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	<title>Readers Edition</title>
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	<description>Portal für Bürgerjournalismus in Deutschland</description>
	<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 18:59:50 +0000</pubDate>
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		<title>Knastgef&#252;hl im Vorstadt-Exil</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 08:13:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Finn</dc:creator>
		
	<category>Sport</category>
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		<description><![CDATA[Gr&#246;&#223;er kann ein Kontrast zwischen einem 1:0 und einem 1:0 nicht sein. Vor einer Woche noch feierten die Fans des Regionalligisten Hallescher FC im Ausw&#228;rts-Heimspiel in Leipzig einen jetzt schon historischen 1:0-Sieg gegen den Zweitligaklub Union Berlin. Und nun stehen dieselben Spieler vor einem Viertel des Publikums hier: Das &#8220;Stadion am Bildungszentrum&#8221; in Halle-Neustadt hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gr&#246;&#223;er kann ein Kontrast zwischen einem 1:0 und einem 1:0 nicht sein. Vor einer Woche noch feierten die Fans des Regionalligisten Hallescher FC im Ausw&#228;rts-Heimspiel in Leipzig <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/08/verlorene-siegr-geiselhaft-bei-der.html">einen jetzt schon historischen 1:0-Sieg gegen den Zweitligaklub Union Berlin.</a> Und nun stehen dieselben Spieler vor einem Viertel des Publikums hier: Das &#8220;Stadion am Bildungszentrum&#8221; in Halle-Neustadt hat in den drei Jahrzehnten seiner Existenz H&#246;hepunkte wie ein Puhdys-Konzert, mehrere <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/05/wm-ohne-ostfuballer-abschied-der.html">Kreis-Spartakiaden </a>und etliche Spiele des Stadtoberligisten FC Halle-Neustadt erlebt. Wegen des Ausbaus des maroden Kurt-Wabbel-Stadions, in dem der HFC sonst spielt, kommt die ehemalige Chemiearbeiterstadt der DDR nun aber in den Genuss, Viertliga-Fu&#223;ball behausen zu d&#252;rfen.</p>
<p>Dazu wurde die einstige 10000-Mann-Arena <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/05/regierung-mit-neuem-rettungspaket.html">mit 2,9 Rettungspaket-Millionen </a> aus-, zur&#252;ck- und umgebaut. Entstanden ist ein Hexenkessel mit dem Ambiente einer Autobahn-Rastst&#228;tte, die sich noch im Ausbau befindet. Der Rasen l&#228;sst den Ball wunderbar rollen, die Umkleidekabinen sind saniert und einen neuen feuerverzinkten Super-Zaun um das Gel&#228;nde, vor dem die NVA fr&#252;her zweimal im Jahr ihre neuen Rekruten einzusammeln pflegte, gibt es auch, dazu sogar einen Sandspielkasten direkt am Spielfeldrand, der aufwendig aus der ehemaligen Sprunggrube hergestellt und von den Kids gleich zur Premiere gut angenommen wurde (danke, j.b.).</p>
<p><strong>Doch der Rest ist ein Fest f&#252;r alle Freunde von Enge, Weite und perspektivischer Un&#252;bersichtlichkeit. </strong></p>
<p>Neben der Haupttrib&#252;ne, die im Ansatz geblieben ist, was sie war, stehen zwei mobile Stahlrohr-Traversen, die den Zuschauern am Rand der Haupttrib&#252;ne die Sicht auf jeweils eines der Tore verstellen. Aus den ehemals umlaufenden Zuschauertraversen haben die Umbau-Architekten f&#252;r viel Geld begr&#252;nte H&#228;nge gemacht, in die zwei Hochsicherheitsk&#228;fige f&#252;r das gemeine Fu&#223;ballvolk eingelassen wurden. F&#252;nf Stufen hoch, f&#252;r mehr haben die Millionen nicht gereicht, steht der Fan sicher hinter Gittern. In der Halbzeitpause wird passend der &#8220;Safety Dance&#8221; von den Men Without Hats gespielt werden, in dem es hei&#223;t &#8220;We can go where we want&#8221; und &#8220;we can dance, we can dance, everything out of control&#8221;.</p>
<p>Weit entfernt davon. Dieser architektonische Unfall, bei dem v&#246;llig unklar bleibt, wof&#252;r die gewaltige Bausumme ausgegeben wurde, ist nicht f&#252;r den Fu&#223;ball, sondern f&#252;r die Sicherheit errichtet worden. Eine Strategie, die schon am ersten Spieltag aufgeht: Die Reserve des Bundesligisten FC Energie Cottbus ist zu Gast, der sein Stadion vor sieben Jahren komplett umbaute und dabei nur <a href="http://www.stadionwelt.de/sw_stadien/index.php?folder=sites&#038;site=neubau_daten_1&#038;id=20">neun Millionen mehr ausgab, </a>als die Stadt Halle, das Land Sachsen-Anhalt und die Bundesregierung sich das auf ein Jahr angelegte Provisorium haben kosten lassen. Und die selbsternannten &#8220;Ultra&#8221;-Fans bleiben drau&#223;en vor der T&#252;r, weil sie nicht eingesperrt werden wollen.</p>
<p>In der ausladenden Sch&#252;ssel, malerisch gelegen im einstigen &#8220;Bildungszentrum&#8221; vor einem zerfallenden fr&#252;heren Studentenwohnheim und neben einer aufgegebenen ehemaligen Eliteschule namens &#8220;Karl Marx&#8221;, herrscht also zum Auftakt Grabesstille. Die Fans auf der Haupttrib&#252;ne sitzen 40 Meter vom Spielfeldrand, die Anh&#228;nger auf den provisorischen Holztrib&#252;nen thronen weit &#252;ber dem geschehen, die Ultras haben sich au&#223;erhalb hinter dem Stadionzaun versammelt, der G&#228;stek&#228;fig ist mit einem Dutzend Cottbussern sp&#228;rlich besetzt.</p>
<p><strong>Auch die hallesche Mannschaft fremdelt mit der neuen Heimspielst&#228;tte.</strong></p>
<p>Der Spiefluss ist ein B&#228;chlein, der Zufall f&#252;hrt Regie und als Thomas Neubert, <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2008/11/thomas-gegen-den-rest-der-welt.html">der Westernhagen des deutschen Fussballs</a>, in der 19. Minute von links nach innen flankt, schie&#223;t Pavel David ein Tor, das nicht in der br&#252;tend hei&#223;en Luft lag.</p>
<p>Dann ist es wie immer, seit <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/03/schlachtfest-im-bauernhaus.html">Trainer Sven K&#246;hler in Halle &#252;bernommen hat:</a> Das Spiel ist gelaufen und es ist gewonnen, nur die restliche Spielzeit muss noch von der neuen Stadionuhr an der neuen Anzeigetafel.</p>
