Politik + Wirtschaft
28. Mai 2009 von Georg Erber
Wendelin Wiedeking ließ sich für die phänomenalen Gewinne der letzten Jahre der Porsche AG feiern. Er setzte durch, dass die Porsche AG sich nicht der vierteljährlichen Berichtspflicht der DAX-Unternehmen unterwarf. Er schaffte es den Börsenwert der Porsche AG von 300 Millionen Euro auf 25 Mrd. Euro zu steigern. Er war Manager Europas im Jahr 2008. Er zählt zu den bestbezahlten Managern weltweit. Nun erfährt diese Traumkarriere eine unerwarteten Einbruch. Seitdem Porsche keine Kredite für seine Aktienoptionsgeschäfte mehr prolongiert bekommt, droht ein dramatischer Absturz bis hin zu einer Insolvenz. Da Wiedeking die Verantwortung für die hochriskanten Spekulationsgeschäfte zur Übernahme von VW trägt, gerät er jetzt auch juristisch unter Beschuss. Für die Folgen seiner Spekulation soll er jetzt auch wirtschaftlich für dessen Folgen für die Aktionäre der Porsche AG haftbar gemacht werden.
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Politik + Wirtschaft
2. August 2008 von Margareth Gorges
Was ist ein Skandal und was nicht? Über die Macht der selektiven Darstellung
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Politik + Wirtschaft
29. Mai 2008 von Georg Erber
Die Deutsche Telekom steht derzeit unter dem Verdacht, nicht nur wie bei Lidl ihre unteren Chargen per Videoüberwachung ausspioniert zu haben, sondern die eigene Führungsspitze, d.h. im Bereich des Vorstands und es Aufsichtsrats. Hinzu kommt die Nutzung von Verbindungsdaten dieser Gruppe sowie weiterer Spitzenmanager des Unternehmens sowie von Journalisten und anderen Pressevertretern, um mögliche undichte Stellen im Unternehmen aufzudecken. Die Praktiken sollen bereits unter Ron Sommer im Jahr 2000 eingeführt worden sein.
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Politik + Wirtschaft + Vermischtes
20. Mai 2007 von Georg Erber
Peter Löscher wird zum ersten Juli Nachfolger von Klaus Kleinfeld als Vorstandsvorsitzender der Siemens AG. Der 49-jährige Löscher hat einen großen Vorteil gegenüber allen zuvor gehandelten Kandidaten. Er ist nicht vorbelastet. Wer die zuletzt sich fortsetzenden Intrigen bei Siemens verfolgte, die auch Gerhard Cromme zu beschädigen versuchten, konnte auf keinen internen Kandidaten hoffen. Nur jemand, der keine Verbindungen zu Siemens aus der Vergangenheit hat, kann unbeschwert den Korruptionssumpf trockenlegen.
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Wirtschaft + Vermischtes
23. November 2006 von Georg Erber
Die Aufdeckung einer Schwarzgeldkasse bei Siemens von vermutlich 200 Mill. € ist schon ein dicker Hund. Dass es offensichtlich über Jahre hinweg ohne Auffallen zu erregen gelungen sein kann, derartige Summen zu veruntreuen, ist unglaublich. Die Vorstände der Siemens AG sowie die Buchprüfer, die die Korrektheit der Bilanzen testiert haben, werden einiges gegenüber der Staatsanwaltschaft zu erklären haben.
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