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“Die Amsel von Glanmore: Gedichte 1965 bis 2006”, von Seamus Heaney, Broschiert, Fischer

Hier singt ein nordirischer Barde, ein Katholik wie T.S. Eliot, ein Kämpfer wie Derek Walcott und
ebenfalls ein Nobelpreisträger wie die beiden Genannten. In seinen Gedichten von 1965 bis 2006 zeigt Seamus Heaney auf, dass die innere Spannung eines Dichters mit den Jahren nicht unbedingt nachlassen muss, im Gegenteil. Auch im hohen Alter noch wirft sich unser Poet ins Zeug, dass es eine Pracht ist.

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Auf den Spuren der Literatur – Teil 42

Lord Byron lebte von 1788 bis 1824, er wurde in London geboren und starb in Griechenland als sog. Philhellene, also den Griechen besonders zugetan, als Kommandant einer ihm angetragenen Militäreinheit im Kampf um die Befreiung von der osmanischen Herrschaft. Was ihn aber bis heute unsterblich macht, ist sein poetisches Werk, das er vor allem in Stanzen schuf, den Spenserstrophen (eine Weiterentwicklung der Stanze mit einem eigenwilligen Reimschema und einer zugefügten 9. Zeile). Gut, das soll uns hier weiter nicht interessieren.