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	<title>Readers Edition</title>
	<link>http://www.readers-edition.de</link>
	<description>Portal für Bürgerjournalismus in Deutschland</description>
	<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 14:45:22 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Kostenloses eBook: Zukunftstrend Empfehlungsmarketing</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 08:03:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion Readers Edition</dc:creator>
		
	<category>Wirtschaft</category>
	<category>Vermischtes</category>
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		<description><![CDATA[Empfehlungsmarketing schl&#228;gt klassisches Marketing. Und Empfehler sind die besten Verk&#228;ufer. Deshalb m&#252;ssen Unternehmen sich immer st&#228;rker folgende Fragen stellen: Wie bringen wir Menschen dazu, gut &#252;ber uns und unsere Marken zu reden? Und wie machen wir unsere Kunden und Kontakte gezielt und systematisch zu Topp-Verk&#228;ufern unserer Angebote, Produkte und Services?
Antworten gibt das kostenlose eBook &#8220;Zukunftstrend Empfehlungsmarketing&#8221; von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Empfehlungsmarketing schl&#228;gt klassisches Marketing. Und Empfehler sind die besten Verk&#228;ufer. Deshalb m&#252;ssen Unternehmen sich immer st&#228;rker folgende Fragen stellen: Wie bringen wir Menschen dazu, gut &#252;ber uns und unsere Marken zu reden? Und wie machen wir unsere Kunden und Kontakte gezielt und systematisch zu Topp-Verk&#228;ufern unserer Angebote, Produkte und Services?</p>
<p>Antworten gibt das kostenlose eBook &#8220;Zukunftstrend Empfehlungsmarketing&#8221; von Anne M. Sch&#252;ller, Expertin f&#252;r Loyalit&#228;tsmarketing. Sie finden es hier:</p>
<p><a href="http://www.empfehlungsmarketing.cc/rw_e13v/schueller2_em/usr_documents/ebook_Empfehlungsmarketing.pdf">http://www.empfehlungsmarketing.cc/rw_e13v/schueller2_em/usr_documents/ebook_Empfehlungsmarketing.pdf</a>
</p>
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		<title>Schland, oh Schland&#8230; im R&#252;ckw&#228;rtsgang&#8230;</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/09/02/schland-oh-schland-im-rueckwaertsgang/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 17:57:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Otto-Werner Hinrichs</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
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		<description><![CDATA[Wie unsere deutschen Elitetruppen versuchen von Ihrer Schuld in Sachen Integration abzulenken wird nicht nur dadurch ersichtlich, dass unser neuer Bundespr&#228;sident im Vorwege also vor der Entscheidung des Vorstandes der Bundesbank dazu r&#228;t, Herrn Sarazin zu feuern.
Wieder einmal wird der Graben zwischen der &#246;ffentlichen und der ver&#246;ffentlichten Meinung kaum noch zu &#252;berbr&#252;cken sein. Was das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie unsere deutschen Elitetruppen versuchen von Ihrer Schuld in Sachen Integration abzulenken wird nicht nur dadurch ersichtlich, dass unser neuer Bundespr&#228;sident im Vorwege also vor der Entscheidung des Vorstandes der Bundesbank dazu r&#228;t, Herrn Sarazin zu feuern.</p>
<p>Wieder einmal wird der Graben zwischen der &#246;ffentlichen und der ver&#246;ffentlichten Meinung kaum noch zu &#252;berbr&#252;cken sein. Was das Volk wirklich denkt und f&#252;hlt wird nirgendwo deutlicher sichtbar als bei den Eing&#228;ngen der Kommentare f&#252;r das G&#228;stebuch nach Sendeschluss von <strong>„Hart aber Fair“.  </strong></p>
<p>Man kann auch sagen, dies war ein Spiel von 1 ½ schon schwer angeschlagenen, in Ihrem Selbstvertrauen nahezu zerst&#246;rten Spielern, gegen einen selbstverliebten eitlen Grosskotz, die zickigste Moderatorin, die es im deutschen Fernsehen gibt, jedenfalls soweit ich das erlebt habe und beurteilen kann, einen ehemaligen Politiker und Botschafter, der es als seine Pflicht ansah, trotzt besseren Wissens die politischen Handlungsstr&#228;nge seiner Partei zu verteidigen und einen parteiischen zur Gespr&#228;chsf&#252;hrung unf&#228;higen Moderator.</p>
<p>Hier ist ein Auszug von zehn Kommentaren aus Tausenden von Zusendungen die zu mehr als 90 % dieselbe Meinung vertreten:</p>
<p><strong>HART ABER FAIR G&#196;STEBUCH   -  02.09.2010 </strong></p>
<p><em>01.09.2010 23:02 Uhr:   schrieb<strong> BenBen (25 J) </strong></em></p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
Herr Sarazzin hat Recht jeder wei&#223; das und keiner will diese Dinge in unserem historisch so belasteten Land aussprechen. Die Politik hat versagt es geht um L&#246;sungen und Alternativen!! Nicht um herbe Kritik an einer Person. Sind wir wieder in der DDR? Warum zerei&#223;en sie diesen Mann so? <strong>Und warum sitzt diese Koksnase da?</strong></p>
<p><em>01.09.2010 23:02 Uhr:  schrieb <strong>Thomas (41 J) </strong></em></p>
<p>Herr Sarrazin hat meine volle Unterst&#252;tzung. Dass er solche Probleme bekommt war vorherzusehen, denn leider darf man in diesem Land nichts &#252;ber  die Ausl&#228;nderpolitik und vor allem nicht &#252;ber Juden sagen. Tut man dies doch wird man sofort in die rechte Ecke gestellt. Eine freie Meinungs&#228;u&#223;erung was Ausl&#228;nderprobleme betrifft herrscht in diesem Land nicht und wird &#252;berall unterbunden.</p>
<p><em>01.09.2010 23:02 Uhr:  schrieb <strong>Markus (32 J) </strong></em></p>
<p>Herr Sarrazin hat seine Aussagen im Buch vielleicht ungl&#252;cklich formuliert. Aber schauen wir vor unsere Haust&#252;r. Ich bin selber Aussiedler. Und habe mich integriert. Sehe aber selber die Intergrationsunwilligkeit, die &#252;berall!! zu finden ist. Endlich einer der den Finger in Wunde legt!</p>
