Menschen vertrieben durch Rinderdiebstähle im Bezirk Pibor, Jonglei State © Liang Zi/Médecins Sans Frontières (MSF)
Die Situation spitzt sich immer weiter zu

Südsudan: Humanitäre Krise im neuesten Land der Welt

Weniger als ein Jahr nachdem der Südsudan im Juli 2011 seine Unabhängigkeit erklärte und so zum neuesten Land der Welt wurde, kämpft das Land noch immer mit einer humantitären Krise. Der Bürgerkrieg zwischen dem afrikanischen Südsudan und dem arabischen Nordsudan hatte zuvor bereits ca. 1,5 Millionen Menschenleben gefordert und internationale Organisationen warnen, dass der Konflikt noch längst nicht vorbei ist.

Flüchtlinge in Uganda nutzen Handys mitsamt ihrer SMS-Funktion, um mit Familienangehörigen und Freunden zu kommunizieren. Foto von MobileActive
Lokale Infrastruktur weiterhin ein Problem

Afrika: IKT für Flüchtlinge und Vertriebene

In den vergangenen Wochen hat Global Voices seinen Lesern einige Beispiele gezeigt, wie Bürgermedien von Flüchtlingen und Vertriebenen genutzt werden, um sich Gehör zu verschaffen. Während Blogs und soziale Netzwerke eindeutig dazu beitragen, marginalisierten Gruppen mehr Handlungsfreiheit zu ermöglichen, so gilt dies ebenso für Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) im Allgemeinen.

Aserbaidschan: Demonstrationen in London und Paris für inhaftierte Video-Blogging Jugend-Aktivisten

Am selben Tag, an dem der Gerichtstermin für das Berufungsverfahren der beiden Jugend-Aktivisten Adnan Hajizade und Emin Milli verschoben wurde, diesmal auf Antrag der Verteidigung, protestierten Anhänger der beiden Männer vor den Botschaften von Aserbaidschan in London und Paris. Die Demonstration in Frankreich wurde gemeinsam mit Reporter ohne Grenzen organisiert,

Aserbaidschan: Schließung von IRI erregt Besorgnis

Nachdem die Sendungen von ausländischen Radiostationen wie BBC, Stimme Amerikas und Radio Freies Europa/Radio Liberty in Aserbeidschan eingestellt wurden, und nach der Verurteilung von zwei jugendlichen Video-Blogging Aktivisten kommt die Nachricht über etwas, was einige als eine weitere Bedrohung des langsamen, wachsenden Prozesses der Demokratisierung in der ehemaligen Sowjetrepublik betrachten.