WISSENSCHAFT

Über die Ursachen der Umpolung des Erdmagnetfeldes

Die Ausrichtung des Erdmagnetfeldes in der Geschichte der Erde lässt sich durch die Untersuchung von magnetischen Mineralien in den Sedimenten bzw. eruptiven Gesteinen leicht rekonstruieren. Das wurde schon sehr früh erkannt und bildet zum Teil ein wichtiges Element der Hypothese der Plattentektonik.

Aus diesen Untersuchungen geht hervor, dass das Erdmagnetfeld im Schnitt etwa alle 250.000 Jahre umkehrte. Die letzte dauerhafte Umkehrung, die so genannte Brunhes-Matuyama-Umkehr, fand vor 780.000 Jahren statt und markiert die Grenze zwischen Mittel- und Altpleistozän.

Man sieht also, dass eine erneute Umpolung des Erdmagnetfeldes schon längst hinfällig ist und es wundert nicht, dass die in letzten Jahren beobachtete Schwächung des Erdmagnetfeldes die Befürchtungen aufkommen lässt, dass das ein Zeichen für eine bevorstehende Umpolung sein kann.

Diese Befürchtungen wurden noch verstärkt als sich herausstellte, dass ein Prozess der Umpolung entgegen der Meinung der „Physiker“ sehr rasch verlaufen kann.

http://www.prowissen-potsdam.de/cms/beitrag/12408507/8987392/Deutsches-GeoForschungsZentrum-GFZ-Potsdam-Eine-extrem-kurze-Umpolung.html

Diese Entdeckung lässt vermuten dass die Umpolung des Erdmagnetfeldes viel öfters stattfindet und ein auslösender Faktor für die drastischen Klimaänderungen sein kann.

Der Magnetismus selbst bringt mit sich schon viele Rätsel. Bis jetzt wissen die Physiker nicht, was eigentlich Magnetismus überhaupt ist. So wundert es nicht dass bei der Erdmagnetismus der Märchenwelt der Physik ihre „schönsten“ SF-Geschichten produziert. Nicht nur, dass die Physiker keine Ahnung haben wie sich ein Magnetfeld der Erde bildet, sie haben noch weiniger Ahnung wie überhaupt so ein Magnetfeld umpolen kann.

Die Möglichkeit der Erklärung der Umpolung des Erdmagnetfeldes die ich jetzt beschreiben möchte ist so Unglaublich dass ich schon selbst zweifelte ob sie überhaupt den Leser zuzumuten ist. Die Menschen die sich für Naturwissenschaft interessieren zeichnen sich nämlich in der Mehrheit durch ehe unterentwickelte Vorstellungskraft und ein extrem ausgeprägte Bedürfnis nach Beständigkeit und Stabilität ihres Weltbildes. So vermute ich noch breitere Ablehnung als bei meinen anderen Erklärungen der Natur zu beobachten ist.

Der Mechanismus der Umpolung der Erde, die ich vorstellen möchte ist aber gemäß meiner Theorie nicht nur zulässig sonder zwingend. Deswegen habe ich mich entschlossen trotzt der vorhersagbaren Aufschrei der Physiker, sie hier vorzustellen.

Bei meinen Recherchen im Internet bin ich auf dieses Video gestoßen.

http://video.mail.ru/mail/kapital227/_myvideo/19.html

Es zeigt die Beobachtung, die der russische Kosmonaut Dzhanibekov bei den Reparaturarbeiten in der Schwerelosigkeit gemacht hat.

Das was wir dort sehen ist ein überwältigender Beweis, der die ganze Physik in Frage stellt. Die Sache ist eindeutig. Die Beobachtung wiederspricht nicht nur der newtonschen Mechanik sonder auch anderen „Naturgesetzen“ insbesondere den Energieerhaltungsgesetz. Sie zeigt eindeutig die Unsinnigkeit der heutigen Physik und entblößt sie als einen esoterischen Quatsch.

In dem Film wurde angedeutet dass der Mechanismus der zu der Drehung der Schraube führt auch zu der Umpolung führen kann.

Ich gehe aber noch weiter und stelle die These, dass tatsächlich die Umpolung nicht nur ein Umtausch der Magnetpole der Erde bedeutet sonder durch die vollständige Drehung der Erde verursacht wird.

