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	<title>READERS EDITION</title>
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	<description>Das deutsche Bürgerjournalismus-Portal</description>
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		<title>Die Diktatur des Proletariats und DIE LINKE</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 16:57:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Albert Albern</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bekenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Proletariat]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Sekten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich die Mühe gemacht hat, nicht nur verschiedene Religionen und deren Abzweigungen und Sekten zu studieren sondern auch die politischen Parteien mit all der inneren Vielfalt, der kann, wenn er oder sie das Glück der Erleuchtung genießen darf, nach langer Anstrengung eine auffällige Gemeinsamkeit entdecken: Das BEKENNTNIS.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>Gleichwohl, ob man den religiösen oder den politischen Zusammenhalt betrachtet, das Bekenntnis zu einer politischen oder religiösen Gruppierung und zu deren Idealen steht praktisch immer ganz vorne &#8211; im Vordergrund. Keine Ahnung, warum es eigentlich so viel Anstrengung kosten muss, um DAS zu erkennen. Aber die Welt ist nun mal so – sehr schwer zu ergründen und auch schwer zu entschlüsseln.</p>
<p><strong>Das Bekenntnis</strong></p>
<p>DIE LINKE bekennt sich zum kompromisslosen „Antikapitalismus“ und zum „demokratischen Sozialismus“. Und ihr Bekenntnis ist wie bei den meisten ordnungsliebenden Parteien in einem wortreichen „Parteiprogramm“ verhüllt.</p>
<p>Zwar macht sich mancher getreue Anhänger der LINKEN über die PIRATEN lustig, weil sie noch kein unverrückbares Bekenntnis formuliert haben, das ihre Gegner aus ihrer jeweiligen Position zerpflücken könnten. Dafür ist aber das Bekenntnis der LINKEN nicht nur unantastbar, sondern auch unverständlich. Wir wissen noch nicht einmal, was Demokratie ist, es gibt viele, oft auch zweifelhafte Formen davon. Selbst die Professoren an den Unis haben es sehr schwer, sich darin durchzuwühlen. Was ist aber aus der Sicht der LINKEN „Sozialismus“? „Der Begriff war nie eindeutig definiert..“ schreibt die allwissende <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialismus">wikipedia</a>.</p>
<p>Und was ist dann um Gottes Willen der „demokratische Sozialismus“???</p>
<p><strong>Das Demokratie-Problem der Linken </strong></p>
<p>Wenn die Mehrheit der Bürger den „demokratischen Sozialismus“ nicht versteht und allein deswegen gar nicht anstreben will, dann kann DIE LINKE den „demokratischen Sozialismus“ nur mit undemokratischen Mitteln installieren. Das wird aber sehr schwierig sein, wenn selbst die besten Köpfe bei den LINKEN von dem „demokratischen Sozialismus“ nur wage Vorstellungen haben. Und wie lange diese Probleme bestehen bleiben, kann DIE LINKE wieder nur eine Diktatur für uns real machen, die dann feierlich auf den Nahmen „demokratischer Sozialismus“ getauft wird.</p>
<p>So wie die Diktatur schon einmal und dabei ziemlich ausgeklügelt zum „realen Sozialismus“ umgetauft wurde. So irreal ist nämlich unser scheinbar unverbindliches Spiel mit den Worten. Wenn wir von der Realität herausgefordert werden, können wir mit den Begriffen nur noch tricksen&#8230;</p>
<p><strong>Die Diktatur des Proletariats</strong></p>
<p>Was ist die Diktatur und was ist das Proletariat? Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Proletariat">Proletariat</a> bildete zu Karl Marx Zeiten die gesellschaftliche Mehrheit. Deswegen bin ich mir sicher, dass Karl Marx die Diktatur der gesellschaftlichen MEHRHEIT vorschwebte.</p>
<p><strong>Was ist aber die Diktatur? </strong></p>
<p>Als Wladimir Putin nachdenklich von sich gab: „Wir brauchen die Diktatur des Gesetzes“, gab es weit und breit einen demokratischen Aufschrei: In Russland denke man schon wieder über die Diktatur nach. Doch das Gesetz IST eine Diktatur, in der auch Strafen und Gefängnisse vorgesehen sind für jeden, der sich der Diktatur des Gesetzes nicht beugen will.</p>
<p>Die Frage, die sich dahinter verbirgt, lautet also:</p>
<p><strong>Wer diktiert uns die Gesetze?</strong></p>
<p>Ist es Wladimir Putin, ist es das deutsche Parlament oder ist es die gesellschaftliche Mehrheit? Weil die Gesetze von der gesellschaftlichen Mehrheit auch akzeptiert werden müssen, damit sie nicht diktatorisch wirken, sollten sie weder von Wladimir Putin noch von dem Vatikan diktiert oder beschlossen werden, sondern von der gesellschaftlichen Mehrheit.</p>
<p>Und genau das schwebte Karl Marx höchstwahrscheinlich vor. Eine Welt, in der die Gesetze und andere Entscheidungen von der Mehrheit der Gesellschaft beschlossen und damit diktiert werden. Also eine Diktatur, der sich selbst der liebe Gott beugen muss, weil er gegen die Mehrheit der Menschen gewöhnlich nichts ausrichten kann, seitdem er der Sintflut abgeschworen hat.</p>
<p><strong>Demokratie und Kapitalismus</strong></p>
<p>Die Demokratie und der Kapitalismus widersprechen sich weitgehend. Und zwar bereits darin, dass kein einziger „Kapitalist“ irgendwelche demokratische Legitimation besitzt. Kein Kapitalist wurde in seine Funktion von der Mehrheit der Gesellschaft gewählt. Jeder hat sich in die Rolle des Kapitalisten einfach auf seine eigene Art und Weise hineingeschlichen. Und der Kapitalist entscheidet prinzipiell allein! Der Kapitalist ist gewöhnlich ein Alleinherrscher. Es sei denn, die Kapitalisten schließen sich in einer <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/vw-aktionaersversammlung-ferdinand-pich-setzt-seine-frau-in-den-vw-aufsichtsrat-1.1336525">Aktionaersversammlung</a> zusammen. Erst dann entscheidet wieder die Mehrheit, aber nicht die Mehrheit der Gesellschaft, sondern die Mehrheit der Aktionäre, veraltet auch „Kapitalisten“ genannt.</p>
<p>Dass der Kapitalismus auf die Demokratie ständig viel größeren Einfluss nimmt als die gesellschaftliche Mehrheit ist auch ausreichend bekannt. Die gesellschaftliche Mehrheit kann in einer parlamentarischen Demokratie nur alle paar Jahre bei den verschiedenen Wahlen auf die Demokratie einen undefinierten Einfluss nehmen. Der Kapitalismus beeinflusst die Demokratie jeden Tag, jede Stunde, jede Minute und dazu noch ganz konkret.</p>
<p>Weil der Kapitalismus in dem Konkurrenzkampf gut geübt ist, kann er die gesellschaftliche Mehrheit in der parlamentarischen Demokratie jeden Tag, jede Stunde, jede Minute problemlos zum Verlierer machen. Und genau aus diesem Grund schreit der Kapitalismus ganz laut nach der Freiheit. Und zwar für sich selbst. Weil der Kapitalismus die Demokratie – die Diktatur der gesellschaftlichen Mehrheit wie den Teufel fürchtet, schreit er nach Freiheit für sich selbst. Der Kapitalismus hat seine EIGENE Gesetze, die er auch bei den Abstimmungen in den verschiedenen Parlamenten gut durchboxen kann. Deswegen fürchtet er die Vorstellung, dass ihm die Gesetze von der gesellschaftlichen Mehrheit diktiert werden könnten.</p>
<p><strong>Warum DIE LINKE Karl Marx nicht verstehen will </strong></p>
<p>Weil die Linke ursprünglich nicht die Diktatur der gesellschaftlichen Mehrheit praktizierte, sondern eine ganz eigene und eigenwillige Diktatur durchsetzte. Mit einem Parteiapparat, das mit dem Apparat des Vatikans gut konkurrieren konnte. Deswegen fürchtet DIE LINKE seitdem die gesellschaftliche Mehrheit. Weil ihre Diktatur GEGEN die gesellschaftliche Mehrheit gerichtet war, ist DIE LINKE zu einer kleinen politischen Sekte geworden. Sie grenzt sich streng ab, um wenigsten ihre eigene inneren Mehrheiten auf die Beine zu bekommen und schwört sich dabei auf nebelhafte aber selbstverständlich nur reine und saubere Ideale und Ziele ein.</p>
<p>Das alles führt dazu, dass die LINKE nicht einmal den Nächsten aus den eigenen Reihen versteht. Weil ihre Ziele und Ideale so nebelhaft sind, ist vielmehr der Streit innerhalb der LINKEN vorprogrammiert. Wer die verschwommenen Begriffe und damit das unberührbare Bekenntnis der Linken klären will, der macht sich zum Ketzer.</p>
<p>Deswegen kämpft die Linke nicht gemeinsam mit der gesellschaftlichen Mehrheit gegen den eigenwilligen Kapitalismus, sondern mit sich selbst. Und das nicht nur gegenwärtig. Sie macht ihre inneren Kämpfe einfach nicht so öffentlich wie die PIRATEN. Deswegen kann sie diese Kämpfe auch nicht „offen“ austragen, sie muss sie so lange unterdrücken, bis sie hier und da wieder ausbrechen und damit wenigstens teilweise in die Öffentlichkeit kommen.</p>
<p>Die gesellschaftliche Mehrheit scheint sich aber um die inneren Auseinandersetzungen der LINKEN nicht zu interessieren. Weil die Auseinandersetzungen nicht genug transparent sind. Das ist dann wie ein Boxkampf hinter einem Vorhang. Man hört nur die Schläge und die <a href="http://www.readers-edition.de/2012/05/15/die-gespaltene-linkspartei-eine-fast-solide-analyse-von-links/">Schreie</a>. Sonst hat man keine Ahnung, was da wirklich abläuft oder worum es da geht.</p>
<p>Das opportun „geschlossene“ Vorgehen einer Partei klingt nicht nur in dem „realen“ Sozialismus irgendwie nach Gefängnis&#8230;</p>
<p>Die gesellschaftliche Mehrheit muss sich nicht diszipliniert zusammenschließen, sie ergibt sich einfach bei den Abstimmungen. Und es ist deutlich einfacher, die Mehrheit der Parteimitglieder auf ein Ergebnis einzustimmen als die gesellschaftliche Mehrheit. Da müsste man schon Klartext reden&#8230;</p>
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		<title>Panama: Arm aber nicht vergessen dank Onlinevideos</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 12:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RE-Redakteur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Coco Solo]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Panama]]></category>
