – Grenzen des Wachstums, Interdisziplinäres Seminar zu Ökologie und Zukunftssicherung) und ist auch demnächt wieder hier (http://www.uni-marburg.de/stipe/aktuelles/mittwochs). Ich werde seinen Vortrag anhören.

      In Ihrer Region liefern die Spiekerooger Klimagespräche vom Oldenburg Center for Sustianibility Economics and Management (http://www.uni-oldenburg.de/forschungsschwerpunkte/umweltwissenschaften/), dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie (Hackesche Höfe!) und dem Kulturwissenschaftliches Institut Essen veranstaltet, hervorragende Thesen zu dieser Fragestellung: http://www.spiekerooger-klimagespraeche.de/node/30

      Wie gesagt: Es muss darum gehen, den bestmöglichen Weg zu finden. Wenn Sie aber lieber für Verseuchung der Natur durch die Erdöl- oder Kernindustrie bereit sind, auch noch deren Energie dauerhaft und zunehmend teuer zu bezahlen, dann ist das Ihre Entscheidung. Sowohl volkswirtschaftlich, wie individuell kann man zu anderen kommen, wie gerade die versammelten Entscheidungsträger unseres Landkreis aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik deutlich bekundeten.

      Übrigens bei uns wird die grüne Energie- und Umweltpolitik vor allem von Menschen aus den schwarzen “Gutmenschenbereich” gemacht, sowohl im großen, wie im kleinen. In einem sehr kleinen Dorf hat gerade ein Betriebswirtschafter seinen Nachbarn eindrucksvoll vorgerechnet, wie Ihre Existenz bedroht wird, wenn sie die nächsten Jahre einfach weiter wie bisher machen würden. Das Sparbuch mit € 20.000,- nicht in Erneuerbare Energien zu investieren, hieße, dass es dann einfach leer wäre.

      Wenn Sie ernsthafte Kritik üben möchten, dann müssen Sie nicht pauschal auf scheinbar verantwortliche Gruppen zielen, sondern etwas gezielter die unterschiedlichste Akteure ansprechen. Oder es geht Ihnen nicht um inhaltliche Kritik, sondern nur Ihr Dogma und Feindbild (“grüne Gutmenschen” – was immer das auch sein mag) zu bedienen. dann sollten Sie überlegen, was Sie in den letzten paar Jahren damit erreicht haben. Ich behaupte nichts. Ihr Feindbild ist zumindest stärker als je zuvor :) .

  11. @Vennecke

    Ungebremstes Wirtschaftswachstum, weiter fortschreitendes Bevölkerungswachstums, überbordender Fleischkonsums, etc.

    @w.paul

    Menschen gehören nach meiner persönlichen Naturwerteskala mit zur Biologie,
    außerdem sind Fleischesser klüger, statististisch gesehen natürlich,

    Dazu auch interessant, am Freitag kam auf VOX (20:15 Uhr) der erste Teil der BBC-Doku “Die Geschichte des Menschen”.

    Dort wurde geschildert, dass die Menschen, als sie sesshaft wurden und den Ackerbau entdeckt hatten, kleinwüchsiger und leichter/ (weniger muskulös) wurden und die Gehirne aufgrund der pflanzlichen Nahrung schrumpften. Das wurde erst später wieder durch die Viehzucht und den Fleischkonsum ausgeglichen.

    • @Michael Krüger

      Dazu auch interessant, am Freitag kam auf VOX (20:15 Uhr) der erste Teil der BBC-Doku “Die Geschichte des Menschen”.
      [..]
      Dort wurde geschildert, … und den Ackerbau entdeckt hatten, … … und die Gehirne aufgrund der pflanzlichen Nahrung schrumpften

      Na, zum Einen wird sich Vennecke den Film nicht angesehen haben, er ar ja nicht angesprochen, denn er ist nicht gemeint,
      dafür umso mehr im 2. Teil meiner zitierten Textpassage. weshlb er zum Zweiten das nicht verstanden hat, und überhaupt auch sonst nichts versteht, was er ja hinreichend belegt und dokumentiert.

  12. Wenn Krüger lesen könnte, hätte er bemerkt, dass ich von “überbordendem” Fleischkonsum sprach.

    Wenn Krüger Ahnung hätte, wüsste er, dass übermäßiger Fleischkonsum für eine ganze Reihe von Krankheiten verantwortlich gemacht wird.

