Wie das Kind mit Bleisoldaten spielt und echte Soldaten vorbeiziehen

„Traumbild Heimat, Gesang aus der Kindheit“ – Teil I

Das ist die abenteuerliche Geschichte eines Kindes im verdämmernden Deutschland der Jahre 1943 bis 1946 und darüber hinaus bis weit in die Aufbaujahre hinein. Die Ereignisse erscheinen – geisterhaft fast – und wurden jetzt, im Alter, aufgeschrieben, um sie zu erhalten. Unvermeidlich, dass ab und zu der Eindruck entsteht, als läge Nebel über allem, doch der helle Schein des Erlebten gibt der Wahrheit oft Futter.

„Italienischer Faschismus und deutschsprachiger Katholizismus“, von Richard Faber/Elmar Locher, Königshausen & Neumann

Wenn man die Situation Südtirols nach dem Ersten Weltkrieg verstehen will, eine Situation, die wir bis heute in den Köpfen der Bewohner und selbst in der Landschaft wie in einem Spiegel verfolgen können, auch als Besucher immer wieder spüren, dann verstehen wir, dass sich Historiker und andere Wissenschaftler mit diesem Phänomen eines verloren geglaubten Glücks (!), das man vielleicht wieder gewinnen hätte können, beschäftigen, ja beschäftigen müssen.

Was uns der Herr Jauch alles erzählen lässt

Der sonntägliche Krimi ist vorbei und wir bleiben im gleichen Programm, im Ersten nämlich. Im Zweiten sieht man zwar bekanntlich mehr und der Lanz, der kann`s, aber der Jauch auch und der hat heute Gäste eingeladen, die uns vom Zweiten Weltkrieg etwas berichten werden. Wir sind einwenig gespannt, aber eigentlich kennen wir schon alles, haben uns ausführlich darüber informiert, natürlich auch selbst etwas erlebt aus dieser uns immer wieder erschreckenden Zeit und trotzdem: was wissen andere darüber? Das wollen wir hören.

Im Traum genarrt

Was es nicht alles gibt. Da klingelt heute früh das Telefon und jemand fragt mich: „Willst du Papst werden?“ Und ich denke ganz schnell: jetzt haben sie dich aber am Schlafittchen, haben dich erwischt bei deinen Gedankengängen, immer so kritisch und überhaupt und gestern erst die Plasberg-Sendung, wo es um die Kirchen ging und der Weihbischof von Hamburg- wie heißt der noch mal-, Jaschke, ja so heißt er und ist immer aufgeräumt, der wird doch auch immer nur geschickt, um zu beruhigen. -

Wochenaufwasch

Was ist nicht alles passiert in letzter Woche! Der alte Papst ist nicht mehr Papst, der Peer hat zwei Clowns in Italien „geoutet“, wie man so schön sagt und Birne, Entschuldigung, unser Altkanzler hat zwar noch seine zwei Söhne, aber die haben irgendwie keinen Vater mehr, beziehungsweise sie dürfen ihn nicht mehr sehen. Das hat uns Markus Lanz verraten, beziehungsweise erzählen lassen. Ich mag solche Sendungen nicht, habe diese aber trotzdem angeschaut, weil es einen doch interessierte. Man sollte die arme, zierliche Frau Kohl aber endlich ruhen lassen.