Politik
9. Februar 2009 von Robert Heis
Die Wahl Barack Obamas zum 44. Präsidenten der USA sollte Amerika und die Welt zum Besseren verändern. Neue Hoffnungen wurden in den Menschen rund um den Globus geweckt, auch wenn viele im Laufe des Wahlkampfes wieder korrigiert bzw. revidiert worden waren um im gleichen Maße auch der politischen und wirtschaftlichen Realität angepasst zu werden. Obama übernimmt die politische Macht in einer Phase, in der die USA außenpolitisch immens an Ansehen wie auch Schlagkraft verloren hat, innenpolitisch zerrissen ist und als Gravitationspunkt der Finanzkrise finanziell wie auch ideologisch im Sinne des Neoliberalismus ohne Grenzen angezählt wurde und immer noch wird.
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Politik
5. September 2008 von Holger Finn
Barack “change” Obama steht wie kein anderer für das neue, andere Amerika jenseits verkrusteter Politikstrukturen. Er ist nicht nur schwarz und smart, sondern auch ein Mann für den dringend benötigten frischen Wind, ein Windmacher sozusagen. Weil er das ist, hat sich die Wandel-Anleihe unter den amrikanischen Politikern Joseph Biden als designierten Vize-Präsidenten auserkoren. Der 65-Jährige arbeitet schon mehr als die Hälfte seines Lebens als Senator in Washington. Kein zweiter dürfte als Strukturenaufbrecher besser als er geeignet sein - sind sie doch ein Teil seines Hier- und Daseins. Seit 1973 sitzt Biden für Delaware im Senat, er weiß also ganz genau, wen es jetzt in den Hintern zu treten gilt.
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Politik + Vermischtes
10. Oktober 2007 von Redaktion Readers Edition
Dennis Matanda ist in Uganda bekannt als Provokateur und Blogger mit starken Meinungen – nun aber musste er Hals über Kopf aus seinem Land fliehen. Rebekah Heacock schreibt auf Global Voices über den Fall, und führt ein langes Interview mit dem streitbaren afrikanischen Blogger, der vor allem durch seinen Post Call for Re-Colonization bekannt wurde. Dass dieser Post nicht ohne Echo bleiben konnte, wird auch dem weißen Europäer klar – was dort steht, ist harter Tobak für jeden, der sich gegen die Kolonialmächte auflehnte: Dennis Matanda nimmt nicht nur die Weißen in Schutz, sondern geht so weit zu behaupten, dass ein Weißer Regierungschef sicher besser als ein Afrikaner in der Lage sei, Uganda aus seinem traurigen Elend zu befreien. (Wunderbar ein Kommentar zu der These, der dem Gedanken nachgeht, dass das dann ein irakischer General sein könne – und dann?)
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