Um meine These zu begründen möchte ich zuerst erklären warum die Schraube in der Beobachtung solche Saltos schlägt.

Es ist symptomatisch, dass nicht alle sich drehenden Gegenstände solche Bewegungen ausführen. Viel hängt von der Richtung der Bewebung ab. Aber die Hauptvorrausetzung ist, dass der Gegenstand eine asymmetrische Verteilung der Materie hat.

Die Gravitation ist nämlich nicht eine Eigenschaft des Körpers als Ganzes sondern eine Summe der Beschleunigung von einzelnen Atomen in so einem Körper.

Die Theorie dazu habe ich in dieser Arbeit vorgestellt:

http://www.cwirko.de/Gravitation.pdf

Bei der beobachteten Schraube ist die Verteilung der Materie asymmetrisch. Die Koordination der Oszillationen der Raumvakuolen als bestandsteile der Atome führt mit der Zeit zu Entstehung von zwei unabhängigen Zentren zu den die Vakuolen expandieren. Anders gesagt die Atome der Materie, die die Flügel der Schraube bilden, entwickeln ein eigenes „Gravitationszentrum“ und die Schraube selbst ein eigenes. Die beiden Zentren sind minimall zueinander verschoben. Wenn die Schraube sich parallel zu dem Orbit der Weltallstation bewegt, dann hat das kein Einfluss auf das Verhalten der Schraube. Bewegt sie sich aber quer zu der Richtung ist der Potential des GH für die beiden Gravitationszentren der Schraube unterschiedlich. So bildet sich ein Unterschied mit dem die beiden Bereiche durch GH beschleunigt werden. Aus dem Unterschied der Beschleunigung entsteht die Kraft die die Schraube zu einem Salto zwingt.

Wenn wir den Mechanismus auf die Erde anwenden dann ist die Ursache der Umpolung in der ungleichen Bedeckung der Polarregionen mit Eis zu suchen.

So lange die Eiskappen der Pole einigermaßen gleich groß sind droht der Erde keine Umpolung. Seit dem Ende der Eiszeit ist dieses Ungleichgewicht aber gestiegen. In letzten Zeit beobachtet man, dass die Vereisung der Antarktis sogar zugenommen hat und gleichzeitig der Nordhalbkugel abgenommen.

Damit steigt die Gefahr, dass die Erde ein Salto vorführt, gewaltig.

Einziger Element der noch fällt um der Polsprung auszulösen ist die ungleiche Verteilung der Sonnenfinsternisse in den Polarregionen.

Erst sie bewirkt, dass in den Regionen unterschiedliche Sensibilisierung der Oszillationen der Materie entsteht und sich neue Zentren der Gravitativen Wirkung bilden. Und dann die nächste Eisbeben in dem Region eine Umpolung der Erde injiziert.

Natürlich gibt es auch Himmelskörper die solche Bewegungen regelmäßig durchführen. Die Astronomen sind aber schon so begrenzt in der Wahrnehmung der Realität, dass sie nicht mal in der Lage sind, solche Beobachtungen zu verallgemeinern und auch für die Erde in Betracht ziehen.

Ein Beispiel für so eine chaotische Rotation werden wir bei dem Mond Hyperion finden.

Hyperion ist ein Himmelskörper der schon auf ersten Blick seine Einzigartigkeit zeigt.

 

 

Die Oberfläche des Hyperions ist mit extrem tiefen Kraters übersät, so dass er wie ein Schwamm auszieht.

Die Kraters sind durch ein extrem ausgeprägte Kryovulkanismus verursacht, als Ergebnis von Konjunktionen zwischen Saturn und Titan. In der ersten Phase hat sich ein Vulkan gebildet der im vergleich zu der Größe des Mondes monströse Ausmaße entwickelte. Das Material, das von dem Vulkan ausgestoßen wurde sammelte sich zum Teil auf den Polen des Mondes. Wie auf der Erde war der Prozess aber nicht symmetrisch. Das hat zu einem Ungleichgewicht der Verteilung der Materie geführt und zu dem Übergang zu chaotische Rotation. Seit dem ist kein Bereich mehr bevorzugt, in Bezug auf die Stellung während der Konjunktionen mit dem Mond Titan, so dass sich die Kryovulkanen ziemlich regelmäßig auf der Oberfläche des Mondes verteilten.