<p><em>01.09.2010 23:02 Uhr:  schrieb <strong>Marlene Mackowiak (50 J)</strong> </em></p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren, Herr Sarrazin sagt, was keiner sich traut auszusprechen. Die Verdummung der Deutschen findet doch schon lange statt, da auch schon viele deutsche Jugendliche mit t&#252;rkischem Akzent sprechen. Viele Mosleme erwarten, dass wir uns nach ihren Anspr&#252;chen richten. Frau Sevindim ist doch die Ausnahme und kein Ma&#223;stab. Herr Sarrazin braucht ja keine L&#246;sung aufzuzeigen. Es ist doch nur wichtig, dass sich endlich die richtigen Leute Gedanken &#252;ber die Probelml&#246;sungen machen. Ich k&#246;nnte gen&#252;gend Beispiele aus meinem Umfeld aufz&#228;hlen, jedoch sprengt dies hier den Rahmen.</p>
<p><em>01.09.2010 23:02 Uhr:  schrieb <strong>Dieter aus Bochum (46 J)</strong></em></p>
<p>Schade dass von beiden Seiten mehr auf dem jeweils politischen Gegner herumgehackt wird, als dass man gemeinsam an konstruktiven L&#246;sungen arbeitet. Wo sind die konkreten L&#246;sungen f&#252;r ein friedliches Miteinander? Der einzige Ansatz, in Bezug auf das Problem des Erlernens der Deutschen Sprache zu einer Analyse der Problemursache zu kommen oder gar zu einem konstruktiven L&#246;sungsvorschlag zu nennen, war leider in wenigen Sekunden wieder vom Tisch. Schade! Schade dass auch von Seiten des Moderator lieber provoziert wurde, als wirklich zu moderieren &#8230;!</p>
<p><em>01.09.2010 23:01 Uhr:  schrieb <strong>Hermann Kiel (47 J) </strong></em></p>
<p>In allen Sendungen zu diesem Thema sind die Meinungen der B&#252;rger 80-90% gegen die Multi-Kulti-Romantik sind. Schon bei Beckmann wurde Sarrazin an den Pranger gestellt. Es sind immer wieder diese elit&#228;ren Gutmenschen, die Wahrheiten nicht h&#246;ren wollen. Ich will Frau K&#252;nast mal in Neuk&#246;lln wohnen sehen. Nach zwei Monaten &#8220;Du deutsche Schlampe&#8221; wechselt sie zur CDU! Diese muslimischen Migranten sind zu gro&#223;en Teilen r&#252;ckst&#228;ndig, gewaltt&#228;tig und wenig gebildet. Die Einflussnahme vom t&#252;rkischen Ministern in Deutschland ist unglaublich. Ich mache mir gro&#223;e Sorgen. Das kann doch alles nicht sein.</p>
<p><em>01.09.2010 23:01 Uhr: schrieb <strong>Anonym </strong></em></p>
<p>Thilo Sarrazin &#252;bertreibt ein wenig, vor allem mit der genetischen Abstammung der Juden. Dies ist in dieser Form nicht hinnehmbar. Trotzdem hier 2 Punkte:<br />
1) <strong>Deutschland importiert Analphabeten aus Anatolien und exportiert Akademiker (gut ausgebildete, motivierte, deutsche Auswanderer)</strong><br />
2) Man m&#246;ge doch bitte mal versuchern nach Kanada, Australien oder Neuseeland auszuwandern. <strong>Gibt es einen Grund, deren Aufnahmekriterien f&#252;r Immigranten nicht auch bei uns einzuf&#252;hren?</strong>  -  Gru&#223;.</p>
<p><em>01.09.2010 23:01 Uhr: schrieb <strong>Eugen Prinz (60 J) </strong></em></p>
<p>Noch nie war in Deutschland die Diskrepanz zwischen der &#246;ffentlichen und der ver&#246;ffentlichten Meinung so gro&#223; wie heute. Lange genug hat man uns mit Stammtischbr&#252;dern verwechselt. Da mu&#223; Deutschland schon einen recht gro&#223;en Stammtisch haben, damit alle Sarrazin-Sympathisanten Platz haben.</p>
<p><em>01.09.2010 23:01 Uhr:  schrieb <strong>J&#252;rgen H.Schulte (55 J) </strong></em></p>
<p>Die &#220;berheblichkeit von Frau Sevendim und - wie immer - Friedmann ist ja kaum zu &#252;berbieten.Warum hat die Redaktion nicht Frau Kelek, ebenfalls T&#252;rkin eingeladen, die Sarrazin st&#252;tzt??</p>
<p><em>01.09.2010 23:00 Uhr:  schrieb <strong>Amira (42 J) </strong></em></p>
<p>Er sagt die Wahrheit&#8230;. nur andere trauen sich nicht!<br />
Ich habe mit tunesichen, t&#252;rkischen, arabischen Personen mit Migrationshintergrund gesprochen.<br />
F&#252;r diese Menschen sind wir Ungl&#228;ubige(nur der Koran ist die Wahrheit - ich habe 7 Std. diskutiert), wir christliche Frauen sind f&#252;r sie wie Nutten (leicht zu haben) und wir haben keine Moral.<br />
Sie lachen &#252;ber unsere Demokratie und wollen sich &#252;berhaupt nicht in diese l&#228;cherliche Demokratie integrieren, wo ein Kindersch&#228;nder eine geringere Strafe bekommt als ein R&#228;uber.<br />
Sie sind an unseren Sozialleistungen interessiert und nicht an Integration.</p>
<p><em>Die nahezu gleichlautenden Uhrzeiten der Ver&#246;ffentlichung h&#228;ngt vermutlich damit zusammen, dass alle Kommentare nach erfolgter Zensur gemeinsam ver&#246;ffentlicht wurden.</em><br />
<strong> </strong>
</p>
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		<title>Tod einer schwangeren Zeugin Jehovas: Ermittlungsverfahren gegen Sektenchef eingestellt</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 11:12:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz-Peter Tjaden</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
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		<description><![CDATA[Nach zwei Jahren hat die Gie&#223;ener Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren gegen Richard E. Kelsey als deutscher Chef der Zeugen Jehovas eingestellt. Der Tatvorwurf: fahrl&#228;ssige T&#246;tung. Von mir erhoben am 3. September 2008 wegen des Todes einer Zeugin Jehovas in der Asklepios-Klinik von Lich. Die 29-J&#228;hrige starb am 5. Juli 2008. Die Frau war schwanger. Sie hatte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach zwei Jahren hat die Gie&#223;ener Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren gegen Richard E. Kelsey als deutscher Chef der Zeugen Jehovas eingestellt. Der Tatvorwurf: fahrl&#228;ssige T&#246;tung. Von mir erhoben am 3. September 2008 wegen des Todes einer Zeugin Jehovas in der Asklepios-Klinik von Lich. Die 29-J&#228;hrige starb am 5. Juli 2008. Die Frau war schwanger. Sie hatte als Mitglied dieser Glaubensgemeinschaft eine Erkl&#228;rung unterschrieben, in der sie Bluttransfusionen ablehnte. Die Mutter der Sterbenden flehte die &#196;rzte an, auch der Ehemann hat eigenen Angaben zufolge einer Bluttransfusion zugestimmt.</p>
