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DIE GROSSEN 20 – Die Welt ist reif für eine neue Ordnung

Nun haben sie sich getroffen, die großen 20, die angeblich wichtigsten Industrie- und Schwellen-Ländern der Welt. Schön, sie haben den möglichen “Währungskrieg” verhindern können. Berichten die Medien. Doch das Thema kann nicht so wichtig gewesen sein. Denn anwesend waren nur die Finanzminister und die Notenbankchefs der Länder. Die Staatschefs waren gleich zu Hause geblieben.

Es ist Zeit, die Karten neu zu mischen. (Foto: JSmith Photo/flickr)

Es ist Zeit, die Karten neu zu mischen. (Foto: JSmith Photo/flickr)

Ja, wenn es um einen richtigen, ordentlichen Krieg gegangen wäre. Aber so. Ausgerüstet für Kriege aller Art sind manche der bei der Konferenz in Moskau beteiligten Ländern. Mit den dort vorhandenen Arsenalen ließe sich jederzeit eine Serie von Weltkriegen herstellen. Das Heidelberger Institut für Konfliktforschung zählte jüngst noch 20 akute Kriege. Zwar waren es zumeist eher Bürgerkriege. Aber da die immer mit internationaler Hilfe angefeuert wurden – Syrien, Libyen und Afghanistan sind nur Beispiel für fast alle – stellt sich schon die Frage nach der G-20-Zusammensetzung und der Rangreihung. Bisher wird die Hierarchie der großen 20 nach dem Brutto-Inlands-Produkt (BIP) festgestellt, dem Gesamtwert aller Güter, die in den jeweiligen Landesgrenzen hergestellt werden. Aber hilft das im Kriegsfall? Die Konferenz braucht neue Maßstäbe.

Auf den vorderen Plätzen der G-20 scheint die Rang- und Reihenfolge noch in Ordnung zu sein: Die USA geben mehr als 700 Milliarden Dollar für allerlei Waffentechnik aus. Das ihr folgende China hat logisch und eher zufällig auch mit dem BIP Wert den zweiten Platz in der Rüstungs-Etat-Hierarchie. Doch schon bei den rund 63 Milliarden, die von England für ihrer Majestät Streitkräfte ausgegeben werden, stockt die Rangreihung: Das Vereinigte Königreich gibt deutlich mehr Geld für die Verteidigung aus als zum Beispiel Japan. Aber es ist ungerecht das Königreich hinter das japanische Kaiserreich zu stufen, nur weil in Japan mehr Leute wohnen und die Japaner mehr als das zweifache an BIP ausweisen. Gegen wen muss sich Gross-Britannien verteidigen, wer bedroht das Land? Schön, einst wurde es von den Normannen besessen, wollen die England jetzt wiederhaben? Droht die Republik Irland mit der Eroberung des englisch besetzten Nordens? Man weiß es nicht.

Oder nehmen wir mal Israel. Das Land kommt, obwohl dort nur 7 Millionen Menschen wohnen auf immerhin gut 10 Milliarden Ausgaben für die Rüstung. Aber es ist einfach nicht bei den G-20 vertreten! Anders Indonesien. Obwohl dort mehr als 240 Millionen Menschen leben, geben die Indonesier schäbige 2,3 Milliarden für Rüstung aus. Da spielen die G-20 eindeutig verkehrte Welt. Zumal den Israelis deren Atombomben als Bonuspunkte angerechnet werden müssten. Wenn solcherlei Ungerechtigkeiten nicht anderswo auch vorkämen, könnte man den Ausschluss Israels glatt für Antisemitismus halten. Aber mit den Nordkoreanern verhält es sich ähnlich. Zwar hat Südkorea einen deutlich höheren Kriegshaushalt als der Norden, aber der Norden verfügt über A-Waffen. Doch nur der Süden ist Mitglied des exklusiven 20er Klubs. Da stimmt doch was nicht.

Warum verweigert man den Griechen die G-20-Mitgliedschaft? Sicher deren BIP ist unterirdisch. Aber ihre Rüstungsausgaben liegen pro Kopf der Bevölkerung bei stolzen 217 Dollar, während die Chinesen nur auf ärmliche 37 Dollar kommen aber in der Rangreihung der G-20 glatt den zweiten Platz einnehmen. Auch Deutschland ist benachteiligt. Zwar darf das Land wegen seines BIP den vierten Platz bei den G-20 einnehmen, aber es hat unangefochten den dritten Platz bei den Rüstungsexporten. Diese Leistung für die internationale Gemeinschaft darf nicht unterschätzt werden. Gehen doch von Deutschland große Impulse für die internationale Entwicklung aus: Die ständigen Waffenlieferungen nach Saudi Arabien könnte die Saudis – wenn sich endlich die Platzierung nach dem Wehr-Etat durchsetzen würde – von ihrem undankbaren viertletzten Platz ins Mittelfeld befördern. Was Länder wie Südafrika, gerade mal vier Milliarden wird dort für Waffen ausgegeben, oder Mexiko (etwa sechs Milliarden) bei den G-20 zu suchen haben, bleibt rätselhaft.

