Wie in den Gründerzeiten des Webs diskutieren Medienexperten und Verlagsmanager derzeit aufgeregt die Demokratisierungspotenziale, die durch das Internet entstünden. Manche loben die aufblühenden, noch unverfälschten »Graswurzel-Foren«. Einige haben so etwas wie einen Netz-Maoismus ausgemacht, das Internet als kulturrevolutionäre Plattform oder – kritisch betrachtet – als Kulmination stumpfen Kollektivismus, wie der