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	<title>Readers Edition</title>
	<link>http://www.readers-edition.de</link>
	<description>Portal für Bürgerjournalismus in Deutschland</description>
	<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 15:50:45 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Gott ist tot, Hawking lebt</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 08:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Finn</dc:creator>
		
	<category>Wissenschaft</category>
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		<description><![CDATA[Schock f&#252;r alle Gl&#228;ubigen weltweit! Der Astrophysiker Stephen Hawking hat mit der Promotion-Kampagne eines neuen Buches, das sich nicht mit Ausl&#228;ndergewalt und Genforschung besch&#228;ftigt, alle Menschen beleidigt, die an Gott glauben. In seinem kommende Woche erscheinenden Buch &#8220;Der gro&#223;e Entwurf - Eine neue Erkl&#228;rung des Universums&#8221; stellt der Brite die umstrittene, &#252;berraschende und erschreckende These [...]]]></description>
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<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/09/hwee.JPG" /></dt>
<dd>Photo: via PPQ</dd>
</dl>
<p>Schock f&#252;r alle Gl&#228;ubigen weltweit! Der Astrophysiker Stephen Hawking hat mit der Promotion-Kampagne eines neuen Buches, das sich nicht mit Ausl&#228;ndergewalt und Genforschung besch&#228;ftigt, alle Menschen beleidigt, die an Gott glauben. In seinem kommende Woche erscheinenden Buch &#8220;Der gro&#223;e Entwurf - Eine neue Erkl&#228;rung des Universums&#8221; stellt der Brite die umstrittene, &#252;berraschende und erschreckende These auf, dass Gott mit der Erschaffung des Universums nichts zu tun gehabt habe, weil es ihn gar nicht gebe.</p>
<p>&#8220;Weltall, Erde, Mensch&#8221; (Walter Ulbricht) h&#228;tten sich vielmehr &#8220;aus dem Nichts erschaffen&#8221;. Diese &#8220;spontane Sch&#246;pfung sei der Grund, zitiert das Wissenschaftsmagazin <a href="http://www.abendblatt.de/vermischtes/article1621099/Stephen-Hawking-faellt-vom-Glauben-ab.html">&#8220;Abendblatt&#8221; </a>die Londoner &#8220;Times&#8221;, wie wiederum den Forscher zitiert, &#8220;warum es statt dem Nichts doch etwas gibt, warum das Universum existiert, warum wir existieren&#8221;.</p>
<p>Aus den Reihen der <a href="http://www.readers-edition.de/2010/09/04/wilders-und-sarrazin-gelehrter-prediger-fordert-enthauptung-islam-feindlicher-politiker-und-menschen/">Kirchen hagelt es Kritik.</a> Hawkings &#196;u&#223;erungen seien &#8220;problematisch&#8221;, sagte der Direktor der Katholischen Akademie Hamburg, Stephan Loos, zu den religionsfeindlichen Ausf&#228;llen des Wissenschaftler, der wegen eines Nervenleidens an den Rollstuhl gefesselt ist. Wenn es keinen Gott gebe, dann m&#252;sse er zwischen 1988 und heute gestorben sein, schlie&#223;lich habe Hawking seinerzeit in seinem Werk &#8220;Eine kurze Geschichte der Zeit&#8221; noch Forschungsergebnisse dargelegt, die Gott nicht im Widerspruch zu den vorliegenden <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/04/jesus-kam-nur-bis-puspokladany.html">wissenschaftlichen Forschungsergebnissen</a> vom Ursprung der Welt sahen. Seitdem sei aber nirgendwo bekannt geworden, dass Gott gestorben sei. Nach aller wissenschaftlichen Logik m&#252;sse der von vielen Menschen wegen seiner hervorragenden Arbeit bewunderte Sch&#246;pfer also noch leben.</p>
<p>Hawking verh&#246;hne und verspotte nicht nur Christen, sondern auch die Angeh&#246;rigen aller anderen Religionen, wenn er Ursprung und Inhalt von deren Glauben in den Dreck ziehe, hie&#223; es in Rom. Eine Erschaffung aus dem Nichts sei, soweit es sich nicht um Staatsschulden handele, nicht vorstellbar. &#8220;Irgendwer muss ja den Schalter umgelegt oder aufs Kn&#246;pfchen gedr&#252;ckt haben&#8221;, sagte ein mit der Materie vertrauter Mitarbeiter des Vatikan. Das k&#246;nne nach Lage der Dinge nur Gott gewesen sein, weil zuvor ja nichts existiert habe. So stehe es auch in der Bibel.</p>
<p>Auf die Frage, wer zuvor bei der Erschaffung von Gott selbst initiativ t&#228;tig geworden sei, hie&#223; es, dazu sei beim gro&#223;en Konzil von Trient, das von 1545 bis 1563 tagte, Stillschweigen vereinbart worden.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/09/gott-ist-tot.html">politplatschquatsch.com</a>
</p>
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		<title>Kopfschmerztag: 70 Prozent Betroffene</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/09/04/kopfschmerztag-70-prozent-betroffene/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 11:23:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Ehlers</dc:creator>
		
	<category>Wissenschaft</category>
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		<description><![CDATA[Am 5.10.2010 ist der Deutsche Kopfschmerztag. Mit diesem Gedenktag wollen unter F&#252;hrung der Deutschen Migr&#228;ne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG) &#196;rzte, Schmerzforscher sowie Selbsthilfegruppen auf diese &#246;ffentlich stark untersch&#228;tzte Krankheit aufmerksam machen. Ich schlie&#223;e mich dem einmal an, weil ich einige wichtige Informationen habe, die die DMKG unter den Teppich kehrt.
Erschreckend: 70 Prozent der Bev&#246;lkerung leiden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/09/637619511_e8889b91e3.jpg" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p>Am 5.10.2010 ist der Deutsche Kopfschmerztag. Mit diesem Gedenktag wollen unter F&#252;hrung der Deutschen Migr&#228;ne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG) &#196;rzte, Schmerzforscher sowie Selbsthilfegruppen auf diese &#246;ffentlich stark untersch&#228;tzte Krankheit aufmerksam machen. Ich schlie&#223;e mich dem einmal an, weil ich einige wichtige Informationen habe, die die DMKG unter den Teppich kehrt.</p>
<p><strong>Erschreckend: 70 Prozent der Bev&#246;lkerung leiden unter chronischen Kopfschmerzen</strong></p>
<p>Menschen aller Altersgruppen erleben regelm&#228;&#223;ig &#252;ber l&#228;ngere Zeitr&#228;ume hinweg in kurzen zeitlichen Abst&#228;nden wiederkehrende oder anfallsartig auftretende Kopfschmerzen. Erschreckend ist die von der DMKG genannte Zahl der Betroffenen: 70 Prozent der Bev&#246;lkerung in Deutschland, also fast 60 Millionen Menschen leiden unter solchen chronischen Kopfschmerzen! Bei &#8220;nur&#8221; f&#252;nf Prozent, also drei Millionen Menschen, macht das schmerzhafte Gewitter im Kopf keinen einzigen Tag Pause. Aber auch denen, die in regelm&#228;&#223;igen Abst&#228;nden von starken Kopfschmerzen niedergeworfen werden und dann tagelang ausfallen, wird ein wichtiger Teil ihres Lebens regelrecht gestohlen.</p>
<p><strong>200 bekannte Kopfschmerzarten</strong></p>
<p>Wohl jeder kennt die aufdringliche Werbung im Fernsehen f&#252;r ein Kopfschmerzmittel, das f&#252;r alle bekannten 200 verschiedenen Arten von Kopfschmerzen gut sein soll. In der Tat ist fraglich, ob es wirklich so viele verschiedene Kopfschmerzkrankheiten gibt und nicht nur unterschiedliche Folgen ein und derselben St&#246;rung. Abgesehen von dem unterschiedlichen zeitlichen Auftreten der Kopfschmerzen sind zwei Hauptgruppen von Kopfschmerzen auszumachen: der Spannungskopfschmerz und die Migr&#228;ne, die beiden sog. prim&#228;ren Kopfschmerzen.</p>
<p><strong>Offizieller Wahn: Der Schmerz selbst ist die Erkrankung</strong></p>
<p>Die gr&#246;&#223;te Schw&#228;che unseres &#8220;Gesundheits&#8221;-Systems ist die Behandlung von Symptomen statt der Krankheiten. Nat&#252;rlich ist das darin begr&#252;ndet, dass die Medizin bei kaum einer Krankheit die Gr&#252;nde f&#252;r ihre Entstehung kennt. Darauf baut die Verschreibungsmedizin auf, die chemische Wirksubstanzen gegen einzelne nachteilige Symptome der Krankheiten einsetzt. Ein betr&#228;chtlicher Teil des Bruttoszialprodukts in allen westlichen L&#228;ndern wird genutzt, um dieses System aufrecht zu erhalten. Auch die Politik, die den Wirtschaftsm&#228;chtigen jeden Gefallen tut, sieht in der Erhaltung dieses Systems einen Wert an sich.</p>