		<category><![CDATA[Verfall]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>

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		<description><![CDATA[Coco Solo war einmal ein U-Boot-Stützpunkt der United States Navy in der Panamakanalzone nahe Colón, Panama. Heute ist Coco Solo das Zuhause [en] einiger der ärmsten und marginalisiertesten Panamaer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2008 veröffentlichte <a href="http://www.reuters.com/article/2008/04/08/us-usa-politics-panama-idUSN0830488520080408">Reuters</a> [en] einen Artikel über „die Armut und den Verfall“ in Coco Solo, dem Geburtsort von John McCain, dem damaligen republikanischen Präsidentschaftskandidaten:</p>
<blockquote><p>McCain wurde 1936 im Coco Solo U-Boot-Stützpunkt in einem von der USA kontrollierten Gebiet in Panama geboren, wo sein Vater als Marineoffizier arbeitete.</p>
<p>Heute spielen Kinder in der Stadt, die um den Stützpunkt herum gebaut wurde, neben offenen Abwasserkanälen, und große Häuser, die einst von amerikanischen Diplomatenfamilien bewohnt wurden, liegen verlassen und von Schutt übersät da.</p>
<p>Gelangweilte junge Männer schlendern oben ohne herum und stellen ihre Gang-Tattoos zur Schau, die prahlerisch verkünden, wie viele Menschen sie schon umgebracht haben. Gebiete, die einst Softballfelder waren, sind jetzt von Gras überwuchert.</p></blockquote>
<p>Im Bericht heißt es weiter:</p>
<blockquote><p>Seit einem Abkommen mit den USA im Jahr 1977 hat Panama allmählich wieder die Kontrolle über den Stützpunkt und den Rest der Kanalzone übernommen und Coco Solo wurde in ein riesiges Containerterminal namens Manzanillo umgebaut. 1999 übergab Washington seinen letzten Stützpunkt an Panama.</p></blockquote>
<p>Außer diesem Artikel von Reuters wurde jedoch bis jetzt nur sehr wenig über Coco Solo berichtet. Onlinevideos sind einige der verfügbaren Onlinemedien, welche das Leben in dieser Gemeinschaft zeigen.</p>
<p>Eine der Organisationen, die häufig Videos von Coco Solo veröffentlicht, ist <a href="http://cambiocreativo.org/2011/09/cambio-creativo?lang=en">Cambio Creativo</a> [en] (”Kreativer Wandel”),</p>
<blockquote><p>eine pädagogische Plattform, die kritisches Denken, Zielstrebigkeit und Selbstentfaltung durch den Austausch von Ideen und Fähigkeiten fördert. Wir stellen einen Raum für einen gegenseitigen Austausch zwischen einer Gruppe von Mentoren und Schülern in Coco Solo (Colón, Panama) bereit. Monatlich werden interdisziplinäre Workshops von Mentoren aus Colón, Panama-Stadt und aus dem Ausland geleitet. Wir sind davon überzeugt, dass die Teilnehmer durch das Stimulieren von Wissen, Kreativität und positiven Erfahrungen Alternativen für ihre eigene soziale und wirtschaftliche Entwicklung finden werden.</p></blockquote>
<div id="attachment_314075"><a href="http://cambiocreativo.org/2011/09/cambio-creativo?lang=en"><img title="Cambio Creativo" src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2012/04/grupo.jpg" alt="" width="576" height="384" /></a>Foto von der Website von Cambio Creativo, Verwendung mit Genehmigung.</p>
</div>
<p>Vor zwei Jahren veröffentlichte Rose Cromwelder, Mitgründerin von Cambio Creativo, einen kurzen Dokumentarfilm vom Filmemacher <a href="http://vimeo.com/user2541394">Eric Soussanin</a>. Marisa Treviño von der Nachrichten-Website <a href="http://latinalista.com/">Latina Lista</a> [en] teilt einen Auszug aus dem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=JmxXfAjw1JI&amp;list=UUQYJ79WZRy_LK7hujQteC-g&amp;index=2&amp;feature=plcp">Dokumentarfilm</a> [en] und <a href="http://latinalista.com/2012/04/intrnl-video-the-sad-tale-of-panamas-coco-solo">schreibt</a> [en]:</p>
<blockquote><p>Die Männer, Frauen und Kinder, die in Coco Solo leben, werden als Menschen beschrieben, die das Leben aufgegeben haben, weil sie das Gefühl haben, vergessen worden zu sein. Aber ein Dokumentarfilm über die Notlage der Leute aus Coco Solo sorgt dafür, dass sie nicht vergessen werden und die Welt von ihnen erfährt.</p></blockquote>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/7212201" width="400" height="300" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Cambio Creativo arbeitet mit den Jugendlichen dieser Gemeinschaft in verschiedenen <a href="http://www.facebook.com/media/set/?set=a.294034140615731.77698.142470905772056&amp;type=1">Workshops</a>. Cromwell <a href="http://cambiocreativo.org/2012/02/taller-de-fotografia-enero-2012">bloggt</a> [es] über einen Fotografie-Workshop, der im Januar 2012 stattgefunden hat. Sie teilt ein Video einer Brainstorming-Sitzung:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/36616995" width="400" height="300" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Die Fotos der Schüler und Schülerinnen werden in einer <a href="http://cambiocreativo.org/arte-en-venta-2?lang=en">Onlinegalerie</a> [en] ausgestellt und verkauft, welche von Cambio Creativo betrieben wird. Das Geld aus dem Verkauf dieser Bilder geht direkt an die jungen Künstler.</p>
<p>Auf der <a href="http://vimeo.com/user2480532">Vimeo-Seite</a> [es] von Rose Cromwell kann man noch mehr Videos der Mitarbeiter und Volontäre von Cambio Creativo bei der Arbeit mit Jugendlichen in Coco Solo anschauen, z.B. ein Video eines “Body Percussion”-Kurses.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/39710094" width="400" height="300" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<div><a title="Creative Commons Namensnennung 3.0 DE Lizenz" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.de/" rel="license"> <img src="http://creativecommons.org/images/public/somerights20.png" alt="Creative Commons License" width="88" height="31" /> </a></div>
<p>Geschrieben von <a title="Alle Übersetzungen von Silvia Viñas" href="http://globalvoicesonline.org/author/silvia-vinas/">Silvia Viñas</a> · Übersetzt von <a title="Alle Übersetzungen von Claudia Blaser" href="http://de.globalvoicesonline.org/author/claudia-blaser/">Claudia Blaser<br />
</a><br />
<a href="http://globalvoicesonline.org/2012/04/23/panama-online-videos-expose-marginalized-community/" target="_blank"><strong>Hier</strong> </a>geht&#8217;s zum Originalbeitrag.<a title="Alle Übersetzungen von Claudia Blaser" href="http://de.globalvoicesonline.org/author/claudia-blaser/"><br />
</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die neuen Lotto-Apps machen den Millionär!</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2012/05/16/die-neuen-lotto-apps-machen-den-millionar/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 11:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna Freud</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[App-Store]]></category>
		<category><![CDATA[Lotto online spielen auf dem Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Lotto-Apps]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemeinsam mit den Internet-Anbietern regieren seit kurzem innovative Lotto-Apps die Lotterielandschaft. Der neue Trend geht hin zum mobilen Lotto tippen auf dem Handy und verabschiedet sich besonders untern den jungen Erwachsenen von den klassischen Lotto-Annahmestellen. Meistens sind es sehr kleine Lotto-Kiosk-Buden, die in einer Seitenstraße noch einen Platz gefunden haben,]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam mit den Internet-Anbietern regieren seit kurzem innovative Lotto-Apps die Lotterielandschaft. Der neue Trend geht hin zum mobilen Lotto tippen auf dem Handy und verabschiedet sich besonders untern den jungen Erwachsenen von den klassischen Lotto-Annahmestellen.</p>
<p>Meistens sind es sehr kleine <a title="Anzahl der Lotto-Buden in Deutschland" href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/157247/umfrage/anzahl-der-kioske-in-deutschland-seit-dem-jahr-2005/">Lotto-Kiosk-Buden,</a> die in einer Seitenstraße noch einen Platz gefunden haben, innen sind sie vollgestellt mit eingestaubten Regalen voller Schulhefte, die mich an meine Kindheit erinnern. Berge von ungeöffneten Kartons versperren den Weg. Die schon ältere Verkäuferin hinter der Theke trägt eine graue Wolljacke und bequeme Hausschuhe, sie liest über einem warmen Tee in einer Zeitschrift. Der Duft von Tabak strömt mir beim Eintreten in den Laden sofort in meine Nase. An die Ablage in einer Ecke gestützt, kreuzt ein älterer Herr mit einem Kugelschreiber Kästchen auf seinem Lottoschein an. Neben seinen Füßen liegt eine Stofftasche mit gesammeltem Pfandgut. Aber was will ich hier eigentlich?</p>
<p>Die teilweise übertriebene Assoziation der halbseidenen, dunklen und muffigen Lotto-Buden scheint sich insbesondere unter dem jungen Lotto-Tipper-Publikum immer mehr verbreitet zu haben. Der Lotto Kiosk ist eher zu einem Ort der älteren Generationen und des kurzen Treffs der Gewohnheiten geworden. Hier kreuzen die Menschen bestimmt schon seit Jahren immer die gleichen Lottozahlen Kombinationen auf ihrem frischen Tippschein an (wobei der Geburtstag der Enkelkinder z.B. eine beliebte Zahlenfolge ist) und haben noch nie etwas von Lotto-Apps wie Clever Lotto oder Lottozahlen-Apps wie Lotto Ticker <a title="Lotto-Apps für das Handy" href="http://lottozahlensamstag.blogspot.de/2012/05/lotto-apps.html">(Quelle 2012) </a> für das Handy gehört.</p>
<p>Doch klar ist, dass junge Leute, die ihr Glück mit den Lotterien wie Lotto 6aus49 oder der neuen Mehrländerlotterie Eurojackpot versuchen, längst neue Mittel und Wege gefunden haben, dem alten Muff der Lotto Kiosk-Buden zu entgehen. Der „Lotto-Kiosk to go“ oder auch „<a title="Lotto mobil" href="http://www.lotto-app.info/">Lotto mobil spielen</a>“ ist der neuste Hype. Schlagworte wie „Nie wieder den Tippschein verlegen“ oder „Nie wieder lästiges Schlange Stehen“ sind mit originellen Lotto-Apps bei den jungen Nutzern längst zur Selbstverständlichkeit geworden.</p>
