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Schlagwort "Afghanistan"


Kultur

Publikation zur Dari-Literatur im 20. Jahrhundert

2. März 2010 von tethys.caoss.org

dari.jpgVor kurzem erschien ein Buch, auf das die Tethys-Redaktion gerne alle an Afghanistan interessierten Leser aufmerksam machen möchte. Die Erzählprosa der Dari-Literatur in Afghanistan 1919-1978 von Dr. Sayed Hashmatullah Hossaini gibt einen einzigartigen Überblick über die bis zur so genannten April-Revolution auf Dari publizierte Erzählprosa.

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Kultur + Wissenschaft

Alle reden über die Taliban - aber kaum einer traut sich zu ihnen hin

1. März 2010 von tethys.caoss.org

Die Taliban oder “Neo-Taliban”, wie sie seit einiger Zeit in Wissenschaftskreisen genannt werden, erfreuen sich seit einiger Zeit großer publizistischer Aufmerksamkeit. Vom 26.-28. März findet in Bonn die wissenschaftliche Tagung “Wer sind die Taliban?” die gemeinsam von der Evangelischen Akademie des Rheinlands, der Aga (Arbeitsgemeinschaft Afghanistan) und dem Zentrum für Entwicklungsforschung ausgerichtet wird. Neben Thomas Ruttig, der über die Organisationsstruktur der Taliban sprechen wird, sind an den beiden Konferenztagen 20 weitere Vorträge zum Phänomen Taliban vorgesehen.

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Politik

Humanitäres Völkerrecht: Kombattanten gezielt töten? Zivilisten am Rande auch?

11. Februar 2010 von Rolf Ehlers

wara.jpgUnsere Regierung und die Presse verkaufen die neue Sprachregelung, dass in Afghanistan, wo die Bundeswehr mit der Zustimmung des Bundestages bisher angeblich nur einen zivilen Auftrag durchführte, der nur durch die Bundeswehr gesichert werden durfte, als einen “bewaffneten Konflikt im Sinne des humanitären Völkerrechts” mit der Maßgabe, dass danach kein Bundeswehrsoldat mehr befürchten müsse belangt zu werden, wenn er im Einsatz neben militärischen Gegnern auch Zivilisten töte. Welche Falschheit! Denn darin liegt die freche Erklärung, dass gegnerische Kombattanten von deutschen Soldaten gezielt getötet werden dürften. Ein solches Mandat des Bundestages liegt aber nicht vor.

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Politik

Afghanistan-Einsatz: Krieg ab jetzt humanitär? Kommentar

von Claus-Dieter Stille

ztuztz.jpgUm ziemlich nahe bei der evangelischen Kirchenfrau Margot Kässmann zu bleiben: Nichts ist gut in Afghanistan. Erst recht nicht seit gestern. Da hatte sich unser Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) ans Rednerpult des Deutschen Bundestages gestellt, um den deutschen Afghanistan-Einsatz “erstmals”, wie es in der Presse hieß, als “bewaffneten Konflikt im Sinne des humanitären Völkerrechts” frisch, frei und von der liberalen Leber weg, einzustufen. Eine tolle Sinn-Kreation! Die erst so richtig genießbar wird, durch die Betonung des Adjektivs “humanitär”. (Wir wissen übrigens mindestens seit dem Jugoslawien-Krieg wieviel Heuchelei in dieses Wörtchen gepackt werden kann.

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Vermischtes

Prozess in Hannover: Dieser Mann muss frei gesprochen werden

10. Februar 2010 von Heinz-Peter Tjaden

Liebes Amtsgericht hinter dem Hauptbahnhof von Hannover, lieber Richter Dr. Michael Siegfried, dieser 38-Jährige muss am 24. Februar unbedingt frei gesprochen werden. Ein Freispruch wäre gleichzusetzen mit Bekennermut vieler stärken. Da die Verhandlung um 10.15 Uhr im Saal 3112 beginnt, könnte der Fall vorher mit allen Folgen bei einem Bier in der Kneipe “Die letzte Instanz” noch einmal durchgespielt werden.

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Politik + Kultur

Der Kriegsschauplatz Afghanistan ist kein Staat

1. Februar 2010 von Rolf Ehlers

eorhe.jpgAlle reden über Afghanistan. Dies steht im Titel des gerade veröffentlichten Beitrags in der RE, der von tethys.acaoss.org, einem inhaltlichen Partner der Readers Edition überstellt wurde.

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Kultur + Internetkultur

Tipp: Alle reden über Afghanistan, doch nur wenige gescheit

von tethys.caoss.org

In Leipzig gibt es seit kurzem ein Internet Radio, Detektor fm, das ich regelmäßig und gerne höre. Auch dieses Radio widmete sich in den letzten Tagen Afghanistan als Thema und bewies dabei in der Auswahl seiner Gesprächspartner ein außergewöhlich gutes Händchen. Denn sie haben Conrad Schetter interviewt. Und Conrad Schetter versteht es gut, Inhalte auf den Punkt zu bringen und tut dabei so, als plaudere er mit einem Studi auf dem Gang. Na, da kann ich nur sagen: Unbedingt anhören!!!