<p>Kritiker weisen darauf hin, dass dieses System sich inzwischen heftig gegen neue Erkenntnisse wehrt, die die Gr&#252;nde f&#252;r die chronischen Erkrankungen aufdecken und nichtmedikament&#246;se Wege aufzeigen, die Krankheiten selber nicht aufkommen zu lassen oder zur&#252;ckzudr&#228;ngen.</p>
<p>Stellen Sie sich vor, es w&#252;rde allgemein bekannt, welches die Gr&#252;nde f&#252;r die massenhaft auftretenden Kopfschmerzen sind und dass man ihnen mit kluger Lebensf&#252;hrung vorbeugen und sie beseitigen k&#246;nnte. Wie gro&#223; w&#228;ren wohl die Umsatzeinbr&#252;che bei den von der DMKG in ihren Leitlinien empfohlenen Schmerzmitteln Metoprolol, Propranolol, Flunarizin, Valproins&#228;ure, Topiramat, Amitriptylin, Venlafaxin, Gabapentin, Naproxen, Acetylsalicyls&#228;ure und bei den ungez&#228;hlten im Handel befindlichen weiteren Schmerzmitteln?</p>
<p>Um solchen Angriffen auf das System vorzubeugen, haben die Experten der Schmerztherapie ein patentw&#252;rdiges Totschlagsargument erfunden. Sie erkl&#228;ren, dass bei den prim&#228;ren Kopfschmerzen der Schmerz die Erkrankung selbst ist! Und: Dies Kopfschmerzen sind angeblich noch anlagebedingt! Die doch so &#8220;ergebnisbasierte&#8221; Medizin kann diese Behauptungen aber auf keine Weise belegen.</p>
<p><strong>Bestehende Alternativen werden bewusst klein geschrieben</strong></p>
<p>Die Leitlinien der DMKG lassen immerhin adjuvante Ma&#223;nahmen zur Schmerzmitteltherapie zu. W&#246;rtlich: &#8220;Im Mittelpunkt der nicht-medikament&#246;sen Behandlung der Migr&#228;ne stehen neben Empfehlungen zur Lebensf&#252;hrung Entspannungsverfahren (progressive Muskelrelaxation), Biofeedbackverfahren und kognitive Verhaltenstherapie.&#8221; Kein Wort finden die Leitlinien dazu, dass in der Wissenschaft l&#228;ngst bekannt ist, dass die zentralnerv&#246;se Unterversorgung mit dem <a href="http://www.medizinfo.de/schmerz/migraene/neurotransmitter.shtml">Schmerzkontrollhormon</a> <a href="http://www.medhost.de/gesundheit-lexikon/migraene.html">Serotonin</a> entscheidender Ausl&#246;ser der Kopfschmerzen ist. Aber das hat ja System: jeder Zweig der Medizin werkelt vor sich hin und schert sich einen Dreck um Erkenntnisse aus anderen Sparten. Insbesondere die weitreichenden Erkenntnisse der Endokrinologie (Hormonlehre) werden einfach nicht beachtet.</p>
<p>Wer selbst betroffen ist oder jemanden kennt, der unter chronischem Kopfschmwerz leidet, sollte unbedingt die ausf&#252;hrlichen Informationen von &#8220;Peter&#8221; im Forum <a href="http://www.miginfo.de/molmain/main.php?docid=5&#038;page=0&#038;contentpgm=pgm_APPLdiscdetail_show.php&#038;contentpgmparmkey_0=index&#038;contentpgmparmvalue_0=444&#038;contentpgmparmkey_1=forumid&#038;contentpgmparmvalue_1=1&#038;contentpgmparmkey_2=discread&#038;contentpgmparmvalue_2=1&#038;contentpgmparmkey_3=style&#038;contentpgmparmvalue_3=0&#038;contentpgmparmnum=4">miginfo.de</a> studieren und die Information weiter geben.</p>
<p>W&#228;hrend die von der DMKG warm empfohlenen Schmerzmittel nur vor&#252;bergehend den akuten Schmerz d&#228;mpfen k&#246;nnen, ist durch die Verbesserung der zerebralen Verf&#252;gung &#252;ber den Neurotransmitter Serotonin die Chance gegeben, das &#220;bel an der Wurzel zu packen.</p>
<p>Blo&#223;e Warnung vor schlechten Gewohnheiten, keine positiven Vorschl&#228;ge zur sinnvollen &#196;nderung der Lebensf&#252;hrung</p>
<p>Dr. Stephanie F&#246;rderreuther, Generalsekret&#228;rin der DMKG weist darauf hin, dass der h&#228;ufige Konsum von Alkohol und Kaffee, Inhalationsrauchen und wenig Bewegung in einem engen Zusammenhang mit dem Auftreten der prim&#228;ren Kopfschmerzen st&#252;nden, wie durch Befragungen von Patienten ermittelt worden sei. Also k&#246;nne man durch gesunde Lebensweise wenigstens ein wenig Einfluss auf die H&#228;ufigkeit des Auftretens der Schmerzen nehmen, „wo wir die genetischen Faktoren ja nicht beeinflussen k&#246;nnen.“</p>
<p>Dabei verr&#228;t ihre Warnung ungewollt den Weg zur L&#246;sung des Problems, auch die Erw&#228;hnung der Arzneimittelgruppe der Triptane in den Leitlinien f&#252;hrt weiter:</p>
<p>(1) Alkohol, Kaffee und Inhalationsrauchen greift die zentralnerv&#246;sen Depots des Schmerzkontrollhormons Serotonin an. Ausdauernde Bewegung auf der anderen Seite ist einer der K&#246;nigswege zur k&#246;rpereigenen Synthese von Serotonin im Stammhirn. Dadurch wird im K&#246;rper eine Chemotaxis nach den Bausteinen f&#252;r Serotonin wegen seiner Funktion als Wachkontrollhormon eingerichtet. Wer sich lange k&#246;rperlich anstrengt, verbraucht nach und nach die im Blutstrom befindlichen Kohlenhydrate und dann auch die im Blut schwimmenden Aminos&#228;uren f&#252;r den Aufbau unserer K&#246;rperenergie Adenosintriphosphat (ATP). Den Hauptbaustein von Serotonin, die essenzielle Aminos&#228;ure L-Tryptophan, bekommen wir mit guter  Ern&#228;hrung immer ausreichend mit. Aber aufgrund ung&#252;nstiger Molekularstruktur schafft L-Tryptophan es nicht, die f&#252;rsie und andere Aminos&#228;uren bestehenden Durchg&#228;nge durch die Blut-Hirn-Schranke zu nutzen, solange konkurrierende Aminos&#228;uren im Blutstrom vorhanden sind. Werden die Konkurrenten aber in der sog. Atmungskette verbraucht, erlangt L-Tryptophan eine Einzelstellung an der Blut-Hirn-Schranke. L-Tryptophan passt n&#228;mlich anders als die anderen Aminos&#228;uren nicht in das Aufnahmemuster der Verbrennungskammern unserer K&#246;rperzellen (Mitochondrien).</p>
<p>Warum nur r&#228;t Frau Dr. F&#246;rderreuther den Betroffenen nicht, sich regelm&#228;&#223;ig k&#246;rperlich auszuarbeiten? Warum macht sie nicht einmal eine Umfrage bei den Menschen mit Kopfschmerzerfahrung, die sich konsequent dreimal pro Woche im Sport oder bei der Arbeit richtig auspowern? Ich wei&#223; von immer mehr Menschen, die fr&#252;her st&#228;ndig unter Migr&#228;ne und der sie oft begleitenden Depression litten, aber nach der Umstellung auf regelm&#228;&#223;igen Ausdauersport alle Migr&#228;nesch&#252;be und depressiven Anwandlungen verloren haben!</p>
<p>Und schlie&#223;lich: warum informieren Frau Dr. F&#246;rderreuther und die DMKG die Betroffenen  nicht &#252;ber den vielversprechenden Weg, Serotonin zentralnerv&#246;s in seiner Funktion als  <a href="http://www.readers-edition.de/2009/10/01/serotonin-in-koerpereigener-synthese">Esskontrollhormon</a> zu locken? Wenn sie das t&#228;te, w&#228;re der Deutsche Kopfschmerztag f&#252;r endlos viele Leidende endlich einmal ein Feiertag!</p>
<p>(2) Triptane sind Serotonin-Wiederaufnahmehemmer. Ihre fast beil&#228;ufige Erw&#228;hnung in den Leitlinien der DMKG l&#228;sst erkennen, dass diese Gesellschaft sehr wohl die Bedeutung des Schmerzkontrollhormons Serotonin kennt. &#8220;Peter&#8221; im Miginfo schildert sehr anschaulich, dass Medikamente, die Serotonin k&#252;nstlich nach getaner Arbeit an ihren Rezeptoren im Gehirn festhalten, nicht die nat&#252;rlichen Wirkungen des Transmitters Serotonin haben, dass sie u.U. sogar sch&#228;dlich sind.</p>
<p><strong>Warum nicht gleichzeitig den Deutschen Tag der Schlafst&#246;rungen feiern?</strong></p>
<p>Fast 50 Prozent der Bev&#246;lkerung leidet an <a href="http://www.schlafgestoert.de/site-9.html">Schlafst&#246;rungen</a>. Auch da existiert die Verbindung zum Transmitter Serotonin, der zu seinen ungez&#228;hlten wichtigen Aufgaben auch die Schlafkontrolle z&#228;hlt.</p>
<p>Und was w&#228;re, wenn wir gleichzeitig den Deutschen Tag der <a href="http://www.depression-therapie-forschung.de/hormone.html">Stresskontrolle</a> feiern? Stress ist doch bekannt als der Killer Nr. 1 in unserer Gesellschaft. Und das einzige Stresskontrollhormon, das unsere k&#246;rperlichen Systeme kennt hei&#223;t: Serotonin!</p>
