Die Bullenfalle

“Sozial-liberal kann wieder eine Option sein”, sagt SPD-Präsidiumsmitglied Heiko Maas im Spiegel. Diese Ankündigung löst offenbar im sozialdemokratischen (Blogger-)Umfeld pawlowsche Reflexe aus. „Pawlowscher Antiliberalismus“. So bezeichnete 2009 Bernard-Henri Lévy, der Popstar unter den französischen Intellektuellen, in einem Interview mit dem Journal de dimanche die Reaktion der sozialistischen Parteiführung auf die

SPD – Vorwärts, rückwärts, seitwärts?

Mit rationalen Überlegungen sind die machtpolitischen Rochaden in der “ältesten Partei Deutschlands” längst nicht mehr zu ergründen. Gestern hat wieder einmal ein Vorsitzender die Segel gestrichen. “Aufgrund gezielter Falschinformationen haben die Medien einen völlig anderen Ablauf meiner Entscheidung dargestellt. Das war und ist darauf angelegt, dem Vorsitzenden keinen Handlungs- und

Dreikampf um das Palais Röder – wählt das Saarland 2009 wieder gegen den Bundestrend?

Wenn jemand eine Umfrage in Auftrag gibt, aber das Ergebnis unter Verschluss zu halten versucht, dann ist das Ergebnis wohl nicht so, wie es sich der Auftraggeber vorgestellt hat. Eine Wahlumfrage geheimzuhalten, ist allerdings fast unmöglich, zu engmaschig sind die Netzwerke von Politikern, Journalisten und Demoskopen geknüpft. Diese Erfahrung musste

Polit-PR zwischen Facebook und Klingelton: Entscheidet Viral Marketing die US-Vorwahlen?

Wer Barack Obamas Erfolg bei den US-Primaries verstehen will, wird möglicherweise im Prinzip des “Viral Marketing” eine Antwort finden: Virales Marketing (auch Viral-Marketing oder manchmal Virus-Marketing, kurz VM) ist eine Marketingform, die existierende soziale Netzwerke ausnutzt, um Aufmerksamkeit auf Marken, Produkte oder Kampagnen zu lenken, indem Nachrichten sich epidemisch, wie