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Gestern waren die beiden “Großen” dran, im Kanzlerduell unterhielten sich Angela Merkel und Franz-Walter Steinmeier angeregt und fanden dabei mehr zu einem Duett als zu einem spannenden Duell zueinander. Heute nun sind die “Kleinen” dran. Die Spitzenkandidaten ihrer Parteien Oskar Lafontaine (Die Linke), Guido Westerwelle (FDP) und Jürgen Trittin (Die Grünen) treten an. Jürgen Trittin darf staatstragend beginnen. Gottlieb vom Bayrischen Rundfunk gibt den Steilpaß. In München wurde Zivilcourage gestern mit dem Tode bestraft. Zwei arbeitslose Jugendliche schlagen einen mutigen Passanten tot, nur weil er Kindern helfen wollte. Ist das die deutsche Realität? Trittin fordert eine Polizeipräsenz in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Westerwelle stimmt ihm zu. Die Linke darf den Bogen gleich zum Einsatz in Afghanistan schlagen. Lieber Polizei im eigenen Land als Bundeswehr am Hindukusch. Aber wer soll das bezahlen, mehr Polizei, klamme Länder, Steuererleichterungen und mehr Arbeitsplätze? Da kann die FDP als schöne Verheißung gleich zu Beginn ihr Programm herausposaunen.
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