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Heute, vor einem Jahr - KW12/2009
Ein Blick durch mein Fenster, in der Woche vom 16. – 22. März 2009
Renditewunder Sparkasse
Er ist der böse Bube, der “Ekelgeiler” (Stanislaw Lem) der Finanzkrise. Seit Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann 25 Prozent Eigenkapitalrendite für sein Haus als Ziel ausgab und dann auch noch die Annahme von staatlichen Rettungsgeldern verweigerte, muss der Schweizer als widerliche Fratze der Finanzkrise herhalten: Ackermann ist “das Gesicht des Kapitalismus” (Stern), eine “Reiz-Figur” (Bild), die “kassiert wie in alten Zeiten” (Focus).
Lesetipp: “Unendliche Geschwätzigkeit der Blogger”
Er wird als eine Institution angesehen, wenn es um Fragen der deutschen Sprache geht. Zu seinem 80. Geburtstag im Jahr 2005 wird er vom “Stern” gar als “Levitenleser der Nation” bezeichnet. Der Sprachkritiker und ehemalige Leiter der Henri-Nannen-Schule, Wolf Schneider bekannte: “Journalist war ein Verlegenheitsberuf. Ich war ein Arbeitsloser mit Abitur, für den an Studium nicht zu denken war.” Nun meldet sich Schneider im Interview mit Meedia.de erneut und vor allem ganz und gar nicht verlegen zu Wort.
“Kulturuniversale”
Ornament verbindet 50 Paare im Kulturspeicher und im Mainfränkischen Museum
Windenergie - Potentiale und Risiken
Windenergie ist derzeit in aller Munde. Vor allem dem Klima soll sie zu Gute kommen. Die Windenergie verspricht unter den Erneuerbaren Energien (EE) am meisten Ausbaupotential und wurde in den letzten beiden Jahrzehnten bereits stark ausgebaut. An Land setzt man vor allem auf das so genannte Repowering, dabei werden alte Anlagen durch neuere, leistungsfähigere Anlagen ersetzt. Im Meer setzt man auf Offshore-Anlagen. Derzeit stellt die Windenergie den größten Anteil an den EE in Deutschland. Ca. sieben Prozent des Strombedarfes in Deutschland werden aktuell aus Windenergie gedeckt. Wie bedarfsgerecht wird aber der Windstrom produziert?
Treureal macht überall negative Schlagzeilen/Petition geplant
Die Heizungen funktionieren nicht. Geld für Reparaturen ist nicht da.
Gewaltfreie Grausamkeiten
Was waren das noch Zeiten, als das ehemalige Nachrichtenmagazin “Spiegel” Fußball-Deutschland mit einem Federstrich trennte. Hier der gewaltbereite und nur fadenscheinig demokratisierte Osten, versackt in einer Blutorgie auf allen Rängen, sich tretende Fans von Traditionsmannschaften, bei denen das Ballspiel selbst längst zur Nebensache geworden ist. Und dort die strahlenden Arenen des blühenden Bundesliga-Westens, auf der mit viel Liebe gemalten Gruselkarte der ostdeutschen Fußball-Grausamkeiten ein rasengrüner, gewaltfreier Fleck.
Doppelt schießt besser
Von wegen Wirtschaftskrise! Nach dem Vorbild der als Sündenböcke regierungsamtlich festgelegten Manager hat die Bundesregierung die Krise genutzt, die deutschen Rüstungsgüterexporte zu steigern, um mehr Geld einzunehmen. Wie das ehemalige Nachrichtenmagazin “Spiegel” die Praktikantennachtschicht aus einem Bericht des schwedischen Friedensforschungsinstitues Sipri abschreiben lassen konnte, verdoppelten sich die deutschen Waffen-Ausfuhren seit 2005.
Warum regenerative Energien in Deutschland keine Zukunft haben
Im Sinne eines nachhaltigen Klimaschutzes sind regenerative Energien derzeit in aller Munde. Wie realistisch ist aber eine Voll-Versorgung durch regenerative Energien in Deutschland? Und was bringt es für das Klima?
Israel: US-finanzierter Landraub schürt Terrorismus gegen den Westen
Links und Rechts im israelischen Parlament: Unter der republikanischen Bush-Regierung konnten die israelischen Rechten ihren Landraub in den Palästinenser-Gebieten mit US-Finanzierung fortsetzen, wenn sie nur stereotyp ihre “Verhandlungsbereitschaft” verkündeten. Nach den ersten Warnungen durch die neue demokratische Obama-Regierung waren sie zumindest zu einem vorläufigen Baustopp bereit. Dazu schreibt der SPIEGEL vom 8.3.2010 unter der Überschrift “Israels Siedlungsbau gefährdet neue Nahost-Gespräche”:
Heute, vor einem Jahr - KW11/2009
Ein Blick durch mein Fenster, in der Woche vom 9. - 15. März 2009
Malu Dreyer: 900 Millionen Euro wieder freigeben
Haushalt, Finanzen und Arbeitsmarkt-Politik – Bis zu 100 Job-Center können möglicherweise nicht planen
BA-Chef Frank Jürgen Weise: Anlass für Haushalts-Sperre beseitigen
Debatte um 900 Millionen Euro Sperre im Haushalt – Manuela Schweswig (SPD): “Man kann nicht über Langzeit-Erwerbs-Arbeitssuchende Menschen herziehen und gleichzeitig die Mittel für Projekte sperren”
Schwesig: Sperrung von 900 Millionen Euro muss sofort zurückgenommen werden
Zuschuss an Bundesagentur für Arbeit könnte möglicherweise um 3,2 Milliarden Euro nach den Vorstellungen der Unions-liberalen Koalition gesenkt werden.