Wenn meine Hypothese richtig ist, dann müssen wir in der Vergangenheit der Erde die Indizien dafür finden. Natürlich ist eine Magnetisierung der Mineralien in den Sedimenten der beste Beweis. Es ist aber zu erwarten dass wir solche Sedimente nur dann finden wenn der Prozess zeitlich gestreckt war. Wir werden kaum solche Horizonte finden wenn die Umpolung sehr kurz war und nur Tage oder Wochen dauerte.

In dem oben erwähnten Link  von GFZ sehen wir aber, dass solche Ereignisse denkbar sind und die Rotation von Hyperion beweist, dass diese Annahme mit auf die sicherheitsgrenzende Wahrscheinlichkeit zutreffend sein kann.

Es gibt aber auch andere Beobachtungen die nur durch diese Hypothese erklärbar sind.

Die wahrscheinlich spektakulärste sind die Funde von Eismumien der Mammuts in Sibirien.

Bei diesen Funden wurde festgestellt, dass die Mammuts so gut erhalten sind, dass der Gefriervorgang sich innerhalb von Stunden abspielen musste, sonst würde der Verweisungsprozess viel weiter fortgeschritten als zu beobachten ist. Gleichzeitig wurden z.B. bei dem Beresovka Mammut sowohl im Magen wie auch im Maul Futterpflanzen festgestellt die voll in der Blüte gewesen waren, als sie vom Mammut gefressen wurden. Deswegen muss man davon ausgehen dass er mitten im Sommer starb. Wie war es also möglich dass der Kadaver fast sofort eingefroren wurde ohne Anzeichen einer Verweisung als dort Plustemperaturen herrschten.

Diese Frage wurde bis jetzt von der Wissenschaft einfach ignoriert. Es ist ein typisches verhalten in diesem Metier, dass man den Fragen ausweicht oder sie leugnet.

Gemäß meiner Hypothese war der Beresovka Mammut Opfer einer Umpolung der Erde die aber nur extrem kurz gedauert hat. Wenn so eine Umpolung im Sommer stattgefunden hat, wurden ganze Landstiche der Nordhalbkugel innerhalb von Stunden in Eiswüste verwandelt. Durch die Bewegung der Erde ausgelöste Tsunamis verwüsteten die Küstenbereich am arktischen Ozean und verursachten Massensterben unter dort lebenden Tieren. Dabei wurde auch Mammut von Beresovka getötet. Nachdem die Fluten sich zurück gezogen haben brach sofort ein Winter aus. Die Frequenz der Oszillationen der Materie der Nordhalbkugel war aber durch Monatelange Bestrahlung durch Sonne erhöht, so reagierten die Atome der Materie sehr schwach auf die Raumoszillationen des GH. So wurden dort innerhalb von Stunden Minustemperaturen registriert die vielleicht in dreistelligem Bereich lagen.

So hohe Frequenz der Oszillationen der Materie hat aber dazu geführt, dass das Eis das sich dann gebildet hat seine Schmelztemperatur nicht bei 0°C gehabt hat sonder die Lag etwas höher. Das hat dieses Eis vor dem Schmelzen bewahrt als die nächste Umpolung der Erde wieder die alten Sommerlichen Verhältnisse zurück gebracht hat.

Es ist wahrscheinlich, dass am Ende der Eiszeit solche Ereignisse so häufig geworden sind, dass diese sich immer wieder wiederholten Kataklysmen zu der Sterbewelle unter der damaligen Tierarten führte.

Es ist natürlich spannend zu fragen wann so ein Ereignis demnächst stattfinden könnte. Meiner Meinung nach erfüllt der Zeitraum um 2060 am besten die Voraussetzungen für die Umpolung.

http://eclipse.gsfc.nasa.gov/SEatlas/SEatlas3/SEatlas2061.GIF

Zur der Zeit ist nämlich eine erhöhte Verteilung und Häufung der Sonnenfinsternisse in den Polarregionen zu beobachten.

Kommentare

Dieser Artikel hat 14 Kommentare.

  1. Interessanter Artikel.
    Dies wäre ja dann auch auf das Sauriersterben denkbar. Diese so “überzeugende” Meteorieten-Theorie, scheint mir irgendwie auch etwas nach der Art wissenschaftlichen Schachzug, was wir nicht wissen benötigt eine glaubbare Hypothese, die die geistige Trägheit gern als bewiesen aufnimmt.