<p>Aber nichts leichter als das. Cottbus spielt gut mit, die einzige echte Torchance aber macht Christoph Klippel, eine Woche zuvor noch Matchwinner gegen Union, auf der Torlinie zunichte. Halle hat noch eine gro&#223;e M&#246;glichkeit, als Pavel David einen Freisto&#223; an den Pfosten zirkelt. Davon abgesehen aber verpl&#228;tschert das B&#228;chlein zum Rinnsal, das in der gleisenden Sonne &#252;ber dem Vorstadt-Exil langsam austrocknet. Einer der Wachleute, die von einem Balkon des Studentenwohnheimes zuschauen, g&#228;hnt, der andere geht schlie&#223;lich doch lieber Streife. Er verpasst nichts, alles bleibt, wie es ist. 1:0, der Klub am Klassenziel, erster Heimsieg zweiten Ausw&#228;rtsspiel. So kann es weitergehen, rein sportlich gesehen.<br />
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Quelle: <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/08/am-klassenziel-im-vorstadt-exil.html">politplatschquatsch.com</a>
</p>
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		<title>Verlorene Sieger: Gei&#223;elhaft bei der Fu&#223;ball-RAF</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 10:03:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Finn</dc:creator>
		
	<category>Sport</category>
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		<description><![CDATA[Es ist immer das alte Lied, immer dieselbe Melodie, immer wieder sonntags. Gro&#223;kampftag f&#252;r die Polizeifliegerstaffel, alles, was R&#228;der hat, rollt, es ist Herbst 1989 in Leipzig, Ausnahmezustand wie damals, als die Montagsmarschierer ihren Staat abschafften. Dabei ist nur die erste DFB-Pokalrunde zu Gast in der Messestadt, in die der Hallesche FC mit seinen Heimspielen [...]]]></description>
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<dd>Photo: via PPQ</dd>
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<p>Es ist immer das alte Lied, immer dieselbe Melodie, immer wieder sonntags. Gro&#223;kampftag f&#252;r die Polizeifliegerstaffel, alles, was R&#228;der hat, rollt, es ist Herbst 1989 in Leipzig, Ausnahmezustand wie damals, als die Montagsmarschierer ihren Staat abschafften. Dabei ist nur die erste DFB-Pokalrunde zu Gast in der Messestadt, in die der Hallesche FC mit seinen Heimspielen ausweichen muss, weil Sachsen-Anhalts Kulturhauptstadt kein Stadion mehr hat. Sachsen ist gewappnet. Alles ist abgesperrt, umgeleitet, auf Zuschauervermeidung konzentriert. Es gab keinen Vorverkauf und es gibt keine Tageskassen, daf&#252;r aber Polizeifahrzeuge und Postenketten wie beim Trachtentreffen der Uniformfetischisten.</p>
<p>Eine Kette Wasserwerfer ist vor dem Stadionportal aufgefahren, als sei die n&#228;chste Revolution im Bauernkalender auf diesen Sommersonntag ohne Sommersonne terminiert.</p>
<p>9000 haben sich dennoch durchgek&#228;mpft in das alte Zentralstadion, das zu Ehren eines &#246;sterreichischen Self-Made-Million&#228;rs neuerdings Red-Bull-Arena genannt werden soll. Die Quoten stehen vor dem Anpfiff f&#252;nf zu eins gegen den Viertligisten, der noch nie eine zweite Pokalrunde erreicht hat. Doch gewinnen muss auch Union auf dem Platz - und schon nach in der ersten Viertelstunde, die beide Fanblocks nutzen, um schweigend und mit pantomimischem Armschwenken gegen den in der umfassenden Staatssicherheitsstrategie gewitterten &#8220;Ausverkauf der Fankultur&#8221; zu protestieren, ist klar, dass das nicht einfach werden wird. Im Stadion ist tr&#252;bes Licht, die Gegentrib&#252;ne ist aus Sicherheitsgr&#252;nden leer, die 40.000-Mann-Arena erf&#252;llt eine Stimmung wie beim Totentanz: Die Kommandos auf dem Platz sind das lauteste Ger&#228;usch im weiten Rund, in dem viel Fu&#223;ball auch nicht passiert. Halle, von Anfang an mit den drei neuen Christoph Klippel, Bejamin Boltze und Telmo Teixeira-Robelo, macht das Spiel breit und wartet auf Konter, den Berlinern f&#228;llt dagegen nichts Gescheites ein. Bis auf eine Chance von Mosquera, der aus f&#252;nfzehn Metern mit Karacho &#252;ber das Tor von Darko Horvat schie&#223;t, l&#228;uft der Au&#223;enseiter nie Gefahr, in R&#252;ckstand zu geraten.</p>
<p>Die eigenen Angriffe, h&#228;ufig von Teixeira und Lindenhahn &#252;ber Au&#223;en vorgetragen, bleiben allerdings ebenso zuverl&#228;ssig im Mittelfeld stecken. Die erste Torchance hat der HFC, als Boltze einen Freisto&#223; knapp neben das Tor setzt. Schon beim zweiten Versuch aber - das ist dann schon in der 39. Minute - klappt es besser: Wieder Freisto&#223;, wieder Boltze, diesmal nicht direkt, sondern hoch nach vorn geschlagen. Dort steht Klippel, der ein bisschen h&#252;pft und den Ball ins linke Eck k&#246;pft.</p>
<p><strong>Jetzt ist Pokal, jetzt ist Stimmung, jetzt br&#252;llt die Trib&#252;ne.</strong></p>
<p>Sechs Minuten bis zur Pause, sechs Minuten, die Union nutzt, sich weiter von brotloser Kunst zu ern&#228;hren. So gewinnt man nicht, nicht einmal gegen eine Mannschaft, deren DFB-Pokalbilanz finster ist wie der Blick der acht Dutzend Volkspolizeihauptwachtmeister, die aus dem fanfernen zweiten Oberrang versuchen, etwaige Ausschreitungen durch Gruppengucken zu verhindern.</p>
<p>Zum Gl&#252;ck geht es auch nach der Halbzeit so weiter. Union hat auch nach Wiederanpfiff mehr Ballbesitz, Halle die besseren Konterchancen, zumindest bis in Strafraumn&#228;he. Dort f&#228;llt Lindenhahn dann allerdings regelm&#228;&#223;ig hin, Thomas Neubert ist verwundert, dass er angespielt wird, und Jan Benes verl&#228;sst der Mut, wirklich bis zur Grundlinie durchzulaufen.</p>
<p>So darf es weitergehen, und so geht es auch weiter. Die Begegnung &#228;hnelt t&#228;uschend einem WM-Vorrundenspiel, das vor allem niemand verlieren will. Immerhin aber sorgt die Anzeigetafel f&#252;r gute Laune im halleschen Block. Die Berliner sind inzwischen wieder zum stummen Protest zur&#252;ckgekehrt - keine Gefahr mehr f&#252;r Land und Leute. Weshalb eine halbe Kompanie Polizei in schu&#223;sicheren Raumanz&#252;gen auch erstmal in den neutralen Block einmarschiert, in dem die &#228;lteren HFC-Anh&#228;nger mit ihren S&#246;hnen sitzen. Wolln doch mal sehen, ob sich nicht doch irgendwer provozieren l&#228;sst!</p>
