BERLINALE

Nachtzug nach Lissabon

Im Jahr 2004 erschien der Roman „Nachtzug nach Lissabon“ von Pascal Mercier und wurde weltweit ein Erfolg. Im Deutschland verkaufte sich der Roman über zwei Millionen Mal.

Mèlanie Laurent lächelt so schön in die Kamera und daneben Jeremy Irons und Bille August. (Foto: Kamuran Egri)

Mèlanie Laurent lächelt so schön in die Kamera und daneben Jeremy Irons und Bille August. (Foto: Kamuran Egri)

Durch einen Zufall gelangt der Lateinlehrer Raimund Gregorius (Jeremy Irons) in den Besitz eines Buches und eines Zugtickets nach Lissabon. Beides gehörte einer Frau, die sich töten wollte, die er rettete. Die Geschichte erzählt einer Reise in die portugiesische Geschichte, berichtet vor allem von der Reise eines Mannes zu sich selbst und auf der Suche nach der Frau und der geheimnisvollen Hintergründe.

Jeremy Irons erhielt für (Die Affäre der Sunny B.) 1991 den Oscar als bester Schauspieler. Hier glänzt er in seiner Rolle als Raimund Gregorius und überzeugt den Zuschauer. In weiteren Rollen spielen Martina Gedeck (Das Leben der Anderen), Melanie Laurent als Estefania und Jack Huston als Amadeo, die sich im Film verlieben und diese eine bedeutende Rolle spielt. In weiteren Rollen sind auch Bruno Ganz, August Diehl und Christopher Lee zu sehen.
Der Regisseur Bille August erhielt 1989 den Oscar für „Pelle, der Eroberer und zeigte bei der Berlinale 2007 „Goodbye Bafana“.

Eine faszinierende Story, der den Zuschauer fesselt von Beginn an bis zur letzten Minute. Eine geheimnisvolle Reise in die Vergangenheit, Zug um Zug. Einer der begehrenden Filme dieser Zeit und der schönsten Filme der Berlinale.

Auf der Pressekonferenz kamen die Stars Jeremy Irons, Mélanie Laurent, Jack Huston, Martina Gedeck und der Regisseur Bille August zusammen.

Von der Presse kam die Frage an Jeremy Irons, wie es für ihn war in Lissabon zu drehen und welche Beziehung er zu der Stadt aufgebaut hat?

Jeremy Irons war fasziniert von der Stadt. Er habe dort schon einmal vor 20 Jahren gedreht in einem Stadtteil der 19. Jahrhundert reflektiert. Er fand das Lissabon wunderschön und habe sich erneut in diese Stadt verliebt. Ihm gefällt diese zerfallende Schönheit des Inneren, einer zerfallenden Qualität was man aus dessen jüngeren Vergangenheit kennt. Als er dort war ist er in den Faldo Bars gegangen, obwohl er es vermeiden wollte, weil er gedacht hat zu viele Touristen. Dabei hat er festgestellt das die Musik die dort erklingt wunderbar ist und der Geist dieses Landes auf einer wunderbare Art und Weise vermittelt, so Jeremy.

Anschließend sagte er: „Der Film ist einer der glücklichsten Erfahrungen, die ich je gemacht habe beim Dreh. Der Zusammenarbeit mit dem Regisseur, was wunderbar und schnell dreht war eine wunderschöne Erfahrung gewesen für mich und ich hoffe das dieser Film ein riesen Erfolg wird, damit wir „Nachtzug nach Lissabon“ Teil 2 drehen können.“
„Wenn Martina Gedeck fragen würde, ob man bleiben möchte, dann würde ich in Lissabon bleiben“, so Jeremy Irons.
Es war eine sehr unterhaltsame und interessante Pressekonferenz.

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