<p>Und in der Tat genießen Nutzer des Online Lottos einige Vorteile, die man sich sicherlich nicht mehr wegdenken möchte. Man spart sich den lästigen Weg zur Lotto-Annahmestelle, man verliert nie wieder den Überblick über getippte Zahlen oder abgegebene Lottoscheine und sowieso ist online Tippen attraktiver und fortschrittlicher in einer Zeit, die von den Markt überflutenden Apps geprägt wird. Dass ein Spieler keine Ahnung davon hat, dass er den millionenschweren Jackpot geknackt hat, würde mit einer Lotto-App aus dem Apple App-Store nicht passieren. Online Tippen für das Mobil läutet ein neues Zeitalter ein, in dem einem Spielteilnehmer nie wieder ein Gewinn durch die Lappen gehen wird. Wenn sich der <a title="Eurojackpot Gewinner" href="http://www.euro-jackpot.org/aktuelles/">erste Eurojackpot-Gewinner </a>aus dem Ruhrgebiet nämlich nicht bald meldet, dann gehen knappe 20 Millionen Euro zurück an den Staat <a title="19 Mio. Euro EuroJackpot geknackt" href="http://www.lottozahlen-eurojackpot.com">(Quelle 2012).</a></p>
<p>Junge und motivierte Entwicklerteams, die sich besonders Lotto-Apps verschrieben haben, scheinen den Konkurrenten von gestern zu zeigen, wo der Hammer von morgen hängt und überraschen ihre Nutzer mit ausgeklügelten Funktionen für das iPhone. Wer benutzt denn heute noch seinen Mac? iPhone oder iPad sind längst zu einem Substitut für den statischen Computer auf dem Schreibtisch geworden. Alles, was mit Freizeit oder eben dem „Millionengeschäft“ zu tun hat, wird mit den flexiblen und reiselustigen Mobil Devices spielerisch erledigt. Praktische Push-Mitteilungen informieren die zukünftigen Millionäre über ihre aktuellen Lotto Gewinnzahlen (Superzahl, Zusatzzahl, Glücksspirale) oder Gewinnquoten der Lotto 6aus49- oder <a title="EuroJackpot Zahlen" href="http://www.euro-jackpot.org/gewinnzahlen/">Eurojackpot-Ziehungen</a> und halten die Jungen immer up to date. Wer sich clever über aktuelle Quoten informieren möchte, der macht das nämlich von nun an immer über den online Weg oder eben über das Mobiltelefon <a title="Aktuelle Lottozahlen" href="https://www.lottoland.com/lottozahlen">(Quelle, 2012)</a>. Mit dem Scanner können Technikaffine sogar ihre Papier-Lottoscheine abfotografieren und direkt online auswerten lassen.</p>
<p>Fast schon rührend ist es aber, dass die iPhone Lotto-App „Clever Lotto“ auch an die vergessenen Kiosk-Buden erinnert, indem sie dem Lottospieler anhand einer Google Maps Karte anzeigt, wo die nächste Lotto-Annahmestelle ist und damit wohl ein bisschen ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen versucht <a title="Lottoscheine einscannen" href="http://www.lotto-app.info">(Quelle 2012)</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Krieg und Frieden&#8221;: Eines langen Tages Reise in die Nacht</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 11:53:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claus-Dieter Stille</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Centraltheater Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Eugene O'Neill]]></category>
		<category><![CDATA[Heike Makatsch]]></category>
		<category><![CDATA[Leo Tolstoi]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrfestspiele Recklinghausen]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Hartmann]]></category>

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		<description><![CDATA[Weltliteratur! Leo Tolstois Wälzer „Krieg und Frieden“ kommt fast auf 1600 Romanseiten. Fesselnd ist dieses Epos von Anfang bis zum Schluss. Und dabei mitreißend wie ein großer, wilder russischer Fluss. Wie aber das auf die Bühne bringen? Geht das überhaupt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit meinem Besuch der Kooperationsinszenierung <a href="http://www.ruhrfestspiele.de">Ruhrfestspiele Recklinghausen</a>/Centraltheater Leipzig weiß ich: Ja, und wie! Sebastian Hartmanns Inszenierung ist mit fünfeinhalb Stunden Spieldauer eine wahre Wuchtbrumme. Ein unvergessliches Theater-Erlebnis, das – jedenfalls bei mir – noch immer heftig nachwirkt.</p>
<p>Ich ging etwas naiv in die am 14. Mai für 18 Uhr vorgesehene Vorstellung bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen. Das Wetter war entgegen den Voraussagen (Eisheilige!) dennoch annehmbar geworden. Ich wagte ein prächtiges Stück Erdbeertorte (trotz in letzter Zeit alarmierender Waagenwerte). Dazu eine Tasse Kaffee. Ich tankte Sonne im gastronomischen Außenbereich vorm gläsernen Vorbau (Foyer) des Festspielhauses. Über die Länge der Inszenierung war mir nichts bekannt. Klar, dachte ich: „Krieg und Frieden“ hat bald 1600 Buchseiten&#8230; – wie aber sollten die, sozusagen einigermaßen knackig, auf die Bühne und an die Frau und den Mann gebracht werden? Also wird&#8217;s wohl gestrafft sein? Gut gelaunt, weil gut verpflegt und sonnenbetankt, tauchte ich gespannt auf das Kommende gegen 17.48 Uhr ins Große Haus der Ruhrfestspiele ein und ließ mich auf meinen persönlichen „Roten Platz“ nieder. Dieser ist jedem Zuschauer garantiert: Das diesjährige Motto der Ruhrfestspiele lautet ja „Im Osten was Neues“. Es geht um russische Theaterliteratur. Da ist Moskau nicht weit. Und der Rote Platz. Die Sitze im Großen Haus sind rot. Ergo, tolle Werbeidee: Jedem Zuschauer seinen „Roten Platz“ …</p>
<p><strong>Die Geduld wurde belohnt</strong></p>
<p>Soviel vorab: Dieser Theaterbesuch – von der Erdbeertorte bis zu meiner Rückkehr in die den Fußballmeister BVB 09 noch immer in letzten Zuckungen unbändig feiernde Stadt Dortmund – empfand ich als „Eines langen Tages Reise in die Nacht“ (Theaterstück von Eugene O&#8217;Neill). Fünfeinhalb Stunden allein sollte die Inszenierung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sebastian_Hartmann">Sebastian Hartmann</a> währen! Der Hintern schmerzte bereits nach der zweiten Pause. Im Kopfe summte, rasselte und prasselten die Gedanken durcheinander. Dazu die brennende Frage: Ob und wie ich am Ende nach Hause käme. Aber es war so faszinierend! Stückteil für Stückteil harrte ich aus. Und Pause für Pause übte ich mich mehr in Geduld: Bleiben! Musst Du. Ich gab mich geschlagen. Von dieser Inszenierung. Einigermaßen beruhigt: Mein Nahverkehrs-Applikation vermeldete eine mögliche Verbindung nach Daheim. Und zwar bis zum Schluss! Sollte ich die Schauspielerinnen und Schauspieler den Kampf alleine kämpfen lassen? Andere hatten offenbar weder Geduld noch Zeit: Pause für Pause erlitt der Theatersaal Zuschauerverluste. Hinnehmbar, meine ich. Angesichts dieser gewaltigen Anforderung. Auch dafür muss man Verständnis haben. Sie werden ihre Gründe gehabt haben, die Leute. Andere blieben. Wie ich. Ich glaube: Wir bereuten es alle nicht. Und der Hintern? Naja, da musste der eben mal da durch …  Hallejuja!</p>
<p>Eine seltsame Faszination übte Tolstois fesselnde „Wuchtbrumme“ von Roman auf die Recklinghäuser Bühne gewuchtet aus der Zeit der napoleonischen Kriege schon auf mich aus. Erkenntnis daraus: So geht es nicht mehr weiter. Nach all dem Leid. Gott ist tot! Tot?</p>
<p><strong>Die Welt auf der Kippe</strong></p>
<p>Das Bühnenbild (Sebastian Hartmann/ Tilo Baumgärtel) ist so einfach wie genial: Eine gewaltige Plattform bedeckt die Bühne. Diese ist hydraulisch hin-her, hoch-runter, kippbar nach vorn und hinten. Darüber ein Plafond, ebenfalls höhenveränderbar. Darin: Eine LED-Installation, die Schriftzüge und Videos abbildbar werden lässt. In Hartmanns Inszenierung treten mehr als 250 Charaktere treten auf. De Feldzüge der Heere werden erahnbar. Wie auch die Schlachten von Austerlitz und Borodino. Dann, man erinnert den Roman: Das brennende Moskau und die schmähliche Niederlage der Franzosen. Eine wahrlich mitreißend von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leo_Tolstoi">Leo Tolstoi</a>, auf die Schicksale von Menschen herunter gebrochene, erzählte Geschichte. Wirklich ein Epos! Herausgearbeitet: das jammervolle Scheitern Napoleons, der Europa nach seinen Ideen neu zu erfinden, neu zu modellieren, gedachte. Tolstois Werk hatte den Menschen seiner Zeit etwas zu sagen. Und heute ist es nicht anders! Wir erkennen darin, den immer wieder fehlenden Menschen. Lernt er daraus? Kaum! Schauen wir doch nur Nachrichten! Aber in Hartmanns Inszenierung mühen sich die Menschen. Sie erklimmen mühevoll die hochgekippte steile Ebene. Rutschen bäuchlings oder auf den Rücken und den Knien (die armen Schauspielerkörper!) immer wieder herunter. Ist alles vergeblich? Die Welt und die einzelnen Menschenschicksale stets auf der Kippe. Aber die Hoffnung &#8230; Stirbt zuletzt.</p>
<p><strong>Wer sind wir?</strong></p>
<p>Beinahe erlebte man als Zuschauer den Krieg selber mit. Der Schmerz im Hintern, die vielen Fragen im Kopf! All das zehrt fürchterlich an unseren Kräften. Doch Sebastian Hartmanns Inszenierung lässt nicht locker. Fünfeinhalb Stunden heißt es: Auf, durchhalten! Natürlich war und wurde klar: Tolstois Werk ist nicht nacherzählbar. Schon gar nicht auf der Bühne. Vielmehr ist der rote Faden der auf die Bühne gebrachten Teile der Handlung eine große philosophische Erörterung. Worin die Fragen hart aufscheinen: Wer sind wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir?</p>
<p>Was bedeuteten diese Fragen, wenn Gott also tot wäre? Die Inszenierung erfordert beinahe den ganzen Menschen. Sie verlangt einem viel ab. Ebenso den Schauspielerinnen und Schauspielern. Den einen schmerzt Kopf, und der Hintern – jeder auf seinem persönlichen „Roten Platz“. Den anderen bestimmt alle Gliedmaßen, wenn nicht der ganze Körper. Schwerstarbeit für alle. Respekt für beide! Denn es lohnt sich. Auch wenn es bis auf die Knochen wehtut!</p>
<p><strong>Stimmige Inszenierung</strong></p>
