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Schlagwort "Attentat"


Vermischtes

Hasch mich, ich bin der Mörder

2. März 2010 von Holger Finn

NFP.jpgFast wäre er wirklich noch wie geplant in Vergessenheit geraten, der große Todesanschlag auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl. Die Sonderkommission aufgelöst, der zum Jahrestag des erschütternden Ereignisses heraufbeschrorene “Streit um die Ermittlungen” (dpa) beigelegt, der Täter über alle Berge - so sah es aus. Zuletzt hatte der seinerzeit kurz vorm Weihnachtsfest von einem gesichtstätowierten Rechtsextremisten oder Rechtsradikalen mit einem Lebkuchenmesser spurlos überfallene Mannichl eine Beschwerde gegen die Staatsanwaltschaft Passau zurückgezogen, in der er sich gegen deren Behauptung verwahrte, er habe “in einigen wesentlichen Punkten” zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Darstellungen zum Tatablauf und zur Herkunft der Tatwaffe abgegeben.

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Vermischtes + Internetkultur

Nacktscanner: Im Zweifel für die Menschenwürde

8. Januar 2010 von nicole oppelt

Gruppe JuLis: Dem Detroit-Attentäter wird versuchter Mord in 289 Fällen vorgeworfen sowie versuchter Gebrauch einer Massenvernichtungswaffe. Der Nigerianer Abdulmutallab muss sich vor Gericht verantworten. Obama und sein versagendes System vor der ganzen Welt. So genannte Nacktscanner an Flughäfen sollen derweil für mehr Sicherheit sorgen. Eine Diskussion entfacht - nicht nur in den Medien, sondern auch auf StudiVZ.

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Vermischtes

Mannichl: Pannen bei CSI Fürstenzell

26. November 2009 von Holger Finn

ierzwe.jpgKurz vor dem ersten Gedenktag an das Messer-Attentat auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl meldet nun auch die Qualitätszeitung Die Zeit “mehrere Pannen” bei den Ermittlungen. Direkt nach der Tat hatte unser kleines Privatermittlerboard PPQ zwar schon auf die Ungereimtheiten hingewiesen, jetzt aber gab der Ermittlungsleiter zu, “sein Team habe kein DNA-Material bei dem Opfer gesichert” (Zeit). Obwohl Mannichl angegeben hatte, “er habe mit dem Täter gerangelt”, sei es versäumt worden, DNA-Material unter den Fingernägeln des Opfers zu sichern, schreibt “Die Zeit”.

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Mannichl: In Luft aufgelöst

11. November 2009 von Holger Finn

Acht Wochen drehte sich die Republik wie im Hamsterrad, was Uniform trug, suchte nach einem Riesen mit grüner Gesichtstätowierung, die gute alte Erzwingungshaft wurde wiedereingeführt und ein bayerischer Innenminister entdeckte eine neue Qualität rechtsextremer Gewalt, wo noch gar kein Täter gefunden war.

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Mannichl: Keiner war es nicht

11. Juni 2009 von Holger Finn

mannle.jpgSo schnell geht es, dass aus ehrlicher Empörung und der Angst um den Weiterbestand des demokratischen Gemeinwesens, aus einer “neuen Qualität rechtsradikaler Gewalt” und einer der größten Sonderkommissionen aller Zeiten eine dpa-Meldung wird, die niemand mehr druckt. Der Fall Mannichl, hier bei PPQ schon in den ersten Stunden der lustigen Tragödie höchst amüsiert beklatscht, gilt den Staatsdichtern der einzig amtlichen deutschen Verkündigungsagentur sechs Monate danach nur als halbwegs taugliche Vorlage für “einen spannenden Fernsehkrimi” (dpa). Einen ohne Happy End allerdings, denn “während die TV-Verbrecherjagd regelmäßig mit einer Festnahme endet, ist bei dem Mordanschlag auf den ehemaligen Passauer Polizeidirektor Alois Mannichl auch nach einem halben Jahr nichts klar”, schreibt der diensthabende Praktikant mit einer schönen Portion verdächtigen Täterwissens: Mordanschlag? Woher weiß der das?

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Mannichl: Der Revolver raucht nicht mehr

21. Mai 2009 von Holger Finn

csdie.jpgEs war kalt in Deutschland, damals, kurz vor Weihnachten 2008, als der Passauer Polizeichef Alois Mannichl von einem riesenhaften, kahlgeschorenen und mit einer Schlange im Gesicht tätowierten Rechtsradikalen mit einem zufällig herumliegenden Lebkuchenmesser beinahe erstochen wurde.

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Mannichl: Tätersuche ohne Tätowierexperten

12. März 2009 von Holger Finn

Sie waren 50 Mann auf des beinahe toten Mannes Kiste, wie es im Seeräubergesang heißt, und sie suchten vergebens nach dem wahren Täter im Fall des beinahe ermordeten Passauer Polizeichefs Alois Mannichl. Konsequent sammelten die Fahnder der Sonderkommission vier Wochen nach der Tat Zigarettenkippen und Kleinteile am Tatort, konsequent folgten sie der von einer Nachbarin ausgedachten falschen Spur des “Schlangenmannes”, konsequent ließen sie unmittelbar nach dem Zuheilen der Stichwunde ein Gutachten über den Stichkanal anfertigen, konsequent fanden sie an der Tatwaffe zuerst “keine Spur von DNA” und Wochen später dann, wahrscheinlich nachdem die Waffe bei einer zünftigen bayerischen Brotzeit im Polizeipräsidium Verwendung gefunden hatte “eine Vielzahl von DNA-Spuren”.