<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/08/fet2.JPG" /></dt>
<dd>Photo: via PPQ</dd>
</dl>
<p>Aber klar, immer. Seit Jahren schon hat eine Kamarilla aus Halbhirnen den Fu&#223;ball in Mitteldeutschland in Geiselhaft genommen wie einst die RAF den Arbeitgeberpr&#228;sidenten Schleyer. Nur mit mehr Erfolg: Die <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/03/jager-der-eintagsfliege.html">wirre Truppe aus m&#228;nnerb&#252;ndisch organisierten Vollzeitchaoten</a> hat den Staat mit Silvesterfeuerwerk und Steinw&#252;rfen in die Knie gezwungen. L&#228;ngst versucht er nicht einmal mehr, den Fu&#223;ball zu befreien und das halbe hundert Terroristen von der Stra&#223;e zu holen. Lieber wird das normale Fanvolk mit absurden Fahndungsbildorgien unterhalten, an deren Ende die Erkenntnis steht, dass man T&#228;ter hat, aber keine passenden Taten dazu. Es werden ganze St&#228;dte abgeriegelt, Spiele abgesagt, tausende Beamte in Marsch gesetzt, Sozialarbeiter bezahlt und gew&#246;hnliche Zuschauer kriminalisiert. Nur um am Ende festzustellen, dass Hubschrauber und Wasserwerfer gegen irre Einzelt&#228;ter helfen wie Kanonen bei der Spatzenjagd.</p>
<p>W&#228;hrend sich der HFC, inzwischen in einer erstaunlichen Formation mit Ronny Hebestreit als zweitem Sto&#223;st&#252;rmer, bem&#252;ht, den Vorsprung &#252;ber die Zeit zu bringen, und Union mithilft, so gut es geht, zieht im Fanblock hinter dem Tor also wieder einer blank wie zuletzt im Derby gegen den 1. FC Magdeburg. Der B&#246;ller fliegt direkt ins Berliner Tor, Torwart Jan Glinker sieht ihn nicht, h&#246;rt ihn aber, als er explodiert. W&#228;re der 26-J&#228;hrige Andy M&#246;ller oder Luca Toni, fiele er jetzt f&#252;r eine Viertelstunde tot um und br&#228;chte dann ein Attest, dass ihm einen schweren Geh&#246;rschaden bescheinigt. Das Spiel w&#228;re aus, der HFC h&#228;tte gewonnen, um am gr&#252;nen Tisch zu verlieren. Aber Glinker bleibt stehen, er h&#228;lt sich das Ohr. Schiedsrichter Sippel unterbricht die Partie, im Fanblock fackeln vier, f&#252;nf offensichtlich v&#246;llig Wahnsinnige zur Feier des Fast-Sieges Rauchbomben ab.</p>
<p>Gegen <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2009/09/pack-raubt-die-punkte.html">Magdeburg reichte das seinerzeit,</a> die eigene Mannschaft so aus dem Rhythmus zu bringen, dass dem FCM noch der Ausgleich gl&#252;ckte. Doch Union ist traditionell eisern und deshalb augenscheinlich zu unbeweglich f&#252;r eine so schnelle Reaktion. Die HFC-Fans, von denen einige gesehen haben, wer f&#252;r das Feuerwerk verantwortlich war, singen inzwischen an die Bombenwerfer gewandt &#8220;Assis raus&#8221;. Keiner will es jetzt noch gewesen sein. HFC-Pr&#228;sident Michael Sch&#228;dlich steht vor der Fankurve und fleht wie gerade erst beim <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/05/provinz-der-peinlichkeit.html">Landespokalfinale in Sangerhausen,</a> doch die Reste der Vernunft zu benutzen. Im Fanblock haben sie einen gestellt. Es gibt Pr&#252;gel, ausnahmsweise vielleicht sogar f&#252;r einen, der sie verdient hat.</p>
<p>Schiri Sippel l&#228;sst nun doch wieder weitermachen, noch vier, f&#252;nf Minuten sind auf der Uhr. Union kommt noch mal, aber nicht besser als die ganze Zeit bisher. Noch ein Schuss, dann ist Schluss, die Hallenser rei&#223;en die Arme hoch, Mouyaya, Boltze und der eingewechselte Aydemir tanzen einen Lipsi, die Melodie ist bekannt, es ist das alte Lied. Die Rechnung schreibt <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2008/08/fuballosten-staat-ohne-macht.html">wie &#252;blich das DFB-Gericht.</a> Der HFC hat gewonnen, der Fu&#223;ball wieder einmal verloren. Er bleibt in Geiselhaft bei der Fu&#223;ball-RAF.<br />
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<p>Heute im PPQ-Wunschkonzert: &#8220;Assis raus&#8221; live im Zentralstadion:<br />
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Quelle: <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/08/verlorene-siegr-geiselhaft-bei-der.html">politplatschquatsch.com</a>
</p>
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		<title>Riesensieg gegen rechts</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 09:05:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Finn</dc:creator>
		
	<category>Politik</category>
	<category>Sport</category>
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		<description><![CDATA[Mehr als zwei Jahrzehnte terrorisierten Rechtsextreme und Rechtsradikale den Osten Deutschlands, wie losgelassen agierten sie, kaum das das fr&#252;her Aufsicht f&#252;hrende Ministerium f&#252;r Staatssicherheit sich aus der Fl&#228;che zur&#252;ckgezogen hatte. Die &#8220;Stra&#223;e der Gewalt&#8221; wurde zur Hauptattraktion f&#252;r durchreisende Warner, der Staat aber versagte beim Schutz seiner B&#252;rger vor vokuhilafrisierten Schornsteinfegern, die f&#252;r die rechtsextreme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als zwei Jahrzehnte terrorisierten Rechtsextreme und Rechtsradikale den Osten Deutschlands, wie losgelassen agierten sie, kaum das das fr&#252;her Aufsicht f&#252;hrende Ministerium f&#252;r Staatssicherheit sich aus der Fl&#228;che zur&#252;ckgezogen hatte. Die <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/07/demokratie-vor-dem-durchbruch.html">&#8220;Stra&#223;e der Gewalt&#8221;</a> wurde zur <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/05/verbot-tut-not.html">Hauptattraktion f&#252;r durchreisende Warner, </a>der Staat aber versagte beim Schutz seiner B&#252;rger vor vokuhilafrisierten <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/04/schlacht-um-macht-auf-dem-dach.html">Schornsteinfegern,</a> die f&#252;r die rechtsextreme NPD in Kreistagen sa&#223;en.</p>
