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Berlinale: Dauerkrieg in Afrika – Eine kleine Hoffnung inmitten des Wahnsinns

Irgendwo in Afrika: Angebliche Rebellen kämpfen gegen angebliche Regierungssoldaten. Jeder schießt auf jeden. Inmitten der rekrutierten Kindersoldaten ist Komona (Rachel Mwanza). Sie bekommt ihre erste Kalaschnikow in die Hand gedrückt, um ihre Eltern zu erschiessen. Denn der regellos grausame Krieg verlangt das Kappen aller Bindungen zugunsten der einen an den jeweiligen Führer.

Auch in diesem Jahr ist die Readers Edition wieder hautnah in der Hauptstadt dabei. (Foto: blogging dagger/flickr)

Berlinale: Die Zweitfrau – Vom Übergang der einen Kultur in die andere

“Die verschissenen Türken”, sagt der Wiener Türke verzweifelt in KUMA (Zweitfrau), dem Film des österreichischen Filmemachers Umut Dag, der das Programm der Berlinale-Sektion PANORAMA eröffnete. Die Berlinale mit ihren fast 400 Filmen segmentiert seit Jahren ihr Programm, um dessen Fülle zu bewältigen. Und während der Wettbewerb, die heilige Kuh des Festivals, mit einem läppischen Textil-Film eröffnet wurde (siehe weiter unten), tischte das PANORAMA-Programm gleich zu Beginn schwere Kost auf, kein Film zum Liebhaben, eher zum Nachdenken.

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Lesung in der Berliner Akademie der Künste

Sehen und schreiben: Von einem der nirgends hingehört

Wie ein funkelnder Stein, wie ein verstecktes Geheimnis lässt Michael Ondaatje seinen Roman “Katzentisch” anfänglich aufschimmern, als sei er eigentlich nicht für die Augen seiner Leser bestimmt, eher ein privater Brief, nur für wenige bestimmt, der zögernd und langsam einer Öffentlichkeit übergeben wird, von der Ondaatje nicht sicher ist, ob sie das Geschenk verdient hat.

Das Mahnmal, das an die Gefallenen der Falklandinseln erinnert, Ushuaia, Feuerland, Argentinien. Foto von Leonora Enkin mit Lizenz Attribution-ShareAlike 2.0 Generic (CC BY-SA 2.0)

Argentinien: Diplomatischer Konflikt mit Großbritannien um die Falklandinseln

Argentinien beansprucht die Souveränität der Falklandinseln seit 1833, dem Jahr, in dem sie von Großbritannien besetzt wurden. 1982 brach der Falklandkrieg aus, der zweieinhalb Monate dauerte und 907 Menschen das Leben kostete: 649 argentinischen und 255 britischen Soldaten sowie 3 Inselnbewohnern. In diesem Krieg stritt sich Argentinien mit Großbritannien um die Souveränität der Inselgruppe. Mit seinem Sieg gelang es England die Souveränität der “Islas Malvinas”, wie sie in Argentinien heißen, aufrechtzuerhalten.