Wir wollen keine Engel sein!
KONZERTFOTOGRAFEN boykottieren RAMMSTEIN-Fotobedingungen in HH
KONZERTFOTOGRAFEN boykottieren RAMMSTEIN-Fotobedingungen in HH
Aufgrund dieses an sich so harmlos aussehenden Fotos reichte “Scotland Yard’s counterterrorism chief” Bob Quick seinen Rücktritt ein.
Bilder auf Film festzuhalten ist eine Möglichkeit, sicherzustellen dass das kollektive Gedächtnis die Geschichte eines Landes nicht vergisst. Wenn die Geschichte dieses Landes schreckliche Ereignisse beinhaltet, können diese Bilder mächtig und doch unangenehm an die Vergangenheit erinnern. In Guatemala haben sich einige Fotografen in das Dokumentieren und Darstellen von Bildern des 36 Jahre dauernden bewaffneten Konflikts eingeschaltet.
Kollege Nidal Al-Mughrabi von der Nachrichtenagentur Reuters beschreibt seine Arbeit in Gaza-City:
Erinnern Sie sich an “Hamburger-Hill”, diesen Film über Hügel 937, den die Amerikaner im Vietnam-Krieg immer und immer wieder einzunehmen versuchten? In Israel ist’s ein Kriegsdenkmal, weisse Marmorsäulen auf einer kleinen Anhöhe, rund zwei Kilometer von der Grenze zum Gaza-Streifen entfernt gelegen - eingenommen von Medien-Soldaten. Geschätzte hundert TV-Journalisten und Fotografen, unterstützt von Dutzenden Satelittenschüsseln, belagern den Journalisten-Hügel. Alle beim “Gaza-Shooting”. So nennt sich das in der Fernsehsprache, gefilmt und fotografiert wird Richtung Gaza.
Web & Technik + Internetkultur
Mehr als 10.000 Euro für sechs Fotos: Ein EDV-Unternehmen, das auf seiner neu gestalteten Internetpräsenz einige Bilder verwendete ohne zuvor die Rechte dafür zu erwerben, spürte erst kürzlich die volle Wucht von Justitia (Readers Edition berichtete). Von den Medien nur in geringem Umfang beachtet, fand dieser Fall aufgrund seiner Ungewöhnlichkeit allerdings umso mehr Aufmerksamkeit unter deutschen Juristen. Wie ist das Urteil des Landgerichts München I zu werten? Welche Konsequenzen wird es im World Wide Web nach sich ziehen? Im Email-Interview gibt nun Alison Crombie, Senior Director, Public Relations EMEA & Asia Pacific bei Getty Images, London, ihre Einschätzung des Falls wieder.
Mehr als eine Million US-Dollar Schadensersatzzahlungen für sieben heruntergeladene Songs sowie das vermeintliche Angebot zum Tausch von über 800 weiteren auf einer einschlägigen Plattform – das droht Joel Tenenbaum in den Vereinigten Staaten. Unverhältnismäßig erscheint vielen Usern das Vorgehen der Plattenindustrie, viel zu hoch die eingeforderte Summe. Doch nicht nur in den USA wird um Geldbeträge verhandelt, die dem Portemonnaie empfindlich weh tun. Auch in Deutschland wurde kürzlich ein Urteil von der 7. Zivilkammer des Landgerichts München I gefällt, das auf den ersten Blick vielleicht etwas exorbitant erscheint. Ein EDV-Unternehmen wurde hier zu einer Zahlung von mehr als 10.000 Euro verurteilt (Az. 7 O 8506/07). Das Vergehen: Sie hatten im Zuge eines Providerwechsels zum Jahreswechsel 2004/2005 auf ihrer Internetseite sechs Fotos abgebildet, die zwar durch eine dritte Person eingestellt wurden, für die zuvor jedoch keine Rechte erworben wurden.