Rund vier Jahre bevor Joachim Gauck, ehemaliger Pastor(1) der mecklenburgischen Landeskirche, das erste Mal Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten war, hielt er eine Rede(2), die einen tiefen Einblick in seine krude Weltvorstellung und damit auch über seine Mitmenschen offenbarte. Gauck, der sich in dieser Rede u. a. „die Erinnerung, Vergegenwärtigung und Darstellung des Holocaust“ zum Thema gewählt hatte, behauptete, es gäbe Menschen – er nannte sie „Nichtreligiöse“ – denen etwas fehle: „Gott“.