Mediation will ergebnisoffen sein, die TOA dagegen muss eine unbefragbare Richtung haben!

Täter-Opfer-Ausgleich oder Mediation – oder alles egal?

Um ehrlich zu sein „TOA und Mediation“, so lautete exakt ein Artikel vor knapp 10 Jahren, auf den ich mich jetzt beziehe*. Damals wurde die „Fusion“ oder besser „Integration“ der beiden Konfliktlösungsverfahren schon eingeleitet. Das Thema ist heute immer noch interessant. Heute, wo gewaltfrei geschulte Schlichtungsexperten den Siegeszug der „vermittelnden Intervention“ in alle gesellschaftlichen Konfliktbereiche tragen.

Wir sollten nach vorn und nach Lösungen Ausschau halten.

Die Psychologie, die Dankbarkeit und der Optimismus

Die Psychologen befassen sich mit dem Leid und der seelischen Not der Menschen. In einer Zeit, in der die Verunsicherung und Unzufriedenheit weltweit zunimmt, in der viele sich ansatzweise organisieren und endlich „zusammenrotten“ müssten, kommt uns diese Zunft – und ihre popularisierenden Medien – vermehrt mit Fragestellungen und Ergebnissen zu Themen wie Achtsamkeit, Hochsensibilität, Gelassenheit, Dankbarkeit, Glücklichsein und Optimismus. „Koryphäen“ wie Eckart von Hirschhausen sind gefragte Vortragende. Das kann doch alles kein Zufall sein!

Politische Wissenschaft, Systemtheorie und Supervision

Am vergangenen Wochenende veranstaltete der Dachverband der Supervisoren seine jährliche Mitgliederversammlung in Berlin. Zur Einstimmung gab es einen Vortrag von Herrn Professor Willke, einem der führenden Systemtheoretiker des Landes. Er referierte über „Herausforderungen einer globalen Wissensgesellschaft – Antworten und mögliche Beiträge der DGSv“.Ich denke, es war keine gute Idee, diese

Die Facilitatoren kommen

Jahrzehntelang krempelten die “Neuen Steuerungsmodelle” der eifrigen Reformer fast jeden Betrieb nach der Leitidee Rationalisierung, Marktöffnung und Privatisierung um.Der Reformboom hat langsam an Fahrt verloren, jetzt sollen uns vermehrt “Facilitators” am Arbeitsplatz zum Glück führen. Sie sind jetzt angeblich nötig, nachdem Change-Manager und die zahllosen anderen “Designer von Veränderungsprozessen”, die

Entgrenzung – genug davon! Wann haben wir endlich genug davon??

Das trügerische Versprechen physischer Abwesenheit bei gleichzeitiger Allanwesenheit und jederzeitiger Verfügbarkeit+Der abgeteilte Raum, der vor ungewolltem Eindringen schützt, wird aufgehoben, wenn durch extreme Mobilität alles überall stattfinden können soll. +Die abgetrennte Zeit, die eine ausschließliche Widmung ermöglicht(e), wird mit der Forderung nach mehr Flexibilität aufgehoben und durch “jederzeit verfügbar und

Die marktradikale Falle:Veränderung ist nötig und gut – der Reformbedarf eklatant.

Stimmt die Behauptung? Wann stimmt sie?Stetiger Wandel und Flexibilität sind zur hinterfragten Selbstverständlichkeit geworden. Doch gerade in heutigen, krisenschwangeren Zeiten mit der Hofierung eines innovationsbesessenen Unternehmergeistes sollte die (wohlweislich) abstrakte Maxime “Veränderung ist gut€ meines Erachtens immer mehr Nachdenken provozieren und kritisch betrachtet werden. Denn Veränderung ist nur gut, sofern