<p>Nach dem Tod der 29-J&#228;hrigen und des ungeborenen Babys leitete die Gie&#223;ener Staatsanwaltschaft Ermittlungsverfahren gegen die &#196;rzte des Krankenhauses und gegen den Ehemann ein. Auch die wurden inzwischen eingestellt. Begr&#252;ndung: &#8220;Da der Arzt an den fr&#252;her ge&#228;u&#223;erten Willen des Patienten gebunden ist, darf er, wenn - wie hier - kein Indiz f&#252;r eine Sinnes&#228;nderung ersichtlich ist, die Bluttransfusion nicht vornehmen (vgl. Ulsenheimer, Arztstrafrecht in der Praxis, Rd-Nr. 94; BGH St.32, 367 (378).&#8221;</p>
<p><strong>Willk&#252;rliche Bibelauslegung</strong></p>
<p>Bei der Verweigerung von Bluttransfusionen berufen sich die Zeugen Jehovas auf den alttestamentarischen Satz: &#8220;Wer auch immer was von Blut isst, den will ich von seinem Volk absondern.&#8221; Dabei handelt es sich um eine der unz&#228;hligen j&#252;dischen Speisevorschriften. Was hat eine Speisevorschrift mit Bluttransfusionen zu tun? Die zweite Quelle ist die Apostelgeschichte: &#8220;&#8230;dass sie sich enthalten von Ersticktem und von Blut.&#8221; Dabei handelt es sich um einen Kompromiss der J&#252;nger Jesu, die Heiden nicht die Annahme des gesamten j&#252;dischen Gesetzes zugemutet haben bevor sie Christen werden konnten. Verlangt wurden: kein G&#246;tzenopferfleisch genie&#223;en, keine Unzucht treiben und kein Blut genie&#223;en.</p>
<p><strong>Keine Tathandlung</strong></p>
<p>Die willk&#252;rliche Bibelauslegung der Zeugen Jehovas ist f&#252;r mich Anlass f&#252;r die Strafanzeige gewesen. Die Gie&#223;ener Staatsanwaltschaft entschied: &#8220;Unabh&#228;ngig von der Funktion des Beschuldigten bei der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas ist keine Tathandlung seinerseits ersichtlich, die f&#252;r den Tod der Frau J. urs&#228;chlich gewesen ist. Das blo&#223;e Mitwirken in einer solchen Glaubensgemeinschaft kann nicht als strafbare Handlung gewertet werden.&#8221;</p>
<p>Die Entscheidung, Bluttransfusionen abzulehnen, habe die Tote &#8220;alleine und bei vollem Bewusstsein getroffen&#8221;. Das beweise auch die von ihr unterschriebene Patientenverf&#252;gung. Die Gie&#223;ener Staatsanwaltschaft abschlie&#223;end: &#8220;Dass seitens des Beschuldigten diesbez&#252;glich in irgendeiner Art auf Frau J. oder die beschuldigten &#196;rzte eingewirkt worden ist, ist nicht ansatzweise ersichtlich.&#8221; (Gesch&#228;ftszeichen 402 Js 25314/08)
</p>
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		<item>
		<title>Internet immer schlimmer</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/09/02/internet-immer-schlimmer/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:42:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Finn</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
	<category>Internetkultur</category>
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		<description><![CDATA[Gerade noch musste BKA-Chef Ziercke eingestehen, dass er sein Versprechen vom Dezember, auch im laufenden Planzeitraum neue Rekordzahlen bei rechten Straftaten liefern zu k&#246;nnen, nicht einhalten konnte. Doch der Mann ist ein K&#228;mpfer, ein nimmerm&#252;der Warner und Aufr&#252;ttler, dem Zahlen, Statistiken und harte Fakten den Appetit auf noch mehr und immer neuen Alarm nicht verderben.
Jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/09/bdk.jpg" /></dt>
<dd>Photo: via PPQ</dd>
</dl>
<p>Gerade noch musste BKA-Chef Ziercke <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/03/immer-mehr-rechte-straftaten-von-links.html">eingestehen, dass er sein Versprechen vom Dezember, auch im laufenden Planzeitraum neue Rekordzahlen bei rechten Straftaten</a> liefern zu k&#246;nnen, nicht einhalten konnte. Doch der Mann ist ein K&#228;mpfer, ein nimmerm&#252;der Warner und Aufr&#252;ttler, dem Zahlen, Statistiken und harte Fakten den Appetit auf noch mehr und immer neuen Alarm nicht verderben.</p>
<p>Jetzt hat sich Zierke mit der Warnung zu Wort gemeldet, dass Hacker es auf deutsche Onlinebanking-Kunden abgesehen h&#228;tten. &#8220;<a href="http://www.focus.de/finanzen/banken/onlinebanking-bka-warnt-vor-angriff-unvorstellbaren-ausmasses_aid_547721.html">Wir erleben in Deutschland einen Angriff in unvorstellbarem Ausma&#223;</a>&#8220;, zahlte der BKA-Pr&#228;sident die aufmerksam lauschenden Medien in gro&#223;en Scheinen aus. Die Drahtzieher der hinterlistigen Attacken h&#228;tten &#8220;dabei die Geheimzahlen, mit denen die Kunden ihre &#220;berweisungen durchf&#252;hren, im Visier&#8221;, erfuhr das fr&#252;here Fakten-Magazin Focus Einzelheiten. Die entsprechenden Programme der Online-Verbrecher seien mittlerweile so weit fortgeschritten, dass man von einem &#8220;gezielten Angriff&#8221; auf das Onlinebanking in Deutschland spreche k&#246;nne, fasste Ziercke wage zusammen, was sich aus ermittlungstaktischen Gr&#252;nden wohl nicht genauer beschreiben l&#228;sst.</p>
<p>&#8220;Programme&#8221; also, die &#8220;Geheimzahlen&#8221; aussp&#228;hen, mit denen &#8220;Kunden ihre &#220;berweisungen durchf&#252;hren&#8221;. Gemeint sein k&#246;nnten Pin-Zahlen, die Programme k&#246;nnten gef&#228;lschte Bankseiten sein, aber auch etwas v&#246;llig anderes. Zuletzt hatte Deutschlands einzige Hightech-Agentur dpa unter Berufung auf das Bundeskriminalamt, Blogampelamt, die Bundeszensurbeh&#246;rden und das Bundesamt f&#252;r Sicherheit in der Informationstechnik von <a href="http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2461731">&#8220;bislang &#252;blichen Passnummern&#8221; schreiben lassen,</a> bei denen auch &#8220;internetf&#228;hige Handys zunehmend gef&#228;hrdet&#8221; seien.</p>
<p><strong>Und wie. Um sagenhafte 64 Prozent schossen die Betrugsf&#228;lle allein im vergangenen Jahr nach oben.<br />
</strong><br />