<p><a name="3"></a>An mancher Stelle denkt man: Das ist doch Slapstick! Blödelei. Doch schon Sekunden später revidiert man, erkennt: das passt, das funktioniert, stellt etwas her, hat etwas zu sagen! An anderer Stelle hält man den Atem an: Die kleinwüchsige Schauspielerin Jana Hölz, wird durch einen splitternackten Schauspieler entkleidet, ist dann zusammen mit ihm in einer berührenden Nacktszene zu sehen. Man denkt: bis auf die Haut! Bis auf die Seele! Man hört, schaut sich um: Wie reagieren wohl die Leute? Ein Skandal? Nein. Auch hier wieder: da stellt sich etwas her. Die Nacktheit ist hier alles andere als bloße Effekthascherei. Und fast kommen einen Tränen, so berührend ist das inszeniert und gespielt! Sehnen wir uns nicht alle nach Liebe und Geborgenheit? Und bekommen beides dennoch viel zu selten. Man ist hin- und hergerissen: Mitgerissen wie Treibgut in einem der russischen großen Ströme. Hartmann hat sich was getraut! Das Ergebnis ist stimmig.</p>
<p><strong>Präzise aufeinander eingespieltes Schauspielensemble</strong></p>
<p>Das erstklassig spielende Ensemble besteht aus 14 prächtigen Schauspielerinnen und Schauspielern. Es spielt viele unterschiedliche Rollen. Natürlich wird immer wieder – auch in TV-Berichten &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heike_Makatsch">Heike Makatsch</a> erwähnt. Aber sie ist wie die anderen auch (nur eben bekannter als die Kollegen) ein sich wunderbar einfühlendes, einpassendes, Rädchen im Getriebe des präzise auf einander eingespieltem Schauspielerensembles. Allein ihr Name ragt halt heraus. Dafür kann sie nichts. Makatsch macht sich als Theaterschauspielerin. Wirklich angenehm! Und wenn ihr Name Zuschauer generiert – warum denn nicht? Sie werden es nicht bereuen!</p>
<p><strong>Ab September am Centraltheater in Leipzig<br />
</strong></p>
<p>Allerdings ist das Gastspiel des Ensembles bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen inzwischen beendet. Wer aber Gelegenheit nach dem Sommer nach Leipzig zu kommen: Hartmanns „Krieg und Frieden“ läuft dort im <a href="http://www.centraltheater-leipzig.de/centraltheater/programm/centraltheater/inszenierung/aktuell/krieg_und_frieden/">Centraltheater Leipzig (ab September 2012)</a> . Auf der Internetseite des Theaters heißt es:</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>„<em>Ohne falsche Bescheidenheit – es ist wie die Ilias.“</em> So Lew Tolstoi über sein größtes Werk, das Weltgeschichte und privates Leben in monumentaler Absicht zusammenführt. Sein zwischen 1863 und 1869 entstandenes episches Gemälde vereint einen Familien-, Historien- und Bildungsroman über Europa, den Menschen und die Welt. Über allem die Metaphysik des Titels, die stets mit ALLEM spielt. Mit der Geburt der europäischen Idee aus dem Geist der Unterwerfung, mit der Tragödie des Menschen und dessen Beziehungsunfähigkeit und – mit der Welt. Eine Überforderung. Unsere Überforderung, die uns übrig bleibt, zwischen tragischem Heldenepos, Märtyrerpose und der prosaischen Wirklichkeit. Zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, bis heute.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>&#8220;Krieg und Frieden“ in Recklinghausen war ein bewegendes philosophisches Erlebnis</strong>&#8230;</p>
<p>&#8230; vermittelt von einem genialen Ensemble. Eine in Teilen durchaus schmerzliche Erfahrung für Kopf und Hintern. Letzterer hat sich inzwischen erholt. Der Kopf arbeitet noch nach. Das ist gut so. Und letztlich belebend! Fünfeinhalb Stunden schwere Kost beendete, wie ein Ensemblemitglieder kurz vor Schluss inmitten der verbliebenen Publikumsschar Mut machend verkündete, „die Katharsis“ mit einem rasenden HD-Film. Alles zog irgendwie an einem vorbei. Nach dem Tod? Die Welt, die Geschichte und die uns wohl immer wieder bewegen werdenden Fragen, nach dem unserem Woherkommen und dem Sinn des Lebens überhaupt.</p>
<p><strong>Finale</strong></p>
<p>Meines langen Tages Reise in die Nacht ging am Dortmunder Hauptbahnhof gegen 1 Uhr 30 vorläufig zu Ende: Die Polizei räumte gerade die Sperren zur Seite. Die Fußballmeister-Feier war so gut wie vorbei. Nur ein paar Bierleichen taumelten noch gefährlich vor das Taxi, das mich – wegen noch nicht weggeräumter Sperren – mit Umweg (teurer!) endlich nach Hause brachte &#8230;</p>
<p><a href="http://www.3sat.de/mediathek/?display=1&amp;mode=play&amp;obj=30911"><em>Hier ein Video-Mitschnitt von der Inszenierung via 3sat-Kulturzeit. Darin kommen sowohl Regisseur Sebastian Hartmann als auch Schauspielerin Heike Makatsch kurz zu Wort.</em></a></p>
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		</item>
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		<title>Die gespaltene Linkspartei &#8211; Eine fast solide Analyse von links</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2012/05/15/die-gespaltene-linkspartei-eine-fast-solide-analyse-von-links/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 19:37:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ugellermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Christiane Reymann]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Diether Dehm]]></category>
		<category><![CDATA[Dietmar Bartsch]]></category>
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		<category><![CDATA[Linkspartei]]></category>
		<category><![CDATA[Oskar Lafontaine]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Gehrcke]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitten in das Abwärtstrudeln der Linkspartei nimmt eine Gruppe aus der LINKEN (Wolfgang Gehrcke, Diether Dehm, Kurt Neumann, Christiane Reymann, Harald Werner) in der "Jungen Welt" zur Lage Stellung. Die Analyse der Autoren ist weitgehend klug und lesbar. An einem Punkt verweigert sie sich die Einschätzung der grausamen Wirklichkeit: Die LINKE ist gespalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wesentlich in sogenannte Reformer und antikapitalistische Linke. Und diese Lager sind auch an Spitzen-Personen festzumachen: Einerseits Dietmar Bartsch, dessen inhaltliche Nähe zur Sozialdemokratie Ergebnis eines eitlen Wunsches nach einem &#8220;Auch-Dabei-Sein&#8221; gestundet ist: Noch einen Artikel, barmt Bartsch, in der &#8220;Welt&#8221; (der alten, nicht der jungen versteht sich), einmal im &#8220;Stern&#8221; sein dürfen, mit SPD-Gabriel sogar.</p>
<p>Und alle möglichen Gegner der Linkspartei finden ihn einfach prima, weil sie in seinem Gegner, Oskar Lafontaine, zu recht jene Alternative vermuten, die sowohl im Osten wie auch im Westen Wählerstimmen für die LINKE gewinnen kann. Leider ist Lafontaine, der anders als Bartsch tatsächlich links ist, kaum weniger eitel als sein Gegenkandidat. Denn anders ist seine Forderung, man möge ihm den Parteivorsitz, ohne eine &#8220;Kampfkandidatur&#8221; faktisch garantieren, nicht zu verstehen.</p>
<p><strong>Was würde eine Kampfkandidatur &#8211; Lafontaine gegen Bartsch &#8211; bedeuten?</strong></p>
<p>Sie würde in ihrem Ergebnis deutlich machen, was die LINKE wirklich will: Sich als zweite SPD auf Dauer überflüssig machen, oder als Formation gegen die übergroße Koalition, gegen das Kartell der Banken-Liebhaber und der Eingreiftruppen-Unterstützer antreten.<span>Es wird Zeit, dass sich die LINKE ihrer inhaltlichen Widersprüche bewusst wird und nicht weiter versucht sie zu verkleistern.</span></p>
<p>Zum Artikel:<br />
<span><span><a href="http://www.jungewelt.de/2012/05-15/018.php" target="_self">http://www.jungewelt.de/2012/05-15/018.php</a></span></span></p>
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		<title>Roman Herzog: Die Ruck-Zuck-Wahlen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 19:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ugellermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Die Grünen]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Einparteien-Regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Roman Herzog]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Er ist doch nur ein alter Mann, nicht mehr im Amt, der kann doch mal was sagen, der Herzog. Und dann sagt er mal wieder was: Die Fünf-Prozent-Hürde ist nicht mehr zeitgemäß, sagt der Ex-Bundespräsident, die müsse nach oben gesetzt werden, damit der jeweilige Bundeskanzler von einer "großen Mehrheit der Bevölkerung getragen" werden würde. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist mal ein origineller Vorschlag. Sagen wir mal, die neue Hürde läge bei 15 Prozent. Dann fielen die FDP-Stimmen weg. Auch die der LINKEN, die GRÜNEN kämen nicht mehr in den Bundestag und die Piraten erst gar nicht mehr rein. Macht nach den aktuellen Umfragewerten 34,5 Prozent der Wähler, die ihre Stimme wegwerfen könnten. Und was da an Parteien bliebe, das könnte sich die Stimmen aus dem Abseits aufteilen. So ergäbe sich dann eine prima Mehrheit für die Kanzlerin.</p>
<p><strong>Er ist doch nur ein alter Mann?</strong></p>
<p>Roman Herzog war und ist ein Apparatschik. Einer, der immer im Staatsdienst gut versorgt war. Ein CDU-Mann, der mal hier Professor war, dann dort Rektor. Er war auch mal Verfassungsrichter. Kaum jemand sonst ist mit Ehrungen so überhäuft wie Herzog: Vom finnischen Orden der Weißen Rose über den Karlspreis und diverse Großkreuze bis hin zur Auszeichnung zum &#8220;Staatsmann des Jahres&#8221;. Wenn Herzog aufsteht, scheppert es vor lauter Blech. Auch aus seiner Feder stammt das sozial-reaktionäre Leipziger Programm der CDU. Bis heute ist er Mitglied in Vereinen zur Lobpreisung des Marktes: Im &#8220;Bürgerkonvent&#8221;, der vom Bankhaus Finck mit sechs Millionen gesponserten Lobby-Vereinigung zur Durchsetzung kapitaler Interessen. Im &#8220;Konvent für Deutschland&#8221;, dem von Olaf Henkel gegründeten Verein für noch mehr Markt ist er natürlich auch. Auch für ein Interview mit der &#8220;Jungen Freiheit&#8221;, der Zeitung der Salonfaschisten, stand er schon zur Verfügung. Roman Herzog ist gut vernetzt, einflussreich und ultrakonservativ.<span>Als der damalige Bundespräsident Herzog 1997 seine berüchtigte Ruck-Rede im Berliner Hotel Adlon hielt, lagen die deutschen Medien auf dem Bauch vor Bewunderung: Endlich mal einer, der das sagte, was die Chefredaktionen dachten! In einem Schlüsselsatz Herzogs, &#8220;20 Jahre haben wir gebraucht, um den Ladenschluss zu reformieren&#8221;, war eigentlich schon entlarvend, verkaufte er doch jene Modernisierung, die im Reich der Schleckers und Lidels mündet, mit den unterbezahlten Tag-und-Nacht-Arbeitsplätzen. Aber Herzog setzte noch was drauf: &#8220;Statt Lebensarbeitsplätzen&#8221; forderte er mehr &#8220;Flexibilität&#8221; und gab so den Startschuss für Leiharbeit. Er fordert mehr Selbstverwaltung der Hochschulen, die heute in der Verschulung der Universitäten zu beobachten ist. Und er behauptete von der Globalisierung, sie habe einen &#8220;Weltmarkt der Ideen geschaffen&#8221;. Es waren dann die Ideen, die in den Bankenkrisen bis heute nachwirken.</span></p>