    Wenn Krüger auch nur ein bisschen mehr Verstand hätte, wüsste er, dass 7 Milliarden Menschen nicht auf unserem Fleischverbrauchsniveau ernährt werden können.

    Wenn Krüger auch nur ein bisschen besser informiert wäre, wüsste er, dass ein Großteil der Regenwälder unserem Fleischkonsum zum
    Opfer fällt und er hätte sich seinen einseitigen und zudem noch geklauten “Artikel” sparen können.

    So redet er einfach nur dummes Zeug, ohne Sinn und Verstand.

    • hallo, Herr Vennecke,
      da haben Sie wieder etwas verwechselt,
      abgesehen von dem immer noch eine Spur zu unhöflichen Ton,
      lassen Sie doch den armen Krüger in Frieden:

      “Wenn Krüger Ahnung hätte, wüsste er, dass übermäßiger Fleischkonsum für eine ganze Reihe von Krankheiten verantwortlich gemacht wird.”

      Richtig ist dagegen, dass Eiweißmangel schwere Erkrankungen hervorruft, und
      wie wir gelernt haben ist nun mal fleischliches Eiweiß sehr hochwertig.
      Vegetarisch ernährte Babies, ja einige Idioten machen das tatsächlich immer wieder, sterben einfach
      und bei alten Menschen fördert das z.B. die Volkskrankheit Osteoporose.
      Das Problem sind natürlich die Gesamtkalorien,
      und hier ist der Feind Nr. 1 “Kohlenhydrate”, speziell der Zucker,
      zufällig entstanden (das Problem) mit der Sesshaftigkeit und dem Ackerbau (Getreide). So schnell kann sich die Genetik einfach nicht umstellen.

      mfG

  13. “am Freitag kam auf VOX (20:15 Uhr) der erste Teil der BBC-Doku “Die Geschichte des Menschen”.

    Dort wurde geschildert, …”

    Typisch für einen Klimaleugner, dass er sich “Informationen” aus dem Privatfernsehen holt und diese dann unreflektiert verinnerlicht.

    Unterstellen wir einmal, dass die Gehirne der Ackerbauern tatsächlich kleiner wurden. Dafür könnte es natürlich eine ganze Reihe von Gründen geben, die völlig unabhängig vom Fleischkonsum sind. Eine zufällige Korrelation kann keine Kausalität begründen.

    Ganz abgesehen davon bleibt die Frage, welche Aussagekraft die Gehirngröße denn haben soll? Man weiß z. B., dass die Neanderthaler größere Gehirne hatten als die Jetzt-Menschen. Waren sie deshalb etwa erfolgreicher als wir? Ganz offensichtlich nicht!

    Was mal wieder beweist, dass Klimaleugner immer so daherreden, wie es ihnen gerade passt und gar nicht merken, dass dabei grundsätzlich Unsinn herauskommt, egal, zu welchem Thema.

    • @Vennecke
      Wenn man Ihren “Argumemten” folgen würde müssten Sie der schlimmste Klimaleugner aller Zeiten sein, denn es gibt hier niemanden ausser Ihnen der soviel verqueren Quatsch in so wenig Zeilen unterbringen kann,.

      Waren sie deshalb etwa erfolgreicher als wir? Ganz offensichtlich nicht!

      Sie waren spezialisierter, was auch ein Nachteil sein kann.

    • Herr Vennecke, Sie sind einfach zu verklemmt,
      und nennen Sie mich bitte nicht Klimaleugner,
      das klingt ja so, als ob Sie wirklich Vegetarier wären.
      Mal ehrlich, sind Sie Vegetarier?
      Es ging einfach um artgerechte Ernährung des Menschen.
      Die darf man doch bitte nicht aus irgend einem nicht menschlichen Grund aufgeben,
      wo soll das denn enden???
      Etwa beim “Luft anhalten”,
      damit da kein CO2 mehr rauskommt?

      Neandertaler hatten ein ähnlich großes Gehirn, aber kein größeres.
      Immerhin lebten sie länger als bisher der moderne cro magnon Mensch,
      aber es war anders strukturiert weniger Frontal- und Parietallappen.
      Das wird jetzt zu speziell.
      Das führt deshalb arg vom Thema ab.