    Vielen Dank für diese Perspektive.

  2. “Bis jetzt wissen die Physiker nicht, was eigentlich Magnetismus überhaupt ist.”

    Soso????

    Na, dann bringe mal das denen schonend bei:-)

  3. Die Märchen von den schockgefrosteten Mammuts graben die Kreationisten auch dauernd aus. Diese Fragen wurden allerdings keineswegs “von der Wissenschaft ignoriert”.

    Schon der Entdecker des Bersowka-Mammuts (1901) hat geschrieben (E. W. Pfitzenmeyer, 1926: Mammutleichen und Urwaldmenschen in Nordost-Sibirien), dass die Pflanzen auf einen Tod im Herbst hinweisen.

    W. Farrand (1961: Frozen Mammoths and Modern Geology, Science, 133(3455): 729-735) gibt eine umfassende Analyse und stellt unter anderem fest, dass

    - alle überhaupt einigermaßen vollständig überlieferten Kadaver (damals waren es vier) eine Zeitlang der Verwesung ausgesetzt waren bevor sie einfroren. Das passt zu einem Tod im Spätsommer/Herbst, bereits ab dem Herbst ist mit Gefrieren des Bodens zu rechnen. Außerdem ist die Verwesung in der Arktis durch Kälte und geringe Bakteriendichte verlangsamt.

    - die Tiere offenbar durch Unfälle umkamen, nicht aber durch eine globale Katastrophe. Das Beresowka-Mammut weist Knochenbrüche auf, die auf einen Sturz hindeuten.

    Bei den in neuerer Zeit (ab 1977) gefundenen Mammuten wurden die Fundumstände genau dokumentiert. Sie fanden sich alle im Bereich von Flüssen, wo sie durch Uferabbrüche oder Einsinken in den oberflächlich getauten Tundraschlamm umkamen.

    Falls Ihre Schockfrost-Theorie stimmen würde, müssten die radiometrischen Datierungen der Mammute mit den Umkehrungen des Erdmagnetfelds übereinstimmen. Das tun sie nicht, vielmehr verteilen sie sich völlig willkürlich über Jahrzehntausende.

    Ich frage mich, wieviel Fachliteratur Sie studiert haben, bevor Sie solche steilen Hypothesen aufgestellt haben.

    Übrigens gab es 1962 schon einmal den Versuch von einem Katastrophisten, den Artikel von Farrand zu diskreditieren: (E. Lippman, 1962: Frozen mammoths, Science, 137: 449ff.) Die einzigen “Argumente”, die der vorbringen konnte waren damals mehr als 150 Jahre alte Anekdoten von Georges Cuvier (auch ein Katastrophist, aber in seinen Tagen noch verzeihlich), der mit Sicherheit die Tundra nie von Nahem gesehen hat, geschweige denn ein gefrorenes Mammut, und falsch übersetzte Zitate eines russischen Forschers. Statt dessen fabulierte der von irgendwelchen Vulkanausbrüchen, die die Mammute getötet haben sollen. Auch so ein Gedankenexperimentierer….

    Farrand hat direkt im Anschluss daran eine erhellende Erwiederung geschrieben…

    Zum Abschluss noch zwei Literaturtipps zum Einlesen:

    - D.R. Guthrie (1990) Frozen Fauna of the Mammoth Steppe. Chicago, University of Chicago Press.

    - A. Lister & P. Bahn (1997) Mammuts: Riesen der Eiszeit. Siegmaringen, Thorbecke.

    • Danke für den ausgiebigen Kommentar. Ich möchte aber ein paar Anmerkungen machen.
      Erstens. Der Fund von blühenden Pflanzen widerspricht der These, dass Beresowka-Mammut im Herbst starb. Ich würde behaupten, dass in diesem Regionen keine Pflanzen es gibt die so spät blühen. Die These war nur deswegen so gestellt weil sonst der Vierweisungsprozess viel weiter fortgeschritten sein musste oder das Kadaver von Aasfresser bis zu Knochen abgefressen.

      Zweitens. Das die Funde am Ufer der Flüsse sich befinden liegt nur daran, dass diese Flüsse die Ufer erodieren und so die Kadaver freilegen. Das bedeutet dass der Fluss vor 10000 Jahren kilometerweit von der Stelle entfernt war.

      Was die Umkehrung betrifft habe ich schon erklärt, dass bei einem so kurzen Dauer sehr schwer ist sie aufzuspüren.