<p><em>Photo Quelle/Copyright: luke.skywalker79, cc creative commons, Bestimmte Rechte vorbehalten, via <a href="http://www.flickr.com/photos/7691374@N07/637619511/sizes/m/">flickr</a></em>
</p>
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		<title>Durchschnittstemperaturen steigen, mehr hei&#223;e Tage</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/09/02/durchschnittstemperaturen-steigen-mehr-heisse-tage/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:19:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
		
	<category>Wissenschaft</category>
	<category>Klimawandel</category>
	<category>Nachhaltigkeit</category>
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		<description><![CDATA[Anl&#228;sslich der heutigen 2. Anpassungskonferenz des  Umweltbundesamtes am 2. September 2010 in Dessau haben Deutscher  Wetterdienst und Umweltbundesamt in einer gemeinsamen Presseinformation  auf die Notwendigkeit zur fr&#252;hzeitigen Anpassung an extreme  Wetterereignisse aufgrund des Klimawandels hingewiesen. Prof. Dr. Gerhard Adrian wird in seiner Rede auf dem Kongress die Gr&#252;nde f&#252;r die Notwendigkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Anl&#228;sslich der heutigen 2. Anpassungskonferenz des  Umweltbundesamtes am 2. September 2010 in Dessau haben Deutscher  Wetterdienst und Umweltbundesamt in einer gemeinsamen Presseinformation  auf die Notwendigkeit zur fr&#252;hzeitigen Anpassung an extreme  Wetterereignisse aufgrund des </em><em>Klimawandels hingewiesen. </em><em><a title="2010-09-02 Rede Prof. Adrian UBA-DWD-Dessau.doc" href="http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop?_nfpb=true&#038;_pageLabel=dwdwww_menu2_presse&#038;T98029gsbDocumentPath=Content%2FPresse%2FPressemitteilungen%2FDownload%2F20100902__RedeAdrianDessau.html">Prof. Dr. Gerhard Adrian wird in seiner Rede</a> auf dem Kongress</em> <em>die Gr&#252;nde f&#252;r die Notwendigkeit zur Anpassung n&#228;her erl&#228;utern. </em></p>
<p><strong>Allgemeiner Erw&#228;rmungstrend zwingt zur fr&#252;hzeitigen Anpassung an extreme Wetterereignisse</strong></p>
<p>Deutscher Wetterdienst und Umweltbundesamt sehen  die Prognosen der  Klimaforschung durch die Entwicklung der Wetterdaten  best&#228;tigt.  Extremwetterereignisse wie Starkniederschl&#228;ge oder  Hitzeperioden haben  in den letzten Jahrzehnten messbar zugenommen. Aller  Voraussicht nach  wird ihre Anzahl und Intensit&#228;t weiter ansteigen. &#8220;Die  aktuellen  &#220;berschwemmungen in Pakistan, die lang anhaltenden  Hitzewellen in  Russland und Japan und das Hochwasser in Sachsen  entsprechen den  Erwartungen der Klimaforschung &#252;ber die Zunahme von   Extremwetterereignissen. Sie alle verdeutlichen, wie wichtig es ist, uns   auf die Folgen vorzubereiten&#8221;, sagt Jochen Flasbarth, Pr&#228;sident des   Umweltbundesamtes. Zwar l&#228;sst sich keines der extremen Wettereignisse   allein dem globalen Klimawandel zuordnen. Gleichwohl best&#228;tigt sich der   Trend einer Zunahme solcher Wetterextreme.</p>
<p><strong>Mehr und  st&#228;rkere Hitzeperioden</strong></p>
<p>Von 1881 bis 2009 ist die  Jahresdurchschnittstemperatur in  Deutschland um 1,1 °C gestiegen. Sie  k&#246;nnte am Ende dieses Jahrhunderts  nochmals um 2 bis 4 °C h&#246;her liegen  als heute. Die steigenden  Temperaturen bringen voraussichtlich mehr und  st&#228;rkere Hitzeperioden.  Messungen an einzelnen Stationen des Deutschen  Wetterdienstes zeigen:  Seit 1950 hat sich die Anzahl von Sommertagen  (Tage mit einem  Temperaturmaximum von 25° C und dar&#252;ber) mehr als  verdoppelt. Prof. Dr.  Gerhard Adrian, Pr&#228;sident des Deutschen  Wetterdienstes: &#8220;Bis zur Mitte  des Jahrhunderts rechnen wir zum Beispiel  mit einer Zunahme von etwa  15 bis 27 zus&#228;tzlichen Sommertagen pro Jahr  f&#252;r die Regionen  Sachsen-Anhalt und Brandenburg.&#8221;</p>
<p><strong>Bei Planungen k&#252;nftigen  Klimaverh&#228;ltnisse ber&#252;cksichtigen</strong></p>
<p>Schon heute belasten die Hitzeperioden die  Gesundheit vieler  Menschen. So k&#246;nnen in B&#252;rogeb&#228;uden  gesundheitsbelastende Situationen  entstehen, wenn gro&#223;e Glasfassaden  oder zu kleine Klimaanlagen  vorhanden sind. Insbesondere bei  langfristigen Investitionen sollten  Normen und Richtlinien – etwa beim  Bau von Geb&#228;uden, Stra&#223;en oder  Kraftwerken – die k&#252;nftigen  Klimaverh&#228;ltnisse daher st&#228;rker  ber&#252;cksichtigen. Was es bedeutet, wenn  Klimaanlagen nicht f&#252;r heftige  Hitzeperioden ausgelegt sind, konnte die  &#214;ffentlichkeit in diesem  Sommer in zahlreichen ICE-Z&#252;ge erleben.  Aufgabe von Umweltbundesamt  und Deutschem Wetterdienst ist es, die  Bundesregierung dabei zu  beraten, Anpassungsma&#223;nahmen, Normen und  technischen Regelwerken  festzulegen.</p>
<p>Das Umweltbundesamt und der Deutsche Wetterdienst  werden extremen  Wetterereignissen und ihren Folgen in Zukunft noch  gr&#246;&#223;ere  Aufmerksamkeit schenken. Im Vordergrund der gemeinsamen  Konferenz &#8220;Forschung des Bundes zur Anpassung an den Klimawandel&#8221; am 2.  und 3.  September in Dessau stehen die Fragen: Wie werden sich   Extremwetterereignisse zuk&#252;nftig verteilen und auswirken? Wie sollen wir   damit umgehen und vorsorgen?</p>
<p><strong>Die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel</strong></p>
<p>Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel sind  zwei Seiten einer  Medaille. Am 17. Dezember 2008 hat das Bundeskabinett  die Deutsche  Anpassungsstrategie an den Klimawandel beschlossen. F&#252;r 15   Handlungsfelder und ausgew&#228;hlte Regionen skizziert die Bundesregierung   darin m&#246;gliche Klimafolgen und erste Handlungsoptionen. Ziel der   Strategie ist es, Risiken f&#252;r die Bev&#246;lkerung, Umwelt und Wirtschaft   vorzubeugen, aber auch Chancen zu nutzen. Der n&#228;chste Schritt in der   Umsetzung der Anpassungsstrategie ist der &#8220;Aktionsplan Anpassung&#8221; der   Bundesregierung, der f&#252;r Sommer 2011 vorgesehen ist.<br />
Weitere Informationen und Links:</p>
<p><strong><a title="Konferenzflyer mit Programm" href="http://www.baumev.de/global/download/Konferenzflyer.pdf">Konferenzflyer mit Programm</a></strong> <strong> </strong><strong><a title="2010-09-02 Rede Prof. Adrian UBA-DWD-Dessau.doc" href="http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop?_nfpb=true&#038;_pageLabel=dwdwww_menu2_presse&#038;T98029gsbDocumentPath=Content%2FPresse%2FPressemitteilungen%2FDownload%2F20100902__RedeAdrianDessau.html">Rede Prof. Dr. Gerhard Adrian UBA-DWD-Dessau</a></strong></p>
<p><strong> </strong><strong><a title="Umweltbundesamt" href="http://www.umweltbundesamt.de/klimaschutz/index.htm">www.umweltbundesamt.de/klimaschutz</a></strong></p>
<p><strong> </strong><strong><a title="Anpassung.net" href="http://www.anpassung.net/">www.anpassung.net</a></strong></p>
<p><strong> </strong><strong><a title="Deutscher Wetterdienst" href="http://www.dwd.de/">www.dwd.de</a></strong></p>
<p><em>Erstver&#246;ffentlichung: <a title="Durchschnittstemperaturen steigen, mehr hei&#223;e Tage" href="http://www.myen.eu/2010/09/02/durchschnittstemperaturen-steigen-mehr-heisse-tage/">myen.eu/Michael Meinel, 2010</a>, PM DWD, 2010  </em>
</p>
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		<item>
		<title>Luftreinhaltung, Klimawandel und Globalstrahlung</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/08/26/luftreinhaltung-klimawandel-und-globalstrahlung/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 19:28:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Krishna Gans</dc:creator>
		
	<category>Wissenschaft</category>
	<category>Klimawandel</category>
	<category>Nachhaltigkeit</category>
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		<description><![CDATA[Wer einen CO2 orientierten  Klimawissenschaftler zum Schweigen bringen will, beginnt damit, das Thema auf die Globalstrahlung zu bringen, es kann ggfs. vorher  zu dummen Kommentaren kommen.
