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Wirtschaft

Renditewunder Sparkasse

Freitag, den 19. März 2010 von Holger Finn

Er ist der böse Bube, der “Ekelgeiler” (Stanislaw Lem) der Finanzkrise. Seit Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann 25 Prozent Eigenkapitalrendite für sein Haus als Ziel ausgab und dann auch noch die Annahme von staatlichen Rettungsgeldern verweigerte, muss der Schweizer als widerliche Fratze der Finanzkrise herhalten: Ackermann ist “das Gesicht des Kapitalismus” (Stern), eine “Reiz-Figur” (Bild), die “kassiert wie in alten Zeiten” (Focus).

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Politik + Wirtschaft

Thailand im Blutrausch

Donnerstag, den 18. März 2010 von Georg Erber

bredd.jpgThaksin Shinivatra, der durch einen Militärputsch gestürzte ehemalige Ministerpräsident, und die von ihm kontrollierte UDD (United Front against Dictatorship for Democracy) haben seit einigen Tag erneut mit Massendemonstrationen in Bangkok zum Sturz der Regierung aufgerufen. Als besondere Form des Protests wurde Blut, das von Demonstranten gespendet wurde, vor dem Parlament und dem Wohnsitz des Premierministers Abhisit Vejjajiva literweise verschüttet. Trotzdem blieben die Demonstrationen bisher in diesem Jahr ansonsten weitgehend friedlich.

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Politik + Wirtschaft

Kopfpauschale in der Krankenversicherung: Schleichender Wechsel

Donnerstag, den 18. März 2010 von Georg Erber

klame.jpgNachdem sich die öffentliche Erregung über die Kopfpauschale à la Rösler gelegt hat, wird jetzt eine weichere Fassung als Einstieg in die Kopfpauschale nachgeschoben. Das nennt man raffiniertes Change Management. Nach der Schocktherapie und der dadurch ausgelösten Aufregung in der Öffentlichkeit kommt jetzt die Kopfpauschale light. Fünfundzwanzig[ bis neunundzwanzig Euro soll sie monatlich ab 2011 kosten. Nachdem bereits in diesem Jahr die gesetzlichen Krankenversicherungen eine von 8,- Euro oder doch etwas mehr  bereits durchgesetzt haben, geht es danach munter weiter.

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Local Heroes gesucht!

Ihr kennt eine junge aufstrebende Band in Eurer Gegend und seid absolut der Meinung, dass dieser mehr Aufmerksamkeit gebührt?

Dann nichts wie an die Tasten. Die Readers Edition hat eine neue Serie ins Leben gerufen. Ab sofort sollen einmal die Woche Bands, die sich abseits von Chartsgetummel und TV-Stationen aufhalten, ins Scheinwerferlicht gerückt werden, Erzählt uns von Eurer Lieblingsband. Setzt sie in Szene – ganz gleich ob in Wort, Bild oder Ton.

Weiteres erfahrt Ihr hier.

Politik + Wirtschaft

Pjöngjang, geh du voran

Donnerstag, den 18. März 2010 von Holger Finn

kalteb.jpgKonsequentes Durchregieren in Pjöngjang: Nachdem eine im letzten Jahr durchgeführte Währungsreform gescheitert ist, wurde der verantwortliche Leiter der Finanz- und Planungsabteilung der Volksdemokratie durch ein Erschießungskommando exekutiert.

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Politik + Wirtschaft

Konfrontation USA/China: Die große Illusion

Mittwoch, den 17. März 2010 von Georg Erber

gong.jpgEigentlich sollten es beide Seiten wissen, dass ein Handelskrieg mit generellen Strafzöllen von etwa 25 Prozent nur beiden Seiten Schaden kann. Die USA hoffen dadurch ihre Handelsbilanz mit China zurück ins Gleichgewicht zu bringen und durch Importsubstitution Jobs in Amerika zu schaffen. Soweit die Idee. China glaubt, man könne die USA mit ihren Forderungen in Billionenhöhe gegenüber den USA davon abhalten. Damit pokern beide um einen hochriskanten Einsatz. Am Ende könnten beide verlieren. Den USA droht eine katastrophale Krise der Staatsfinanzen und China ein dramatischer Einbruch in der Exportindustrie.

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Politik + Wirtschaft

Fremde Federn: Geld macht arm

Mittwoch, den 17. März 2010 von Holger Finn

bassi.jpgGunnar Heinsohn steht seit seinem erhellenden Buch “Söhne und Weltmacht” unter Verdacht, die Dinge beim Namen zu nennen, statt sie vorsichtig zu umschreiben. In der FAZ hat der “höchst anregende Gelehrte” (Peter Sloterdijk) unter dem technokratischen Titel “Sozialhilfe auf fünf Jahre begrenzen” noch einmal ausgeholt und ein paar unangenehme Nebenwirkungen des lobenswerten fortlaufenden Ausbaus des Sozialstaates erläutert.

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Politik + Wirtschaft

Die USA drohen China mit Strafzöllen

Mittwoch, den 17. März 2010 von Georg Erber

ytihg.jpgWie bereits befürchtet, eskaliert der Konflikt zwischen den USA und China wegen der chinesischen Wechselkurspolitik. Nicht zuletzt wegen der sich abzeichnenden Schwäche der US-Wirtschaft und der Beschäftigungskrise in den USA will der US-Kongress nicht länger die hohen Handelsbilanzdefizite mit China hinnehmen. Als entscheidende Ursache für diese Lage sehen die USA bereits seit langem die systematische Unterbewertung des Yuan gegenüber dem US-Dollar an.