Auf kaum mehr als 40 Millionen deutsche Internetnutzer, von denen 25 Millionen Online-Kunden bei Banken sind, kamen so im Jahr 2009 schon 2900 gemeldete F&#228;lle von Phishing. Ein Angriff unvorstellbaren Ausma&#223;es. Das gesamte weltweite Internet ist inzwischen nach Ansicht des BKA kaum noch sicherer als ein Spaziergang durch Berlin, in dem <a href="http://www.moz.de/nachrichten/berlin/artikel-ansicht/dg/0/1/249060/">zuletzt zwischen 12.000 und 18.000 F&#228;lle von Taschendiebstahl gez&#228;hlt wurden. </a></p>
<p>Unter Aufsicht des <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/07/dunne-scheiben-doppelt-gelegt.html">Blogampelamtes in Warin</a> plant die Bundesregierung deshalb jetzt sicher ein Projekt zum &#8220;Betreuten Surfen&#8221;, mit dem vor allem &#196;ltere, J&#252;ngere, Menschen aus dem Mittelstand, Gebildete, MigrantInnen, Einheimische, Ungebildete und Akademiker an die Angst vor dem Netz herangef&#252;hrt werden sollen. Bundeserziehungsministerin Ursula von der Leyen plant nach einem Bericht des &#8220;Hocus&#8221; bestimmt schon die verpflichtende Ablage einer <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2009/12/neues-vom-untergang.html">Internet-Pr&#252;fung (IPr&#252;f), </a>bei der Eigensicherung und kontaktloses &#220;berweisen im Mittelpunkt stehen sollen. F&#252;r Besitzer eines Internetf&#252;hrerscheins sei die Ausgabe von Surfscheinen, die den stundenweisen Zugang zum Netz erlauben, dann kostenlos, bezahlt werden m&#252;sse weiterhin nur der eigene DSL-Anschluss.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/09/internet-immer-schlimmer.html">politplatschquatsch.com</a>
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Schar der Sendungsbewussten AWG-Anh&#228;nger - Ein Kommentar</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/09/02/die-schar-der-sendungsbewussten-awg-anhaenger-ein-kommentar/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:22:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhard Martin</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
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		<description><![CDATA[Diese Gruppe wird immer gr&#246;&#223;er, so hat man das Gef&#252;hl, oder? Oder hat S. Ramsdorf einfach ein paar &#8220;Extramillionen&#8221; f&#252;r regimenahe Propagandakommentare zur Verwirrung der letzten klar denkenden Menschen in Deutschland vom Propagandaministerium, ich meine  Umweltbundesamt eingeworben? Aber auch der DWD hat ja letztes Jahr seine f&#252;nfte Kolonne um 100 Mitarbeiter ausgebaut! Ja wenn wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Gruppe wird immer gr&#246;&#223;er, so hat man das Gef&#252;hl, oder? Oder hat S. Ramsdorf einfach ein paar &#8220;Extramillionen&#8221; f&#252;r regimenahe Propagandakommentare zur Verwirrung der letzten klar denkenden Menschen in Deutschland vom Propagandaministerium, ich meine  Umweltbundesamt eingeworben? Aber auch der DWD hat ja letztes Jahr seine f&#252;nfte Kolonne um 100 Mitarbeiter ausgebaut! Ja wenn wir an Allem sparen, aber die Propagandafront wird nicht geschw&#228;cht!</p>
<p>Ach, beinahe h&#228;tte ich es vergessen, der IPCC soll reformiert werden? Ja kann man denn ein Propagandainstitut, das mit der einzigen Aufgabe gegr&#252;ndet wurde, die anthropogene Klimaerw&#228;rmung mit aller Gewalt nachzuweisen, &#252;berhaupt reformieren? Die meschliche Logik sagt: Schlie&#223;en ohne Ersatz!</p>
<p><strong>Glaube und Religion sind durch Logik nicht zu &#252;berzeugen</strong><br />
Aber was hei&#223;t bei den AWG-Vertretern schon Logik. Glaube und Religion sind durch Logik nicht zu &#252;berzeugen. Da m&#252;ssen die gl&#228;ubigen AGW-Vertreter selber durch. Man sieht es immer wieder, wie schwer es den Anh&#228;ngern von Sekten gemacht wird, wenn sie zu der Erkenntnis gelangt sind, dass die &#8220;Sektenlehren&#8221; nur auf L&#252;gen und F&#228;lschungen beruhen und dann austreten wollen. Deshalb Geduld mit der AWG-Bewegung andere, bekannte Institutionen gibt es auch heute noch, obwohl eigentlich jeder um deren Machenschaften wei&#223;.
</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wieder ein Spruch</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/08/31/wieder-ein-spruch/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 12:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Finn</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
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		<description><![CDATA[Ach, der Spiegel. L&#228;sst, den Direktor des Berlin-Instituts f&#252;r Bev&#246;lkerung und Entwicklung, einen Artikel zum Thema &#8220;Hat Sarrazin noch alle Nadeln an der Tanne?&#8221; schreiben, k&#252;ndigt diesen dann auch pflichtgem&#228;&#223; als &#8220;Widerspruch gegen Sarrazin&#8221; an (Bild oben) - und hat auf einmal einen Text auf der Seite stehen, den der aktuelle Belzebub der Medienemp&#246;rungsmaschine wahrscheinlich [...]]]></description>
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<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/08/ehtrt.jpg" /></dt>
<dd>Photo: via PPQ</dd>
</dl>
<p>Ach, der Spiegel. L&#228;sst, den Direktor des Berlin-Instituts f&#252;r Bev&#246;lkerung und Entwicklung, einen <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,714618,00.html">Artikel zum Thema</a> &#8220;Hat Sarrazin noch alle Nadeln an der Tanne?&#8221; schreiben, k&#252;ndigt diesen dann auch pflichtgem&#228;&#223; als &#8220;Widerspruch gegen Sarrazin&#8221; an (Bild oben) - und hat auf einmal einen Text auf der Seite stehen, den der aktuelle Belzebub der Medienemp&#246;rungsmaschine wahrscheinlich zu gro&#223;en Teilen unterschreiben w&#252;rde.</p>
