Heute, vor einem Jahr - KW52/2008
Ein Blick durch mein Fenster, in der Woche vom 22. - 28. Dezember 2008
Ein Blick durch mein Fenster, in der Woche vom 22. - 28. Dezember 2008
Ein Blick durch mein Fenster, in der Woche vom 16. - 22. Juni 2008
Wer kann sich das heute noch vorstellen: EISENHOWER (!!) warnte als scheidender amerikanischer Präsident vor dem “Militärisch-Industriellen Komplex” (!), der nach seiner Einschätzung dabei war, die Kontrolle über den Staat und die Bürger zu erlangen:
Und wieder wurden Schuhe auf einen Politiker geworfen, aber diesmal nicht auf G. W. Bush.
Vernetzen, austauschen, voneinander lernen – das macht für viele von uns das Internet mit seinen unzähligen Plattformen aus. Fast jedwede Art von Interessengemeinschaft findet sich mittlerweile in den unendlichen Weiten. Und ob Wissenschaft oder Bildung, staatlich oder privat, die meisten von uns haben ihre ganz eigene Nische gefunden. Auch die Kultur steht hier nicht zurück. Mit der Europäischen Musikbörse startete die Projektgesellschaft des Deutschen Musikrats nun ein Portal, das als “interaktive Informations- und Austauschplattform für Musikschaffende in den Regionen Europas” dienen soll. Ein musikkulturerelles Miteinander über Grenzen hinweg, so das ambitionierte Ziel der Macher. Auch auf der Readers Edition wird dieser Grundsatz gepflegt – wobei sich unsere fleißigen Autoren allerdings keineswegs nur auf die Musik beschränken.
Mit meiner massiven Freude über die Amtsablösung des George W. Bush, schwimme ich sicher nicht gegen den Strom. Die überhöhten Ansprüche an Barack Obama beiseite gelassen, wird sein Nachfolger keine große Mühe haben, einiges besser und weniger falsch zu machen. Die Messlatte hängt so tief, dass sie nur beim Limbo gerissen werden kann. Bushs Fehler und Versäumnisse füllen unzählige Medien zur Genüge…ich fasse mein Aufatmen dennoch kurz zusammen und erschrecke selbst über die Auswirkung eines von Falken getragenen, nicht durch übermäßige Intelligenz glänzenden Reaktionärs.
Wär hätte das gedacht… acht Jahre George. W. Bush sind nun vorbei und “Hoffnung ist nach Amerika zurückgekehrt”. Bevor wir aber voreilige Lobeshymnen auf Präsident Barack Obama singen, ist es Zeit Abschied von George W. Bush zu nehmen, demjenigen, der die Welt in eine Achse des Guten und eine Achse des Bösen geteilt hat, Krieg gegen Afghanistan und den Irak erklärt hat, derjenige, der uns mit angeblichen irakischen Waffenlabors an der Nase herumführen wollte.
Politik + Web & Technik + Internetkultur
Noch keine 24 Stunden sind seit seiner feierlichen Amtseinführung vergangen, die Millionen von Menschen entweder live in Washington oder aber über vielfältige Dienste im Internet verfolgt haben. Der 47-jährige Barack Obama ist als erster afroamerikanischer Präsident im Oval Office angekommen - mitsamt seines geliebten BlackBerrys. Wie kein anderer hat er gemeinsam mit seinem Team die Neuen Medien genutzt, um die Massen zu mobilisieren. Und er wird es, so hat er es zumindest angekündigt, auch weiterhin tun. Der Ausnahmepolitiker wendet sich direkt und ohne Umwege an sein Volk. Nun winkt die Blogosphäre zurück.
Seit gestern ist der Demokrat Barack Hussein Obama Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er ist der erste schwarze US-Bürger im Weißen Haus. Die Welt setzt große Hoffnungen in ihn. Obama selbst nährte diese Hoffnungen in seiner gestrigen Antrittsrede in Washington aufs Neue. Alle Menschen dieser Erde, so Obama sinngemäß, gleich welcher Herkunft und Hautfarbe, egal welchen Glaubens, seien als gleichberechtigt anzusehen…
Nein, beliebt sind Journalisten nicht. Schon gar nicht jene, die das Fragen stellen als zentrales Element ihrer Berufsauffassung pflegen. Und so richtig heikel wird’s mit jenen, die nicht mehr so richtig wissen, welche Rolle sie eigentlich spielen – und dann mit Schuhen statt Worten werfen.
Die Vereinten Nationen unter Ban Ki-Moon haben einer “Koalition der Willigen” von US Präsident Bush eine klare Absage erteilt, die darauf zielt, das Land mit Hilfe einer UN Truppe zu “befrieden”. Die UN sei nicht einmal in der Lage ein technisches Vorauskommando in das Land zu entsenden, da dies weder realistisch noch machbar sei angesichts der Tatsache, daß keine Nation sich bereit erklären würde eine ausreichende Zahl von Soldaten zu entsenden, da die Lage “zu gefährlich” sei.
Wird Barack Hussein Obama die Welt oder die Welt ihn verändern?
Die Hoffnung ist die wichtigste Zukunftsressource der Menschheit. Doch in den acht Jahren der Regierung Bush hat sich weltweit Verzweiflung ausgebreitet. Der scheidende US-Präsident führte einen “Krieg gegen den Terrorismus”, der vielen hunderttausend Menschen das Leben gekostet hat. In Wahrheit ist der Irakkrieg ein Krieg um Öl. Würden im Irak nur Bananen wachsen, wäre dort kein einziger amerikanischer Soldat.