<p>Erst auf dem Fu&#223;ballplatz konnte die Demokratie jetzt einen Kantersieg gegen das B&#246;se schlechthin feiern: Lutz Battkes, seit drei Jahren Nachfolger des Anarchor&#228;ubers Max H&#246;lz als <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/08/staatsfeind-nummer-klein.html">Sachsen-Anhalts Staatsfeind Nummer 1,</a> hat nach einer umfassenden Kampagne unter dem Motto &#8220;Trainiert nicht beim Nazi&#8221; <a href="http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/7560864.html">sein Amt als Fu&#223;balltrainer verloren</a>.</p>
<p>Der Vereinsvorstand, der sich bisher immer vor den faschistischen Fu&#223;balllehrer gestellt hatte, knickte ein, nachdem ihm der Landessportbund die Konsequenzen aufgezeigt hatte, die drohen, wenn es Battke weiter erlaubt wird, <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2008/12/teufel-in-schornsteinfegergestalt.html">Siebenj&#228;hrige zu fu&#223;ballspielendem F&#252;hrernachwuchs</a> auszubilden. Der LSB hatte mit dem Sperren von F&#246;rdergeldern und dem Ausschluss aus dem Verband gedroht, sollte der Verein nicht einlenken.</p>
<p><strong>Der Rausschmiss kam nun &#252;ber Nacht, alle Probleme aber l&#246;st er nicht.</strong></p>
<p>In einem zweiten Schritt m&#252;sse <a href="http://derstandard.at/1280984230167/NPD-Fussballtrainer-Das-Elend-in-Laucha">Battke</a>, der seine Gesinnung nach Recherchen des mit der Materie besonders vertrauten &#246;sterreichischen &#8220;Standard&#8221; &#8220;zwischen Nase und Oberlippe&#8221; tr&#228;gt, nun auch aus dem Verein ausgeschlossen werden, fordert Landessportbund-Chef Andreas Silbersack. &#8220;Wir wollen keine Rechten in unseren Sportvereinen, egal ob als Trainer oder als Mitglied.&#8221;</p>
<p>Olaf Osteroth, der Stiefvater eines israelischen Jungen, den ein rechtsradikales Mitglied von Battkes Verein &#252;berfallen hatte, sieht das genauso: &#8220;Es darf nicht sein, dass Herr Battke jetzt weiter auf dem Sportplatz heruml&#228;uft und den braven B&#252;rger gibt.&#8221; Auch andere Stimmen fordern noch mehr und weitergehende Konsequenzen. Denkbar sei, Battke den F&#252;hrerschein wegzunehmen, da er als offensichtlich Rechtsextremer gar nicht geeignet sei, am Stra&#223;enverkehr teilzunehmen. Die Sparkasse m&#252;sse dem Mann, der &#246;ffentlich braune Lederjacken tr&#228;gt das Konto sperren, die Stadtverwaltung solle ihm die Grundsteuern erh&#246;hen, der Supermarkt m&#252;sse sich weigern, ihm Lebensmittel zu verkaufen. Aus dem Verein entfernt werden m&#252;sse zudem <a href="http://archiv.mz-web.de/pasmz/articleShow.do?id=HC-08-06-2010-0820007FD7F4">Battkes Sohn Ronny,</a> der dem Einfluss des Rechtsradikalen fast ein halbes Jahrhundert ausgesetzt war. Ebenso m&#252;sse geschaut werden, wer alles in den vergangenen 20 Jahren durch die Fu&#223;ballschule des Faschisten gegangen sei. Beim Balgst&#228;dter SV etwa kicken mehrere Spieler, die Lutz Battke <a href="http://www.sv-balgstaedt.de/mannschaften/mannschaft/index.php">ausgebildet hat</a>, beim benachbarten Klub in Karsdorf ist ein ehemaliger Spieler des braunen Fegers sogar selbst Trainer. Viel Arbeit f&#252;r die Zivilgesellschaft, viel Arbeit f&#252;r Beh&#246;rden, Netzwerke und engagierte F&#246;rdermittelvereine.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/08/riesensieg-gegen-rechts.html">politplatschquatsch.com</a>
</p>
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		<title>Premier League Star verr&#228;t Wahrheit &#252;ber Fulham-Trainer Mark Hughes</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 13:21:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Strasser</dc:creator>
		
	<category>Sport</category>
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		<description><![CDATA[Als der neue Trainer diese Woche nach monatelanger Suche als Nachfolger f&#252;r Roy Hodgson bekanntgegeben wurde, enth&#252;llte ein Premier League-Star aus „Sparkys“ Vergangenheit die Wahrheit dar&#252;ber, was die Spieler in den kommenden Wochen erwartet. Der Spieler wollte anonym bleiben, hielt sich aber in Hinblick auf die Arbeitsweise des ehemaligen Manchester City- und Blackburn-Trainers nicht zur&#252;ck.
Er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als der neue Trainer diese Woche nach monatelanger Suche als Nachfolger f&#252;r Roy Hodgson bekanntgegeben wurde, enth&#252;llte ein <a title="Fu&#223;ballwetten" href="http://betting.betfair.com/de/fussball/">Premier League-Star</a> aus „Sparkys“ Vergangenheit die Wahrheit dar&#252;ber, was die Spieler in den kommenden Wochen erwartet. Der Spieler wollte anonym bleiben, hielt sich aber in Hinblick auf die Arbeitsweise des ehemaligen Manchester City- und Blackburn-Trainers nicht zur&#252;ck.</p>
<p>Er sagte: „Um ehrlich zu sein, bekam man ihn unter der Woche nie zu Gesicht - das &#252;berlie&#223; er alles seinen Mitarbeitern auf dem Trainingsplatz. „Und wenn man ihn in seinem B&#252;ro f&#252;r ein Gespr&#228;ch oder so aufsuchte, konnte Sparky einen gar nicht schnell genug aus der T&#252;r haben. „Er hatte absolut kein Interesse an einem als Menschen.“ Doch es scheint als sei das Training unter Hughes intensiv, zielgerichtet, und darauf ausgelegt, Spiele zu gewinnen – und trotz all seiner Unzul&#228;nglichkeiten auf der menschlichen Ebene war Hughes Spielvorbereitung die beste, die der Spieler je erlebt hatte.</p>
<p><strong>„Wenn man ein Vier-gegen-Vier Trainingsspiel verloren hatte, musste man sich einiges anh&#246;ren“, sagte der Spieler. „Anderen Trainern w&#228;re das egal gewesen.“</strong></p>
<p>„Aber wenn man nicht wieder zur Form zur&#252;ckfand und sich richtig abrackerte, dann gab es &#196;rger. „Und das hatte zur Folge, dass jeder viel fitter war. Und was die einzelnen Spiele anging – jede Woche war anders ausgelegt, um den jeweiligen Anforderungen des Spiels am Wochenende gerecht zu werden.“ „Wenn es z.B. gegen Arsenal war, ging es um Konter, weil jeder wusste, dass wir nicht oft im Ballbesitz sein w&#252;rden.“ „Bei manchen Vereinen l&#228;uft es jede Woche nach demselben Schema ab – aber nicht bei Hughes. Er wird bei Fulham gute Arbeit leisten, da bin ich mir sicher.“ <a title="Wetten" href="http://betting.betfair.com/de/">Wetten</a>?