      Ich denke nur an die heutigen Vegetarierstudien,
      die einfach eine rel. Häufung neurologischer Erkrankungen aufweisen.
      Der Fleischkonsum jetzt mal nur in Deutschland hat von ca. 80 kg/anno in den 80ger Jahren (früher war das sowohl schon niedriger als auch erheblich mehr)
      auf jetzt ca. 60 kg/anno abgenommen.
      Vielleicht hängt damit die zunehmende Verblödung zusammen.
      Denken Sie mal an Pisa etc., die Finnen, die mehr Fleisch essen und uns bei Pisa regelmäßig einseifen.
      Nun,
      die denken einfach noch rational und bauen ein nagelneues Kernkraftwerk.
      Und nicht vergessen, sie atmen weniger CO2 aus …
      .. wenn sie nicht gerade einen Langlauf machen.

      mfG

  14. @Meinel

    Zu Ihren ellenlangen Ausführungen:

    Sie vergessen dabei immer wieder, dass wir den heutigen Wohlstand sowie den Luxus Umweltschutz betreiben zu können, vor allem den konventionellen Energien verdanken.

    Denn im direkten Vergleich scheiden die Erneuerbaren Energien schlecht ab. Die Energiedichte und Leistungsdichte von Erneuerbaren Energien, wie Wind- und Sonnenenergie ist gegenüber den konventionellen Energien vergleichsweise gering. Deshalb benötigt man relativ viel Material, Platz und mithin Naturraum, um jene Menge an Wind-, oder Sonnenenergie zu ernten, die es braucht, um ein Kilo Kohle, einen Liter Erdöl, oder gar ein Kilo Atombrennstoff zu ersetzen. Auch die landwirtschaftliche Erzeugung von Biokraftstoffen aus Raps, Mais, oder Ölpalmen ist sehr flächenintensiv und auf pflegeintensive Monokulturen angewiesen und dabei aufgrund von Lachgasemissionen – einem starken Klimagas – keineswegs “klimaneutral” und auch nicht umweltfreundlich. Hinzu kommt, dass Energiepflanzen vielfach dort angebaut werden, wo früher Urwälder waren, oder Nahrungsmittel angebaut wurden.

    Und das sind keine neuen Fakten, sondern altbekannte Binsenweisheiten. Gerade bei den Grünen und Klimaschützern habe ich in den letzten Jahren immer wieder beobachtet, dass diese Tatsachen einfach ignoriert und wegdiskutiert werden. Naturgesetze und natürliche Beschränkungen werden dabei einfach ausgehebelt und auf den Kopf gestellt. Der Widerspruch liegt darin, dass Klimaschutz mit Hilfe von EE und Umweltschutz rein physikalisch nicht vereinbar sind. Sie diskutieren also völlig am Thema vorbei.

    Ich bin auch kein Feind der EE. Da wo sie sinnvoll sind und nicht zu viel Naturraum rauben, können sie von mir aus gerne eingesetzt werden. Gerade in Bremen beobachte ich aber zunehmend, wie immer mehr Windkraftanlagen in und an Landschaftsschutzgebieten, Vogelschutzgebieten und auch Naturschutzgebieten aufgestellt werden. Das ist u.a. eine direkte Folge des EEGs (über die Förderung des Ausbaus von EE) welches Herr Trittin als Umweltminister auf den Weg gebracht hat. Und auch die Biogasanlagen und Maisfelder sprießen wie Pilze aus dem Boden. Renate Künast sagte einst in ihrer Funktion als Landwirtschaftsministerin: “Die Landwirte sind die Ölscheichs der Zukunft”. Neuerdings haben die Grünen ihre Meinung um 180° geändert und Frau Künast will von ihrer einstigen Aussage nichts mehr wissen. Ein weiteres Beispiel: Erst förderten die Grünen Biosprit, jetzt sind sie dagegen. Mehmet Scholl kommentierte das einst so: “Hängt die Grünen, so lange es noch Bäume gibt”.

    Diese Fehlentwicklungen hätte man alle vorhersehen können. Gerade die Grünen haben aber an Illusionen und den grünen Dogmen festgehalten, nach dem Motto, man muss nur wollen, dann geht das auch! Einen Taschenrechner bedienen können die anscheinend nicht.

    • Diese Fehlentwicklungen hätte man alle vorhersehen können.