<p>Denn Widerspruch legt Klingholz nicht gegen Sarrazin ein, sondern gegen die aktuelle deutsche Zuwanderungspolitik, die seiner Meinung nach dem Beispiel Kanadas, Australien oder der USA und deren Motto &#8220;Wir sind ein leeres Land, und wenn wir mehr f&#228;hige Leute von au&#223;en gewinnen k&#246;nnen, dann geht es allen besser&#8221; folgen sollte. Wenn wir beim Integrations-Board-PPQ den Noch-Bundesbankvorstand richtig verstanden haben, l&#228;uft seine Argumentation (zieht man seine Fokussierung auf das gnadenbringende Deutschsein mal ab) in weiten Teilen genau darauf ab. Naja, immer noch besser als die FR, die Sarrazin eine erhebliche Meise attestiert und zum <a href="http://www.fr-online.de/kultur/literatur/das-buch-eines-besessenen/-/1472266/4595198/-/index.html">Fall f&#252;r einen Psychiater</a> erkl&#228;rt. Der wirre Text irgendeiner Edelfeder, die ihre wenigen Argumente unter anderem bei <a href="http://www.fr-online.de/kultur/literatur/das-buch-eines-besessenen/-/1472266/4595198/-/index.html">Elizabeth von Arnim</a> leihen muss, entwickelt seine Stringenz erst retrospektiv. Denn die Logik &#8220;Sarrazin hat in vielem Recht. Aber &#8230;&#8221; ist den meisten aktuellen Diskursbeitr&#228;gen eigen. Der journalistische Kindergarten steht in der Ecke, stampft mit dem Fu&#223; auf und krakelt: &#8220;Ich will aber, dass Sarrazin Unrecht hat.&#8221;</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/08/wieder-ein-spruch.html">politplatschquatsch.com</a>
</p>
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		<title>Wer hat das gesagt?</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/08/31/wer-hat-das-gesagt/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 09:24:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Finn</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
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		<description><![CDATA[Unter den Tagesneuigkeiten fand er den verh&#228;ngnisvollen Bericht &#252;ber die Trust-Gesellschaft der Republik. Es interessierte ihn, die Zeitungen zu lesen, zu sehen, auf welche Art sie die Dinge vor die Augen des Publikums brachten. Alle berichteten, was sie berichten mussten - das hei&#223;t, jene Ereignisse, die &#246;ffentlich bekannt waren, doch h&#252;teten sie sich wohl, die [...]]]></description>
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<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/08/uwpo.JPG" /></dt>
<dd>Photo: via PPQ</dd>
</dl>
<p>Unter den Tagesneuigkeiten fand er den verh&#228;ngnisvollen Bericht &#252;ber die Trust-Gesellschaft der Republik. Es interessierte ihn, die Zeitungen zu lesen, zu sehen, auf welche Art sie die Dinge vor die Augen des Publikums brachten. Alle berichteten, was sie berichten mussten - das hei&#223;t, jene Ereignisse, die &#246;ffentlich bekannt waren, doch h&#252;teten sie sich wohl, die Ursache der Ereignisse zu verraten. Tagt&#228;glich behaupteten sie in immer l&#228;nger werdenden Artikeln, die Katastrophen des vorhergegangenen Tages seien die letzten gewesen, von nun an k&#246;nne kein Blitz mehr niederfahren.</p>
<p>Doch es gab bei dem ganzen Problem einen Faktor, mit dem nur wenige gerechnet hatten: die ungeheuere Menge, von der das Geld stammte, mit dem dieses Spiel gespielt wurde, die Menschen, f&#252;r die Dollars nicht nur Spielmarken, sondern etwas Lebenswichtiges waren: Gesch&#228;ftsleute, die am Samstag Nachmittag ihre Arbeiter bezahlen mussten, Arbeiter, die Nahrung und Wohnung brauchten, hilflose Witwen und Waisen, f&#252;r die das Geld Sicherheit vor dem Hungertode bedeutete.</p>
<p>Als sie h&#246;rten, dass die Banken wackelten und von Kunden belagert wurden, nahmen sie an, die Gefahr sei tats&#228;chlich vorhanden, der lange prophezeite Krach sei nun wirklich da.</p>
<p>In Horden &#252;berfluteten sie die Wall Street, das ganze Viertel war voll t&#246;dlich erschrockener Leute. &#8220;Jemand verlangte einen Dollar in bar&#8221;, mit diesen Worten hatte ein Bankier die Lage bezeichnet. Wall Street machte seit Jahren seine Gesch&#228;fte mit Fetzen Papier, nun verlangte jemand einen wirklichen Dollar, und es stellte sich heraus, dass der Dollar verlegt worden sei und nicht gefunden werden k&#246;nne.</p>
<p>Was jetzt geschah, glich einer ungeheueren Naturersch&#252;tterung, war etwas, das die Macht der Menschen verh&#246;hnte und die Beschauer mit Angst und Schrecken erf&#252;llte.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/08/wer-hat-es-gesagt_31.html">politplatschquatsch.com</a>
</p>
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		<item>
		<title>Festmahl beim Kannibal</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/08/29/festmahl-beim-kannibal/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 10:17:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Finn</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
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		<description><![CDATA[Die Armut steigt, der Hunger w&#228;chst, die blanke Not erreicht den Mttelstand. Gewissenlose Gesch&#228;ftemacher nutzen die Situation gnadenlos aus: In Berlin er&#246;ffnet kommenden Monat das erste Restaurant, das menschliche K&#246;rperteile zum Verzehr anbietet. Das &#8220;Flime&#8221; begreife Essen als &#8220;spirituellen Akt&#8221;, bei dem &#8220;man die Kraft und den Geist des verzehrten Wesens in sich aufnimmt&#8221;, wirbt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/08/knn1.JPG" /></dt>
<dd>Photo: via PPQ</dd>
</dl>
<p>Die Armut steigt, der Hunger w&#228;chst, die blanke Not erreicht den Mttelstand. Gewissenlose Gesch&#228;ftemacher nutzen die Situation gnadenlos aus: In Berlin <a href="http://www.spiegel.de/international/zeitgeist/0,1518,713954,00.html">er&#246;ffnet</a> kommenden Monat das <a href="http://flime-restaurante.com/">erste Restaurant, das menschliche K&#246;rperteile </a>zum Verzehr anbietet. Das &#8220;Flime&#8221; begreife Essen als &#8220;spirituellen Akt&#8221;, bei dem &#8220;man die Kraft und den Geist des verzehrten Wesens in sich aufnimmt&#8221;, wirbt das auf &#8220;traditionelle Wari-K&#252;che&#8221; spezialisierte Etablissement. Nach multikulturellen Rezepten eines Volk aus dem brasilianischen Urwald, das traditionell dem Kannibalismus fr&#246;nt, stehen auf der Speisekarte verschiedene Fleischst&#252;cke mit schwarzen Bohnen und Reis, Kartoffelteigb&#228;llchen mit Fleischf&#252;llung und &#8220;Schenkel vom Grill mit eingelegten Pfirsichen&#8221;. Das angebotene Fleisch soll dabei vor allem von Freiwilligen kommen, die nach einem Gesundheitscheck v&#246;llig frei selbst entscheiden k&#246;nnen, &#8220;welchen K&#246;rperteil sie gerne spenden wollen&#8221;.</p>