Definition der Globalstrahlung
Die Globalstrahlung ist die Summe aller Sonnenstrahlung auf die Erde, sie wird gemessen in Watt pro Quadratmeter und umfasst neben Licht auch Radio- und R&#246;ntgenwellen, UV- [...]]]></description>
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<dd>Photo: Autor</dd>
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<p>Wer einen CO2 orientierten  Klimawissenschaftler zum Schweigen bringen will, beginnt damit, das Thema auf die Globalstrahlung zu bringen, es kann ggfs. vorher  zu dummen Kommentaren kommen.</p>
<p align="left"><a href="http://www.karlsruhe.de/fb7/wetter/glossar"><strong>Definition der Globalstrahlung</strong></a></p>
<p>Die Globalstrahlung ist die Summe aller Sonnenstrahlung auf die Erde, sie wird gemessen in Watt pro Quadratmeter und umfasst neben Licht auch Radio- und R&#246;ntgenwellen, UV- und Infrarotstrahlung. Messinstrument f&#252;r die Globalstrahlung ist das Pyranometer. In Solarzellen wird die Globalstrahlung direkt in elektrische Energie umgewandelt.</p>
<p>Sie besteht also aus direkter und diffuser Strahlung und wird nicht nur von der als Wolken sichtbaren kondensierten Luftfeuchtigkeit, sondern auch vom nicht sichtbaren Wasserdampf und Aerosolen ged&#228;mpft – woraus hervorgeht, dass einen Tag lang blauer Himmel nicht zwangsweise gleich einem Maximum an Globalstrahlung entspricht. Interessant werden diese Werte jetzt insbesondere durch den Versuch, Solarenergie als wichtige Energiequelle auszubauen.Die Sonne ist die Hauptquelle der Erw&#228;rmung der unteren Luftschichten, andere Erw&#228;rmung ist in der Regel eine W&#228;rmeumverteilung. Bew&#246;lkter Himmel  schr&#228;nkt den Sonnenschein ein und reduziert den jeweiligen sonnenabh&#228;ngigen Erw&#228;rmungsgrad.</p>
<p>Wolken ben&#246;tigen zur Entstehung neben Wasserdampf s.g. Kondensationskeime wie sie z.B. in Form von Aerosolen u.a aus SO2, SO3 oder auch aus Feinstaub, vorkommen k&#246;nnen.</p>
<p>Je weniger Bew&#246;lkung vorliegt, umso l&#228;ngere Sonnenscheindauer haben wir &#252;ber den Tag verteilt, umso mehr k&#246;nnen die bodennahen Luftschichten erw&#228;rmen. Es k&#246;nnen im Jahresschnitt gut und gerne zu Differenzen bis zu 1,5 Stunden kommen. Noch deutlicher k&#246;nnen die monatlichen Vergleiche, z.B Juni 2008 bzw Juni 2009 werden – das sind locker gute drei Stunden &#252;ber den Monat. Wie sich wochenlanges Fehlen von Wolken und zudem geringe Luftfeuchtigkeit auf die Temperaturen in Europa ausgewirkt haben, haben wir 2003 erlebt.</p>
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<p align="justify">(Potsdam - S&#228;kularstation)</p>
<p align="justify">Globalstrahlung, gemessen in W/m², Sonnenscheindauer in Stunden gemessen und der Bedeckungsgrad, gemessen in „Achteln“ (sichtbare Himmelsfl&#228;che),  h&#228;ngen direkt voneinander ab.</p>
<p align="justify">Wenn man sich jetzt die Entwicklung der Luftreinhaltung in Deutschland ansieht kann man nachdenklich werden, insbesondere wenn man die Verl&#228;ufe &#252;ber die Jahre f&#252;r Fein- / Schwebst&#228;ube und SO2  betrachtet, beispielhaft u.a. aus Rheinland-Pfalz. Interessant in diesem Zusammenhang ist nat&#252;rlich der Zusammenbruch des s.g. Ostblocks in der Beobachtung wie auch dir fr&#252;hen Atombombentests (1945 – 1969, lt. Wikipedia), die ja eher f&#252;r „Abk&#252;hlung“ (Atomarer Winter) stehen, was von zeitlichen Verlauf her sogar passt.</p>
<p><a href="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/08/schwebststaub.jpg"><br />
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<p align="justify">(Schwebstaub / SO2 [Zimen])</p>
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(SO2 / Temp [Zimen])</p>
<p align="justify">Nat&#252;rlich sind diese  Parameter nicht die einzigen, die z.B. in der Vergangenheit seit den 40igern des letzten Jahrhunderts Einfluss auf den Bedeckungsgrad genommen haben, wie z.B. kosmische Strahlung / Sonnenaktivit&#228;t - das  ist bei dieser Betrachtung einmal ausgeklammert.</p>
<p align="justify">Mir geht es prim&#228;r darum aufzuzeigen, dass nicht CO2 eine ma&#223;gebliche Erw&#228;rmung verursacht, sondern die Erw&#228;rmung direkt von der Sonne beeinflusst wird und durch Ver&#228;nderung der Bew&#246;lkung und der daraus resultierenden variierenden Sonnenscheindauer und Intensit&#228;t der Globalstrahlung eine entsprechende Ver&#228;nderung erf&#228;hrt. Dabei ist es hier jetzt mal sekund&#228;r, wie und wodurch die Bedeckung ge&#228;ndert wird, Luftstr&#246;mungen unterschiedlicher Temperaturen ver&#228;ndern nat&#252;rlich auch diesen lokalen &#220;berblick.</p>
<p align="justify">Interessant ist allerdings schon zu sehen, dass sich auch auf globalem Ma&#223;stab diese Zusammenh&#228;nge ablesen lassen. Wichtig ist da aber, was sich auf der &#196;quatorebene abspielt.</p>
<p><a href="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/08/wolketemp.jpg"><br />
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<p align="justify"><a href="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/08/so2temp.jpg">.</a></p>
<p align="justify"><a href="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/08/so2temp.jpg">.</a></p>
<p align="justify"><a href="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/08/so2temp.jpg">.<br />
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<p align="justify"><a href="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/08/so2temp.jpg">.</a></p>
<p align="justify"><a href="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/08/so2temp.jpg">(Globale Bedeckung / globale Temperatur [ climate4you])</a></p>
<p align="justify"><a href="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/08/so2temp.jpg">So gesehen spielt nat&#252;rlich menschliche Aktivit&#228;t eine Rolle bei Klima&#228;nderungen, ohne da&#223; man CO2 „bem&#252;hen“ mu&#223; und man es reduzieren mu&#223;, dem Hauptanliegen der offiziellen, staatlich gef&#246;rderten Klimawissenschaft. Welches deren Ziel und das Ziel der Ideologen unter den entsprechenden Wissenschftlern ist, ist schon des &#246;fteren hier disktuiert worden und ist nicht Gegenstand der vorleigenden Betrachtung.<br />
<strong><br />
Quellen:</strong></a></p>
<p align="justify"><a href="http://www.pik-potsdam.de/telegrafenberg/suering-haus/sakularstation/klima-zeit-reihen">http://www.pik-potsdam.de/infothek/sakularstation/messwerte/klima-zeit-reihen</a></p>
<p align="justify"><a href="http://saekular.pik-potsdam.de/klima/de/include/frame_strahl_vor.htm">http://saekular.pik-potsdam.de/klima/de/include/frame_strahl_vor.htm</a></p>
<p align="justify"><a href="http://www.climate4you.com/ClimateAndClouds.htm">http://www.climate4you.com/ClimateAndClouds.htm</a></p>
<p align="justify"><a href="http://saekular.pik-potsdam.de/klima/de/include/frame_cloud_vor.htm">http://saekular.pik-potsdam.de/klima/de/include/frame_cloud_vor.htm</a></p>
<p align="justify"><a href="http://www.atmosphere.mpg.de/enid/3_Albedo/Hintergrund_Albedoaenderung_6dl.html">http://www.atmosphere.mpg.de/enid/3_Albedo/Hintergrund_Albedoaenderung_6dl.html</a></p>
<p align="justify"><a href="http://hajolange.de/06%20-%20System%20Atmosphaere.pdf">http://hajolange.de/06%20-%20System%20Atmosphaere.pdf</a></p>
<p align="justify"><a href="http://www.astro.uni-bonn.de/~deboer/pdm/pdminstsonne.html#sonnenradius">http://www.astro.uni-bonn.de/~deboer/pdm/pdminstsonne.html#sonnenradius</a></p>
<p align="justify"><a href="http://www.umad.de/infos/wirkungen/pdf-Dateien/zimen.pdf">http://www.umad.de/infos/wirkungen/pdf-Dateien/zimen.pdf</a></p>
<p align="justify"><a href="http://www.umdenken.de/ub1996/ub0355.htm">http://www.umdenken.de/ub1996/ub0355.htm</a></p>
<p align="justify"><a href="http://www.umad.de/">http://www.umad.de</a></p>
<p align="justify"><a href="http://www.metheo.ethz.ch/klimawandel-sonne.html">http://www.metheo.ethz.ch/klimawandel-sonne.html</a></p>
<p align="justify"><a href="http://imgi.uibk.ac.at/sekretariat/diploma_theses/Peterlin_Dieter_2006_Dipl.pdf">http://imgi.uibk.ac.at/sekretariat/diploma_theses/Peterlin_Dieter_2006_Dipl.pdf</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;5 am Tag&#8221; - Kampagne schon zehn Jahre alt</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 14:18:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Ehlers</dc:creator>
		