</p>
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		<title>Zuschauervermeidung in der Stierkampfarena</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/08/04/zuschauervermeidung-in-der-stierkampfarena/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 08:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Finn</dc:creator>
		
	<category>Sport</category>
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		<description><![CDATA[Das wird wieder ein echtes Fu&#223;ballfest (Foto oben), was DFB und die  Innenministerien von Sachsen-Anhalt und Sachsen da gemeinsam  ausbaldowert haben f&#252;r den Auftakt der neuen Saison. DFB-Pokalwochenende  ist, und der Hallesche FC hat das gro&#223;e Los gezogen. Nein, nicht der FC  Bayern kommt an die Saale, sondern Union Berlin darf [...]]]></description>
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<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/08/antira.jpg" /></dt>
<dd>Photo: via PPQ</dd>
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<p>Das wird wieder ein echtes Fu&#223;ballfest (Foto oben), was DFB und die  Innenministerien von Sachsen-Anhalt und Sachsen da gemeinsam  ausbaldowert haben f&#252;r den Auftakt der neuen Saison. DFB-Pokalwochenende  ist, und der Hallesche FC hat das gro&#223;e Los gezogen. Nein, nicht der FC  Bayern kommt an die Saale, sondern Union Berlin darf an der Plei&#223;e  empfangen werden. Das Spiel des Jahres, so bescheiden ist man hier  schon.</p>
<p>Weil der HFC dank der <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/05/say-goodbye-kurt_08.html">weitsichtigen Politik</a>  der halleschen Stadtv&#228;ter zur Zeit nur &#252;ber ein Notstadion verf&#252;gt,  m&#252;ssen alle Spiele mit gr&#246;&#223;erer Zuschauerkulisse im 50 Kilometer  entfernten Leipziger Zentralstadion ausgetragen werden, das neuerdings  &#8220;Red-Bull-Arena&#8221; genannt werden muss, als sei Stierkampf in Sachsen noch  erlaubt.</p>
<p>Allerdings nur ohne Zuschauer. 40.000 Menschen passen  in das zur WM 2006 neu errichtete Stadion - viel zu viele, befanden die  Sicherheitsbeh&#246;rden, die zuvor schon daf&#252;r gesorgt hatten, dass die  Begegnung auf einen fr&#252;hen Sonntagabend gelegt wird. Lieber w&#228;re dem  s&#228;chsischen Innenministerium noch ein Mittwochvormittag gegen elf  gewesen, gern auch irgendwann im Winter und dann am besten bei  str&#246;mendem Eisregen. Aber so muss es nun eben auch gehen.</p>
<p><strong>Von  Sachsen-Anhalt lernen hei&#223;t siegen lernen. </strong></p>
<p>Seit Jahren schon ist  Zuschauervermeidung in der B&#246;hmer-Republik strikte Strategie bei <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/05/provinz-der-peinlichkeit.html">Landespokalendspielen</a> oder <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2009/05/siegen-hinter-der-sulze.html">Derbys.</a>  Der Einfallsreichtum der Zust&#228;ndigen kennt dabei kaum Grenzen: Mal wird  der Kartenvorverkauf auf einen einzigen Mittwochvormittag an einem kaum  zu erreichenden Ort gelegt, der Spieltermin auf den Tag des  Champions-Leauge-Endspieles gelegt, die Zahl der Karten beschr&#228;nkt oder  ein <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2008/04/wie-beleidigt-man-erich-mielke.html">Finale auf einen Dorfacker</a> am Ende der Welt angesetzt.</p>
<p>Diesmal  kommt alles zusammen. Statt der von der Fifa zugelassenen 40.000  Besucher darf der gastgebende HFC nur ganzen 12.500 Einlass gew&#228;hren. Es  gibt keinen Vorverkauf, der diesen Namen verdient, aber auch keine  Karten am Stadion. Zuschauer von au&#223;erhalb m&#252;ssen sich ihre Tickets von  Verwandten und Bekannten besorgen lassen wie einst die Led  Zeppelin-Platten, der Abstecher nach Leipzig muss auch gut geplant sein,  denn die Tageskassen bleiben zur Abschreckung geschlossen.</p>
<p>Hier  geht es schlie&#223;lich nicht darum, eine Veranstaltung f&#252;r die  &#214;ffentlichkeit abzusichern, sondern ausschlie&#223;lich darum, alle m&#246;glichen  Besucher daf&#252;r zu bestrafen, dass es einen <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2009/09/pack-raubt-die-punkte.html">Teil von Fu&#223;ballfans</a>  gibt, der schon l&#228;ngst und exemplarisch bestraft geh&#246;rt h&#228;tte, das aber  nie wurde, weil der Rechtsstaat dazu nicht f&#228;hig und willens ist. Die  Adressaten sind verstimmt: Eigent&#252;mlich einstimmig machen Anh&#228;nger von  Union und aus Halle, zu guten alten DDR-Zeiten leicht befreundet, seit  dem Mauerfall aber in inniger Feindschaft verbunden, Front gegen die  bevormundende Knebelung durch Verband und Beh&#246;rden.</p>
<p>&#8220;Wir tragen  alle schwarze Oberteile und null Fanutensilien, um dieser Beerdigung von  Fanrechten Ausdruck zu verleihen&#8221;, knurrt jemand im Union-Board leicht  verquer im Ausdruck, aber klar in der Sache. Andere, auch zwei Wochen  nach dem beispielhaften Versagen der Beh&#246;rden in Duisburg noch  uneinsichtig, beklagen die Ank&#252;ndigung von &#8220;intensivsten&#8221;  Personenkontrollen und die &#8220;schwachsinnige&#8221; Beschr&#228;nkung der  Zuschauerzahl in einem Derby, das zu den DDR-Klassikern geh&#246;rt. &#8220;Man  stelle sich vor, bei Schalke 04 gegen Dortmund d&#252;rften aus  Sicherheitsgr&#252;nden nur 20.000 ins Stadion&#8221;, vergleicht einer der  renitenten <a href="http://www.webhallunken.de/">Anh&#228;nger.</a> Es ist nicht vorstellbar.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/08/stierkampf-in-sachsen.html">politplatschquatsch.com</a>
</p>
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		<item>
		<title>Scott Parker bereit f&#252;r neuen Vertrag</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/08/02/scott-parker-bereit-fuer-neuen-vertrag/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 13:04:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Strasser</dc:creator>
		
	<category>Sport</category>
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		<description><![CDATA[Die Hammers wollen beweisen, dass sie vorhaben, den Verein um Scott Parker herum aufzubauen, und bieten ihm einen neuen F&#252;nf-Jahres-Vertrag im Wert von 20 Millionen Pfund an.
West Ham-Pr&#228;sident David Sullivan gab bekannt, dass der gesamte Kader zum Verkauf steht, mit Ausnahme von Parker, der entscheidend dazu beitrug, dass der Verein letzte Saison dem Abstieg entkommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Hammers wollen beweisen, dass sie vorhaben, den Verein um Scott Parker herum aufzubauen, und bieten ihm einen neuen F&#252;nf-Jahres-Vertrag im Wert von 20 Millionen Pfund an.</p>
<p>West Ham-Pr&#228;sident David Sullivan gab bekannt, dass der gesamte Kader zum Verkauf steht, mit Ausnahme von Parker, der entscheidend dazu beitrug, dass der Verein letzte Saison dem Abstieg entkommen ist.</p>
<p>Das Spiel des 29-J&#228;hrigen beeindruckte Fabio Capello, der Parker diesen Sommer in Englands vorl&#228;ufigen 30-Mann-<a title="Fu&#223;ballwetten" href="http://betting.betfair.com/de/fussball/">Kader f&#252;r die WM</a> berief, ihn dann aber doch nicht in die letzten 23 w&#228;hlte, die nach S&#252;dafrika fuhren.</p>