<p><span><strong>Erstmalig hat Herzog schon 2008, nach der Erfolgen der Linkspartei, versucht eine Änderung des Wahlrechtes herbeizureden.</strong></span></p>
<p>Was der Mann wünscht, sind Ruck-Zuck-Wahlen: Der Wähler soll gefälligst das wählen, was Herzog wünscht. Vielleicht könnte dem Ex-Präsident eine 30-Prozent-Hürde helfen. Dann wäre auch die SPD nicht mehr im neunen Bundestag. Eine Partei, von der man nicht weiß, ob sie vielleicht doch noch sozialdemokratisch werden will. Nach Ausschaltung aller unsicherer Kantonisten hätte Herzog dann jene Einparteien-Regierung erreicht, von der man dann getrost sagen dürfte: Ein Markt, ein Reich, ein Führer.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Eingelullt und abgehakt: Wie Tätervertreter ihre Heimopfer abservieren wollen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 19:23:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helmut Jacob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel]]></category>
		<category><![CDATA[Diakonische Stiftung Wittekindshof]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelische Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Evangelische Stiftung Volmarstein]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Heimkinder]]></category>
		<category><![CDATA[Heimopfer]]></category>
		<category><![CDATA[Rotenburger Werke]]></category>
		<category><![CDATA[sexueller Missbrauch]]></category>

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		<description><![CDATA[Teil 1: Verbrechen in der diakonischen Waschmaschine: bagatellisiert und weichgespült]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dierk Schäfer aus Bad Boll, Pfarrer im Ruhestand, erhielt eine E-Mail und geht in seinem Blog darauf ein (1). Im Betreff dieser E-Mail ist lediglich der Begriff „Sülze“ zu lesen. Ihm wurde ein Link zugesandt, der zur Homepage der „Diakonischen Stiftung Wittekindshof“ führt (2). Schäfer fragt sich, wo auf dieser Homepageseite der E-Mail-Absender „Sülze“ ausgemacht hat und studiert in diesem Zusammenhang das Geleitwort des Stiftungsleiters der Behinderteneinrichtung in Bad Oeynhausen (3), Prof. Dr. Dierk Starnitzke (4)zum Buch: „Als wären wir zur Strafe hier – Gewalt gegen Menschen mit geistiger Behinderung – der Wittekindshof in den 1950er und 1960er Jahren“ (5).</p>
<p>Schäfer stellt fest, dass Starnitzke in seiner „Aufarbeitung der Geschichte“ (2) „in sehr deutlicher Sprache die schlimmen Erlebnisse der ehemaligen Heimkinder an prominenter Stelle“ benennt. Schäfer weiter: „In Ihrem Geleitwort nennen Sie dagegen zunächst die damals allgemein schlimmen Verhältnisse und der Leser fragt sich, wer mehr zu bedauern ist, das Personal oder die Kinder. Was Sie nirgendwo erwähnen, ist die Behandlung der Heimkinderfrage durch den Runden Tisch, die von Beginn an auf Übervorteilung aus war. Das ist vielfach belegt, doch es wurde souverän ignoriert. Die Heimträger argumentierten zunächst, man wolle dem Runden Tisch und seinen Ergebnissen nicht vorgreifen, um nach dem Schlußbericht darauf zu verweisen, daß man ja nun seinen Anteil in den Fonds einzahle. Kein Wort über Regelungen im Ausland, kein Wort über die Firmen, die von der Zwangsarbeit profitiert haben, kein Wort über die asymmetrische Machtverteilung am Runden Tisch. Wenn Sie in Ihrer Stellungnahme um Verzeihung bitten, erscheint das eher als Wunsch nach billiger Gnade und muß für die ehemaligen Heimkinder wie Gesülze klingen.“</p>
<p>Im Juli 2011 hatte ich Gelegenheit, unter dem Titel „<strong>Gutes Handwerk zweier Historiker – im Weißwaschgang des Stiftungssprechers Dierk Starnitzke</strong><strong>“ </strong>das Geleitwort des Stiftungsleiters dem Buchinhalt gegenüberzustellen (6).</p>
<p>Ich möchte im ersten Teil dieser Abhandlung der Frage nachgehen, ob es in den Geleitworten und auf den Homepages kirchlicher Einrichtungen eine gewisse Sprachregelung gibt. Im zweiten Teil werde ich die Entschuldigungen darstellen und aufzeigen, welche Ähnlichkeiten in den Formulierungen bestehen. Im dritten Teil soll aufzeigt werden, welche Konsequenzen die Einrichtungen aus ihren Verlautbarungen gezogen und wie sie ihre Entschuldigungen bisher umgesetzt haben.</p>
<p><strong>Verbrechen in der diakonischen Waschmaschine: bagatellisiert und weichgespült</strong></p>
<p>In den Geleitworten werden die Verbrechen eher umschrieben.</p>
<p>Pastor Ulrich Pohl, Vorsitzender des Vorstands und Anstaltsleiter der <strong>v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel</strong>, vollzieht in seinem Geleitwort (7) zum Buch &#8220;Endstation Freistatt &#8211; Fürsorgeerziehung in den v. Bodelschwinghschen Anstalten Bethel bis in die 1970er Jahre&#8221; (8) eher ein Weichspülen der Verbrechen unter seinem Dach in den Nachkriegsjahrzehnten: „Zum ehrlichen Umgang mit unserer Geschichte gehört aber auch der selbstkritische Blick auf schwierige Zeiten und Schuldverstrickung. Beispiele dafür sind die Aufarbeitung von Zwangsarbeit und Zwangssterilisation in Bethel.“ Erst einige Zeilen später nähert er sich des Pudels Kern: „Die Fürsorgeerziehung in den 1950er und 1960er Jahren geschah auch in den Betheler Einrichtungen in einem System, das häufig von Gewalt, Einschüchterung und Angst geprägt war.“</p>
<p>In seinem „Geleitwort zur zweiten Auflage“ lobt er das Buch über den grünen Klee (ohne die aufschlussreiche, zutreffende und wichtige Rezension von Dr. Carlo Burschel unter dem Titel „’Endstation Freistatt’ oder ‚Papier ist geduldig, das Leben nicht’“ gelesen zu haben (9)) und betont die Wichtigkeit des Buches für die Opfer seiner Einrichtung: &#8220;Gerade aus ihrem Kreis erreichten uns viele positive Rückmeldungen zu dem Buch. Tenor der meisten Rückmeldungen war: endlich ist es möglich, sowohl in unseren Familien wie auch öffentlich über unsere Kindheit in Einrichtungen wie Freistatt zu sprechen. Endlich werden wir gehört. Endlich werden wir ernst genommen.&#8221;</p>
<p>Auch das Vorwort der <strong>Evangelischen Stiftung Volmarstein</strong> (10) aus der Feder von Pfarrer Jürgen Dittrich klingt eher wie ein leises Wasserplätschern, das von einem kleinen Wasserfällchen hier und da unterbrochen wird: „Mit diesem Buch wird ein dunkles Kapitel in der Geschichte unserer Evangelischen Stiftung Volmarstein aufgeschlagen. Dies zu erkennen, war ein mühsamer Weg.“ Die klare Aussage: „Wir wurden zu Verbrechern an Klein- und Schulkindern“ fehlt trotz des erdrückenden Materials, das die Historiker Winkler und Schmuhl in ihrem Buch &#8220;Gewalt in der Körperbehindertenhilfe &#8211; Das Johanna-Helenen- Heim in Volmarstein von 1947 bis 1967&#8243; (11) zusammengetragen haben. Bevor die Evangelische Stiftung Volmarstein sich zu der Formulierung durchringt, die wenigstens andeutungsweise das Ausmaß der Verbrechen erahnen lässt, „Kinder und Jugendliche in diesem Haus waren Übergriffen von Mitarbeitenden ausgesetzt, die eigenmächtig einem falsch verstandenen pädagogischen Verständnis nacheiferten; es sah Bestrafung in übelster Weise vor und ließ die Würde und die Achtung vor dem Mitmenschen völlig außer acht“, schiebt sie einen verräterischen Satz vor und wäscht damit die schmutzigen Hände der unterlassenen Hilfeleistung und Aufsichtspflicht der Anstaltsleiter Hans Vietor und Ernst Kalle rein: „Die damaligen Verstöße stellen nach heutiger Erkenntnis massives Fehlverhalten dar.“ Der Webmaster der Homepage <a href="http://www.gewalt-im-jhh.de/">www.gewalt-im-jhh.de</a> hat schon vor Drucklegung des oben genannten Buches auf der Homepage die infragekommenden justiziablen Verbrechen aufgelistet. Demnach ist für die Arbeitsgruppe unstrittig, dass es sich bei den Gräueltaten um „Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit (§§223-§231 Strafgesetzbuch) handelt. Hier kommen insbesondere folgende Paragraphen in Frage: §§176, 177, 179, 180, 225 und 226. (12)“</p>
<p>Zwar geht Dittrich auf das Versagen der Anstaltsleiter ein: „Auch die Leitung hat nicht angemessen reagiert und ist ihrer Verantwortung nicht gerecht geworden.“ Sofort fügt er jedoch relativierend an: „Daneben hat es auch damals Mitarbeitende gegeben, die Ihnen zur Seite gestanden und Ihnen so auch vielleicht manche Hilfestellung gegeben haben.“ Die komplette Wahrheit ist umfangreicher. Diesen Mitarbeitern wurde nämlich nicht geglaubt und einem sogar nahegelegt, seine Anschuldigungen, die er in seinem Praktikumsbericht (13) erhoben hatte, zurückzunehmen, andernfalls er Konsequenzen zu erfahren habe.</p>
<p>Ein besonderes Schmankerl verschleierischer Formulierungskunst bietet der Vorgänger von Jürgen Dittrich, Pfarrer Ernst Springer (verstorben) den Lesern seiner „Volmarsteiner Erklärung“ vom Juni 2006 (14): „Wir bedauern, jetzt erst aufgrund der aktuellen Thematisierung – für viele nicht mehr Lebende zu spät – auf diesen ‚weißen Fleck auf der Landkarte unserer Anstalts- bzw. Stiftungsgeschichte’, der gegenüber den anderen Heim- und Lehrwerkstätten unserer Stiftung offensichtlich ein ‚schwarzer’ war, gestoßen zu sein.“ (15)</p>
