Griechenland-Bailout – nicht mal Sterbehilfe für das Land

Die FAZ schreibt zum Ergebnis der jüngsten Brüsseler Beratungen: Griechenland erhält neue Finanzhilfen über 130 Mrd. Euro, private Gläubiger verzichten im Wege eines Bond-Tauschs auf mehr als die Hälfte ihrer Forderungen. Damit sei Griechenlands Zukunft innerhalb der Eurozone und die finanzielle Stabilität des Währungsraums gesichert, sagte Eurogruppen-Vorsitzender Jean-Claude Juncker zum Abschluss der Beratungen der Finanzminister. „Juncker“? Das ist doch der, der sagte: „Wenn es ernst wird, muss man lügen.“ Dann schaun mer mal.

Griechenland gerettet – weiter im Bullen-Takt?

Das griechische Parlament hat gestern dem Spardiktat der Troika zugestimmt und damit die entscheidende Hürde auf dem Weg zur Freigabe von weiteren Hilfsmitteln und einem neuen, internationalen Hilfspaket genommen. Die Regierung in Griechenland will mit Einschnitten im Haushalt und bei den Renten, sowie einer Absenkung des Mindestlohns bis 2015 rund 14 Mrd. Euro sparen. Allein in diesem Jahr sollen es 3,3 Mrd. Euro sein. Man darf gespannt sein, ob die Sparbeschlüsse dieses Mal das Papier wert sind, auf dem sie stehen, denn bisher wurden die Sparvorgaben nur –sagen wir es vorsichtig- sehr unvollkommen umgesetzt.

Neue Werkzeuge für den schnelleren und kostengünstigeren Entwurf von elektronischen Produkten

Bis zu 25 Prozent verkürzte Entwicklungszeiten bei gleichzeitiger Reduktion der Entwicklungskosten um mindestens 20 Prozent. Von derartigen Potenzialen träumen Elektronikhersteller seit langem. Gemeinsam mit sechs Partnern will der Dresdner Institutsteil Entwurfsautomatisierung EAS des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS mit neuen Software-Werkzeugen für den Designprozess die Vision bereits in naher Zukunft zur Realität werden lassen.