	<category>Politik</category>
	<category>Wissenschaft</category>
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		<description><![CDATA[Anfang der 90er Jahre fing es in den USA an. Das amerikanische nationale Krebsforschungsinstitut schuf die Kampagne &#8220;5 a day – for Better Health.&#8221; Medizinische Studien hatten nicht &#252;bersehbare Hinweise darauf gebracht, dass ein gesteigerter Verzehr von Obst und Gem&#252;se Krebserkrankungen vorbeugte, besonders Krebs im Mund- und Rachenraum, in der Speiser&#246;hre, im Magen, Darm und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<dl class="bild">
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</dl>
<p>Anfang der 90er Jahre fing es in den USA an. Das amerikanische nationale Krebsforschungsinstitut schuf die Kampagne <strong>&#8220;5 a day – for Better Health.&#8221;</strong> Medizinische Studien hatten nicht &#252;bersehbare Hinweise darauf gebracht, dass ein gesteigerter Verzehr von Obst und Gem&#252;se Krebserkrankungen vorbeugte, besonders Krebs im Mund- und Rachenraum, in der Speiser&#246;hre, im Magen, Darm und in der Lunge. Als Grund wurden die mit vorwiegend roher Pflanzennahrung verbesserte Einbringung &#8220;bioaktiver Substanzen&#8221; aus Obst und Gem&#252;se genannt. Heute w&#252;rde man von Vitalstoffen reden. Damals wurde eine Menge von 650 g an Obst und Gem&#252;se als optimal bezeichnet. Im Jahre 2000 griff mit Unterst&#252;tzung der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Ern&#228;hrung e.V. (DGE) der Verein &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/5_am_Tag">5 am Tag e.V.</a>&#8221; die Idee auf. Jetzt wird auch bei uns schon seit zehn Jahren f&#252;r f&#252;nf Portionen Obst und Gem&#252;se am Tag getrommelt.</p>
<p>Der Einfluss von Obst und Gem&#252;se in der Krebspr&#228;vention ist nach Auskunft der DGE nach und nach immer st&#228;rker wissenschaftlich gesichert. <a href="http://www.dge.de/modules.php?name=News&#038;file=article&#038;sid=290">Aktuell hei&#223;t es</a>:</p>
<p>&#8220;Die wesentliche Begr&#252;ndung f&#252;r die &#8216;5 am Tag&#8217;-Kampagne bezieht sich demnach zur Zeit auf die Beweiskraft beobachtender epidemiologischer Studien, unterlegt durch <strong>biologische Plausibilit&#228;t</strong>. Diese Feststellung gilt auch f&#252;r andere Krankheitsbilder, deren Erkrankungsrisiko mit steigendem Gem&#252;se- und Obstverzehr abnimmt: kardiovaskul&#228;re Erkrankungen, Katarakt (Jansen et al. 1998, Ness und Powles 1997, Joshipura et al. 1999). Eine weitere Erkrankung, f&#252;r die vermehrt Hinweise &#252;ber eine Risikominderung publiziert wurden, ist der Typ -2 -Diabetes mellitus (Williams et al. 1999). Ebenso konnte gezeigt werden, dass ein hoher Gem&#252;severzehr in Verbindung mit anderen Ern&#228;hrungsumstellungen den Blutdruck bei Hypertonikern senkt (Appel et al. 1997).&#8221; [Fettdruck vom Verfasser]</p>
<p>In diesem Text der &#8220;Arbeitsgruppe Wissenschaft des &#8216;5 am Tag-Vereins&#8217;; Sprecher der AG: Prof. Dr. H.K. Biesalski, Universit&#228;t Stuttgart-Hohenheim&#8221; hei&#223;t es aber weiter:</p>
<p>&#8220;Einen unmittelbaren Nachweis, dass eine Intervention mit Gem&#252;se und Obst das Risiko f&#252;r Krebs oder auch andere chronische Erkrankungen senkt, gibt es derzeitig nicht. Ebenso fehlen beobachtende epidemiologische Daten, die belegen, dass eine &#196;nderung der Ern&#228;hrungsgewohnheiten im Sinne einer Erh&#246;hung des Gem&#252;se- und Obstverzehrs im Erwachsenenalter das Erkrankungsrisiko f&#252;r Krebs und andere chronische Erkrankungen zu senken vermag. Nach Expertenmeinung reicht die bisher vorgelegte Evidenz aber aus, um eine &#8216;5 am Tag&#8217;-Kampagne zu rechtfertigen. F&#252;r diese Einsch&#228;tzung gibt es zwei Begr&#252;ndungen: Zum einen ist es zwar theoretisch m&#246;glich, dass sich die in den epidemiologischen Studien beobachteten Risikosenkungen durch hohen Gem&#252;se- und Obstverzehr auf andere Faktoren zur&#252;ckf&#252;hren lassen, die mit dem Gem&#252;se- und Obstverzehr verbunden sind; doch erscheint dies wenig wahrscheinlich, da die einzelnen Studienergebnisse h&#228;ufig f&#252;r solche Effekte kontrolliert wurden. Zum anderen l&#228;sst sich die Einsch&#228;tzung damit begr&#252;nden, dass von den vielen Ern&#228;hrungsfaktoren, die potentiell f&#252;r die Krebspr&#228;vention in Frage kommen, der Einfluss von Gem&#252;se und Obst wissenschaftlich am besten abgesichert ist und nach der derzeitigen Datenlage den gr&#246;&#223;ten Effekt erbringt.&#8221;</p>
<p><strong>Der Plausibilit&#228;t eine Stimme gegeben.</strong></p>
<p>Damit will sich die Forschergruppe von dem m&#246;glichen Vorwurf freizeichnen, dass sie vielleicht nicht eisern genug am Grundsatz der evidenzbasierten Medizin festgehalten h&#228;tte. Es verdient aber Respekt, dass sie trotz offenbar noch nicht vollst&#228;ndig mit ergebnisbasierten randomisierten Doppelblindstudien belegter Erkenntnisse auf die fast sicheren Ergebnisse hin der biologischen Plausibilit&#228;t eine Stimme gegeben haben. Gut, dass die &#252;blichen &#252;berzogenen Nachweiskriterien hier nicht eingehalten wurden. Denn in aller Wissenschaft gibt es nicht eine einzige Stimme, die bezweifelte, dass neben einer allgemein gut ausgew&#228;hlten ausgewogenen Ern&#228;hrung und einem ausreichenden Bewegungsverhalten der Verzehr von im wesentlichen roher Pflanzennahrung vorbeugende Wirkung nicht nur bei Krebs, sondern auch der gro&#223;en Zahl der chronischen Erkrankungen hat. Ganz offenichtlich bringt die rohe Pflanzennahrung Wertigkeiten mit sich, die hitzebehandelte Kost nicht hat (keine Denaturierung der Proteine, intakte Nahrungsenzyme).</p>
<p><strong>Die Kampagne musste einfach scheitern. </strong></p>
<p>Die Ergebnisse der Kampgne sind nach eigenem Eingest&#228;ndnis der Initiatoren d&#252;rftig. Schon im Ern&#228;hrungsbericht 2004 gab die DGE an, dass die empfohlene Menge von 650 Gramm Obst und Gem&#252;se von den meisten Deutschen nicht erreicht wird.</p>
<p>Wenn man dann schon ausnahmsweise in der gro&#223;en Wissenschaft einmal mit der Plausibilit&#228;t operieren darf, muss ich darauf hinweisen, dass logischerweise die Kampagne aus zwei Gr&#252;nden von vornherein zum Scheitern verurteilt war.</p>
<p>(1) Solche Kampagnen sind regelm&#228;&#223;ig fruchtlos. Der deutsche Verein &#8220;5 am Tag&#8221; stellt seinen Mitgliedern Informationsmaterial, Plakate und Werbematerial f&#252;r Veranstaltungen zur Verf&#252;gung, z. B., f&#252;r Schulfeste, Infost&#228;nde, Tag der offenen T&#252;r usw. und r&#228;umt ihnen das Recht ein, das Logo &#8220;5 am Tag&#8221; zu verwenden. Solcher Aktivismus bringt nach aller Erfahrung generell keine messbaren Ergebnisse. Man denke nur an die Aufrufe zur Erkl&#228;rung der Organspendenbereitschaft oder an die Appelle, mit dem Rauchen aufzuh&#246;ren. Es ist eine Frage der Psychologie, weshalb wir auf solche Ansprache hin einfach nicht reagieren. Es kommt aber noch schlimmer.</p>
<p>(2) Selbst wenn die ganze Bev&#246;lkerung der Kampagen gefolgt w&#228;re und t&#228;glich in f&#252;nf Portionen bis zu 800 g Obst und Gem&#252;se am Tag verzehrt h&#228;tten, h&#228;tte sich die von Jahr zu Jahr schlechter werdende allgemeine gesundheitliche Situation im Volke nicht gebessert. Der Grund daf&#252;r ist nicht der, dass frisches Obst und Gem&#252;se nicht wirklich das beinhalteten, was unsere K&#246;rper brauchen. Es liegt daran, dass wir nicht bereit sind, die wichtigen Gem&#252;se so zu verzehren, dass uns &#252;berhaupt der Inhalt der Pflanzenzellen wirklich zugute kommt. Das gilt f&#252;r das meiste Obst nicht. Es ist so weich, dass es sich im Mund zerquetschen l&#228;sst. Die Pflanzenzellen &#246;ffnen sich und wir k&#246;nnen die wertvolle Fracht verstoffwechseln. Auf das Obst kommt es aber nicht ausschlaggebend an. Obst hat sehr wenige Eiwei&#223;e, mit die meisten Proteine haben die Bananen mit dem aber auch zu kleinen Anteil von 1,5 %. Gem&#252;se und mehr noch Samenk&#246;rner haben mit bis zu 14 % ausreichende Anteile. Wir sind aber fast ohne Ausnahme viel zu faul, um Gem&#252;se, Wurzeln, Samen und  N&#252;sse so fein mit den Z&#228;hnen zu vermahlen, dass sich ihre Zellen &#246;ffnen. Ohne mechanische Zerkleinerung kommen wir aber an die in den Zellen liegenden Vitalstoffe nicht heran. Unsere Verdauungss&#228;fte (Enzyme) k&#246;nnen die Zellulosepanzer der Pflanzenzellen nicht knacken, auch nicht die Chitinpanzer der Pilze. Also fault ihr Inhalt w&#228;hrend der endlosen Darmpassage nur vor sich hin. Gehen die Gase r&#252;ckw&#228;rtig ab und richten keinen weiteren Schaden an, k&#246;nnen wir schon von Gl&#252;ck reden.</p>