      • Das mit den “Sommer”-Pflanzen ist gar kein Problem. Wie Sie der Grafik eines typischen Tundrenklimas hier:

        http://www.earthonlinemedia.com/images/atmosphere/climate/climographs/barrow.jpg

        entnehmen können, liegen die Tagestemperaturen nur etwa 3 Monate lang von Juni bis August überhaupt über 0 °C. Selbst im “Hochsommer” bleibt sie unter 5 °C. Gleichzeitig herrscht starke Trockenheit. Diese Zeitspanne kann der Kadaver unter den gegebenen Verhältnissen locker überstehen, ohne zu skelettieren, selbst wenn das Tier im Frühjahr sterben sollte. Allerdings muss es natürlich eingebettet werden – und es gibt praktisch bei jedem entsprechenden Fund sedimentologische Hinweise, dass das passiert ist, z.B. durch kollabierende Steilufer, Einsinken in weiche Flutebenen-Ablagerungen etc.

        Wenn Sie schon einmal, wie ich es am eigenen Leib mal ausprobieren durfte, innerhalb von einer halben Minute bis zur Hüfte in einer Mure (einem Schlammstrom) versunken sind, dann können Sie sich vorstellen wie schnell das einem tonnenschweren Mammut passieren konnte. Übrigens wäre ich locker völlig in der Mure verschwunden, wenn die entsprechende Ablagerung mächtiger gewesen wäre. Ohne fremde Hilfe hätte ich mich aber auch aus dem hüfthohen Schlamm nicht mehr befreien können. Die getrocknete Oberfläche sah übrigens völlig begehbar aus.

        Wenn das Mammut in der offenen Landschaft gestorben wäre, würde es natürlich jeden Sommer auftauen und nach einiger Zeit von Aasfressern verzehrt worden sein.

        Diese glücklichen Umstände müssen selbstverständlich zusammenkommen, was auch erklärt das man nur alle paar Jahre ein Mammut mit Weichteilresten findet, trotz der zig Millionen, die da im Verlauf der Jahrtausende gestorben sind.

        Bezüglich der Flüsse habe ich mich etwas unpräzise ausgedrückt – Gemeint sind selbstverständlich Flussablagerungen, die zur Zeit der lebenden Mammute entstanden sind. Das ist, wie gesagt, bei neueren Funden sehr gut dokumentiert.

        • Sie haben aber eine Station genommen die nicht mit Sibirien vergleichbar ist. Warum haben sie z.B. diese nicht genommen?

          http://www.klimadiagramme.de/Asien/jakutsk.html

          Anscheinend passt sie nicht zu Ihrem Konzept. Wen man dazu noch berücksichtigt dass die Zusammensetzung der Pflanzen im Magen des Mammuts auf ein Klima deutet des heute etwa 1000 km südlich von dem Fundort herrscht dann stimmen Ihre Ausführungen überhaupt nicht mehr.

          Die Geschichte mit der Mure ist zwar möglich aber stimmt mit der Lage der Funde nicht überein. Die Funde wurden meistens auf der Erhöhungen der Gelände gemacht und nicht in den topografischen Senken. Zudem wurden auch Überreste anderer Tiere und Baumstämme und organisches Material gefunden. Alles deutet auf ein Tsunami als direkte Ursache des Todes. Auch Abdeckung mit Tonmineralien würden diese These ehe unterstützen als widerlegen.

          • Ich habe das extremere Klima von Barrow gewählt, weil die Mammutfunde aus dem Hochglazial stammen. Da dürften die Sommertemperaturen wohl eher diesem Diagramm geähnelt haben, als Jakutsk im Holozän!

            Die Stories von den “1000 km” weiter südlich und dem erhöhten Gelände (beide von Lippman aufgebracht), sind uralte Hüte und wurden beide in dem von mir zitierten Artikeln von Farrand widerlegt (gelesen?). Ersterer beruht auf Unkenntnis über die arktische Flora, zweiterer auf falschen Übersetzungen einer Arbeit des russischen Wissenschaftlers Tolmachoff.
            Das Klima zur Zeit des Todes der Mammute KANN gar nicht wesentlich wärmer gewesen sein. Das ist ein Gebot der Logik, da sonst keine kontinuierlichen Permafrostbedingungen geherrscht hätten um die Kadaver zu erhalten.