<p>Über das Geleitwort des Leiters der <strong>Behinderteneinrichtung Wittekindshof</strong> (4) habe ich mich bereits an anderer Stelle ausgelassen. Zu diesem Geleitwort schreibt Dierk Schäfer passend: „In Ihrem Geleitwort nennen Sie dagegen zunächst die damals allgemein schlimmen Verhältnisse und der Leser fragt sich, wer mehr zu bedauern ist, das Personal oder die Kinder.“ (1)</p>
<p>„Aus heutiger Sicht“ sind auch für Starnitzke die damaligen Verhältnisse nicht tragbar, allerdings verweist er auf einen besonderen Wandel im Umgang mit Behinderten: „Dabei ist allerdings zu beachten, dass Menschen mit Behinderungen nun immerhin in ihren elementarsten Lebensbedürfnissen versorgt wurden, während sie noch wenige Jahre zuvor in der NS-Zeit in staatliche Einrichtungen verlegt und dort in großem Umfang getötet oder dem Sterben überlassen wurden. Das betraf auch einen großen Teil der Bewohnerinnen und Bewohner des Wittekindshofes. Insofern handelt es sich bei der Behindertenhilfe der 1950er und 60er Jahre trotz aller problematischen Seiten auch um eine elementare Leistung der Hilfe zum Leben, die zunächst einmal grundsätzlich gewürdigt werden sollte.“ (4)</p>
<p><strong>Das Wort „Verbrechen“ oder ein anderer bezeichnender Begriff für die Gewalt in seiner Einrichtung fehlt.</strong> Zu diesen Verbrechen habe ich an anderer Stelle (6) ein Beispiel genannt: „Vor sechs Wochen sei Pfleger C. nachts zu ihm in das Bett gekommen, habe ihn an seine Geschlechtsteile gefasst, sich auf ihn gelegt und ihm gesagt, während er sich sträubte, er solle ruhig sein, er müsse das doch auch lernen. Trotz seines Widerstandes habe er ihn auf den Bauch gelegt und ihm sein Geschlechtsglied in den After eingeführt. Er habe sich nicht frei machen können, da C. seine Beine mit den seinen eingeklemmt habe; hierbei sei er auch nass geworden; hinterher habe er erbrechen müssen und heftige Bauchschmerzen gehabt.“ Diese Vergewaltigung und andere Verbrechen unter evangelischem/diakonischem Dach finden im Geleitwort keine Reflektion.</p>
<p>Werfen wir zur Abwechslung einen <strong>Blick auf die Verbrechen auf katholischer Seite</strong> und beleuchten auch dort die Versuche der „Reinwaschung“ à la Pontius Pilatus. Als Beispiel seien hier die Brutalitäten von Ordensschwestern genannt (16). Dazu Dierk Schäfer in einem Blog-Eintrag (17):</p>
<p>„Leid von denen, die sich christlichen Geboten verschrieben haben“</p>
<p>„Wie aber konnte solches Leid – Gewalt, Hunger, Demütigung – gerade von denjenigen ausgehen, die sich den christlichen Geboten wie der Nächstenliebe und Sanftmut verschrieben hatten? Sara Böhmer, Generalpriorin der <strong>Dominikanerinnen von Bethanien</strong>, versucht eine Erklärung: Die geringen Mittel – zwei Mark pro Tag pro Kind –, der hohe Druck der Betreuerinnen wegen der vielen Kinder pro Person und die damaligen Vorstellungen, dass Frauen per se gute Mütter seien, weil sie als Mütter geboren wurden, seien Erklärungsansätze. ‚Aber natürlich ist das keine Entschuldigung.’“ (zitiert aus 16)</p>
<p>Schäfer: „Dies ist nicht nur keine Entschuldigung, sondern auch keine Erklärung. Es gab in dieser Zeit viele Familien, die in Armut lebten, aber ihre Kinder mußten nicht in einer Atmosphäre der Ablehnung, des Hasses und der Mißhandlung aufwachsen. Die Mütter dieser Kinder waren auch nicht pädagogisch ausgebildet. Aber sie hatten (in der Regel) ihre Kinder ganz einfach lieb.“</p>
<p>Zurück zu den evangelischen Einrichtungen.</p>
<p>Pastorin Jutta Wendland-Park, Vorstandsvorsitzende der <strong>Rotenburger Werke</strong>, wird laut „Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers“ online so wiedergegeben: „Auch in den Rotenburger Werken habe es Fälle von Unrecht gegeben, die nicht verheimlicht werden sollten.“ (18) Entsprechend seicht fällt auch der Titel ihres Buches über die Zeit der Einrichtung nach 1945 aus, in dem die Verbrechen an den Behinderten in 276 Seiten fast untergehen: „Geschichte und Geschichten &#8211; Der Weg der Rotenburger Werke der Inneren Mission von 1945 ins 21. Jahrhundert“ (19). Laut „Abstract des Geschichtsbuches“ (20) finden sich in den Geschichten erst am Ende die „schlimmen Erinnerungen an Demütigungen, Schläge oder harte Arbeit“ wieder. Allerdings fehlt auch nicht der Hinweis: „Die aufgeschriebenen Zitate der Zeitzeugen sind nicht überarbeitet oder hinterfragt worden, sie stehen für die persönliche Erinnerung der Befragten.“</p>
<p>Auf der Homepage der Rotenburger Werke findet man ziemlich versteckt unter dem Link „Über uns“ und dem Unterlink „Geschichte erfahrbar machen“ (21) die Feststellung: „Bei den Recherchen und Berichten von Zeitzeugen stellt sich immer wieder heraus, dass die Anwendung von Zwang und Gewalt im Umgang mit Menschen mit Behinderung nicht nur in Einzelfällen auftrat.“</p>
<p>Man muss ganz tief im Archiv der Homepage (22) graben, um wenigstens einige Beispiele der Gewalt in den Nachkriegsjahrzehnten zu lesen. Wendland-Park im Artikel „Zeit ab 1945 im Fokus“ (23): „Auch in den damaligen ‚Rotenburger Anstalten’ sind nach dem Zweiten Weltkrieg Zwang und Gewalt im Umgang mit Menschen mit Behinderungen aufgetreten.“ Die Pressemitteilung ist geschwängert von der wiederholten Betonung, dass die Einrichtung den Betroffenen ein offenes Ohr bietet: „&#8230; aber wir wollen den Menschen die Möglichkeit geben, über erlittenes Leid zu sprechen.“ Die „Chefin der Werke“: „Wir haben ein offenes Ohr für die Menschen, die sich bisher nicht gewagt haben, etwas dazu zu sagen.“ Die „Chefin der Werke“ weiter: „Die Menschen möchten gehört und mit dem, was sie sagen, ernst genommen werden.“ Solche Formulierungen im Zusammenhang mit den Heimkindern ziehen sich durch die gesamte Diakonie und weit darüber hinaus bis zur Evangelischen Kirchenspitze in persona von Ratspräsident Nikolaus Schneider. Sie sind aber auch auf der katholischen Seite unzählig zu finden.</p>
<p>In einer Pressemitteilung vom 24.02.2011 (24) wird das diakonische Unternehmen etwas konkreter. Ein Zeitzeuge soll gesagt haben: „Wenn wir die Weihnachtsvorbereitungen der Mitarbeiter belauschen wollten, dann haben die uns mit Fußschnallen am Bett fest gemacht.“ Ein anderer: „Nach dem Essen mussten wir bis drei Uhr den Kopf auf den Tisch legen, damit die Schwester Mittagsruhe halten konnte. Wenn jemand den Kopf hob, wurde der mit einer Schere wieder runtergedrückt.“</p>
<p>Bei dem „Projekt Buch“ der Rotenburger Werke macht auch das Opfer Klaus Brünjes mit. In einer Pressemitteilung (23) gibt er zu Protokoll: „Es war nicht immer alles hell, aber auch nicht immer alles dunkel.“ Auch er verteilt Streicheleinheiten: „Ihm gehe es bei dem Buch nicht nur um Gewalt, die es gegeben habe, sondern um die Geschichte als solche. Und genau die stoße bei den Menschen auf großes Interesse.“</p>
<p>Diese Aussagen verkörpern eh nur die halbe Wahrheit. Brünjes liefert in der „Rotenburger Rundschau“ (25) einen weiteren Teil der Wahrheit: &#8220;’Wir waren ihnen ausgeliefert. Die Willkür war in manchen Bereichen groß.’ Eine Nachtwache habe ihn zusammengeschlagen. Seine Schilderung vom Duschen erinnert an eine Viehherde, wenn sich 24 Kinder in einem engen Raum unter fünf Duschköpfen nackt drängeln mussten. &#8230; Insbesondere schwerstbehinderte Kinder und Jugendliche seien von Misshandlungen und auch von sexuellen Übergriffen betroffen gewesen. ‚Die haben die meisten Prügel bekommen.’ Brünjes unterscheidet: ‚Das war nicht die offizielle Politik des Hauses. Doch in den großen Gruppen mit bis zu 50 Menschen ging es zu wie beim Militär.’ Viele Pfleger hätten ihre Macht ausgenutzt. Aufmüpfige Jugendliche seien in Zellen gesperrt worden, um sie gefügig zu machen. Er habe damals unter den Erziehern ‚viele Nullen erlebt’. Auch die Diakonissen aus dem benachbarten Mutterhaus hätten misshandelt.&#8221;</p>
<p><strong>Demnächst Teil 2: Entschuldigungsgestammel – Der Eiertanz um die Wahrheit</strong></p>
<p><strong>Demnächst Teil 3: Abgewimmelt: Der Verweis auf den Runden Tisch Heimerziehung und kosmetische Wiedergutmachungsversuche</strong></p>
<p>(1) <a href="http://dierkschaefer.wordpress.com/2012/04/24/sulze/">http://dierkschaefer.wordpress.com/2012/04/24/sulze/</a></p>
<p>(2) <a href="http://www.wittekindshof.de/wittekindshof/der-wittekindshof/aufarbeitung-der-geschichte/anerkennung-bitte-um-verzeihung-unterstuetzung-abbau-von-exklusionssystemen/anerkennung-bitte-um-verzeihung-unterstuetzung-abbau-von-exklusionssystemen.html%20">http://www.wittekindshof.de/wittekindshof/der-wittekindshof/aufarbeitung-der-geschichte/anerkennung-bitte-um-verzeihung-unterstuetzung-abbau-von-exklusionssystemen/anerkennung-bitte-um-verzeihung-unterstuetzung-abbau-von-exklusionssystemen.html</a></p>
<p>(3) <a href="http://www.wittekindshof.de/wittekindshof/kontakt/kontakt.html">http://www.wittekindshof.de/wittekindshof/kontakt/kontakt.html</a></p>
<p>(4) <a href="http://www.regionalgeschichte.de/ueber-uns/img/929_inh.pdf?PHPSESSID=751f83b7deebcf90493f8d4d85c9b914">http://www.regionalgeschichte.de/ueber-uns/img/929_inh.pdf?PHPSESSID=751f83b7deebcf90493f8d4d85c9b914</a></p>
<p>(5) <a href="http://www.schmuhl-winkler.de/">http://www.schmuhl-winkler.de/</a></p>
<p>(6) <a href="http://www.readers-edition.de/2011/07/04/als-waeren-wir-zur-strafe-hier-buch-ueber-gewalt-in-einem-behindertenheim/">http://www.readers-edition.de/2011/07/04/als-waeren-wir-zur-strafe-hier-buch-ueber-gewalt-in-einem-behindertenheim/</a></p>
<p>(7) <a href="http://www.regionalgeschichte.de/ueber-uns/img/876_inh.pdf?PHPSESSID=751f83b7deebcf90493f8d4d85c9b914">http://www.regionalgeschichte.de/ueber-uns/img/876_inh.pdf?PHPSESSID=751f83b7deebcf90493f8d4d85c9b914</a></p>