<p><strong>Die Kampgane kann aber gerettet werden.</strong></p>
<p>Wir sollten nicht versuchen, unseren Mitmenschen vorzuschlagen, jeden Bissen roher Pflanzenkost bis zu 150 Mal zu zerkauen, wie das der bekannte M&#252;nchner Heilpraktiker Hennig M&#252;ller-Burzler konsequenterweise wirklich propagiert. Das tut doch sowieso niemand. Wir klettern ja auch nicht wieder zur&#252;ck auf die B&#228;ume zu unseren Vettern im Tierreich, den Affen! Schon 30 Mal immer wieder auf jedem Bissen heumzukauen, ist eine Zumutung. Bei unserer hektischen Essweise zerteilen wir alle Nahrung im Mund nur ganz grob und bet&#228;tigen den Schluckmechanismus im Hals, den sog. oberen Schlundschn&#252;rer. Schon ist alles zu sp&#228;t!</p>
<p>Aber wir k&#246;nnen die ben&#246;tigten Pflanzenprodukte doch schonend trocknen und vermahlen! Wenn sie dann beim Verzehr in reichlich Fl&#252;ssigkeiten verl&#246;st (dispergiert) werden, laufen sie beim Verzehr auf  leeren Magen die Magenrinne nur hindurch, werden vom Magenpf&#246;rtner alsbald in den D&#252;nnndarm eingelassen und dort in Windeseile verstoffwechselt.</p>
<p>Berner („An vollen T&#246;pfen verhungern“, Medi-Verlag) hat schon 1995 darauf hingewiesen, dass wir uns mit der Nutzung der Vitalstoffe der Pflanzen unter ihren Schutzschirm stellen sollen, den sie als station&#228;re Lebewesen in Hunderten Millionen Jahren gegen alle Angriffe von au&#223;en erfinden mussten. Heute spricht man davon, dass es an die 100.000 sekund&#228;re Pflanzeninhaltsstoffe gibt, die wohl alle ihren Wert zum Schutz des Lebens haben. Wir k&#246;nnen mit der klugen Nutzung unserer Lebenmittel doch nicht warten, bis im Sinne der gro&#223;en Wissenschaft perfekt bis in jedes Detail nachgewiesen ist, wie das funktioniert! Ist es nicht plausibel, dass wir l&#228;ngst die beste Vorbeugung gegen die Unzahl der Volkskrankheiten in H&#228;nden haben, gegen Krebs und die F&#252;lle der chronischen Erkrankungen?</p>
<p>Was der K&#246;rper alles mit seinen Systemen aus solcher auf ihn perfekt zugeschnittenen Nahrung macht, die ich native Kost nenne, habe ich in meinen Beitr&#228;gen &#252;ber die <strong>Hygiene des Verdauungstrakts</strong> vom April des Jahres eingehend geschildert.</p>
<p><a href="http://www.readers-edition.de/2010/04/22/hygiene-des-verdauungstrakts-bedienungsanleitung-fuer-unser-versorgungssystem-teil-i">http://www.readers-edition.de/2010/04/22/hygiene-des-verdauungstrakts-bedienungsanleitung-fuer-unser-versorgungssystem-teil-i</a></p>
<p><a href="http://www.readers-edition.de/2010/04/22/hygiene-des-verdauungstrakts-bedienungsanleitung-fuer-unser-versorgungssystem-teil-ii">http://www.readers-edition.de/2010/04/22/hygiene-des-verdauungstrakts-bedienungsanleitung-fuer-unser-versorgungssystem-teil-ii</p>
<p></a>Photo Quelle/Copyright: digital cat, cc creative commons, bestimmte Rechte vorbehalten, via <a href="http://www.readers-edition.de/2010/04/22/hygiene-des-verdauungstrakts-bedienungsanleitung-fuer-unser-versorgungssystem-teil-ii">flickr<br />
</a>
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die neue Zeitrechnung - 0001 b.M.</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/08/25/die-neue-zeitrechnung-0001-bm/</link>
		<comments>http://www.readers-edition.de/2010/08/25/die-neue-zeitrechnung-0001-bm/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 13:04:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hma tornow</dc:creator>
		
	<category>Wissenschaft</category>
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		<description><![CDATA[Aus nach dem Bachelor? Studierende klagen &#252;ber unfreiwilliges Studienende
﻿Der &#8220;Bachelor&#8221; als erster Abschluss, draufgesattelt und weiterf&#252;hrend dann der &#8220;Master&#8221;. So sollen sie bald &#228;u&#223;erlich einheitlich aussehen, die Studieng&#228;ge im EU-Europa. Doch mittlerweile sind die ersten Studierenden erfolgreich &#252;ber die erste Etappe gestiegen - und jetzt soll unfreiwillig Schluss sein. Keine Zulassung zum Master-Studium trotz erfolgreichem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aus nach dem Bachelor? </strong><strong>Studierende klagen &#252;ber unfreiwilliges Studienende</strong></p>
<p>﻿Der &#8220;Bachelor&#8221; als erster Abschluss, draufgesattelt und weiterf&#252;hrend dann der &#8220;Master&#8221;. So sollen sie bald &#228;u&#223;erlich einheitlich aussehen, die Studieng&#228;ge im EU-Europa. Doch mittlerweile sind die ersten Studierenden erfolgreich &#252;ber die erste Etappe gestiegen - und jetzt soll unfreiwillig Schluss sein. Keine Zulassung zum Master-Studium trotz erfolgreichem Abschluss - so hei&#223;t es immer &#246;fter. Das hei&#223;t auch: keine wissenschaftliche Laufbahn und zweifelhafte Chancen auf einem Arbeitsmarkt, auf den viele jetzt noch gar nicht wollten. Und die Versprechen sahen bei Einf&#252;hrung der neuen Regeln auch durchaus anders aus.</p>
<p>(Quelle: WDR5)</p>
<p>Nun hat zum Beispiel eine Uni in NRW von ihren zum Bachelor ausgebildeten BWL-Abg&#228;ngern, Bewerbungen von ca. 1000 Studenten zur Weiterf&#252;hrung zum Master erhalten. Die Uni stellt jedoch nur 225 Pl&#228;tze zur Verf&#252;gung und hat daher die Messlatte hoch gelegt; so liegt der NC bei 1,9.</p>
<p>Die Gr&#252;nde f&#252;r diese Beschr&#228;nkung liegen im Dunkeln; jedoch nach all den abstrusen Entscheidungen bundesdeutscher Kultusminister (Ernannt durch Regierungschef,  aber nicht Basisgew&#228;hlt!) muss man immer mehr zu der &#220;berzeugung gelangen, neben einer schlechten Grundschulausbildung will man zuk&#252;nftig auch die Intelligenz von oben beschneiden.</p>
<p>Besonders bei dem BWL-Master-Abg&#228;ngern m&#252;sste man bef&#252;rchten, der Durchblick gegen das von der Regierung unterst&#252;tze Finanzgebaren der Banken und der Wirtschaft k&#246;nne zum Allgemeingut werden und die politischen Nachr&#252;cker k&#246;nnten Opposition betreiben. Oder sogar mit ihrer exzellenten Masterausbildung auf Schl&#252;sselpositionen sitzend, die Gewinn- und Verlustrechnungen, wenn nicht sogar Bilanzen,  von Regierungsmitgliedern einsehen und ihre zuk&#252;nftige politische Haltung darauf einrichten. Was nat&#252;rlich m&#246;glicherweise in beide Richtungen zeigen k&#246;nnte, wenn es zur Hamlet Frage kommt.</p>
<p>Ob ich das noch miterleben werde, was Orwell und Huxley einst beschrieben hatten und keine Utopie mehr ist, wird von der schleichenden Rentenk&#252;rzung abh&#228;ngig sein, deren Umst&#228;nde mich eines Tages, wie viele andere zuvor schon, dann endg&#252;ltig dahingerafft haben. Wenn dann die neue Zeitrechnung beginnt, wird auch aus s&#228;mtlichen Annalen alles, was im Jahre 0001 vor Merkel war, gel&#246;scht sein.
</p>
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		<title>Die Klimakatastrophe ist da</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/08/15/die-klimakatastrophe-ist-da/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 12:42:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franz Alt</dc:creator>
		
	<category>Wissenschaft</category>
	<category>Klimawandel</category>
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		<description><![CDATA[Alle Ausreden helfen nicht mehr: Die Klimakatastrophe ist da. Feuer in Russland und die Gefahr einer  nuklearen Wolke. Die Flut in Pakistan und sechs Millionen Menschen auf der Flucht. Erdrutsche in China und ganze D&#246;rfer, die verschwinden. Nicht enden wollende Regenf&#228;lle in Sachsen, Brandenburg, Polen und Tschechien.