<p>Trotz Sullivans Haltung, dass Parker nicht verkauft wird, haben Aston Villa-Trainer Martin O’Neill und Tottenhams Harry Redknapp ihr Interesse an dem Mittelfeldstar bekundet. Sullivan will jetzt, dass Parker sich auf eine Zukunft bei West Ham festlegt, und hofft darauf, dass sein Kapit&#228;n einen F&#252;nf-Jahres-Vertrag im Wert von 75.000 Pfund pro Woche unterzeichnet, so die Daily Mail.</p>
<p>Parker, der vor drei Jahren f&#252;r sieben Millionen Pfund von Newcastle United zu den <a title="Fu&#223;ballwetten" href="http://betting.betfair.com/de/fussball/wetten-auf-europaische-ligen/">Premier League-Giganten</a> kam, nachdem er zuvor f&#252;r Chelsea und Charlton Athletic gespielt hatte, wird von Hammers-Anh&#228;ngern verehrt, die ihn in den letzten beiden Saisons zum „Hammer of the Year“ gew&#228;hlt haben.</p>
<p>Avram Grant, der Gianfranco Zola als neuer Hammers-Trainer ersetzt hat, ist erpicht darauf, Parker im Team zu behalten. „Wir wollen Fortschritte machen mit guten Spielern“, so Grant. „Es ist sehr wichtig, dass wir erfahrene Spieler haben, und zweifellos ist Scott Parker einer von ihnen. Er ist ein guter Spieler und er hat Qualit&#228;t.“
</p>
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		<title>Webber siegt - Vettel entt&#228;uscht Dritter</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/08/01/webber-siegt-vettel-enttaeuscht-dritter/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 16:34:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Savas Savidis</dc:creator>
		
	<category>Sport</category>
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		<description><![CDATA[Verr&#252;cktes Formel-1-Rennen am Hungaroring- Rosberg und Sutil scheiden aus
Sebastian Vettels Gesichtsausdruck bei der Siegerehrung sprach B&#228;nde. Der Heppenheimer war mal wieder, trotz Pole-Position und dem besten Boliden, nur auf Rang drei gefahren. „Eigentlich h&#228;tte ich das Rennen gewinnen m&#252;ssen und bin sehr entt&#228;uscht“, sagte der Red-Bull-Pilot auf der Pressekonferenz. Teamkollege Mark Webber lie&#223; Fernando Alonso [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><br />
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<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/08/cett.jpg" /></dt>
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</dl>
<p>Verr&#252;cktes Formel-1-Rennen am Hungaroring- Rosberg und Sutil scheiden aus</em></p>
<p>Sebastian Vettels Gesichtsausdruck bei der Siegerehrung sprach B&#228;nde. Der Heppenheimer war mal wieder, trotz Pole-Position und dem besten Boliden, nur auf Rang drei gefahren. „Eigentlich h&#228;tte ich das Rennen gewinnen m&#252;ssen und bin sehr entt&#228;uscht“, sagte der Red-Bull-Pilot auf der Pressekonferenz. Teamkollege Mark Webber lie&#223; Fernando Alonso im Ferrari keine Chance und gewann den Gro&#223;en Preis von Ungarn in Budapest. Der 33-J&#228;hrige war &#252;bergl&#252;cklich: „Es war ein toller Tag f&#252;r das Team“, so Webber  zu sport1. Damit spielte er auf die F&#252;hrung in der Konstrukteurswertung an, die Red Bull Racing (312) nun vor McLaren (304) innehat.</p>
<p><strong>In einem spannenden, aber auch chaotischen Rennen, standen die Anzeichen lange auf einen Gewinn Vettels. </strong></p>
<p>Die Dominanz vom Qualifying setzte sich fort. Mit jeder absolvierten Runde, erh&#246;hte der 23-J&#228;hrige seinen Vorsprung auf Alonso. Letzterer &#252;berholte beim Start Webber und zog fast an der ersten Kurve an Vettel vorbei - aber nur fast. Vettel f&#252;hrte das Feld an. Bis das Unglaubliche seinen Lauf nahm. Ein auf der Strecke liegendes Teil eines Frontfl&#252;gels machte wieder alles spannend. Die Safety-Car kam auf die Strecke, um einen gefahrenlosen Grand-Prix zu gew&#228;hrleisten, und das Karbonteil zu bergen. Wie gewohnt holten viele Teams ihre Fahrer zum Boxenstopp - wo dann das Chaos ausbrach. Robert Kubica wurde von seinen Mechanikern losgeschickt, als Adrian Sutil gerade seinen Boxenstopp machen wollte. Kubica krachte in den Force India, Sutil musste den Rest des Rennens von au&#223;en mit ansehen, der Verursacher Kubica durfte weiterfahren. Sutil zeigte sich entt&#228;uscht: „Ich wollte in meine Box, als pl&#246;tzlich ein Auto reingeschossen kam. Renault hat mich offenbar nicht gesehen, das ist sehr schade“, sagte der Deutsche gegen&#252;ber RTL.</p>
<p>Auch Mercedes-Pilot Nico Rosberg hatte Pech, als nach einem misslungenen Reifenwechsel sich sein Hinterrad l&#246;ste und einen Williams-Mechaniker traf, der anschlie&#223;end ins Krankenhaus gebracht werden musste. F&#252;r Rosberg ging es als zweiten Deutschen Fahrer vorzeitig unter die Dusche.</p>
<p>Der WM-F&#252;hrende Lewis Hamilton musste seinen McLaren-Mercedes abstellen, weil er mit Getriebeproblemen zu k&#228;mpfen hatte, die ein Weiterfahren unm&#246;glich machten. F&#252;r Kollege und Titelverteidiger Jenson Button reichte es nur zum 8.Platz.</p>
<p><strong>Eine Aktion kostete Vettel den Sieg. </strong></p>
<p>Kurz vor dem Restart vergr&#246;&#223;erte der Red-Bull-Pilot seinen Abstand zu Webber und bremste das restliche Feld ein, um dem Australier einen Vorsprung zu verschaffen. Doch damit verletzte Vettel eine wichtige Regel: Der Abstand zum Safety-Car darf zehn Wagenl&#228;ngen nicht &#252;berschreiten. Dies war aber der Fall und die Rennkommissare sprachen nach kurzer &#220;berlegung in Runde 29 eine Durchfahrtstrafe aus, die Vettel nach 32 Runden hinter Webber und Alonso zur&#252;ckfallen lie&#223;. Der Vizeweltmeister verstand die Welt nicht mehr: „Warum wurde ich bestraft?“, fragte er ver&#228;rgert per Boxenfunk. Beim Durchfahren der Boxengasse gestikulierte er noch mit unsch&#246;nen Handbewegungen in Richtung Ferrari und der Rennleitung.</p>
<p>Webber vergr&#246;&#223;erte als &#252;berraschender F&#252;hrender den Abstand auf den Spanier Alonso und konnte in Runde 45 ohne Probleme einen Boxenstopp machen, der ihn weiterhin auf Position eins auf die Strecke brachte.</p>
<p>Vettel robbte sich immer n&#228;her an den Zweiten Alonso ran und setzte ihn unter Druck. Jedoch reichte es am Ende nicht zu einem gelungenen &#220;berholman&#246;ver. Felipe Massa fuhr ein unauff&#228;lliges Rennen und wurde Vierter, vor Vitaly Petrov (Renault) und Nico H&#252;lkenberg (Williams), der mit Rang sechs sein bestes Formel-1-Resultat ablieferte.</p>
<p><strong>F&#252;r Rekordweltmeister Michael Schumacher endete das Rennen fast mit einer Kollision. </strong></p>