      Man hat es ihnen lange genug erzählt, aber was so richtige Öks sind, die lassen sich nicht von Realitäten überzeugen, man sieht es an so Leuten wie Meinel, Thorsten, die Oberdumpfbacke zum Thema Vennecke, die werden, wenn überhaupt, erst dann wach, wenn es plätschert, weil da Kind in den Brunnen gefallen ist.
      Dass man mit gesundem Menschenverstand die Entwicklung antizipieren konnte ist klar, nur Öks haben eben keinen gesunden Menschenverstand, sondern leiden an hochgradiger ideologischer Verblendung.

  15. @Vennecke

    Wer sagt denn, dass die Welt entsprechend unseren Fleischkonsum ernährt werden soll? Ich jendenfalls nicht.

    • Der Fleischverbrauch ist seit Jahren rückläufig,
      sehr bedenklich.
      Möglicherweise korreliert das ja wie beim militanten Feminismus mit der langsam zunehmenden Verblödung.
      Statistisch natürlich.

  16. @Meinel

    Ach so, Herr Meinel. Der Film Climate Criemes wurde nicht nur im ORF2 ausgestrahlt, wie ich bereits erwähnt hatte, sondern es gab anschließend noch eine Diskussionsrunde mit Sebastian Lüning (kaltesonne).

    05. Februar ORF2 um 22.30 in der Sendung “kreuz und quer” (Wiederholung: 07.2., 12 Uhr)

    Die Akte Klima

    http://tv.orf.at/program/orf2/20130205/609034501

    http://tvthek.orf.at/programs/4204899-Kreuz—Quer/episodes/5341353-kreuz-und-quer/5341355-kreuz-und-quer

    Sebastian Lüning am 5.2.2013 im ORF2 in der Sendung „Untier Mensch – Klimamacher und Selbstzerstörer?”

    http://www.kaltesonne.de/?p=8281

  17. Tja, Herr Krüger,

    selbstverständlich kann man sich mit Pauschalisierungen ganz kurz fassen. Umgekehrt funktioniert es nicht: ellenlange Ausführungen sind nicht automatisch differenziert :) .

    Mal abgesehen davon, dass es auch innerhalb von Parteien einen absolut notwendigen und sinnvoll Streit über den richtigen Weg gibt. Mal abgesehen davon, dass vor allem andere Parteien als die Grünen, unbeirrt falsche Entwicklungen konservieren und zumeist gar deren Grundlagen auch von anderen gelegt wurden. Mal abgesehen davon, dass ein gefestigtes Feindbild einfach nur den Blick auf das Wesentliche trübt, von mir ein differenzierter Hinweis auf ökonomischen und physikalischen Sachverstand:

    Sie verkennen ganz einfach – vielleicht hat dies mit Ihrem Feindbild zu tun – dass außer den Physikern in den allseit bekannten Instituten, sei es der Solar-, Wind- oder Klimaforschung auch an anderer Stelle, wie u.a. am Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt oder auch in der Regierung Physiker sitzen. In meinem unmittelbaren Bekanntenkreis gibt es zwei Professoren und ein Doktor der Physik und sind zudem teilweise auch politisch aktiv.

    Das Gleiche gilt für die Ökonomie: Abgesehen von den ihnen bekannten und zum Feindbild gehörenden Ökonomen an Klimaforschungsinstituten, gibt es diejenigen an bekannten Wirtschaftsinstituten, die vielfach vorgerechnet haben, was geht. Sicherlich gehört auch die Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit Claudia Kemfert zu Ihren Lieblingsfeinden.

    Und der Leiter des volkswirtschaftlichen Dienstes der britischen Regierung und ehemaligen Weltbank-Chefökonomen Nicholas Stern verkündete gerade, dass die Entwicklung des Klimawandels und die ökonomischen Auswirkungen seines am 30. Oktober 2006 veröffentlichter Bericht eher noch unterschätzt wurden.
    Und auch das Nachhaltigkeitskonzept von Niko Paech und seine Kritik an nicht nachhaltige Entwicklungen beim Ausbau der Erneuerbaren Energien, wie er sie in dem von Ihnen angeführten Film vorträgt, sind wertvoll. Zu billige Energie und Plünderung der Natur kreidet er an und fordert eine gesellschaftliche Anpassung an die sich abzeichnende Verknappung unser Ressourcen. Die Grünen haben viel von seinen ökonomischen Thesen im Programm.