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Politik + Wirtschaft

USA und Großbritannien in der Schuldenfalle?

Dienstag, den 16. März 2010 von Georg Erber

jiabg.jpgDie Anzeichen mehren sich, dass die Rating-Agenturen die Bonität von US- und britischen Staatsanleihen von AAA in Kürze herabsetzen werden.

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Wirtschaft

Buchtipp: Verlorene Kunden zurückgewinnen

Montag, den 15. März 2010 von Redaktion Readers Edition

Die Neukunden-Gewinnung ist in vielen Branchen ausgereizt. Und das Abjagen von Kunden funktioniert fast nur noch über den Preis. Deshalb setzen Unternehmen zunehmend auf die Bestandskundenpflege. Doch die Wechselbereitschaft der Kunden ist hoch.

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Politik + Wirtschaft

Goldreserven: Alle Jahre wieder…

Montag, den 15. März 2010 von Georg Erber

guzt.jpgEs gehört zu den Ritualen der deutschen Wirtschaftspolitik, dass alle Jahre wieder die Politik, wenn sie in der Klemme steckt, gerne die Goldreserven der deutschen Bundesbank plündern möchte. Ob Waigel, Eichel, Steinbrück und jetzt Schäuble - jeder Finanzminister, der in der Klemme steckt, hat schon mal heimlich oder öffentlich mit dem Gedanken gespielt, die Goldreserven der Bundesbank anzuzapfen. Damit ließen sich Milliardenlöcher im Bundeshaushalt stopfen. Man muss nur den Dreh finden, wie man an das Gold herankommt. Jetzt  denkt offensichtlich Schäuble im Rahmen des EWF darüber nach, dass man für die Finanzausstattung dieses Fonds das Bundesbank Gold einsetzen könnte.

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Politik + Wirtschaft

Die deutsche Staatskrise: Günstlingswirtschaft, Ämterpatronage, Klientelpolitik

Sonntag, den 14. März 2010 von Georg Erber

guid.jpgDer muntere FDP-Vorsitzende Westerwelle trägt derzeit mit der öffentlichen Zurschaustellung seiner Weltanschauung maßgeblich zur Aufklärung über den Parteienstaat in Deutschland bei. Dafür sind wir ihm zu Dank verpflichtet. So unbedarft öffentlich hat noch kein Spitzenpolitiker einer Partei in Deutschland seine moralisch-ethischen Grundlagen offengelegt. Die öffentliche Empörung über sein Verhalten, seiner Ministerkollegen und seiner Partei sowie zahlreichen weiteren anderen Politikern aus anderen Parteien desillusioniert die Bundesbürger über die Frage der Anständigkeit, Vertrauenswürdigkeit und Sorgfalt beim Umgang mit Staatsgeldern in unserem politischen System. Reformen sind daher dringend notwendig, damit dieser Sumpf trockengelegt wird.

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Wirtschaft + Vermischtes + Nachhaltigkeit

Wandel in den Serviceerwartungen

Freitag, den 12. März 2010 von Dirk Zimmermann

Jeder Kunde hat seinen eigenen Anspruch - Der Anspruch an den Service ist verschieden.

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Schwesig: Sperrung von 900 Millionen Euro muss sofort zurückgenommen werden

Freitag, den 12. März 2010 von Andreas Klamm Sabaot

schie.jpgZuschuss an Bundesagentur für Arbeit könnte möglicherweise um 3,2 Milliarden Euro nach den Vorstellungen der Unions-liberalen Koalition gesenkt werden.

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Politik + Wirtschaft

Vor einer regionalen Spaltung der Weltfinanzmärkte?

Freitag, den 12. März 2010 von Georg Erber

eugei.jpgDie EU-Mitgliedsländer mit der Ausnahme Großbritanniens streben eine striktere Regulierung der Finanzmärkte an.[1] Ebenso zeichnet sich eine Trennung der ostasiatischen sowie südostasiatischen Länder unter der Führung von China von den USA als Weltfinanzzentrum ab. Diesseits des Atlantiks und jenseits des Pazifiks ist ein rascher Entfremdungsprozess von der bisherigen globalen Hegemonialmacht USA, insbesondere was die Weltfinanzmärkte betrifft, erkennbar. Die EU möchte die Kontrolle über ihre Finanzmärkte zurückgewinnen. China will nicht länger seine Währung an den US-Dollar binden.

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Politik + Wirtschaft

Wir brauchen ein Moratorium für neue Finanzprodukte!

Donnerstag, den 11. März 2010 von Georg Erber

Es gibt unterschiedliche Formen von Inflation. Eine treibt Preise nach oben, die andere die Anzahl der neuen Finanzprodukte. Finanzinnovationen, die aufgrund fehlenden Erfahrungswissens und ungenügenden Tests auf ihre Praxistauglichkeit trotzdem ohne geeignete Zulassungsverfahren auf den globalen Finanzmärkte laufend neu zugelassen werden, schaffen Risiken, die kein angemessenes Risikomanagement gewährleisten können. Risiken müssen anhand von empirischen Erfahrungen hinsichtlich ihrer Eintrittshäufigkeit einschätzbar sein. Rein theoretische Modellüberlegungen reichen hierfür nicht aus.

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