Kein Grund zum Jubeln - Diskriminierung ehemaliger Heimkinder geht weiter

Ein Jahr Anlauf- und Beratungsstellen für ehemalige Heimkinder

Erfahrungsberichte über die Anlaufstellen gibt es inzwischen etliche. Um es kurz zu fassen, es gibt so viele verschiedene Erfahrungen, wie es AntragstellerInnen gibt. Die eingegangenen Rückmeldungen haben eigentlich alle eines gemeinsam, dies aus Sicht der ehemaligen Heimkinder: Sie fühlen sich weiterhin diskrimiert und um eine dem Grunde nach berechtigte und erforderliche Entschädigung betrogen.

Ehemalige Heimkinder: Missbrauchsopfer unterliegt vor Gericht

Am 28.06.2012 fand vor dem Oberlandesgericht Bamberg der 6 Jahre währende Rechtsstreit zwischen Alexa M. Whiteman und der Diozöse Würzburg sein vorläufiges Ende. Die heute 51-jährige Klägerin war von 1964 bis 1974 in einem katholischen Kinderheim in Würzburg untergebracht, das für viele Kinder die Hölle war. Sie wurden gedemütigt und geschlagen, mussten Erbrochenes aufessen und ständig „Sünden“ beichten.

Die Zeit der Verunsicherung ist vorbei!

Wer war noch mal Ter Heide?

Aus gegebenem Grunde weist der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. (VEH e.V.) darauf hin, dass das Schreiben an den Deutschen Bundestag, datiert 25. März 2012, mit „Forderungen und Lösungsvorschläge an den Deutschen Bundestag für eine gerechte Restitution der ehemaligen Heimkinder, Pflegekinder, Opfer sexualisierter Gewalt, Mündel und Behinderte“, unterschrieben von Gregor Ter