    Um zum Schluss zu kommen: Auch in meinem Bekanntenkreis sind eine Reihe Betriebswirtschaftler, langjährige Geschäftsführer von Unternehmen. Aber Sie haben natürlich recht: Weder die Ökonomen noch die Physiker werden einen Taschenrechner benutzen, aber bedienen können sie ihn sicher :) .

    • @Meinel
      Haben sie mal wieder was neues gefunden ?
      Feindbild ?
      Taucht mal geradeeben bei Ihnen an fast jeder Straßenecke auf.
      Um “Schlagworte” sind Sie nie verlegen, das ist den Ihnen verhassten Schubladen mindestens ebenbürtig :D

    • @Meinel

      Sie verkennen ganz einfach – vielleicht hat dies mit Ihrem Feindbild zu tun – dass außer den Physikern in den allseit bekannten Instituten, sei es der Solar-, Wind- oder Klimaforschung auch an anderer Stelle, wie u.a. am Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt oder auch in der Regierung Physiker sitzen. In meinem unmittelbaren Bekanntenkreis gibt es zwei Professoren und ein Doktor der Physik und sind zudem teilweise auch politisch aktiv.

      Hat das irgend wie mit dem Film zu tun ?
      Das ist pures selbstgefälliges Dampfgeplauder.
      Ach Richtig, das “Sternchen” taucht neuerdings auch bei Ihnen verstärkt immer wieder auf.
      Billig, wofür Sie den immer wieder missbrauchen :D
      Hat btw auch nichts mit dem Film zu tun :D
      Aber alle wissen, dass Sie mal was vom “Stern” gehört haben.

  18. @Meinel

    Zur Ergänzung noch:

    Meine Aussage “Einen Taschenrechner bedienen können die nicht”, beschränkt sich nicht nur auf die Grünen. Gemeint ist die ganze Klimapolitik, jeder Colour. Deshalb gehe ich auch schon seit Jahren nicht mehr wählen.

    Politiker versprechen grundsätzlich das, was sie nicht halten können, insbesondere die Grünen. Auffällig ist auch bei den Grünen, dass deren Meinung sich von einem Tag auf den anderen ins Gegenteil verkehren kann. Beispiele: Kosovo-Einsatz, Hartz4, Biosprit, Gorleben, Moorburg, Elbvertiefung, …

    Ich halte es deswegen mit Jutta Ditfurth:

    http://tinyurl.com/cxfm9qz

  19. Es gab auf meine Anmerkungen zwei heftige Reaktionen, die nichts oder kaum erkennbar etwas mit dem Thema zu tun hatten, aber recht pauschalisierende Aussagen trafen.

    Krüger: Diese Fehlentwicklungen hätte man alle vorhersehen können. Gerade die Grünen haben aber an Illusionen und den grünen Dogmen festgehalten, nach dem Motto, man muss nur wollen, dann geht das auch! Einen Taschenrechner bedienen können die anscheinend nicht.

    Gans: Man hat es ihnen lange genug erzählt, aber was so richtige Öks sind, die lassen sich nicht von Realitäten überzeugen, man sieht es an so Leuten wie Meinel, Thorsten, die Oberdumpfbacke zum Thema Vennecke, die werden, wenn überhaupt, erst dann wach, wenn es plätschert, weil da Kind in den Brunnen gefallen ist.
    Dass man mit gesundem Menschenverstand die Entwicklung antizipieren konnte ist klar, nur Öks haben eben keinen gesunden Menschenverstand, sondern leiden an hochgradiger ideologischer Verblendung.

    Und diese undifferenzierte Meinung wurde dann zur Vervollständigung noch erheblich weiter ausgedehnt. Aber dies ist letztlich nur eine Bestätigung für das, was wir hier immer wieder lesen können. Alles ein Sumpf: schwarze, gelbe, rote, grüne Öko/Umweltterror- oder faschisten, ob Klimawissenschaftler jeder Proffession, Erneuerbare-Energien-Investoren, – Unternehmer und Ingenieure (zumindest die der falschen Sorte) haupt- oder ehrenamtliche Politiker mit oder ohne Parteibuch, und deshalb lieber nicht wählen, nicht für andere Wege arbeiten, sondern in Blogs gegen anschreiben.

    Dazu wünsche ich weiter viel Spaß :) .