<p>Der 41-J&#228;hrige Mercedes-Pilot k&#228;mpfte gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Rubens Barrichello um Position 10 und dem damit verbundenen WM-Punkt. Auf der Start- und Zielgeraden setzte Barrichello zum &#220;berholen an- Schumacher dr&#228;ngte den Brasilianer fast in die Mauer der Boxengasse. Barrichello forderte w&#252;tend: „Zeigt ihm die schwarze Flagge!“ Die Rennleitung leitete eine Untersuchung der Geschehnisse ein. Schumacher hatte eine andere Sichtweise der Dinge: „F&#252;r meine Begriffe war Platz, sodass er vorbei konnte&#8221;, entgegnete er. Rennexperte Niki Lauda bat Schumacher um Einsicht: „Wenn Michael die Bilder sieht, dann sieht er, dass Rubens keinen Platz hatte. Die Aktion war wirklich gef&#228;hrlich“, sagte der Ex-Weltmeister gegen&#252;ber RTL.</p>
<p>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/ph-stop/">ph-stop</a> via flickr.com
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kein Fu&#223;ball den Faschisten - Ein Kommentar</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/07/30/kein-fussball-den-faschisten-ein-kommentar/</link>
		<comments>http://www.readers-edition.de/2010/07/30/kein-fussball-den-faschisten-ein-kommentar/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 13:40:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Finn</dc:creator>
		
	<category>Sport</category>
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		<description><![CDATA[Das wurde aber auch langsam Zeit! Seit Monaten schon forderten  engagierte Sportanh&#228;nger vom DFB ein klares Bekenntnis zur richtigen  Politik im Fu&#223;ball - jetzt endlich hat der Deutsche Fu&#223;ball-Bund  reagiert und den Verein Roter Stern Leipzig wegen seines Einsatzes gegen  beinahe jede Diskriminierung  mit dem zweiten Platz  des Julius-Hirsch-Preises [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/07/rsl.jpg" /></dt>
<dd>Photo: via PPQ</dd>
</dl>
<p>Das wurde aber auch langsam Zeit! Seit Monaten schon forderten  engagierte Sportanh&#228;nger vom DFB ein klares Bekenntnis zur richtigen  Politik im Fu&#223;ball - jetzt endlich hat der Deutsche Fu&#223;ball-Bund  reagiert und den Verein Roter Stern Leipzig wegen seines Einsatzes gegen  beinahe jede <a href="http://www.polizei.sachsen.de/pd_ws/5034.htm">Diskriminierung  mit dem zweiten Platz</a>  des Julius-Hirsch-Preises <a href="http://www.sport1.de/de/fussball/newspage_268767.html">geehrt</a>. Eine Jury unter Vorsitz des  ehemaligen RAF-Verteidigers und sp&#228;teren Bundesinnenministers Otto  Schily, der zuletzt nicht mehr f&#252;r den Bundestag kandidiert hatte, um  seine Nebeneink&#252;nfte nicht offenlegen zu m&#252;ssen, entschied &#252;ber die  Preistr&#228;ger.</p>
<p><strong>Der hatte zuletzt im April dieses Jahres mit  beispielhaften Aktionen gegen Rechtsextreme und -Radikale  Schlagzeilen  gemacht. </strong></p>
<p>Beim Bezirksklassespiel der bunten Truppe mit dem roten  Sowjetstern im Wappen in M&#252;geln sollen die gegen jede  Diskriminierung eingeschworenen Leipziger Fans nach Polizeiinformationen  versucht haben, das Stadion durch den Eingang zu betreten, der den  rechtsextremen Anh&#228;ngern der Heimmannschaft zugewiesen war. Als ihnen  das mit Hinweis auf ihre komplement&#228;re politische Ausrichtung verwehrt  wurde, skandierten die zuvor in einer handfesten Auseinandersetzung mit  rechten Hooligans in Brandis unterlegenen Roter Stern-Anh&#228;nger &#8220;Rache  f&#252;r Brandis&#8221; auf. Ein zuf&#228;llig anwesender Anh&#228;nger des SV M&#252;geln wurde  durch einen Leipziger Fan schwer verletzt, um jeglicher weiterer  Diskriminierung durch ihn ein Ende zu bereiten.</p>
<p>Auch nach  Spielbeginn duellierten sich die beiden links- und rechtsextremen  &#8220;Fanlager&#8221; engagiert weiter.  Der Anhang von Roter Stern rief engagiert  &#8220;Nazis, Nazis&#8221; in  <a href="http://www.mdr.de/sport/andere_sportarten/7530618.html">Richtung der M&#252;gelner Zuschauer,</a> die  revanchierten sich mit &#8220;Linke raus&#8221;. Durch Polizeikr&#228;fte wurde  daraufhin ein Block der rechtsradikalen Heimfans ger&#228;umt. Sp&#228;ter zeigten  die Fans des Roten Stern in Folge der Strategie &#8220;Hinschauen, nicht  zugucken&#8221; hochengagiert das Zeigen des Hiltlergru&#223;es eines Hitlergru&#223;es  bei den M&#252;geln-Fans an. Als die Polizei dazu Personalien von Zeugen bei  RSL-Anh&#228;ngern feststellen wollte, wehrten sich die Fans des  antirassistischen Vereins jedoch ebenso engagiert: Um die Polizei an  weiterer grundloser Verfolgung, Diskriminierung und Unterdr&#252;ckung zu  hindern, wurde sie von den G&#228;stefans angegriffen.</p>
<p>Die  Ordnungsmacht hielt ebenso engagiert dagegen, w&#228;hrend der  Auseinandersetzung im Zeichen des Kampfes gegen rechts (Angela Merkel)  st&#252;rmten Fans des Roten Stern das Spielfeld und der Schiedsrichter brach  das Spiel ab, erst nach  25 Minuten Unterbrechung ging es weiter.  Jedoch nicht f&#252;r lange: Nachdem die &#8220;verbalen Auseinandersetzungen  zwischen beiden Fanlagern&#8221; (Polizei) sich mit &#8220;zunehmend  diskriminierenden Spr&#252;chen&#8221; fortsetzten und &#8220;Ermahnungen der  Ordnungskr&#228;fte&#8221; unbeachtet blieben, beendete der Schiri das Spiel in der   80. Minute wegen &#8220;<a href="http://www.rp-online.de/sport/fussball/Spielabbruch-wegen-rassistischer-Gesaenge_aid_848871.html">rassistischer Ges&#228;nge aus dem Bereich der M&#252;gelner  Fans</a>&#8220;.  Da seit dem Ereignis erst drei Monate vergangen sind, laufen die  Ermittlungen zum Tathergang weiter engagiert.</p>
<p><a href="http://www.roter-stern-leipzig.de/news531.html">Roter Stern Leipzig </a>hat  indessen klar gemacht, dass er Aussagen wie die des s&#228;chsischen  Innenministers Markus Ulbig, „dass der Fu&#223;ball von rechten und linken  gewaltbereiten Extremisten benutzt wird“ nicht akzeptieren werde. Der  DFB sich nun gl&#252;cklicherweise endlich entschlossen und engagiert hinter die <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/03/immer-mehr-rechte-straftaten-von-links.html">Auffassung der Kicker mit dem Roten Stern</a> gestellt, dass <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2008/12/unglaublicher-demagoge.html">linke Schl&#228;ge l&#228;ngst nicht so weh tun wie rechte. </a> Sollte die Polizei bei ihren  Ermittlungen am Ende wider Erwarten doch noch einen T&#228;ter aus dem falschen Lager pr&#228;sentieren, <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2009/03/pfand-auf-phantombilder.html">zeigt das Beispiel der engagierten Rebecca aus Mittweida, </a> dass sich jeder Preis auch unb&#252;rokratisch und ohne jede &#214;ffentlichkeitswirksamkeit wieder aberkennen l&#228;sst.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/07/kein-fuball-den-faschisten.html">politplatschquatsch.com</a>
</p>
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		<title>Ronaldo will Nummer 7</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 13:18:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc Strasser</dc:creator>
		
	<category>Sport</category>
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		<description><![CDATA[Real Madrid Star Cristiano Ronaldo hat verraten, dass er gerne das Trikot mit der Nummer 7 tragen w&#252;rde, das Vereins-Legende Raúl leer zur&#252;ckgelassen hat.
