Politik
10. Oktober 2007 von alexander günther
Der erste Todestag von Anna Politkowskaja * Анна Политковская am 7. Oktober fand in den Medien starke Würdigung. Politkowskaja wurde durch ihre Reportagen aus dem Tschetschenien-Krieg weltberühmt. Sie berichtete über Folter in der Kaukasusrepublik und über Korruption in Russland. Ihr Interesse und Mitgefühl galt den “kleinen Menschen”, misshandelten Tschetschenen aber auch jungen russischen Soldaten, die in den Krieg geschickt wurden. Sie war weit über die politisch aktive Szene hinaus bekannt. Und sie hatte viele Freunde. Viele Russen hielten sie aber auch für eine “Landesverräterin”. Politkowskaja hielt sich nicht an die ungeschriebenen Regeln des russischen Journalismus. Sie fing dort an zu schreiben, wo andere schon der Mut verlassen hatte.
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Politik + Vermischtes + Social Media
19. Juli 2007 von Marie Naumann
„Vor drei Wochen informierte mich die Polizei, dass sie erfahren hätte, dass ein russischer Mörder den Auftrag hätte, mich zu töten. Die Polizei riet mir, sofern möglich, das Land zu verlassen. Ich war eine Woche in Übersee, dann wurde ich informiert, dass ich zurückkommen könnte.“
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Politik + Vermischtes
5. Dezember 2006 von Malte Olschewski
Es war ein strahlender Mord mit gekonnter PR-Begleitung. Nach dem Tod des ehemaligen russischen Geheimdienstmannes Alexander Litwinenko durch eine Dosis radioaktiven Poloniums am 23.11. sucht Scotland Yard in London falsche und echte Spuren in Richtung eines Motives zu ordnen. An zwölf Lokalen und Personen sind bisher Spuren von Polonium festgestellt worden, was einen einzigartigen Kriminalfall ergibt. Scotland Yard hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin als Auftragsgeber ausgeschlossen. Der russische Experte für organisierte Kriminalität, Igor Barimow, hat aus der Ferne den Fall gelöst und den Täter benannt. Es soll der nach London geflüchtete, jüdisch-russische Milliardär Boris Beresowski sein. Das Motiv: Rache an Putin durch einen Mord mit konstruierten Verdachtsmomenten gegen den Kreml.
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