<p>(8) <a href="http://www.buchhandel.de/WebApi1/TitelSuche.asp?Func=Detail&amp;Caller=vlbPublic&amp;SearchId=153082657&amp;HierSrcId=&amp;SerieSrcId=&amp;DirectSearchId=&amp;CurrentPage=&amp;DetailIndex=1&amp;SrcId=0-3659861&amp;uid=&amp;ShowUrl=&amp;CanBeSubmitted=true&amp;debug=&amp;stichwort=endstation+frei%20">http://www.buchhandel.de/WebApi1/TitelSuche.asp?Func=Detail&amp;Caller=vlbPublic&amp;SearchId=153082657&amp;HierSrcId=&amp;SerieSrcId=&amp;DirectSearchId=&amp;CurrentPage=&amp;DetailIndex=1&amp;SrcId=0-3659861&amp;uid=&amp;ShowUrl=&amp;CanBeSubmitted=true&amp;debug=&amp;stichwort=endstation+freistatt&amp;autor=&amp;preis_von=&amp;preis_bis=&amp;schlagwort=&amp;jahr_von=&amp;jahr_bis=&amp;reihentitel=&amp;medientyp=&amp;verlag=&amp;isbn=&amp;titel=&amp;sorting=1</a></p>
<p>(9) <a href="http://gewalt-im-jhh.de/commont_rezension_buch_freistatt.pdf">http://gewalt-im-jhh.de/commont_rezension_buch_freistatt.pdf</a></p>
<p>(10) <a href="http://gewalt-im-jhh.de/Gewalt_in_der_Korperbehinderte/Vorwort_ESV.pdf">http://gewalt-im-jhh.de/Gewalt_in_der_Korperbehinderte/Vorwort_ESV.pdf</a></p>
<p>(11) <a href="http://gewalt-im-jhh.de/Gewalt_in_der_Korperbehinderte/gewalt_in_der_korperbehinderte.html">http://gewalt-im-jhh.de/Gewalt_in_der_Korperbehinderte/gewalt_in_der_korperbehinderte.html</a></p>
<p>(12) <a href="http://gewalt-im-jhh.de/Aufarbeitung_der_Grausamkeiten_171108.pdf">http://gewalt-im-jhh.de/Aufarbeitung_der_Grausamkeiten_171108.pdf</a> (S. 41-44)</p>
<p>(13) <a href="http://gewalt-im-jhh.de/Auszug_aus_einem_Praktikumsber/Twer_Jochen_Praktikumsbericht_komplett.doc">http://gewalt-im-jhh.de/Auszug_aus_einem_Praktikumsber/Twer_Jochen_Praktikumsbericht_komplett.doc</a></p>
<p>(14) <a href="http://gewalt-im-jhh.de/Volmarsteiner_Erklarung_von_Er/volmarsteiner_erklarung_von_er.html">http://gewalt-im-jhh.de/Volmarsteiner_Erklarung_von_Er/volmarsteiner_erklarung_von_er.html</a></p>
<p>(15) <a href="http://gewalt-im-jhh.de/Volmarsteiner_Erklarung_von_Er/ESV_2.jpg">http://gewalt-im-jhh.de/Volmarsteiner_Erklarung_von_Er/ESV_2.jpg</a></p>
<p>(16) <a href="http://www2.evangelisch.de/themen/gesellschaft/hotline-fuer-heimkinder-die-zeit-des-schweigens-ist-vorbei9751">http://www2.evangelisch.de/themen/gesellschaft/hotline-fuer-heimkinder-die-zeit-des-schweigens-ist-vorbei9751</a></p>
<p>(17) <a href="http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/01/13/%C2%BBleid-von-denen-die-sich-christlichen-geboten-verschrieben-haben%C2%AB/">http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/01/13/%C2%BBleid-von-denen-die-sich-christlichen-geboten-verschrieben-haben%C2%AB/</a></p>
<p>(18) <a href="http://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/nachrichten/2008/09/19-9264">http://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/nachrichten/2008/09/19-9264</a></p>
<p>(19) <a href="http://www.thalia.de/shop/tha_homestartseite/suche/;jsessionid=DDDBF67C1FB4BCA71183B6A9EFB8FE13.tc3?st=Geschichte+und+Geschichten&amp;su=Der+Weg+der+Rotenburger+Werke+der+Inneren+Mission+von+1945+ins+21.+Jahrhundert&amp;sa=&amp;sv=&amp;svb=&amp;sr=&amp;ssw=&amp;sre=&amp;sd=&amp;si=&amp;sq=978-3-940615-26-8&amp;timestamp=1336567637077&amp;sswg=ANY">http://www.thalia.de/shop/tha_homestartseite/suche/;jsessionid=DDDBF67C1FB4BCA71183B6A9EFB8FE13.tc3?st=Geschichte+und+Geschichten&amp;su=Der+Weg+der+Rotenburger+Werke+der+Inneren+Mission+von+1945+ins+21.+Jahrhundert&amp;sa=&amp;sv=&amp;svb=&amp;sr=&amp;ssw=&amp;sre=&amp;sd=&amp;si=&amp;sq=978-3-940615-26-8&amp;timestamp=1336567637077&amp;sswg=ANY</a></p>
<p>(20) <a href="http://bw.rotenburger-werke.de/uploads/media/Abstracts_Geschichtsbuch.pdf">http://bw.rotenburger-werke.de/uploads/media/Abstracts_Geschichtsbuch.pdf</a></p>
<p>(21) <a href="http://www.rotenburger-werke.de/Aufarbeitung.221.0.html">http://www.rotenburger-werke.de/Aufarbeitung.221.0.html</a></p>
<p>(22) <a href="http://www.rotenburger-werke.de/Pressearchiv.143.0.html?&amp;no_cache=1&amp;sword_list%5B%5D=Gewalt">http://www.rotenburger-werke.de/Pressearchiv.143.0.html?&amp;no_cache=1&amp;sword_list[]=Gewalt</a></p>
<p>(23) <a href="http://www.rotenburger-werke.de/uploads/media/24.02.2011b.pdf">http://www.rotenburger-werke.de/uploads/media/24.02.2011b.pdf</a></p>
<p>(24) <a href="http://www.rotenburger-werke.de/uploads/media/24.02.2011c.pdf">http://www.rotenburger-werke.de/uploads/media/24.02.2011c.pdf</a></p>
<p>(25) <a href="http://www.rotenburger-rundschau.de/redaktion/redaktion/full/data_anzeigen.php?dataid=64661">http://www.rotenburger-rundschau.de/redaktion/redaktion/full/data_anzeigen.php?dataid=64661</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>USA: Rezession im zweiten Halbjahr?</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2012/05/15/usa-rezession-im-zweiten-halbjahr/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 14:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Singer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunkturzyklus]]></category>
		<category><![CDATA[Makrodaten]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ECRI-Institut hat erneut die Erwartung bestätigt, dass es in der zweiten Jahreshälfte 2012 zu einer Rezession der US-Wirtschaft kommt. Darauf weist u.a. der Weekly Leading Indicator des Instituts hin, der eine beachtliche Treffsicherheit aufzuweisen hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das klingt zunächst überraschend, schreibt das <a href="http://www.businesscycle.com/reports_indexes#indexTabs." target="_blank">ECRI</a>, aber Rezessionen beginnen oft, wenn das BIP-Wachstum noch positiv ist. So der Fall bei vier der zurückliegenden sechs Rezessionen. Das gilt auch für 72% aller Rezessionen der zurückliegenden 94 Jahre.</p>
<p>Zum Beispiel zeigte das Start-Quartal der großen Rezession 2007 bis 2009 noch ein BIP-Wachstum von 1,7%, die heftigen Rezessionen der Jahre 1973 bis 1975 und 1981/1982 begannen mit einem BIP-Wachstum von 3,9%, bzw. 4,9%.</p>
<p>Außerdem kommt es häufig zu nachträglichen Revisionen der BIP-Daten, so dass erst im Nachhinein klar wurde, dass eine Rezession bereits begonnen hat. In den sechs zurückliegenden Rezessionen dauerte es rund ein halbes Jahr, bis die BIP-Veränderungen negativ wurden. Es dauerte sogar mehr als ein Jahr, bis klar war, dass das BIP schon während des ersten Quartals der Rezession 2001 um 1,3% kontrahierte. Ursprünglich war ein Zuwachs von 2,0% berichtet worden. Der BIP-Zuwachs für das erste Quartal 2012 wird mit 2,2% errechnet – folgt hier auch bald die Abwärtsrevision?</p>
<p>Im August 2008 –kurz vor dem Lehman-Pleite- wurde das BIP für die ersten beiden Quartale noch aufwärts revidiert. Das hatte seinerzeit zu einem Freudensprung bei den Aktienindices geführt. Jetzt wissen wir, dass das BIP im ersten Quartal 2008 schrumpfte und für das zweite um zwei Prozentpunkte abwärts revidiert wurde, schreibt das ECRI.</p>
<p>Als Daumenregel gilt oft, dass eine Rezession vorliegt, wenn das BIP zwei Quartale hintereinander schrumpft. Zwei der zurückliegenden acht Rezessionen erfüllten diese Daumenregel nicht – und doch lag eine Rezession vor.</p>
<p><strong>Vor vier Jahren, im Mai 2008, hatte das ECRI schon einmal eine Rezession angekündigt. Damals zweifelten viele. Sie wurde sogar die schwerste der zurückliegenden mehr als 50 Jahre.</strong></p>
<p>Es gibt vier Schlüsselelemente, die entscheiden, ob eine Rezession aufzieht: Output, Beschäftigung, Einkommen und Umsätze. Aktuell macht das ECRI die Rezessionserwartung v.a. am schwachen Arbeitsmarkt fest. Seit Februar hat sich der Job-Zuwachs abgeschwächt. In den zurückliegenden 60 Jahren haben wir keine wirtschaftliche Abschwächung gesehen, bei der der jährliche Job-Zuwachs so deutlich zurückgegangen ist, ohne dass es bisher zu einer Rezession gekommen ist. Das sei „ominös“, schreibt das ECRI.</p>
<p>Gleichzeitig ist das jährliche Wachstum des realen persönlichen Einkommen niedriger als beim Start jeder der zurückliegenden zehn Rezessionen. Bei der populären Erwartung, mehr Jobs führten zu mehr Konsum, fehle das Bindeglied „Einkommenswachstum“, schreibt das ECRI.</p>
<p>Die folgenden Charts untermauern die Bemerkungen des ECRI:</p>
<p>Das reale verfügbare persönliche Einkommen (DSPIC) untermauert das, was das Institut zum Einkommenswachstum ausführt. Der Chart zeigt dies zumindest für die drei jüngsten Rezessionen. Per März 2012 lag der Jahreszuwachs bei 0,61%. Die Zahlen im einzelnen für das jährliche DSPIC-Wachstum zu Beginn früherer Rezessionen: Dezember 2007 1,53%; März 2001 2,12%; Juli 1990 2,87%; Juli 1981 4,25%; Jan 1980 1,94%; November 1973 3,87%.</p>
<p><a title="M_DSPIC" href="http://www.timepatternanalysis.de/Blog/wp-content/uploads/2012/05/M_DSPIC.gif" rel="fancybox"><img src="http://www.timepatternanalysis.de/Blog/wp-content/uploads/2012/05/M_DSPIC-300x171.gif" alt="USA: Verfügbares persönliches Realeinkommen" width="300" height="171" /></a></p>
<p>Die jährliche Steigerungsrate der Arbeitsplätze in der US-Wirtschaft zeigt seit 1995 abnehmende Zuwächse, repräsentiert durch die abfallende blau gestrichelte Linie im unteren Chart. Zuvor waren die Spitzen der Zuwächse 40 Jahre gleich groß (Linie verläuft waagerecht). Die sogar gegen die Rezession 2001 schwache Erholung der Zahl der Jobs ist aus dem großen Chart ersichtlich.</p>
<p><a title="USA: Entwicklung der Arbeitsplätze" href="http://www.timepatternanalysis.de/Blog/wp-content/uploads/2012/05/M_PAYEMS1.gif" rel="fancybox"><img src="http://www.timepatternanalysis.de/Blog/wp-content/uploads/2012/05/M_PAYEMS1-300x171.gif" alt="" width="300" height="171" /></a></p>
<p>Verbindet man die Spitzen der jährlichen Zuwächse beim Konsum (PCE), so erhält man seit 2000 eine fallende Linie – die Zuwächse nehmen im Zeitablauf ab. Die US-Wirtschaft ist zu mehr als zwei Dritteln vom Konsum abhängig.</p>
<p><a title="USA: Konsumausgaben" href="http://www.timepatternanalysis.de/Blog/wp-content/uploads/2012/05/M_PCE.gif" rel="fancybox"><img src="http://www.timepatternanalysis.de/Blog/wp-content/uploads/2012/05/M_PCE-300x171.gif" alt="" width="300" height="171" /></a></p>