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Mannichl: Unschuldiger entschlüpft der Soko

12. Februar 2009 von Holger Finn

mancs.jpgSeit vier Wochen rekonstruierten Spezialisten des LKA den Stich, den ein Unbekannter Anfang Dezember letzten Jahres mit Hilfe eines Lebkuchenmessers ausführte, um den Passauer Polizeipräsidenten Alois Mannichl feige zu ermorden. Aus der verheilten Wunde erhofften sich die 50 Fahnder der Sonderkommission Lebkuchenmesser “Rückschlüsse auf den Ablauf des Verbrechens und den Täter”. Wie jetzt bekannt wurde, konnten dennoch keine Fingerabdrücke im Fleisch gesichert werden, wie das im Fernsehen gelegentlich gelingt. Das Gutachten zu den vom Messer im Körper hinterlassenen Spuren widerspreche dem von Mannichl geschilderten Hergang aber nicht, erklärte der Leiter der Sonderkommission, Gerhard Zintl, allerdings bestätige es die Darstellung des Opfers genausowenig.

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Mannichl: Täter fast gefasst

7. Februar 2009 von Holger Finn

Langsam wird es eng für den “Beinahe”-Mörder des Passauer Polizeipräsidenten Alois Mannichl. Nachdem es der 50-köpfigen Sonderkommission nch Angaben der SZ, die sie von der “tz” übernahm, die sie ihrerseits aus einer österreichischen Boulevardzeitung abgetippt hat, gelungen ist, über die Handydaten aller Verwandten und Bekannten des Opfers Bewegungsprofile zu erstellen, die die Anwesenheit von deren Mobiltelefonen am Tatort zum Tattag ausschließen, zieht sich die Schlinge um den mutmaßlichen Täter unaufhaltsam weiter zu.

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Mannichl: Rechtsbruch auf Rechtenjagd

5. Februar 2009 von Holger Finn

Erst hatte er nur Sekundenbruchteile, die nicht einmal reichten, nach der “Schuhgröße des Täters” (Alois Mannichl) zu schauen. Dann fiel dem Passauer Polizeipräsidenten doch noch ein, dass er seinen Attentäter mit in der Brust steckendem Lebkuchenmesser bis auf die Straße hinaus verfolgt habe. Knapp zwei Monate nach dem Messeranschlag, der nach dem Willen von Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer eine “völlig neue Qualität rechtsextremistischer Gewalt” (Innenminister Hermann) markieren sollte, ist der Fall dennoch im Begriff, dem Vergessen anheimzufallen.

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Mannichl: Staatsdichter wusste es vorher

24. Januar 2009 von Holger Finn

Um nicht weiter auf offener Bühne und vor vollem Haus über die im eigenen Haus verbrochenen Frontberichte zum Fall des von einer geheimen Macht beinahe erstochenen Passauer Polizeichefs Alois Mannichl berichten zu müssen, fand die “Süddeutsche Zeitung” jüngst auf Anregung einiger Blogs mitten im mehrere Millionen Werke umfassenden Fundus der Weltliteratur tatsächlich ein Buch, das fast beinahe und doch nicht sehr genau “den Fall Mannichl vorwegnahm” (SZ). Auch in dem Krimi kommt ungewöhnlicherweise ein Polizist vor, dazu ein Messer und eine Tür - die Parallelen sind unübersehbar, wenn man keine Lust hat, wonaders hinzugucken.

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Mannichl: Schlangenglatze entkommt Ermittlern

22. Januar 2009 von Holger Finn

scdr.jpgDer Schlangenmensch, der den Passauer Polizeichef Mannichl brutalstmöglich niederstach und Deutschland damit in ein dunkles Zeitalter einer “neuen Qualität rechter Gewalt” zurückkatapultierte, er ist der Polizei entkommen, er ist vom Haken, entwischt, durch die Lappen gegangen für alle Zeit.

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Mannichl: Stochern im Stichkanal

19. Januar 2009 von Holger Finn

Beinahe tödlich verletzt, entkam der Passauer Polizeidirektor Alois Mannichl dem Sensenmann nur durch vortreffliche ärztliche Kunst und großes Glück. Der mit einem Lebkuchenmesser aus eigenen Beständen erstochene Beamte konnte das Krankenhaus nach wenigen Tagen auf eigenen Beinen verlassen - böswillige Rechtsradikale spekulierten daraufhin, Mannichl sei gar nicht so schwer verletzt gewesen. Eine angebliche Zeugin, die als Krankenschwester auf der behandelnden Station tätig ist, wollte gar in den Behandlungsunterlagen von einer “oberflächlichen Fleischwunde” gelesen haben, bei der “jeder andere nur ambulant versorgt und nach Hause geschickt worden wäre.”

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Staatsschutz liest nicht Zeitung

17. Januar 2009 von Holger Finn

Allzuoft kommt ein Staatsschützer in Bayern nicht dazu, mal einen Blick in die Zeitung zu werfen. Daran ändert auch der aufsehenderregende Fall des Anschlages auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl nichts: Die “neue Dimension rechtsradikaler Gewalt” (Horst Seehofer) beschäftigte Mitte Dezember die gesamte Republik. Nicht aber die Beamten des Staatsschutzes in München.

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Mannichl: Tiefenrecherche im Flachwasser

16. Januar 2009 von Holger Finn

Die “Welt” spielt eine Runde Journalismus, ungewohnt genug für deutsche Medien, um es hier zu erwähnen. Dirk Banse heißt der Mann, der tatsächlich vor Ort war, und die geheimnisvolle “Zeugin” befragte, nach deren Aussagen die Polizei Mitte Dezember stolz die ersten Tatverdächtigen im Fall Alois Mannichl präsentiert hatte.

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