            Wie bereits ausführt, ist es FAKT, dass die Mammutkadaver in pleistozänen(!) Fluss- und Flussauensedimenten gefunden wurden, organische Reste sind da völlig normal, auch in Sibirien.

            Und wenn Sie mal in ein Geologiebuch schauen, dann werden Sie feststellen, dass Tonminerale praktisch überall vorkommen von der Tundra bis in die Wüsten und besonders gerne in Fluss- und Seesedimenten. Das ist nichtmal im Entferntesten ein Hin-, geschweige denn ein Beweis für Tsunami(!!)-Sedimentation.

  4. PS. Bezüglich der Sommertemperaturen:

    Erstens ist das heutige Klima wärmer als das im Pleistozän und zweitens stammen Funde der Mammute aus Gegenden, die deutlich nördlich des Breitengrads von Jarkutsk liegen, z.B. der Taimyr-Halbinsel:

    http://ars.els-cdn.com/content/image/1-s2.0-S0921818101001242-gr4.gif

    oder

    http://www.klimadiagramme.de/Asien/Plots/werchojansk.gif

    Sie können zum Letzten Glazialen Maximum von mindestens 10° tieferen Durchschnittstemperaturen ausgehen, da kommen Sie dann selbst in Jakutsk (mehr als 1400 km südwestlich der Beresowka!!) ungefähr bei sowas raus:

    http://www.klimadiagramme.de/Asien/Plots/kapsalavrova.gif

      • Was soll das für ein Argument sein?

        Sie belegen Ihre Hypothese mit einer anderen Hypothese, die sie sich selbst ausgedacht haben und für die sie keinerlei Beweise haben?

        Sie stellen die wirrsten Zusammenhänge und Pseudo-Kausalitäten auf und werfen mir vor, ich würde von falschen Voraussetzungen ausgehen? Meine Argumente stehen “auf den Schultern von Giganten”, nicht einzig und allein auf exotischen “Privat-Hypothesen”….

        Also ich halte mich da lieber an Zahlen, Daten und Fakten aus 200 Jahren Eiszeitforschung und überlasse es von hier ab den Lesern des Blogs ob obenstehender Diskussion, was sie für wahrscheinlicher halten anstatt meine Zeit noch weiter daran zu verschwenden hier sinnvolle Argumente finden zu wollen.

          • Ich würde sagen, es ist eher eine Frage des objektiven Maßstabs, mit dem die Größe des Giganten gemessen wird.

            Mein Maßstab ist Anzahl und die Verhältnisse berücksichtigter Fakten, belegter Tatsachen und zu tätigender Annahmen um Beobachtungen zu erklären.

            Und nach diesem Maßstab ragen die Schultern der “offiziellen” Lehrmeinung (soweit es eine solche überhaupt gibt) sehr hoch auf.

  5. Ireneusz Cwirko hat meiner Meinung nach in soweit recht das die Wissenschaft und die Forschung eigentlich noch in Kinderschuhen steckt. Es gibt viele Theorien die überhaupt nicht nachgewiesen werden können, die aber mehr oder weniger als nachgewiesen heute noch gelehrt werden. Wenn die Wissenschaft keine Erklärung für ein Phänomen hat erfindet sich die Wissenschaft halt eigen iniziierte Beweise wie z.B bei der Darwin Theorie, Darwin selber hatte ernsthafte Zweifel an seiner Theorie aber wird heute gelehrt, obwohl es eigentlich nicht bewiesen ist. Das ist jetzt nur ein Beispiel von vielen. Zum eigentlichen Thema ist es doch ein Phenomen was auch keiner beweisen kann, wie so eine Umpolung stattfinden wird, vieleicht werden die meisten von uns es bald erleben… Ich glaube schon das die Erde sich mit dem Polsprung drehen wird und das mit der Achsverschiebung auch das Neigungswinkel zur Sonne hin sich verschiebt. Das denke ich ist auch der Grund für die aussergewöhnlichen Temperaturen zur Zeit. Ich bin sicher das der Polsprung bald stattfindet und es nur Monate wenn nicht Tage dauert. Wie die Flügelschraube im Film, erst taumelt es leicht (Polverschiebung zur Zeit) dann au einmal dreht es sich apropt… Jeder kann glauben was er will, beweisen kann es sowiso niemand…