    • @M.Meinel
      Was wollen Sie mit Ihren ewigen Wiederholungen, die im krassen Missverhältnis zu Ihren unpassenden und undiffenzeierten Äußerungen stehen eigentlich sagen ?
      Wenn Sie sich in diesen Sumpf begeben wollen, nur zu.
      :D

  20. @Meinel

    Es gab auf meine Anmerkungen zwei heftige Reaktionen, die nichts oder kaum erkennbar etwas mit dem Thema zu tun hatten, aber recht pauschalisierende Aussagen trafen.

    Diese Anmerkungen gehören gerade zum Thema, Herr Meinel. Denn die Fehlentwicklungen (welche auch im Film Climate Crimes gezeigt werden) sind vor allem der ideologischen Verblendung geschuldet. Das Sie dies nicht akzeptieren können, wundert mich wiederum nicht.

    Alles ein Sumpf: … und deshalb lieber nicht wählen, nicht für andere Wege arbeiten, sondern in Blogs gegen anschreiben.

    Gerade unsere Kritik zeigt die Fehlentwicklungen (welche auch im Film Climate Crimes gezeigt werden) auf und bewahrt uns in Zukunft weiter falsche Wege zu gehen und die gemachten Fehler zu wiederholen.

    Lieber Herr Meinel, konstruktive Kritik kann man annehmen, oder nicht. Sie bevorzugen anscheinend die zweite Variante? Schade.

  21. @Gans

    Hier der komplette Film
    gefunden bei Ökologismus.com

    Danke.

    @Meinel

    Wau, gibt’s ihn schon umsonst, wo er doch gerade in den Kinos angelaufen ist. Das wird die ja nicht erfreuen :) .

    Nicht doch Herr Meinel. Der Film wurde so im ORF2 gezeigt, ganz umsonst für die Fernsehzuschauer.

    Die Akte Klima

    http://tv.orf.at/program/orf2/20130205/609034501

    http://tvthek.orf.at/programs/4204899-Kreuz—Quer/episodes/5341353-kreuz-und-quer/5341355-kreuz-und-quer

    • Doch, doch, Herr Krüger.

      Sie sagten, dass er in den Deutschen Kinos gerade angelaufen ist und da ist er für diese blöd, wenn er parallel jederzeit kostenlos online anzuschauen ist. Das macht man normalerweise nicht.

  22. Nein, Herr Krüger,

    youtube löscht Videos, bei denen Urheberrechte verletzt werden. Und Filmverleihe sind da sehr hinterher, dass das passiert. Erst recht bei illegalen Downloadportalen, wenn dort natürlich auch immer wieder dagegen versstoßen wird. Doch das Risko erwischt zu werden, wird zunehmend größer, sowohl als Nutzer, wie als Anbieter, s. kino.to, Megaupload etc.

    • @M. Meinel

      youtube löscht Videos, bei denen Urheberrechte verletzt werden

      Folglich ist bei diesem Film nichts verletzt worden, also “regen” Sie sich wieder umsonst “auf”.
      :D

      • Ja eben, lieber Herr Gans,

        das ist es ja was ich meine. Während Herr Krüger davon ausgeht, dass das eben so ist, dass man alles umsonst bekommt, scheinen die Filmverleiher wohl nichts dagegen zu haben, dass obwohl der Film in den Deutschen Kinos gerade angelaufen ist, dass er parallel kostenlos bei youtube online anzuschauen ist. Sonst würden sie ihn eben von youtube löschen lassen.

        Kann man zur Vermarktung machen, ist aber eben eher unüblich. Aber warum es mich aufregen sollte, ist wieder mal ein Rätsel? Grundsätzlich finde ich ja die kritische Hinterfragung von Wegen absolut notwendig und richtig. Wir kennen alle die Probleme der Erdöl-, Erdgas-, Uran- und Kohleförderung. Nur ist damit nicht automatisch jede Alternative ausschließlich gut. Es wird immer um ein Abwägen gehen. Meine Position zum Biosprit habe ich bspw. wiederholt klar geäußert.