<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/08/kann2.jpg" /></dt>
<dd>Photo: via PPQ</dd>
</dl>
<p>Fleischspender m&#252;ssen nur einen kurzen Fragebogen ausf&#252;llen, in dem unter anderem angegeben werden muss, ob der Spender spotlich oder eher dicklich ist, Medikamente nimmt oder gerade schwanger ist. &#8220;Mitglieder erkl&#228;ren sich dazu bereit, einen <a href="http://www.telegraph.co.uk/foodanddrink/foodanddrinknews/7967193/Berlin-cannibal-restaurant-calls-for-diners-to-donate-body-parts-for-menu.html">beliebigen Teil ihres K&#246;rpers an das Flime zu spenden</a>&#8220;, hei&#223;t es im Kleingedruckten. Den genauen Teil bestimmt das Mitglied selber, das Restaurant &#252;bernehme aber nur die Krankenhauskosten, die bei der Amputation anfallen. &#8220;Dar&#252;ber hinaus besteht kein weiterer finanzieller Anspruch des Mitglieds.&#8221; Der Verwendungszweck der Fleischspende sei den K&#246;chen des Flime frei &#252;berlassen.</p>
<p>Da die Spendenseite zum Herunterladen des Aufnahmeformulars derzeit h&#228;ufig &#252;berlastet ist, k&#246;nnen Interessenten auch eine Email an <a href="mailto:politplatschquatsch@gmail.com">politplatschquatsch@gmail.com</a> senden. Wir versenden das Aufnahmeformulr sofort nach Eingang in der Reihenfolge der Anfragen.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/08/festmahl-beim-kannibal.html">politplatschquatsch.com</a>
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Opferrente: F&#252;r einen Lebensabend in W&#252;rde</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/08/28/opferrente-fuer-einen-lebensabend-in-wuerde/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 13:05:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut Jacob</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Nie wieder ins Heim!&#8221;"Es geht nicht um das S&#252;hnen einiger Ohrfeigen a la Mixa&#8221;, so Helmut Jacob zu den lauter werdenden Forderungen von Heimopfern der Nachkriegsjahzehnte nach einer Opferrente. Unl&#228;ngst traf sich die &#8220;Freie Arbeitsgruppe JHH 2006&#8243;, die seit vier Jahren Gewalt und Verbrechen an behinderten Kindern in Volmarstein dokumentiert, mit ehemaligen Mitsch&#252;lern. Ein Gespr&#228;chspunkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/08/Treffef.jpg" /></dt>
<dd>Ehemalige Heimbewohner trafen sich zur Verabschiedung einer Resolution.</dd>
</dl>
<p>&#8220;Nie wieder ins Heim!&#8221;"Es geht nicht um das S&#252;hnen einiger Ohrfeigen a la Mixa&#8221;, so Helmut Jacob zu den lauter werdenden Forderungen von Heimopfern der Nachkriegsjahzehnte nach einer Opferrente. Unl&#228;ngst traf sich die &#8220;Freie Arbeitsgruppe JHH 2006&#8243;, die seit vier Jahren Gewalt und Verbrechen an behinderten Kindern in Volmarstein dokumentiert, mit ehemaligen Mitsch&#252;lern. Ein Gespr&#228;chspunkt war die Erarbeitung einer Resolution &#8220;Forderungen an Politik und Kirche&#8221;. Gruppensprecher Jacob &#8220;Volmarstein hat das Leben vieler Kinder negativ beeinflusst.&#8221; Drei Kinder h&#228;tten sich laut Eingest&#228;ndnis der ESV durch die erlebte Gewalt eine Sprachbehinderung zugezogen. Andere misshandelte Kleinkinder zeigten heute Sozialisationsst&#246;rungen und h&#228;tten keinen Platz in der Gesellschaft gefunden. &#8220;Unterlassene und falsche medizinische Versorgung lie&#223;en manche Kinder das Heim behinderter verlassen, als sie eingewiesen wurden&#8221;, so Jacob, &#8220;aufgrund zertr&#252;mmerter Trommelfelle sind einige Ehemaligen schwerh&#246;rig, andere plagen sich bis heute mit Schmerzen, finden Tag und Nacht keine Ruhe, weil sie orthop&#228;disch misshandelt wurden.&#8221; Wieder andere seien in psychologischer Behandlung oder h&#228;tten eine solche dringend n&#246;tig. &#8220;Viele Lebensplanungen gerieten v&#246;llig aus den Fugen&#8221;, f&#252;hrt Jacob aus, &#8220;manche Mitsch&#252;lerInnen konnten entweder ihren Wunschberuf nicht erlernen oder nicht berufst&#228;tig sein und sind darum arm.&#8221;</p>
<p>&#8220;Weil die Evangelische Kirche als Tr&#228;ger und die staatlichen Beh&#246;rden als Aufsichtsorgane versagt haben und damit sogar gegen den Artikel 1 des schon g&#252;ltigen Grundgesetzes massiv versto&#223;en haben&#8221;, erg&#228;nzt Klaus Dickneite, Pressesprecher der FAG, &#8220;fordert die &#8216;Freie Arbeitsgruppe JHH 2006&#8242; eine monatliche Opferrente von 400 Euro bis zum Lebensende.&#8221; Damit sich Staat und Beh&#246;rden dieses Geld nicht zur&#252;ckholen, verlangt die Gruppe eine Nichtanrechenbarkeit auf andere Leistungen.&#8221; Dickneite: &#8220;Sonst w&#228;ren die Opfer von damals die Opfer von morgen. Christel und Eberhard Fl&#252;gge, damalige Mitarbeiter auf den Kinderstationen: &#8220;Die Opferrente ist lange &#252;berf&#228;llig; sie kann dazu beitragen, dass die Opfer im Alter nicht in ein Heim m&#252;ssen.&#8221; Sie f&#252;gen hinzu: &#8220;Das kann man keinem, der diese Grausamkeiten erlebt hat, zumuten.&#8221;</p>
<p>Heftig kritisiert Helmut Jacob das Diakonische Werk von Deutschland und die Landesregierung NRW: &#8220;Beide Institutionen haben vor 50 Jahren als Tr&#228;ger und/oder Aufsichtsorgan v&#246;llig versagt, sie lassen so Jacob, „die Evangelische Stiftung Volmarstein die Suppe ausl&#246;ffeln und das ist ein weiterer Skandal im Rahmen staatlicher und kirchlicher Aufarbeitung.&#8221; Dies zeige &#8220;das andere Gesicht der Evangelischen Kirche und der Beh&#246;rden, die Kinder h&#228;tten sch&#252;tzen m&#252;ssen.&#8221; Die Gruppe &#8220;ist entsetzt dar&#252;ber, dass die Evangelische Kirche Deutschlands noch immer keinen Opferfonds eingerichtet hat&#8221;.</p>
