TECHNOLOGIE

Smartphones der Zukunft – Digitale Assistenz mit Köpfchen

Im Kampf um Marktanteile, lassen Smartphone-Hersteller konstant neue Ideen und Visionen in die Entwicklung einfließen. Telefonieren, organisieren, fotografieren, lesen, spielen – das alles können Smartphones heute schon, doch welche Funktionen werden in Zukunft noch dazu kommen? Und wie wird das Smartphone sich optisch weiterentwickeln?

Smartphones sind auf dem besten Weg das klassische Mobiltelefon abzulösen. Das Marktforschungsunternehmen IDC ermittelte, dass 2012 45,5 Prozent der weltweit verkauften Handys Smartphones waren. Der Verkauf der Computer-Handys stieg 2012 im Vergleich zu 2011 um 44,1 Prozent auf 712,6 Millionen an. Während bei klassischen Handys der Schwerpunkt auf dem Telefonieren liegt, werden Smartphones immer mehr zu mobilen Alleskönnern im Alltag und in der Freizeit. Das Telefonieren ist hier nur noch eine Funktion von vielen. Auf der Fachmesse CES International 2013 in Las Vegas wurde im Januar  bereits recht deutlich in welche Richtung der Trend geht.

Funktionserweiterung durch Sensoren und NFC in Smartphones

Das Smartphone der Zukunft, wird seinem Besitzer irgendwann einmal sehr viel Arbeit abnehmen. Durch bestimmte Sensortechniken, kann das Smartphone mit Funktionen ausgestattet werden, die zum Beispiel den Blutdruck messen, an das Gießen der  Blumen erinnern oder die persönliche Fitness detailliert aufzeichnen. Ausgestattet mit dem richtigen Sensor und der dazugehörigen App, wird man seinen Kühlschrank übers Smartphone steuern können. Fehlende Lebensmittel werden angezeigt und eine Einkaufsliste automatisch erstellt. Ob dies Segen oder Fluch ist, darüber lässt sich sicher streiten. Fakt ist jedoch, dass das Leben von Smartphone-Besitzern in Zukunft sehr bequem wird.

Der Einsatz von NFC (Near Field Communication) ermöglicht den kontaktlosen Austausch von Daten und könnte in den nächsten Jahren den klassischen Geldbeutel verdrängen. Bereits heute kann man mit seinem Smartphone bezahlen, doch wird diese Technik nur selten genutzt. Inwiefern sie sich in der Zukunft durchsetzen wird, ist nicht abzusehen. Doch gibt es bereits erste Pläne des südkoreanischen Autoherstellers Hyundai NFC in Autos einzubauen, so dass das Smartphone als Autoschlüssel genutzt werden kann und zudem die persönlichen Einstellungen des Fahrers übernimmt. Dies bedeutet, dass beim Öffnen des Autos automatisch der favorisierte Radiosender läuft, die Spiegel korrekt eingestellt sind und der Sitz in Position gebracht wird.

Optische Veränderungen bei Smartphones

Während die Mobiltelefone in der Vergangenheit immer kleiner wurden, verhält es sich bei Smartphones genau anders herum. Die Geräte der neuen Generation, verfügen über ein möglichst großes und hochauflösendes Display für das perfekte Internet-Erlebnis. Problematisch wird es, wenn man sein Smartphone nicht mehr in der Hosen- oder Jackentasche verstauen kann, weil es schlicht und ergreifend zu groß ist. Doch auch hier ist eine Lösung in Arbeit – flexible Displays. Samsung stellte auf der CES 2013 bereits mehrere Modelle vor und arbeitet mit Hochdruck daran, diese Idee in den nächsten Jahren auf den Markt zu bringen. So könnte zum Beispiel ein großes Smartphone auf die Hälfte seiner Größe zusammengeklappt, oder, wenn das Display entsprechend dünn ist, sogar zusammengerollt werden.

Durch den vermehrten Einsatz von Smartphones in den letzen Jahren und die damit einhergehende Nachfrage nach mobilem Internet, mussten sich auch die Internetanbieter an die neuen Gegebenheiten anpassen.  Mobiles surfen ist heutzutage durch die Übertragungsstandards UMTS/HSDPA und LTE möglich und entsprechende Tarife auf Nachfrage buchbar.

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