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Politik

Käßmann wieder locker auf Kurs

4. Januar 2010 von Rolf Ehlers

Kaessmann11.jpeg1. Käßmanns Predigt im Neujahrsgottesdienst in der Frauenkirche Dresden: Der Stein des Anstoßes war folgender Passus in der Rede der Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD), Bischöfin Margot Käßmann, betreffend den Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan:„Nichts ist gut in Afghanistan. All diese Strategien, sie haben uns lange darüber hinweggetäuscht, dass Soldaten nun einmal Waffen benutzen und eben auch Zivilisten getötet werden. Wir brauchen Menschen, die nicht erschrecken vor der Logik des Krieges, sondern ein klares Friedenszeugnis in der Welt abgeben, gegen Gewalt und Krieg aufbegehren und sagen: Die Hoffnung auf Gottes Zukunft gibt mir schon hier und jetzt den Mut von Alternativen zu reden und mich dafür einzusetzen.”

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Vermischtes + Internetkultur

Truppen raus aus Afghanistan - wirklich eine gute Idee?

30. Dezember 2009 von nicole oppelt

Gruppe Die Linke: Erst droht er vermeintlich mit einem Boykott der Afghanistan-Konferenz im Januar. Dann heißt es, der Eindruck sei so “nicht richtig“. Dennoch, wenn es nur um Truppenentscheidungen ginge, wäre Guido Westerwelle die Angelegenheit zuwider. Er möchte lieber über zivile Wege der Friedensschaffung reden. Unterdessen peilt US-Präsident Barack Obama bereits den kommenden Juli für einen Truppbenabzug vom Hindukusch an. Doch ist dieser Schritt wirklich sinnvoll? Die StudiVZler sind sich uneins.

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Politik

Gezielte Tötungen in Afghanistan durch die Bundeswehr: Jetzt lohnt die Klage vor dem Bundesverfassungsgericht!

27. Dezember 2009 von Rolf Ehlers

hdfsfx.jpgIn 2007 noch gerichtliche Billigung des Afghanistan-Einsatzes: Im Urteil vom 3. Juli 2007 – 2 BvE 2/07 –, in dem es um den Einsatz der Bundewehr-Tornados zur Luftunterstützung in Afghanistan ging, führte das Bundesverfassungsgericht aus:

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Politik

Apothekenrundschau statt Afghanistan

21. Dezember 2009 von Holger Finn

Nach dem ARD-”Bericht aus Berlin” hat nun auch das Magazin “Stern” berichtet, dass der ehemalige beinahe-Kanzler Walter Steinmeier (SPD) bereits kurz nach dem umstrittenen Luftangriff auf Taliban-Kämpfer im afghanischen Kundus über den Tod von Zivilisten informiert gewesen sein muss. Der derzeitige SPD-Fraktionschef im Bundestag soll einem geheimen Bericht zufolge, der PPQ vorliegt, dabei gesehen worden sein, wie er am Tag nach dem Angriff eine Ausgabe der Tageszeitung “Die Welt” las, in der über zivile Opfer des Luftschlages berichtet wurde.

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Vermischtes

“Was hat sich Guttenberg dabei gedacht?”

18. Dezember 2009 von nicole oppelt

Gruppe Junge Union Deutschlands: Während das Edelprofil des Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg übersät ist mit Durchhalte-Parolen und zustimmenden Zeilen, gibt es an anderer Stelle auch nachdenkliche Betrachtungen.

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Vermischtes + Internetkultur

Rüge für Frank-Walter Steinmeier

17. Dezember 2009 von nicole oppelt

Edelprofil Frank-Walter Steinmeier:Alle gegen Guttenberg” titelte Focus. “Guttenberg wirft Opposition ‘politischen Klamauk’ vor“, heißt es bei Welt Online. Der Freiherr habe der Truppe gefallen wollen, mutmaßt Frank-Walter Steinmeier. Er, so ist ein ums andere Mal zu lesen, habe “nachdrückliche” Zweifel, dass es “nachträgliche” und bis dahin “vorenthaltene” Informationen gewesen seien, die Guttenberg Anfang Dezember zu einer Neubewertung des Luftschlages von Anfang September veranlassten.

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Vermischtes + Internetkultur

Ein Orkan weht um zu Guttenberg

14. Dezember 2009 von nicole oppelt

Edelprofil Karl-Theodor zu Guttenberg: Selten füllte sich die Pinnwand eines Edelprofils so rasch wie die des Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg in diesen Tagen. Seitenweise wehen dem Freiherrn die Kommentare der StudiVZler um die Nase. Der Tenor der jungen Leute - “bitte nicht zurücktreten”.

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Politik

Ein Tannenbaum voll Taliban

von Holger Finn

Es gab eine Zeit, da war es gut, zu wissen. Die Gesellschaft unterschied zwischen Wissenden und Unwissenden, wobei erstere führten, letztere aber verführt wurden. “Wenn das der Führer wüsste”, raunte es im Dritten Reich, als wüsste die Straße, was die Reichskanzlei nicht einmal ahnte. “Wenn das der Honecker wüsste”, flüsterte es in der DDR, deren Bürger ihrem obersten Genossen nie eine Politik zutrauten, die im Alltag wirken solle wie die Politik ihrer Staatspartei SED eben wirkte.

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