Die 33-j&#228;hrige Madrider Ikone hat das Bernabeu-Stadion Anfang dieser Woche f&#252;r ein Bundesliga-Abenteuer bei Schalke verlassen, und Stimmen wurden laut, dass Ronaldo, der bei seinem fr&#252;heren Verein Manchester United die Nummer 7 [...]]]></description>
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<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/07/cheit.jpg" /></dt>
<dd>Cristiano Ronaldo.</dd>
</dl>
<p>Real Madrid Star Cristiano Ronaldo hat verraten, dass er gerne das Trikot mit der Nummer 7 tragen w&#252;rde, das Vereins-Legende Raúl leer zur&#252;ckgelassen hat.</p>
<p>Die 33-j&#228;hrige Madrider Ikone hat das Bernabeu-Stadion Anfang dieser Woche f&#252;r ein <a title="Fu&#223;ballwetten" href="http://betting.betfair.com/de/fussball/2-liga/">Bundesliga-Abenteuer</a> bei Schalke verlassen, und Stimmen wurden laut, dass Ronaldo, der bei seinem fr&#252;heren Verein Manchester United die Nummer 7 trug, jetzt Raúls Nummer erhalten soll.</p>
<p>„Ich h&#228;tte gerne das Trikot mit der Nummer 7, und ich bin mir sicher Raúl w&#228;re froh wenn ich es h&#228;tte, weil er mich kennt und wei&#223; wie ich denke“, sagte der 25-J&#228;hrige auf der offiziellen Website des Vereins.</p>
<p>„Raúl war immer ein wichtiger Spieler bei Real Madrid. Er hat eine Entscheidung getroffen, die f&#252;r ihn am besten war. Er ist ein Profi und ich bin mir sicher, dass er auf sehr hohem Niveau spielen wird.“</p>
<p>Ronaldo sch&#228;tzt auch die Herangehensweise des neuen Trainers Jose Mourinho bei den Trainingseinheiten, und glaubt dass das Team angriffsorientiert spielen wird. „Mourinho ist ein Sieger. Real Madrid hat Angreifer, also werden wir ein angriffsorientiertes Team sein. Die Priorit&#228;t ist jetzt, so bald wie m&#246;glich wieder zur gewohnten Form zur&#252;ckzukehren“, f&#252;gte er hinzu.</p>
<p>Der portugiesische Nationalspieler, der in der WM 2010 in S&#252;dafrika nicht die gewohnte Leistung brachte, ist gespannt darauf, die neue Saison zu beginnen, und ist sich sicher, dass sein Team in der Saison 2010/11 Erfolg haben wird (auch die <a title="Fu&#223;ballwetten" href="http://betting.betfair.com/de/fussball/">online Fu&#223;ballwettquoten</a> sprechen f&#252;r einen Erfolg der Spanier).</p>
<p><strong>„Wir freuen uns und wir arbeiten sehr hart. Wir m&#252;ssen diese Begeisterung bewahren, um Titel zu gewinnen“, f&#252;gte er hinzu.</strong></p>
<p>Der einstige Ballon d&#8217;Or Gewinner scheint auch keine Angst vor den erbitterten Rivalen Barcelona zu haben.</p>
<p>„Barcelona hat letztes Jahr durchschnittlicher gespielt als wir, aber wir machen uns keine Sorgen dar&#252;ber, was sie diese Saison tun k&#246;nnten. Ich bin mir sicher, dass wir eine bessere Saison haben werden“, so Ronaldo weiter.</p>
<p>Photo: via wikipedia, <a rel="nofollow" href="http://realmadrid.pl/">RealMadrid.pl</a>
</p>
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		<title>Das Bundesliga-Gesch&#228;ft: Ein Kommentar</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/07/29/das-bundesliga-geschaeft-ein-kommentar/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 15:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Savas Savidis</dc:creator>
		
	<category>Sport</category>
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		<description><![CDATA[Khediras Wechsel nach Madrid ist eine Chance f&#252;r den VfB Stuttgart
Neben dem Kommerz geht es im Fu&#223;ballgesch&#228;ft nat&#252;rlich auch um das Prestige des Clubs. Deshalb ist es nicht weiter verwunderlich, dass Sami Khedira (23) den VfB Stuttgart verl&#228;sst und bei Real Madrid anheuert. Angeblich sollen sich beide Vereine &#252;ber eine Abl&#246;sesumme von 12,5 Millionen Euro [...]]]></description>
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<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/07/wner.jpg" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p><em>Khediras Wechsel nach Madrid ist eine Chance f&#252;r den VfB Stuttgart</em></p>
<p>Neben dem Kommerz geht es im Fu&#223;ballgesch&#228;ft nat&#252;rlich auch um das Prestige des Clubs. Deshalb ist es nicht weiter verwunderlich, dass <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sami_Khedira">Sami Khedira</a> (23) den VfB Stuttgart verl&#228;sst und bei Real Madrid <a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1021135">anheuert</a>. Angeblich sollen sich beide Vereine &#252;ber eine Abl&#246;sesumme von 12,5 Millionen Euro einig sein.</p>
<p>Klar, ein paar Modalit&#228;ten sind noch zu kl&#228;ren, aber heute soll alles fix gemacht werden. Wenn ein Klub wie die K&#246;niglichen anklopft, f&#252;hlt man sich als WM-Nationalspieler wie Khedira nat&#252;rlich geehrt. Real Madrid hat immerhin einen Welttrainer mit José Mourinho und Stars wie Kaká, Cristiano Ronaldo oder Weltmeister Sergio Ramos. Ein Angebot aus Spanien erscheint lukrativer, als in Deutschland zu spielen. Die Bundesliga ist in dieser Hinsicht noch hinter L&#228;ndern wie England oder die iberische Halbinsel. Doch mit dem Transfer von Real-Profi Raúl, hat der FC Schalke 04 bewiesen, dass auch die Bundesliga mit Topstars im Vormarsch ist - besonders finanziell. Hierarchien sind im Fu&#223;ball nicht gegeben. Das sieht man an der ehemaligen italienischen Weltliga Serie A, die kurz vor dem Bankrott steht.</p>
<p><strong>Die Stuttgarter werden erst einmal traurig &#252;ber den Verlust von Khedira sein. </strong></p>
<p>Aber der Weggang birgt auch eine Chance: Ex-Bundesligaprofi Philipp Degen (27) und der Ghanaer André Ayew (20) stehen auf der Wunschliste des neuen VfB-Sportdirektors Fredi Bobic. Durch die erworbene Summe von Khedira, flie&#223;t frisches Geld in die Kasse der Roten. Mit diesem Geld neue Spieler zu verpflichten - darin besteht die Chance des VfB.</p>
<p>Eine erste Bew&#228;hrungsprobe f&#252;r den Neu-Manager Bobic. Letzterer kann - im Gegensatz zu Amtsvorg&#228;nger Horst Heldt, der f&#252;r seine Einkaufspolitik zu Recht ger&#252;gt wurde - beweisen, dass seine Verpflichtung richtig war.</p>
<p>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/marcp_dmoz/">marcp_dmoz</a> via flickr.com
</p>
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