Längst ist die Welt reif für eine neue Ordnung. In einer Zeit, in der die Krieg über das Wohl und Wehe der Nationen entscheiden. In der die Waffen die Rohstoff-Lieferungen bestimmen und das Recht des Stärkeren längst das Völkerrecht abgelöst hat, ist auch eine neue Ehrlichkeit angesagt: Die G-20-Hierarchie muss vom Kopf auf die Füße gestellt, muss nach den Rüstungs-Etats gegliedert werden. Vielleicht kommen dann auch wieder Staatschef persönlich zu Konferenzen, um den wahren Wert ihrer Länder zu präsentieren.

Kommentare

Dieser Artikel hat 3 Kommentare.

  1. “Die Staatschefs waren gleich zu Hause geblieben.”

    Bei den Wahlen handelt es sich nur um die Nominierung von PR-Politiker die dem Syndikat nach aussen gegenüber dem Volk dienen und dieses mit Lügen beruhigen. Sie betreiben die Politik gleichsam einem Kasperletheater. Der Staat selbst gehört der ‘Hochfinanz’ – und sie bestimmt das Gesetz, welches ihr (der ‘Hochfinanz’) das Monopol über die Geldkreierung sichert. Die Welt will nicht begreifen, dass der Staat schon immer ein Gebilde der ‘Hochfinanz’ war und ist. Von ihr etabliert, nicht etwa vom Volk, wie fälschlich oft angenommen und propagiert wird.

    http://vimeo.com/41697731
    http://ebookbrowse.com/german-eggert-israels-geheimvatikan-bd-1-2001-pdf-d312647640
    http://de.slideshare.net/Mangelfurst/wolfgang-eggert-israels-geheimvatikan-2
    http://www.vho.org/aaargh/fran/livres11/Eggert.pdf
    http://moltaweto.files.wordpress.com/2011/05/eggert-wolfgang-manhatten-berlin.pdf

    • doccumenta sagt: “mit alter zinsrechnung?”

      Klar – was sonst?

      2007 !!! :

      20.1.2007 – Der Generalplan für die Ein-Welt-Regierung durch einen dritten Weltkrieg. Wir befinden uns in der Endrunde auf dem Weg in die Ein-Welt-Regierung. Dazu muss die Welt erst vor dem wirtschaftlichen Bankrott stehen – Ein hochwahrscheinlicher Fahrplan :

      Bürgerkriegsähnliche Zustände in Europa anzetteln. Bürgerkrieg auch in Rom. Ziel ist die katholische Kirche samt ihrer Priester. Diese soll ein und für alle Male von der Bildfläche verschwinden.
      Die USA laufen noch mal im mittleren Osten ein, entweder im Iran, Syrien oder Saudi-Arabien
      Atomarer Anschlag auf das Finanzzentrum New York
      USA erklärt das Kriegsgesetz
      Liquidierung des gegenwärtigen US Präsidenten

      Finanzmarkt bricht total zusammen

      Russland dreht dem Westen dann den Ölhahn zu: folgende Energiekrise geht nahtlos in den dritten Weltkrieg über:

      Russland läuft über Afghanistan im Mittleren Osten ein. Die Südflanke heisst Afghanistan, Iran, Irak bis zur Türkei und Griechenland.

      Russland läuft in Skandinavien ein. Die Nordflanke heisst Skandinavien.

      Russland läuft in Österreich ein.

      Russland stösst in mehreren Keilen in Richtung Europa und Deutschland vor.

      Russland und China dringen über Alaska und die grossen Seen in Nord Amerika ein.

      An dieser Stelle soll sich vor allem Europa ergeben und an die Ein-Weltler wenden, die dann zur Hilfe kommen, indem sie die Chinesen auch gegen die Russen drehen.

      Am Ende sollen die Russen, die eigentlich nur die Drecksarbeit für die Ein-Weltler getan haben, als die Geißel der ganzen Welt dastehen und die Ein-Weltler (mit UNO) als die Retter der Welt, die fortan deren Herrscher zu sein planen
      http://www.ausmeinersicht.com/Fahrplan%20in%20die%20Ein-Welt-Regierung.html