Deutsche Politiker kennen kein Grundgesetz
Zu viele neue Gesetze verstoßen gegen die Verfassung der Bundesrepublik
Zu viele neue Gesetze verstoßen gegen die Verfassung der Bundesrepublik
Er heißt ein wenig geheimnisvoll “Safer Internet Day“, was sich so einfach nicht aus dem Englischen übersetzen lässt: Ist das der Tag, an dem das Internet sicher ist? Der Tag, von dem an es sicherer zu werden verspricht? Ein Tag der Hoffnung jedenfalls für alle, die von elektrischen “Abzockern” (Bild) gequält, um ihre selbstgemachten Heimpornos betrogen und mit Spam überschüttet werden.
Die Karnevalsprinzessin der deutschen Google-Phobiker legt konsequent nach: Bundeslandwirtschaftministerin Ilse Aigner hat ihre Pläne zu einem deutschlandweit geltenden Fotoverbot konkretisiert und dem Diebstahl von Steuersünderdaten im Auftrag der Bundesregierung zugleich eine scharfe Absage erteilt. Der einzigen amtlichen deutschen Nachrichtenagentur Deutschen Presse-Agentur verriet die ausgebildete Rundfunkmechanikerin, dass auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble aus ihrer Sicht verpflichtet sei, bei den auf der sagenumwobenen Steuersünder-CD vermerkten Bürgern um eine Freigabe der Nutzung ihrer Daten nachzufragen.
Es war beileibe nicht alles schlecht in der DDR, findet Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner, die im Nebenfach den einst vom Rinderwahn erfundenen Posten der Bundesverbraucherschutzbeauftragten erledigt, sich aber trotz der Doppelbelastung bei einfachem Gehalt zuwenig öffentlich wahrgenommen fühlt. Ihr gehe beispielsweise die Praxis des US-Konzerns Google, Straßen und Häusern für seinen Internet-Dienst Street View zu fotografieren, viel zu weit, sagte die gelernte Fernsehtechnikerin. “Die flächendeckende Fotoaktion ist nichts anderes als eine millionenfache Verletzung der Privatsphäre”, teilte die Vizepräsidentin des Landesverbandes Oberbayern im Bund Deutscher Karneval dem Faktenmagazin “Focus” mit. Aus ihrer Sicht als Geheimdienstexpertin würde “kein Geheimdienst dieser Welt so ungeniert auf Bilderjagd gehen” wie der Internetkonzern, der wegen seines beliebten Street View-Angebotes zuvor schon viereinhalb Tage von keinem deutschen Politiker kritisiert worden war.
Erik Weiser und Moritz Frei aus Leipzig geben der Kunst einen neuen Markt. Sie packen das Alltags-Gewinnspiel in ein Kunstprojekt. Ihr Ziel ist es, ein Jahr lang an möglichst vielen (kostenlosen) Gewinnspielen teilzunehmen und aus den Gewinnen Kunst zu machen. Auf ihrer Website kunstgewinnspiel.de kann jeder die komplette Dokumentation der Teilnahmen in Wort und Bild nachvollziehen, selbst Gewinnspiele melden, Kunst gewinnen oder als Förderer auftreten.
Die kostenlose Verschlüsselungssoftware Truecrypt gibt es ja schon seit geraumer Zeit. Dennoch kann man im Zeitalter des USB-Sticks nicht oft genug auf die Notwendigkeit des Einsatzes von entsprechender Sicherheitssoftware hinweisen. Oft genug sieht man
Es war schon ein Stück Lesearbeit bis der Rezipient am heutigen Dienstag zur eigentlich Botschaft von Mark Zuckerberg, Gründer des internationalen sozialen Netzwerks Facebook, vordringen konnte. Lang und breit legte er in einem Offenen Brief an die Internet-Gemeinde die Entwicklung der letzten Jahre dar, den erfolgreichen Aufstieg der Plattform sowie die verschiedenartigsten Nutzungsmöglichkeiten. Immerhin, mehr als 350 Millionen Menschen weltweit nutzen Facebook, um dort ihr Leben sozusagen “online zu teilen”.