<p><strong>Resolution der Freien Arbeitsgruppe JHH 2006</strong></p>
<p>Vier Jahre Forschungsarbeit - von April 2006 bis M&#228;rz 2010 - haben best&#228;tigt, dass in den 50er und 60er Jahren im Johanna-Helenen-Heim der damaligen Orthop&#228;dischen Anstalten Volmarstein Gewalt und Verbrechen stattgefunden haben. Behinderte Kleinkinder und Schulkinder wurden mehr oder weniger Opfer dieser Gewalt. Diese Kinder mussten physische, psychische und teils sexuelle Gewalt erfahren. Es haben Menschenrechtsverletzungen in gro&#223;em Umfang und nicht nur vereinzelt auch Isolationsfolter stattgefunden. Einzelne Kinder mussten Zwangsarbeit leisten. Ein Kind wurde bestraft, wenn es diese Zwangsarbeit nicht zur Zufriedenheit der Diakonissen leistete. &#220;ber Jahrzehnte hinweg bleibende Sch&#228;den bei Heimkindern sind unter anderen: Hospitalismus, psychische Sch&#228;den, H&#246;rsch&#228;den, Sprachbehinderungen, medizinische Sch&#228;den aufgrund von Falschbehandlungen, Sozialisationssch&#228;den.</p>
<p>Diese Taten und Tatsachen sind zweifelsfrei und mehrfach best&#228;tigt inzwischen dreifach dokumentiert:</p>
<p>1. Der damalige Diakonensch&#252;ler Karl-Joachim Twer zeigt in seinem <strong>Praktikumsbericht</strong> vom Februar 1965 gravierendes Fehlverhalten und Taten der Gewalt durch Mitarbeiterinnen auf den drei Kinderstationen im Johanna-Helenen-Heim in Volmarstein auf.</p>
<p>2. Die „Freie Arbeitsgruppe JHH 2006“ ver&#246;ffentlichte im November 2008 eine <strong>Dokumentation</strong> ihrer Ergebnisse der ihnen vorliegendenen Erinnerungen ehemaliger Heimkinder unter dem Titel: „Zusammenfassung der Aufarbeitung der Grausamkeiten, Brutalit&#228;ten und Verbrechen an behinderten Kleinkindern und Kindern in der Zeit zwischen 1947 und 1969 in verschiedenen H&#228;usern der damaligen Orthop&#228;dischen Anstalten Volmarstein.“</p>
<p>3. Die Historiker Dr. Ulrike Winkler und Prof. Hans-Walter Schmuhl legten im M&#228;rz 2010 ihre Forschungsergebnisse in <strong>Buch</strong>form vor. Titel: „Gewalt in der K&#246;rperbehindertenhilfe -  Das Johanna-Helenen-Heim in Volmarstein von 1947 bis 1967“.</p>
<p><strong>Die Heimopfer verlangen Wiedergutmachung. Zu diesem Zweck haben sie nachfolgende Resolution verabschiedet,</strong> die</p>
<p>- an den Runden Tisch Heimkinder (Vorsitz: Frau Dr. Antje Vollmer)</p>
<p>- an den Runden Tisch sexueller Missbrauch (Vorsitz: Frau Dr. Christine Bergmann)</p>
<p>- an die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) (Herr Pr&#228;ses Nikolaus Schneider)</p>
<p>- an das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche (<em>Diakonie</em><em>-</em><em>Pr&#228;sident</em> Herr Klaus-Dieter Kottnik)</p>
<p>- an die Bundesrepublik Deutschland (Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel)</p>
<p>- an das Land Nordrhein-Westfalen (Ministerpr&#228;sidentin Frau Hannelore Kraft)</p>
<p>gerichtet ist.</p>
<p><strong>Der Wortlaut der Resolution:</strong></p>
<p><strong>Forderungen an Politik und Kirche:</strong></p>
<ol>
<li><strong>Opferrente f&#252;r alle Gesch&#228;digten in      H&#246;he von 400 € monatlich bis zum Lebensende</strong></li>
<li><strong>Individuelle Wohnformsicherung (im      Einvernehmen der Betroffenen) zur Verhinderung erneuter station&#228;rer      Unterbringung</strong></li>
<li><strong>Nichtanrechenbarkeit jeglicher Geld-      und Sachleistungen f&#252;r Entsch&#228;digungen und Wiedergutmachungen auf      bisherige oder zuk&#252;nftige Leistungen der verschiedenen      Sozialleistungtr&#228;ger.</strong></li>
</ol>
<p>Volmarstein, den 21. 8. 2010</p>
<p>Freie Arbeitsgruppe JHH</p>
<p>58300 Wetter</p>
<p><a href="http://www.gewalt-im-jhh.de/hp2/Sechstes_Treffen_der_Freien_Ar/sechstes_treffen_der_freien_ar.html">http://www.gewalt-im-jhh.de/hp2/Sechstes_Treffen_der_Freien_Ar/sechstes_treffen_der_freien_ar.html</a></p>
<p>Heimkinder, Heimopfer, Johanna-Helenen-Heim, Volmarstein, Orthop&#228;dische Anstalten Volmarstein, Diakonie, Diakonisches Werk, Ev. Kirche, Opferrente, Wiedergutmachung, FAG JHH 2006, Freie Arbeitsgruppe JHH 2006,
</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Uni-Medizin: War es eine verkeimte Glasflasche?</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/08/28/uni-medizin-war-es-eine-verkeimte-glasflasche/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 12:38:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Klamm Sabaot</dc:creator>
		
	<category>Vermischtes</category>
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		<description><![CDATA[Zwischenergebnis: Leitender Staatsanwalt entlastet  Mitarbeiter der Universit&#228;ts-Medizin – Haarriss in verkeimter  Glasflasche als m&#246;gliche Ursache f&#252;r den Tod von drei Kleinkindern in  Mainz – Erste Zwischenergebnisse werden noch nachgepr&#252;ft
Nur wenige Tage nach dem Tod von drei  Babys in der Folge applizierter verkeimter N&#228;hr-Infusions-L&#246;sungen in  der Universit&#228;tsmedizin in Mainz konnte der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zwischenergebnis: Leitender Staatsanwalt entlastet  Mitarbeiter der Universit&#228;ts-Medizin – Haarriss in verkeimter  Glasflasche als m&#246;gliche Ursache f&#252;r den Tod von drei Kleinkindern in  Mainz – Erste Zwischenergebnisse werden noch nachgepr&#252;ft</strong></p>