Alles, aber auch wirklich alles, was die Klimaforscher seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Ausreden helfen nicht mehr: Die Klimakatastrophe ist da. Feuer in Russland und die Gefahr einer  nuklearen Wolke. Die Flut in Pakistan und sechs Millionen Menschen auf der Flucht. Erdrutsche in China und ganze D&#246;rfer, die verschwinden. Nicht enden wollende Regenf&#228;lle in Sachsen, Brandenburg, Polen und Tschechien.</p>
<p>Alles, aber auch wirklich alles, was die Klimaforscher seit Jahren f&#252;r die Zukunft voraussagen, trifft schon jetzt ein. Eine globale Erw&#228;rmung von bis zu acht Grad am Ende des 21. Jahrhunderts hat der Weltklimarat prophezeit, wenn wir mit Kohle, Gas und &#214;l so weiter machen wie bisher.</p>
<p><strong>Das hei&#223;t:</strong> Afrika wird weitgehend unbewohnbar und Europa wird Afrika. Der Klimawandel wird nicht nur das Problem unserer Enkel, sondern unser Problem und das unserer Kinder.</p>
<p><strong>Und  wen k&#252;mmert das?</strong></p>
<p>Im<a href="http://daserste.ndr.de/panorama/media/panorama534.html"> Fernsehmagazin „Panorama“</a> sagten soeben zwei urlaubende Greise von 72 und 74 Jahren: „F&#252;r uns reicht´s noch. Das betrifft h&#246;chstens unsere Kinder und Enkel. Wir wollen unser sch&#246;nes Leben genie&#223;en.“ Nach uns die Sintflut! Und die Politik?</p>
<p>In dieser Woche ging in Bonn wieder einmal eine internationale Klimaschutzkonferenz zu Ende. Der einzig konstruktive Beschluss: Ein Termin f&#252;r die n&#228;chste Konferenz. Seit 20 Jahren hat der internationale Konferenz-Zirkus kein einziges, wirklich hilfreiches Ergebnis zustande gebracht.</p>
<p>Selbst die schreckliche &#214;lkatastrophe am Golf von Mexiko hat in den USA zu keinem Umdenken oder gar zu einem Umhandeln gef&#252;hrt. Wie ein Gespenst hat sich das &#214;l im Meer scheinbar verfl&#252;chtigt und die Diskussionen drehen sich vor allem um die M&#246;glichkeit, k&#252;nftig in noch tieferen Tiefen zu bohren. Sind wir noch zu retten?</p>
<p>Wir bewegen uns auf Klimaver&#228;nderungen zu, die nicht mehr zu kontrollieren sind. Eine starke, verantwortungsvolle Politik muss jetzt endlich in Zusammenh&#228;ngen denken und rasch daf&#252;r sorgen, dass die Treibhausgas-Emissionen reduziert werden. Die Instrumente daf&#252;r sind seit langem bekannt und vorhanden: Energie sparen, Energie effizienter nutzen und zu 100% auf erneuerbare Energien umsteigen.</p>
<p>In dieser Situation ist politische F&#252;hrung gefragt. Doch Obama wird vom eigenen Kongress gebremst, Indien und China warten auf die USA und die Europ&#228;er z&#246;gern.</p>
<p>Der Klimawandel ist nicht mehr umzukehren, aber er w&#228;re noch abzumildern. Noch haben wir eine Gnadenfrist, das Schlimmste zu verhindern. Welch ein Chance f&#252;r Angela Merkel, die das Problem gut kennt, der allerdings zurzeit der Mut fehlt, beherzt voran zu gehen.</p>
<p>Die zunehmenden Wetterextreme zeigen, dass kurzfristige Reparaturma&#223;nahmen nicht mehr ausreichen. Jetzt muss die Politik den gro&#223;en Wurf wagen und dieser kann nur hei&#223;en: Die 100-prozentige Energiewende in den n&#228;chsten 20 bis 30 Jahren. Wer damit beginnt,  der gewinnt.
</p>
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		<title>Ergr&#252;nende Sahara</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/08/14/ergruenende-sahara/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 16:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Meinel</dc:creator>
		
	<category>Wissenschaft</category>
	<category>Klimawandel</category>
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		<description><![CDATA[Die globale Erw&#228;rmung l&#228;sst die Sahara ergr&#252;nen. Die Anzeichen  mehren sich, dass  die globale Erw&#228;rmung wieder mehr   Regenwolken in  die zentrale Sahara  bringt. In den letzten Sommern hat  ergiebiger  Niederschlag die Wadis mehrere Meter unter Wasser gesetzt. Schon fr&#252;h  hatten Klimamodelle gezeigt, dass die Sahara zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/upload/Afrika_sommermonsun.jpg"><br />
<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/08/Afrika_sommermonsun.jpg" /></dt>
<dd>Photo: Klimawandelwiki, klimawiki.de</dd>
</dl>
<p></a><em>Die globale Erw&#228;rmung l&#228;sst die Sahara ergr&#252;nen. Die Anzeichen  mehren sich, dass  die globale Erw&#228;rmung wieder mehr   Regenwolken in  die zentrale Sahara  bringt. In den letzten Sommern hat  ergiebiger  Niederschlag die Wadis mehrere Meter unter Wasser gesetzt. Schon fr&#252;h  hatten Klimamodelle gezeigt, dass die Sahara zu den Profiteuren des  Klimawandels geh&#246;ren k&#246;nnten. Durch die sich ver&#228;ndernden  Meeresstr&#246;mungen und den sich in der Foge verlagernden  Monsung&#252;rtels  nach Norden, w&#228;re es m&#246;glich, dass sich die Klimageschichte f&#252;r diese  Region wiederholt: Die Sahara k&#246;nnte wieder so gr&#252;n werden wie letztmals  im f&#252;nften Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung. Doch Vorsicht ist  geboten: die Bedingungen sind nicht identisch und der Wasserverbrauch  aus alten nat&#252;rlichen Wasserspeichern ist immens.</em></p>
<p><strong>Fruchtbare Savannenlandschaft</strong></p>
<p>Mit der phasenweise Wiedererw&#228;rmung des Erdklimas am Ende der letzten  sogenannten Weichsel-Kaltzeit kam es neben dem Anstieg des vorher stark  gesunkene  Meeresspiegel durch das Abschmelzen des Eises von einem  absoluten  Tiefstand vor etwa 22.000 Jahre um insgesamt etwa  120 Meter  auch zu Verschiebungen des afrikanischen Monsung&#252;rtels.</p>
<p>Die J&#252;ngere Tundrenzeit endete etwa 9640 v. Chr. mit einer extrem  schnellen   Wiedererw&#228;rmung bis zum ersten Abschnitt des Holoz&#228;ns, dem <a title="Pr&#228;boreal" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4boreal">Pr&#228;boreal</a>. Innerhalb von nur 20 bis 40 Jahren    stiegen die Durchschnittstemperaturen um sechs Grad Celsius. Und auch  der Monsung&#252;rtel verschob sich innerhalb nur weniger Jahrhunderte um  insgesamt 800 Kilometer nach Norden, so dass  sich die  Sahara, die vor  dieser Zeit genau wie heute eine W&#252;ste  gewesen war,  in  eine  fruchtbare Savannenlandschaft verwandelte, w&#228;hrend gleichzeitig auf der   S&#252;dhalbkugel gro&#223;e Teile heute dicht besiedelter Gebiete unbewohnbar  geworden waren.</p>
<p><strong>Afrikanische V&#246;lkerwanderung</strong></p>
<p>Das erste Klimaoptiumum wurde etwa 6.000 Jahren mit einer st&#228;rkeren  Neigung der Erdachse w&#228;hrend des Nordsommers zur Sonne hin erreicht. Die   st&#228;rkere Sonneneinstrahlung kam daher im wesentlichen der  Nordhalbkugel und dort den mittleren und  h&#246;heren Breiten zugute. Die  ist ein wesentlicher Unterschied zur aktuellen Erw&#228;rmung.</p>
<p>Ab etwa 4000 setze eine erste Trockenphase und etwa 2800 v. Chr.  begann dann die bis heute andauernde und noch immer  fortschreitende  hocharide Phase der Sahara, bis 1300 schlie&#223;lich ein  mit den heutigen  Verh&#228;ltnissen vergleichbarer Klimazustand erreicht war. Mit der  zunehmenden Unbewohnbarkeit der W&#252;ste wandernden immer mehr Menschen in  das nun fruchtbare Niltal aus. Von dieser Bev&#246;lkerungsbewegung gingen  wesentliche Impulse f&#252;r das Entstehen der pharaonischen  Hochkultur des  Niltals aus.</p>
<p><strong>Ausharren in Oasen</strong></p>
<p>Doch andere passten sich an die Klimaver&#228;nderung an. Im Zentrum der  Sahara entstand ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. das  Reich der <a title="Garamanten" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Garamanten">Garamanten</a>, das auf einer erfolgreichen   Oasenwirtschaft beruhte. Oasen, die durch gro&#223;e Wasserspeicher aus der  vergangenen feuchteren Periode gespeist waren.</p>
<p>Das<a title="Heinrich-Barth-Institut f&#252;r Arch&#228;ologie und  Umweltgeschichte Afrikas" href="http://www.uni-koeln.de/hbi/"> Heinrich-Barth-Institut f&#252;r Arch&#228;ologie und  Umweltgeschichte Afrikas</a> forscht &#252;ber die Zusammenh&#228;nge der Klima-  und der kulturellen Entwicklung in der Sahararegion. &#220;ber deren Arbeit  hat Arte den Film “<a title="Das Herz der Sahara" href="http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=974207,day=3,week=4,year=2009.html">Das Herz der Sahara</a>” gedreht.</p>
<p>Unter dem Titel<a title="Expedition zu den letzten Seen der Sahara -   Spurensuche im Klimaarchiv der W&#252;ste " href="http://www.scinexx.de/dossier-464-1.html">  “Expedition zu den letzten Seen der Sahara - Spurensuche im Klimaarchiv  der  W&#252;ste</a>” beschreibt Scinexx den aktuellen Forschungsstand. Das  Klimawiki des Deutschen Bildungsservers fasst den <a title="Desertifikation und Klimawandel" href="http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Desertifikation_und_Klimawandel">Wissensstand zum m&#246;glichen Klimawandel in der W&#252;ste</a>  zusammen.</p>
<p>Erstver&#246;ffentlichung: <a title="Ergr&#252;nende Sahara" href="http://www.myen.eu/2010/08/14/ergruenende-sahara/">myen.eu/Michael Meinel, 2010</a>; Photo: <a href="http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Desertifikation_und_Klimawandel">Klimawandelwiki, </a><a title="Klimawandelwiki, Bildungsserver klimawiki.de" href="http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Desertifikation_und_Klimawandel">Bildungsserver </a><a href="http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Desertifikation_und_Klimawandel">klimawiki.de</a>
</p>
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		</item>
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		<title>Klimakatastrophe gut f&#252;rs Herz</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/08/12/klimakatastrophe-gut-fuers-herz/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 14:46:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Holger Finn</dc:creator>
		