Gruppe JuLis: Noch scheint es nicht zu spät: Wie heute auf heise.de zu lesen ist, könne das EU-Parlament das SWIFT-Abkommen zum Bankdaten-Tranfsfer in die USA noch ablehnen. Frei nach dem Motto “Die Hoffnung stirbt zuletzt” machen auch junge Liberale auf StudiVZ mobil.
Die Autofahrer in den Niederlanden müssen ab 2012 für jeden gefahrenen Autokilometer eine Gebühr von drei Eurocent bezahlen. Gestaffelt nach Wagenklassen erhöht sich diese Streckengebühr ab 2020 auf bis zu 6,7 Cent. So hat es die Große Koalition aus Christdemokraten und Sozialdemokraten gegen den Willen der Liberalen, der Sozialisten und der Grünen entschieden. Die Grünen sind natürlich nur dagegen, da nach ihrer Meinung die Regelung noch nicht weit genug geht. Dafür fällt die Kfz-Steuer weg, ebenso wie die in den Niederlanden geltende 25 Prozent-Steuer auf den Kaupfpreis eunes neuen Autos. Im Ergebnis soll sich das Steueraufkommen nicht erhöhen oder vermindern.
Wie Readers Edition bereits berichtete, hat die Piratenpartei nun auch in dem Karriere-Netzwerk XING eine Plattform bekommen. Nach zahlreichen Nutzerprotesten hatte man sich bei XING dann doch „viele Gedanken gemacht“ und „der Piratenpartei gerne dasselbe Angebot wie den anderen im Bundestag vertretenen Parteien“ einer eigenen Gruppe unterbreitet. Die Partei, die sich unter anderem Informationelle Selbstbestimmung und Reformation des Urheberrechts im Netz auf die Fahnen schreibt, ist ein Web 2.0 – Phänomen und steht für eine Art digitale Lawinenentwicklung nun auch im Bereich der Politik. Spätestens mit diesem Sieg über XING dokumentiert sie, dass sie ein ernstzunehmendes Wählerpotential zu binden vermag.
Der Bund der Verbraucherzentralen (VZBV) geht nun aggressiv gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Social Networks wie MySpace, Facebook und Xing vor, die teilweise jeweils 2 - 3 Millionen Internetuser regelmäßig nutzen. Als Begründung des gegen fünf Plattformen eingeleiteten Unterlassungsverfahrens werden vor allem datenschutzrechtliche Bedenken genannt. Wer auf den genannten Plattformen Private Fotos und Filme veröffentlicht, kann zum Beispiel teilweise nicht sicher sein, ob diese sich nicht plötzlich ohne sein Einverständnis an anderer Stelle wieder finden – etwa im TV. Darüber hinaus wird mit den Daten Geld verdient – zum Beispiel über zielgruppenbezogene Werbung.
2006 wurde spock.com gegründet, als eine Personensuchmaschine, die mittlerweile über 250 Millionen Menschen in ihrer Datenbank enthält. Neben vielen anderen Gründungen fallen im deutschsprachigen Raum yasni.de (2007) und 123people.de (2008) besonders auf.
Studenten der Hochschule für Film und Fernsehen “Konrad Wolf” Potsdam-Babelsberg haben unter Leitung von Dr. Elizabeth Prommer vom Studiengang Medienwissenschaft: Analyse, Ästhetik, Publikum das Nutzerverhalten und Selbstpräsentation von Männern und Frauen im studiVZ- Netzwerk untersucht und dabei herausgefunden: Männer suchen Dates, doch Frauen wollen nur reden. Ich habe Frau Dr. Prommer in einem kurzen Email-Interview dazu befragt.
Als Motorola im Jahr 1983 mit seinem weltweit ersten kommerziellen Mobiltelefon auf den Markt ging, wurde es von vielen verflucht. Ein tragbares Telefon, wer brauchte das schon? Ähnlich verhält es sich mit dem neuen “e-Perso”, der ab November 2010 auf alle Deutschen Bundesbürger zukommt.
Dresdner Genforschern ist die sensationelle Isolierung eines spezifische Gens gelungen, dass Sie als Spitzel-Gen, wissenschaftlich N24 b, bezeichnen. Professor Dr. Düsentreib spricht von einer ungewöhnlichen Entdeckung. Es scheint, so der Akademiker, im deutschen Erbgut besonders ausgeprägt zu sein.