<p>Nur wenige Tage nach dem Tod von drei  Babys in der Folge applizierter verkeimter N&#228;hr-Infusions-L&#246;sungen in  der Universit&#228;tsmedizin in Mainz konnte der Leitende Oberstaatsanwalt  Klaus Peter Mieth der Staatsanwaltschaft Mainz ein erstes  Zwischenergebnis bei einer Pressekonferenz am Freitagmorgen  der &#214;ffentlichkeit vorstellen. Im Rahmen der Suche nach den m&#246;glichen  t&#246;dlichen Ursachen haben die Ermittlungsbeamten eine zerbrochene  Infusionsglasflasche gefunden, die &#8220;auff&#228;llig hohe Werte&#8221; einer  Verkeimung mit &#8220;Endotoxinen&#8221; zum Ergebnis hat. Damit es es dem Leiter  der Ermittlungen gelungen die Mitarbeiter der Universit&#228;tsmedizin zu  entlasten. Die Mitarbeiter haben demnach keine Schuld am Tod der drei  Kleinkinder auf der Kinder-Intensivstation.</p>
<p>Insgesamt zwischen 18 bis 25 Ermittlungsbeamte und Beamtinnen (wir  berichteten) arbeiteten mit Hochdruck an der Suche nach den m&#246;glichen  Ursachen, die zur t&#246;dlichen Verkeimung der Infusions-N&#228;hrl&#246;sungen  f&#252;hrten. Genauer gepr&#252;ft wurden die Apparatur zur Mischung der  individuellen N&#228;hrl&#246;sungen und die Schlauchsysteme. Diese waren nicht  mit den Darm-Baktieren belastet, informierte der Leitende  Oberstaatsanwalt.</p>
<p>Zwei Keime, die die Infusion-N&#228;hrl&#246;sungen verunreinigten hatten,  konnten von Experten f&#252;r Mikrobiologie und Hygiene identifiziert werden.  Bei den Keimen handelt es sich um die Bakterien Enterobacter cloacae  und um Escherichia hermanii. Menschen tragen diese Bakterien  Milliarden-fach im Verdaungstrakt im K&#246;rper. Im Darm sind diese Keime  n&#252;tzlich und nicht sch&#228;dlich. Gelangen diese Bakterien in die Blutbahn  des Menschen, in offene Wunden, in die Lunge oder in den Harn-Trakt,  k&#246;nnen diese Erreger zu einer t&#246;dlichen Gefahr f&#252;r fr&#252;hgeborene Babys,  Kleinkinder, Patienten mit Immunschw&#228;che oder nach Transplantationen,  Patienten mit chronischen Erkrankungen oder auch &#228;ltere Menschen werden.</p>
<p>Das fr&#252;he Zwischenergebnis war nur deshalb m&#246;glich, &#8220;weil  eine gute Zusammenarbeit mit der Universit&#228;tsmedizin in Mainz m&#246;glich  war&#8221;, informierte Klaus Peter Mieth. In einer Rekonstruktion versuchten  Staatsanwaltschaft und Polizei den gesamten Herstellungsprozess f&#252;r die  Infusions-N&#228;hrl&#246;sungen nachzustellen. Dabei waren die Beh&#246;rden auf die  Hilfe externer Gutachter angewiesen. Die Beh&#246;rden h&#228;tten versucht das  Robert Koch Institut einzubinden. Dies war nicht m&#246;glich. Doch Professor  Martin Exner, Direktor des Instituts f&#252;r Hygiene und &#246;ffentliche  Gesundheit am Bonner Uni-Klinikum und Pr&#228;sident der Deutschen  Gesellschaft f&#252;r Krankenhaushygiene (DGHK) und Mitglied der Kommission  f&#252;r Krankenhaushygiene des Robert-Koch-Instituts konnte  Staatsanwaltschaft und Polizei helfen. Die Untersuchungen sind noch  nicht komplett abgeschlossen. Zudem wurden weitere Experten in die  Ermittlungen einbezogen. Die jetzt vorliegenden Ergebnisse werden von  Sachverst&#228;ndigen diskutiert.</p>
<p>Die Original-Infusionsl&#246;sungen, das meint das &#8220;Ausgangs-Material das  zur Herstellung der N&#228;hrl&#246;sungen&#8221; f&#252;r die Kleinkinder diente und die  Schlauch-Systeme wurden genau untersucht. Das Ergebnis best&#228;tigte, dass  diese Komponenten im Herstellungsprozess nicht mit den Darm-Bakterien  verkeimt waren. Die Ermittler wurden auf eine zerbrochene  Glasinfusionsflasche aufmerksam, die nur im zerbrochenen Zustand der  Polizei und der Staatsanwaltschaft vorliegt, so Klaus Peter Mieth. Bei  dieser zerbrochenen Glasflasche wurden die Ermittler f&#252;ndig. Die  Flasche ist mit hohen Werten von Endotoxinen belastet. Daher schlie&#223;e  die Staatsanwaltschaft nicht aus, dass diese Flasche, auch wenn dies nur  selten vorkomme, &#8220;schadhaft geworden ist nach der eigentlichen  Produktion auf dem Transportweg&#8221;. Aufgrund einer sehr langen und sehr  hohen Verkeimung dieser Flasche gehe man davon aus, dass sie  m&#246;gliche Ursache f&#252;r die Verkeimung der Infusions-N&#228;hrl&#246;sungen sei.  Daher werde sie jetzt auf m&#246;gliche Haarrisse untersucht.</p>
<p>Im Rahmen des Herstellungsprozesses k&#246;nne ausgeschlossen werden,  dass etwa Schmierinfektionen, Mitarbeiter der Universit&#228;tsmedizin oder  die Misch-Apparatur f&#252;r die Verkeimung der Infusionsl&#246;sungen  verantwortlich sein k&#246;nnten. Vielmehr w&#252;rden die Mitarbeiter der  Universit&#228;tsmedizin jetzt mit diesem ersten Zwischenergebnis entlastet.  Die einzelne, zerbrochene Glasflasche wurde m&#246;glicherweise nach der  Produktion auf dem Transportweg in das Universit&#228;tsklinikum verkeimt.  Der Zwischenbefund m&#252;sse jetzt noch nachgepr&#252;ft werden. Klaus Peter  Mieth sagte: &#8220;Wir k&#246;nnen zur Zeit nicht davon ausgehen, dass einem  Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin der Universit&#228;tsmedizin in Mainz  ein Vorwurf zu machen ist.&#8221;</p>
<p>Den Mitarbeitern sei es nicht m&#246;glich gewesenen eine m&#246;gliche  Verkeimung der Flasche zu erkennen oder eine Kontamination mit  Keimen, die von der Glas-Flasche ausgehen k&#246;nnte, zu verhindern.</p>
<p>Die Ermittlungen wurden sehr intensiv und sehr genau gef&#252;hrt. Noch am  Dienstag erkl&#228;rte der Leitende Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft  in Mainz, Klaus Peter Mieth auf Anfrage unserer Redaktion, &#8220;…Wir ziehen  nach wie vor alle M&#246;glichkeiten in Betracht. Es wird wegen des Verdachts  einer fahrl&#228;ssigen Straftat und K&#246;rperverletzung ermittelt.  Urspr&#252;nglich waren am Anfang 25 Ermittlungs-Beamte und Beamtinnen an der  Ermittlung der m&#246;glichen Ursache beteiligt, gestern ermittelten noch 18  Beamte und Beamtinnen&#8221;.</p>
<p>Klaus Peter Mieth dankte den an den Ermittlungen beteiligten  Menschen: &#8220;Die Kriminalbeamten machten ihren Job hervorragend.&#8221; Er  dankte auch dem Polizeipr&#228;sidium Mainz, der Universit&#228;tsmedizin in  Mainz, Professor Dr. Martin Exner und den weiteren Sachverst&#228;ndigen, die  an den Ermittlungen beteiligt sind.
</p>
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