Politik + Wissenschaft + Nachhaltigkeit
Schlagwort "Atomkraft"
Neu bei www.infotrier.de: Und täglich grüßt der Supergau…
Heute: AKW Darlington in Clarington undicht / sowie: Uranabbau in BRD nicht genehmigt
Bierbowle im Atomkraftwerk
Es war genauso kalt wie jetzt, schreibt der Berlinpankowblogger in einer bemerkenswerten Abrissexkursion zum ehemaligen Atomkraftwerk in Greifswald. Es geht zurück in den Winter 1984. Und in ein Land, dessen Schwerarbeiter sich von “Bierbowle” und Monteurskaffee” ernähren. Die Rezepte dürfen auf Silvesterpartys nachgebraut werden:
AKW-Neubau in Borssele
Gruppe Bündnis 90/Die Grünen: Ein StudiVZ-Nutzer macht auf den geplanten Neubau eines weiteren Atomkraftwerks in Borssele in den Niederlanden aufmerksam. Er ruft alle Leser zum Handeln auf.
Die FDP und der Atomausstieg
Gruppe FDP: Die Position der Liberalen zum Atomausstieg beunruhigt nicht nur die Grünen. Nun meldet sich auch ein VZ-Nuter zu Wort. Er fragt: “(…) gibt es irgendwo die moeglichkeit der fdp nahezulegen ihre position zum thema atomkraftwerke zu überdenken? (…)”
Neue AKWs immer wahrscheinlicher. Danke CDU!
Gruppe Junge Union Deutschlands: Die Meldungen und darauf folgenden Dementis der letzten Tage bezüglich neuer Atomkraftwerke gehen auch an den StudiVZler nicht spurlos vorüber. Eine klare Ablehnung der Pläne gibt es aber scheinbar nicht.
Politik + Wirtschaft + Klimawandel + Nachhaltigkeit
Lichtblick: Aus für Atomkraft!
Ist die von Schwarz-Gelb unterstützte Atomkraft-Lobby jetzt Schnee von gestern?
Another Brick In The (New) Wall
Wie die Mauer in den Köpfen mindestens einen zweiten deutschen Staat wieder zum Leben erweckt…
Atomkraft krümmelt! Unterzeichnen Sie den Appell!
Der schwere Störfall im AKW Krümmel zeigt: Die Risikotechnologie ist nicht beherrschbar. CDU/CSU und FDP müssen jetzt einen Kurswechsel vornehmen: Krümmel muss endgültig vom Netz und der Atomausstieg möglichst schnell umgesetzt werden!
Politik + Wirtschaft + Wissenschaft + Klimawandel
Desertec - Saubere und ungefährliche Energie?!
Sauberer Strom aus der Wüste? Diese Vision hat die Trans-Mediterranean Renewable Energy Cooperation (TREC), eine Initiative des Club of Rome, des Hamburger Klimaschutz- Fonds und des Jordanischen Nationalen Energieforschungszentrums. Doch es ist nicht nur eine Vision, sondern auch eine handfeste Idee: Hauptsächlich mittels solarthermischer Kraftwerke, die an einigen Orten der Welt bereits erfolgreich eingesetzt werden, könnte genug Energie erzeugt werden, um ganz Europa zu versorgen - CO2-Ausstoß-frei.
Behörden verschleiern Herkunft des Atommülls in der Asse
Der NDR hat heute bekannt gegeben, dass Bundes- und Landesbehörden die Herkunft der 126.000 Fässer schwach- und mittelradioaktiven Materials im Atommülllager Asse jahrelang verschleiert habe. Das sollen Recherchen des ARD-Magazins “Panorama” ergeben haben. Tatsächlich stamme ein erheblich größerer Teil aus kommerziellen Atomkraftwerken als bisher behauptet, lautet es in einer Presseerklärung des Norddeutschen Rundfunks.
Politik + Wirtschaft + Klimawandel + Nachhaltigkeit
“Kein Rückfall ins Atomzeitalter” - Greenpeace Trier vor dem FDP-Neujahrsempfang
Anlässlich des Trierer FDP-Neujahrsempfangs warnte die Greenpeace-Gruppe Trier vor einer Laufzeitverlängerung der 17 deutschen Atomkraftwerke, die von der FDP bejaht wird. Um die Gefahren der Kernenergie bewusst zu machen, standen Aktivisten in Strahlenschutzanzügen vor dem Tagungssaal der Rechtsakademie und verteilen Super-GAU-Ratgeber an die ankommenden Gäste.
Streit um Asse und kein Ende?
Im Dezember 2008 werden es nun sechs Monate nachdem bekannt wurde, dass in der Schachtanlage Asse radioaktive Lauge entsteht. Was geschah seitdem? Ein Bericht des niersächsischen Umweltministeriums wurde am 2. September veröffentlicht. Dieser ergab, dass das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) bereits seit März 1994 über das Auftreten kontaminierter Laugen informiert war (zu der Zeit war übrigens Gerhard Schröder Ministerpräsident). Das niersächsische Umweltministerium bat das LBEG seit 1993 mehrfach bei einem solchen eventuellen Vorkommen dies zu melden, erhielt den Quartalsbericht 01/2006 zur Kenntnisnahme, aber ohne dass das Landesbergbauamt explizit darauf hinwies. So blieb der entscheidende Abschnitt wohl ungelesen und unbemerkt. Und auf konkrete Nachfrage nach radioaktiv kontaminierter Lauge verneinte das Helmholtz Zentrum dies stets. Und erfuhr erst 2008 vom Helmholtz Zentrum dass dabei Grenzwerte überschritten wurden:
Kernenergie: Nutzen oder Fluch?
Eine historische Aufarbeitung: Ein Blick in die Vergangenheit am Beispiel Professor Hanles. Es handelt sich hierbei um einen Brief von Professor Wilhelm Hanle an die kerntechnische Gesellschaft, der im Besitz des Autors ist. Er beschreibt das frühe Engagement des Physikers für Kernenergie, die für ihn damals “eine Investition in die Zukunft” ist. Hanle gilt als einer der Erfinder des Kernkraftwerks.
Die Renaissance der Atomkraft-Gegner
Die Atomlobby träumt von einer “Renaissance der Atomkraft”. Stattdessen werden weltweit immer mehr AKWs stillgelegt und kaum neue gebaut. Im Jahr 2008 laufen weltweit fünf Kernkraftwerke weniger als noch im Jahr 2.000 und bis zum Jahr 2020 müssen über 100 weitere Atomkraftwerke aus Alters- oder Sicherheitsgründen stillgelegt werden.Am letzten Wochenende erlebte Deutschland eine Renaissance der Anti-Atom Bewegung. In Gorleben und anderswo demonstrierten 15.000 Atomkraft-Gegner und blockierten Straßen und Schienen. Es waren die größten Anti-Atomproteste seit Jahren. Die 15.000 verlangten die “Stilllegung aller Atomanlagen” weltweit. Der elfte Castor-Transport mit hochradioaktivem Müll aus der französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague kam nur langsam voran. Es war ein “erfolgreicher Störfall” wie die Berliner “Tageszeitung” titelte. Die Anti-Atom-Bewegung lebt und sie ist stärker als nach dem rot-grünen Ausstiegsbeschluss im Jahr 2000 zu erwarten war.