	<category>Wissenschaft</category>
	<category>Klimawandel</category>
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		<description><![CDATA[Es ist nicht alles schlecht! Wie britische Forscher jetzt herausfanden, verringert der Klimawandel, der seit Tagen unbemerkt von Anne Will und Maybrit Illner eine Pause macht, die Gefahr von Herzinfarkten. Wie die Wissenschaftler der London School of Hygiene und Tropical Medicine herausfanden, ist die Gefahr von Herzanf&#228;llen bei kaltem Wetter deutlich erh&#246;ht. Schon eine um [...]]]></description>
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<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/08/klimaherz_272x272.jpg" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p>Es ist nicht alles schlecht! Wie <a href="http://www.onmeda.de/aktuelles/news/herzinfarktrisiko_bei_k%C3%A4lte_gr%C3%B6%C3%9Fer-5942.html">britische Forscher jetzt herausfanden,</a> verringert der Klimawandel, der seit Tagen unbemerkt von Anne Will und Maybrit Illner eine Pause macht, die Gefahr von Herzinfarkten. Wie die Wissenschaftler der London School of Hygiene und Tropical Medicine herausfanden, ist die Gefahr von Herzanf&#228;llen bei kaltem Wetter deutlich erh&#246;ht. Schon eine um ein Grad Celsius niedrigere Lufttemperatur an einem Tag erh&#246;ht demnach das Risiko, bewies eine jetzt im &#8220;British Medical Journal&#8221; ver&#246;ffentlichte Analyse der Daten von mehr als 84.000 Herzinfarktpatienten aus den Jahren 2003 bis 2006.</p>
<p>Die Forscher verglichen die Herzinfarktdaten mit den jeweiligen Temperaturen in England und Wales und kamen zum Ergebnis, dass eine um ein Grad Celsius niedrigere Lufttemperatur das Risiko, binnen 28 Tagen eine Herzattacke zu erleiden, um zwei Prozent erh&#246;ht. Der Klimawandel, durch den f&#252;hrende Meinungsmetereologen wie der bekannte <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/08/vorgeschmack-wird-noch-schlimmer.html">Bild-Komment&#228;ter Mojib Latif </a>bis Ende des Jahrhunderts einen Temperaturanstieg von sechs oder sieben, vielleicht aber <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/07/hei-hei-baby-erwarmungspause-macht.html">auch bis auf 50 Grad erwarten,</a> zumindest f&#252;r Konstanz, w&#228;re damit ein Segen vor allem f&#252;r &#196;ltere.</p>
<p>&#8220;&#196;ltere Leute und Menschen, die schon eine Vorerkrankung am Herzen hatten, sind der Studie zufolge anf&#228;lliger f&#252;r niedrige Temperaturen&#8221;, stellte Forschungsleiter Bhaskaran klar. Sicher sei bereits, dass es weiterer Studien bed&#252;rfe, um herauszufinden, wie man dem Problem entgegenwirken k&#246;nnte – etwa durch warme Kleidung oder effizientes Heizen. Helfen k&#246;nnten aber auch insgesamt steigende Durchschnittstemperaturen, wobei noch unklar sei, bei welchem Thermometerstand der Mensch g&#228;nzlich immun gegen Herzinfarkte werde.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/08/klimakatastrophe-gut-furs-herz.html">politplatschquatsch.com</a>
</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie stark schmilzt die Arktis in diesem Sommer? Die Klimaforscher raten – wir raten mit!</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2010/08/10/wie-stark-schmilzt-die-arktis-in-diesem-sommer-die-klimaforscher-raten-wir-raten-mit/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 16:40:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rudolf Kipp</dc:creator>
		
	<category>Wissenschaft</category>
	<category>Klimawandel</category>
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		<description><![CDATA[Alle Jahre wieder – ist man geneigt zu sagen. Im mittlerweile dritten Jahr in Folge geben auch dieses Jahr wieder gestandene Arktisforscher und solche, die sich daf&#252;r halten, ihre Sch&#228;tzungen ab, wie stark das Eis in der Arktis in diesem Jahr zum September abschmelzen wird (hier). Zu dieser Zeit erreicht n&#228;mlich die Ausdehnung der Eisbedeckung immer [...]]]></description>
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<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/08/polar.jpg" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p>Alle Jahre wieder – ist man geneigt zu sagen. Im mittlerweile dritten Jahr in Folge geben auch dieses Jahr wieder gestandene Arktisforscher und solche, die sich daf&#252;r halten, ihre Sch&#228;tzungen ab, wie stark das Eis in der Arktis in diesem Jahr zum September abschmelzen wird (<a href="http://www.arcus.org/search/seaiceoutlook/2010/july">hier</a>). Zu dieser Zeit erreicht n&#228;mlich die Ausdehnung der Eisbedeckung immer ihren niedrigsten Stand im Jahr. Der beste Zeitpunkt also, mal wieder lautstark das Panikorchester anschwellen zu lassen.</p>
<p>Die Prognosen werden dabei jeweils von Juni bis August in jedem Monat erneuert. Durch Anpassen der verschiedenen Modelle an die jeweils aktuellen Daten soll so die Pr&#228;zision der Vorhersage verbessert werden. Das ganze Verfahren lieferte jedoch bisher im gro&#223;en und ganzen Ergebnisse die irgendwo zwischen ziemlich schlecht und v&#246;llig unbrauchbar lagen (<a href="http://www.science-skeptical.de/blog/das-ende-der-arktischen-schmelzsaison-ein-resumee/00163/">wir berichteten</a>). Im Durchschnitt ermittelten die Klimaforscher so im letzten Jahr ein September-Minimum von 4,6 Millionen km². Der tats&#228;chliche Wert wurde dann mit 5,36 Millionen km² angegeben. S&#228;mtliche Arbeitsgruppen hatten die tats&#228;chliche Ausdehnung deutlich zu niedrig eingesch&#228;tzt und waren demnach von einem st&#228;rkeren Abschmelzen ausgegangen.</p>
<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/08/July%202009%20Sea%20Ice%20Outlook1.JPG" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
<p><strong>Wie schon so oft, hat also die Realit&#228;t den Forschern einen Strich durch die Rechnung gemacht. </strong></p>
<p>Die Mittlere Abweichung der Modelle von den tats&#228;chlichen Werten betrug fast 800.000 km², oder anders ausgedr&#252;ckt, entsprach der Fl&#228;che von Deutschland und Gro&#223;britannien zusammen. Ob man Heerscharen von Wissenschaftlern besch&#228;ftigen sollte, um Prognosen von dieser Qualit&#228;t zu erstellen, muss wohl jeder selbst f&#252;r sich entscheiden.</p>
<p>Wie gut, oder besser gesagt wie schlecht, die Methoden der unterschiedlichen Institute sind, l&#228;sst sich gerade in diesem Jahr besonders gut an der Bandbreite der Erwartungen der unterschiedlichen Beteiligten ablesen. So sch&#228;tzt der aktuelle „Spitzenreiter“, die<a href="http://www.arcus.org/files/search/sea-ice-outlook/2010/07/pdf/pan-arctic/tivyjulyoutlook.pdf"> University of Alaska</a>, das diesj&#228;hrige September-Minimum auf 5,7 Millionen km². Die niedrigste Sch&#228;tzung stammt von dem Umweltforscher <a href="http://www.arcus.org/files/search/sea-ice-outlook/2010/07/pdf/pan-arctic/wilsonjulyoutlook.pdf">Charles Wilson</a>, der die Meinung vertritt, das Eis w&#252;rde in diesem Jahr fast komplett bis auf einen Restbestand von 1 Millionen km² abschmelzen.</p>
<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/08/July%202010%20Sea%20Ice%20Outlook1.jpg" /></dt>
<dd></dd>
</dl>
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Bei so viel moderner Kaffeesatz-Leserei m&#246;chten wir von Science-Skeptical nat&#252;rlich nicht hinten anstehen und pr&#228;sentieren Ihnen hier unsere Sch&#228;tzung des diesj&#228;hrigen Arktischen-September-Minimums. Die Berechnungen zur Absch&#228;tzung m&#246;chten wir, wie es bei uns &#252;blich ist, f&#252;r den Leser m&#246;glichst nachvollziehbar und transparent gestalten. Wir verwenden dazu eine Methode, die der Autor Papy Jako im franz&#246;sischen „<a href="http://www.lepost.fr/article/2010/07/16/2154103_surface-de-la-banquise-une-approche-originale-pour-la-prevision.html">Le Post</a>“ vorgestellt hat.</p>
<p>Hierbei werden die Werte der Forscher f&#252;r das September-Minimumaus dem letzten Jahr herangezogen und mit dem tats&#228;chlich im September ermittelten Wert verglichen. Der daraus resultierende Fehlerfaktor wird dann mit der Prognose aus diesem Jahr multipliziert.</p>
<dl class="bild">
<dt><img src="http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/08/tagb.JPG" /></dt>
<dd>Die Berechnung des Sommerminimums von Science-Skeptical.de. Eigene Grafik</dd>
</dl>
<p>Als Ergebnis dieser Berechnungen konnten wir Anhand der Juli-Daten der Forscher ermitteln , dass das Septemberminimum in diesem Jahr 5.770.000 km² betragen wird. Papy Jako hat unter Ber&#252;cksichtigung der Juni-Daten noch einen Wert von 5.627.000 ermittelt.</p>
<p>Sind wir nun der Meinung, dass der von uns ermittelte Wert „besser“ ist, als jene von den honorigen Klimawissenschaftlern vorgestellten Zahlen? Nein, das glauben wir wirklich nicht. Allerdings hat unsere Sch&#228;tzung den Vorteil, dass Sie ohne Aufwendungen aus Ihren Steuergeldern zustande gekommen ist. Da den „echten“ Wert ohnehin niemand wissen (und wie die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen auch nicht verl&#228;sslich absch&#228;tzen) kann, bleibt uns letztendlich nur das Abwarten. Es ist wie immer, wenn es um das Wetter geht. Wenn der Hahn kr&#228;ht auf dem Mist…</p>
<p><em>Artikel zuerst erschienen im </em><a href="http://www.science-skeptical.de/blog/wie-stark-schmilzt-die-arktis-in-diesem-jahr-die-klimaforscher-raten-wir-raten-mit/002794/"><em>Science-Skeptical Blog</em></a></p>
<p>Photo Quelle/Copyright: Dreampainter, via <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=168212&#038;mode=search">pixelio.de</a><em><br />
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