<p>Der Index der Industrieproduktion zeigt seit August 2010 abnehmende jährliche Zuwächse (kleiner Chart). Ein ähnliches Muster konnte vor der Rezession 2001 beobachtet werden. Zwischen 2003 und 2007 verliefen die Zuwächse flach.</p>
<p><a title="USA: Index der Industrieproduktion" href="http://www.timepatternanalysis.de/Blog/wp-content/uploads/2012/05/M_INDPRO2.gif" rel="fancybox"><img src="http://www.timepatternanalysis.de/Blog/wp-content/uploads/2012/05/M_INDPRO2-300x171.gif" alt="" width="300" height="171" /></a></p>
<p>Schließlich bewegt sich der „Diffusionsindex“ aus der Industrieproduktion (INDPRO), der Entwicklung der Arbeitsplätze (PAYEMS), dem verfügbaren realen Einkommen (DSPIC) und den Konsumausgaben (PCE) seit Juli 2011 unter der Scheidelinie von 50%. Im langfristigen Verlauf fällt zudem auf, dass sich der Index immer weniger über die 50%-Linie erhebt.</p>
<p><a title="Korrelation von Makrodaten und &quot;Diffusions-Index&quot;" href="http://www.timepatternanalysis.de/Blog/wp-content/uploads/2012/05/M_Correl.gif" rel="fancybox"><img src="http://www.timepatternanalysis.de/Blog/wp-content/uploads/2012/05/M_Correl-300x171.gif" alt="" width="300" height="171" /></a></p>
<p>Der eingeschlagene Trend führt sehr deutlich in Richtung weiterer wirtschaftlicher Agonie. Wie schon die Phase zwischen 2003 und 2007 zeigte, ist das allerdings keineswegs gleichbedeutend mit einer entsprechenden Ansage etwa für die Aktienmärkte.</p>
<p>Um den eingeschlagenen makroökonomischen Trend umzukehren, würde wahrscheinlich auch die größte Liquiditätsflut aller Zeiten nicht ausreichen. Erforderlich sind gravierende strukturelle Reformen des gesamten Wirtschaftssystems.</p>
<p>Wenn schon Liquidität kein Medikament gegen makroökonomische Agonie ist – was sie an den Finanzmärkten bewirkt, steht auf einem anderen Blatt. Wann beginnen die Akteure hier, auf weitere QE-Maßnahmen der Fed, bzw. LTROs der EZB zu wetten?</p>
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		<title>Ecuador: Weibliche Flüchtlinge werden in die Prostitution getrieben</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 11:55:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RE-Redakteur</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentarfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumbien]]></category>
		<category><![CDATA[Prostitution]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Dokumentarfilm Flüchtlinge in Ecuador wenden sich der Sexarbeit zu [en] von VJ Movement [en] untersucht die Situation vieler kolumbianischer Frauen, welche infolge von Gewalttaten über die Grenze nach Ecuador auswandern mussten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In vielen Fällen müssen die Frauen und ihre Töchter als Prostituierte arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, da sie keiner legalen Beschäftigung nachgehen können.</p>
<p><iframe width="540" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/Hq9NoHuXEQM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Amy Brown berichtet über diese Situation, indem sie Frauen und Agenturen in der Region interviewt. Die Geschichten werden von Frauen erzählt, die wegen Drohungen der Guerilla aus Kolumbien flüchten mussten. Dabei mussten sie ihre Geschäfte und ihren Haushalt zurücklassen und konnten oftmals nur ihre Kinder und einige wenige Habseligkeiten mitnehmen. Flüchtlinge können nicht legal arbeiten bis sie ein Visum bekommen und dieser Prozess kann bis zu 18 Monaten dauern. Wie im Video erklärt wird, sind „Frauen und Mädchen dadurch besonders gefährdet.“</p>
<div>
<dl id="attachment_314521">
<dt><a href="http://youtu.be/Hq9NoHuXEQM"><img title="Frau, die in einer Bar arbeitet. Screenshot des Dokumentarfilms." src="http://globalvoicesonline.org/wp-content/uploads/2012/04/woman-working-at-bar.jpg" alt="Frau, die in einer Bar arbeitet. Screenshot des Dokumentarfilms." width="142" height="142" /></a></dt>
<dd>Frau, die in einer Bar arbeitet. Screenshot des Dokumentarfilms.</dd>
</dl>
<p>Wenn sie sich gelegentlich um einen Job, wie Waschen oder Kochen bemühen, um etwas Geld zu verdienen und Essen kaufen zu können, wird ihnen oftmals angeboten, „Kellnerin“ zu werden. Dies ist der lokale Euphemismus für Prostituierte, die in verschiedenen Bars oder Bordellen arbeiten. Einer von ihnen wurde gesagt, sie könne ihre hübsche junge Tochter im Bordell arbeiten lassen… das Mädchen war erst 13 Jahre alt.</p>
<p>Für viele Frauen bleibt jedoch nach drei oder sechs Monaten ohne Arbeit, Ersparnisse und Möglichkeiten nur noch die Option, Sexarbeiterin zu werden. Laut einer befragten Person, die das Phänomen untersucht, gibt es genügend Freier. Die Ankunft der Ölunternehmen brachte die ersten Freier, und auch jetzt sind sie noch die Hauptkunden dieser wachsenden Industrie: in der Provinz gibt es mehr Bars und Bordelle als Fußball- und Basketballfelder.</p>
<p>Der Mangel an Aktivitäten und Möglichkeiten für jungen Menschen gefährdet die Mädchen. 11- und 12-jährige können leicht in illegale Aktivitäten wie Prostitution und Sexhandel verstrickt werden.</p>
<p><strong>Dieser Beitrag ist Teil unseres Dossiers über <a href="http://globalvoicesonline.org/specialcoverage/refugees/">Flüchtlinge</a>. [en]</strong></p>
<div>via <a href="http://ourlatinamerica.blogspot.com/2012/04/todays-video-last-resort.html">The Latin Americanist</a> [en]</div>
<div>
<p lang="de-DE">Das Vorschaubild ist ein Screenshot des Videos von VJ Movement.</p>
</div>
</div>
<div><a title="Creative Commons Namensnennung 3.0 DE Lizenz" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/deed.de/" rel="license"> <img src="http://creativecommons.org/images/public/somerights20.png" alt="Creative Commons License" width="88" height="31" /> </a></div>
<p>Geschrieben von <a title="Alle Übersetzungen von Juliana Rincón Parra" href="http://globalvoicesonline.org/author/juliana-rincon-parra/">Juliana Rincón Parra</a> · Übersetzt von <a title="Alle Übersetzungen von Claudia Blaser" href="http://de.globalvoicesonline.org/author/claudia-blaser/">Claudia Blaser</a></p>
<p><a href="http://globalvoicesonline.org/2012/04/24/ecuador-refugee-women-and-girls-turning-to-sex-work/"><strong>Hier</strong> </a>geht&#8217;s zum Originalbeitrag.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Streit um marokkanische Sahara: MNA unterstützt Verhandlungsprozess unter der Ägide der Vereinten Nationen</title>
		<link>http://www.readers-edition.de/2012/05/14/streit-um-marokkanische-sahara-mna-unterstutzt-verhandlungsprozess-unter-der-agide-der-vereinten-nationen/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 16:53:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tseidemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Länsi-Sahara]]></category>
		<category><![CDATA[Polisario]]></category>
		<category><![CDATA[RASD]]></category>
		<category><![CDATA[SADR]]></category>
		<category><![CDATA[Sahara occidental]]></category>
		<category><![CDATA[Sahara Occidentale]]></category>
		<category><![CDATA[Sara ocidental]]></category>
		<category><![CDATA[Västsahara]]></category>
		<category><![CDATA[Vest-Sahara]]></category>
		<category><![CDATA[Vestsahara]]></category>
		<category><![CDATA[Vestur Sahara]]></category>
		<category><![CDATA[West-Sahara]]></category>
		<category><![CDATA[Western Sahara]]></category>
		<category><![CDATA[Westsahara]]></category>
		<category><![CDATA[západní Sahara]]></category>
		<category><![CDATA[Западная Сахара]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ministerkonferenz der Bewegung der blockfreien Staaten (MNA) erklärte am vergangenen Donnerstag zum Abschluss ihrer Arbeiten in Sharm El Sheikh, Ägypten, den Prozess der Verhandlungen bezüglich des regionalen Streites um die marokkanische Sahara im Rahmen der Vereinten Nationen zu unterstützen, um eine "für beide Seiten akzeptable politische Lösung zu erreichen".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Außenminister &#8220;begrüßten den Prozess der Verhandlungen unter der Schirmherrschaft des Generalsekretärs der Vereinten Nationen und die Verpflichtung der Parteien dazu, weiter den politischen Willen aufzubringen und in einer Atmosphäre zu arbeiten, die für den Dialog günstig ist, um in eine intensivere Phase der Verhandlungen einzutreten,&#8221; heißt es in der Abschlusserklärung des Treffens des Koordinierungsausschusses der MNA.</p>
<p>Die Minister fügten hinzu, dass das Ziel auch der Erfolg der Verhandlungen und die Umsetzung der letzten 7 Resolutionen des Sicherheitsrats ist und betonten fortlaufend, dass die marokkanische Autonomie-Initiative seriös und glaubwürdig sei.</p>
<p>Diese Resolutionen fordern die Parteien dazu auf, in intensive und inhaltvolle Verhandlungen einzutreten und den Beweis des Realismus und den Geist des Kompromisses aufzubringen, sagten sie.</p>
<p>In diesem Zusammenhang betonten sie die Bedeutung der Möglichkeit der Autonomie, die seitens Marokkos vorgeschlagen wurde und unterstrichen damit die Bemühungen des Königreichs seit 2006, eine Lösung für dieses Problem zu finden.</p>
<p>Die Konferenz, in der Marokko durch eine starke Delegation unter der Leitung des delegierten Ministers für auswärtige Angelegenheiten und für Zusammenarbeit, Youssef Amrani, vertreten war, begrüßte auch die Verpflichtung der Parteien dazu, den Verhandlungsprozess via Gespräche unter der Ägide der UNO weiter zu führen.</p>
<p>Die Minister äußerten die Bereitschaft der Bewegung, &#8220;weiter stark die Bemühungen des Generalsekretärs und seines Sonderbeauftragten für die Sahara, eine politische Lösung, die für beide Seiten akzeptabel ist, zu unterstützen.&#8221;</p>
<p>Quellen:</p>
<p>http://www.corcas.com</p>
<p>http://www.sahara-online.net</p>
<p>http://www.sahara-culture.com</p>
<p>http://www.sahara-villes.com</p>
<p>http://www.sahara-developpement.com</p>
<p><a href="http://www.sahara-social.com/">http://www.sahara-social.com</a></p>
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