        Dies ist ja auch die Kritik von Niko Paech, die in dem Film thematisiert wird. Er beantwortet sie mit der radikalen Forderung zum industriellen Rückbau, da nur dieser eine nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen unseres Planeten ermöglicht. Den Weg dahin kann auch er nicht vorgeben. Diese Woche hatte ich Gelegenheit mit ihm darüber zu sprechen. Es werden wohl Zwischenschritte, ein industrieller Umbau, der maßvolle Einsatz von Erneuerbaren Energien nötig sein und dabei auch Fehler gemacht werden. Ein “Weiter so” funktioniert jedenfalls nicht.

        Und dies betrifft gerade auch und in besonderem Maße die weltweite Produktion von Zucker, Fetten und Eiweiß für unsere Wohlstandgesellschaft, die wir seit Jahrzehnten flächenmäßig ausgelagert haben, was nun Japaner, Chinesen, Koreaner u.a. uns nachtun.

        • @M.Meinel

          Wer sich im Internet ein wenig auskennt, bekommt trotzdem vieles umsonst, manchmal auch Ideen für den Kauf neuer CDs oder DVDs, auf die man ohne Internet vielleicht gar nicht gekommen wäre.

          Was das Abwägen anbelangt wird / wurde bisher aus Gründen des “Klimaschutzes!” bzw. der CO2 Reduzierung in jeder Hinsicht der falsche Weg gewählt, es kann da eben nur einen falschen geben, da er ebenso sinn- wie grundlos ist.
          Aber das ist eben eine Frage der “Religion” der Ökopaxe und vermeintlichen Klimaretter. :D
          Würde auf Seiten der Klimareligion einfache der gesunde Menschenverstand genutzt statt religiösen Wahns bräuchten wir hier nicht zu diskutieren.

          Ein “Weiter so” funktioniert jedenfalls nicht.

          Wenn es erneuerbare Energien betrifft liegen Sie richtig – das aber werden Sie wohl nicht meinen, fürchte ich.

          • Sagte ich, Herr Gans,

            was illegale Downloads angeht. Aber es ging ja um eine Veröffentlichung bei youtube.

            Und was konventionelle und erneuerbare Energien betrifft, differenziere ich, wie auch ein paar der sog. Klimaskeptiker und lehne weder noch pauschal ab. Die Nutzung von Erdgas halte ich derzeit für sinnvoll. Solange noch ungenutzt in die Luft entwicht oder abgefackelt wird, ist es besser es möglichst in KWK zu nutzen.

            Zu Biokraftstoffen habe ich mich ausführlich geäußert und auch Offshore-Windkraft halte ich für nicht sinnvoll, zumindest in dem Maße und wie derzeit in bester Lobbyarbeit durchgesetzt: Für uns Verbraucher teuer, die wir auch noch das ganze Risiko tragen. Aber wenn Sie einige der zitierten “Kronzeugen der sog. Klimaskeptiker” lesen, werden Sie merken, dass ich deren Positionen weitgehend teile.

            Ich kann nur feststellen, dass Sie auf keinerlei differenzierte inhaltliche Beiträge eingehen und weiter Ihr Dogma pflegen, nachdem wie ich oben schon einmal feststellte, für Sie alles ein Sumpf ist: schwarze, gelbe, rote, grüne Öko/Umweltterror- oder faschisten, ob Klimawissenschaftler jeder Profession, Erneuerbare-Energien-Investoren, – Unternehmer und Ingenieure (zumindest die der falschen Sorte) haupt- oder ehrenamtliche Politiker mit oder ohne Parteibuch, und deshalb lieber nicht wählen, nicht für andere Wege arbeiten, sondern in Blogs gegen den “in jeder Hinsicht der falsche Weg” anschreiben.

            Angesichts des frühlingshaften Wetters werde ich die Zeit sinnvoll nutzen und ein wenig raus und in unseren Dorftreffpunkt gehen. Ich wünsche Ihnne weiter viel Spaß beim Pflegen von Vorurteilen :) .

  23. Ja, Herr Paul,

    das gehört auch dazu. Wie es vor einer Woche auch zum vierten Mal in diesem Winter war, allerdings nicht gar so lang, wie die ersten drei Mal. Aber die Krokusse zeigen gelbe Spitzen, die Schneeglöckchen sind sowieso schon sehr weit. Die Haselnuss hatte schon Anfang Januar geblüht und die Kraniche sind letzte Woche hierübergezogen. Dies nennt man phänologisch Vorfrühling. Wenn alles gut geht wird es jetzt jeden Tag ein bisschen wärmer. Schön, oder :) .