Was uns der Herr Jauch alles erzählen lässt

Der sonntägliche Krimi ist vorbei und wir bleiben im gleichen Programm, im Ersten nämlich. Im Zweiten sieht man zwar bekanntlich mehr und der Lanz, der kann`s, aber der Jauch auch und der hat heute Gäste eingeladen, die uns vom Zweiten Weltkrieg etwas berichten werden. Wir sind einwenig gespannt, aber eigentlich kennen wir schon alles, haben uns ausführlich darüber informiert, natürlich auch selbst etwas erlebt aus dieser uns immer wieder erschreckenden Zeit und trotzdem: was wissen andere darüber? Das wollen wir hören.

Papst sein... was für eine Vorstellung. (Foto: Padmanaba01/flickr)

Im Traum genarrt

Was es nicht alles gibt. Da klingelt heute früh das Telefon und jemand fragt mich: „Willst du Papst werden?“ Und ich denke ganz schnell: jetzt haben sie dich aber am Schlafittchen, haben dich erwischt bei deinen Gedankengängen, immer so kritisch und überhaupt und gestern erst die Plasberg-Sendung, wo es um die Kirchen ging und der Weihbischof von Hamburg- wie heißt der noch mal-, Jaschke, ja so heißt er und ist immer aufgeräumt, der wird doch auch immer nur geschickt, um zu beruhigen. -

Diese Woche hatte viel zu bieten. (Foto: garryknight/flickr)

Wochenaufwasch

Was ist nicht alles passiert in letzter Woche! Der alte Papst ist nicht mehr Papst, der Peer hat zwei Clowns in Italien „geoutet“, wie man so schön sagt und Birne, Entschuldigung, unser Altkanzler hat zwar noch seine zwei Söhne, aber die haben irgendwie keinen Vater mehr, beziehungsweise sie dürfen ihn nicht mehr sehen. Das hat uns Markus Lanz verraten, beziehungsweise erzählen lassen. Ich mag solche Sendungen nicht, habe diese aber trotzdem angeschaut, weil es einen doch interessierte. Man sollte die arme, zierliche Frau Kohl aber endlich ruhen lassen.

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“Vom Turm”, von Günter Abramowski, elbao verlag hamburg

Da flattert einem so manches um die Ohren und wenn man möchte, kann man es aufheben und lesen, was drauf steht, was drinnen steckt. “Hallo, hier bin ich” ruft es und noch mehr steht dann wohl drauf und beim Blättern fällt einem dies und das ein und wie Derek Walcott ein ganzes Werk in Lyrik schrieb und unlängst Christoph Ransmayr in “Der fliegende Berg” auch und dass man diese Gebilde eigentlich ganz gerne las.