Schlagwort "Gaza-Streifen"
Best of Readers Edition – eine Wochenbilanz
Erst macht er sich über den Microblogging-Dienst Twitter lustig, dann “vernichtet” er mal so ganz im Vorübergehen CNBS. Der US-amerikanische Komiker und Gastgeber von “The Daily Show”, Jon Stewart, trifft mit seiner spitzen Zunge mal wieder voll ins Schwarze. “Ein Königreich für einen irgendeinen deutschen Fernsehmoderator, der auch nur die Hälfte von dem drauf hat, was JS 4x die Woche raushaut”, ist da nur eines der vielen begeisterten Kommentare, die sich derzeit bei Stefan Niggermeier zum Thema finden lassen. Denn die Zuschauer sind sich einig: “Jon Stewart (trifft) da, wo es wirklich weh tut: So muss Fernsehen aussehen.” Allerdings sollte ein solche Forderung nicht nur für das TV-Programm gelten. Unsere Autoren jedenfalls stechen mit ihren Beiträgen von Zeit zu Zeit in ebenso tiefe Wunden.
Philip, der Blogger, ist zurück
Nahost-Politiker vom feinsten
War da was? Exakt einen Monat ist es her, seit die Waffen schweigen – eigentlich. Am 18. Januar stoppte Israel den Gaza–Krieg, respektive erklärten Israel und die Hamas-Bewegung je einseitig eine Waffenruhe. Doch seither fliegt die israelische Luftwaffe 19 Angriffe, zumeist auf den Süden des Gaza-Streifens, dort wo die Schmuggel-Tunnels vermutet werden. Palästinensische Extremisten feuern gemäß eigenen Angaben 15 Raketen und 12 Granaten aus dem Gaza-Streifen auf Israel ab, die Israeli sprechen von 50 Geschossen – nicht einmal in diesem Punkt sind sie sich einig.
Eine Geschichte aus dem Gaza-Streifen
Das ist die Geschichte von Raed. Eine von Tausenden Geschichten aus dem Gaza-Streifen.
Time out
Der Scharfschütze hat sie im Visier. Und die abstürzende Friedenstaube kriegt den Titel verpasst:
Brasilien: Gedanken über unsere eigenen Gasa-Streifen
Israel: Bauarbeiter aus Gaza
Es gibt im Moment unzählige Beiträge über den Krieg in Gaza in russisch-sprachigen Blogs, welche das ganze Meinungsspektrum von israelischen und nicht-israelischen Bloggern gleichermaßen repräsentieren.
Vom Rapportieren unter Dauerbeschuss
Kollege Nidal Al-Mughrabi von der Nachrichtenagentur Reuters beschreibt seine Arbeit in Gaza-City:
Willkommen im Nahostsalat! : Mediensalat
(Teil V) _______________________________ In die Diskussion einer disproportionalen Kriegsführung der israelis in den Medien schaltet sich auch der frühere Leiter des Archivs der israelischen Holocaustgedenkstätte Yad Vashem, Yaacov Lozowick, ein. Auf seinem Blog wagt er eine Analyse der Nahostberichterstattung und deren Gründe für den Vorwurf an die israelische Regierung. Auf folgende Ergebnisse kam er dabei nach seiner Untersuchung der New York Times, des Guardian, der BBC, des Economist und des Independent:
Willkommen im Nahostsalat! IV: Gesetzessalat
Vielerorts scheinen die israelischen Militäraktionen in Gaza für unproportional oder für zu gewaltätig zu gelten. Täglich bringen die Medien neue Zahlen der Todesopfer und Verletzten auf beiden Seiten heraus. Spätestens dann beginnt auch das Erbsenzählen der Israelkritiker, die penibel jeden Toten auf der palästinensischen Seite mit den Toten auf der israelischen Seite auf die Goldwaage legen. Heraus kommt dann zum Beispiel eine Gegenüberstellung von 770 toten und 3200 verletzten Palästinensern zu neun toten und 12 verletzten Israelis. Wer von solchen politischen Zahlenspielen am wenigsten profitiert, sind die Angehörigen der Toten auf beiden Seiten des Konfliktes.
Palästina: “Ich will nicht, dass meine Kinder mich in Stücke gerissen sehen.”
Wie fühlt es sich an, wenn man nicht in der Lage ist, seine Kinder zu beschützen? In dieser Zusammenfassung der Blogs aus Gaza, hören wir eine Mutter, die sich schuldig fühlt, wenn sie die Furcht ihrer Kinder sieht: “War es von Anfang an falsch, Kinder zu bekommen? Habe ich nicht das Recht eine Mutter zu sein?”
Stell dir vor es ist Krieg, und einer geht auch nach zwei Wochen noch hin
Erinnern Sie sich an “Hamburger-Hill”, diesen Film über Hügel 937, den die Amerikaner im Vietnam-Krieg immer und immer wieder einzunehmen versuchten? In Israel ist’s ein Kriegsdenkmal, weisse Marmorsäulen auf einer kleinen Anhöhe, rund zwei Kilometer von der Grenze zum Gaza-Streifen entfernt gelegen - eingenommen von Medien-Soldaten. Geschätzte hundert TV-Journalisten und Fotografen, unterstützt von Dutzenden Satelittenschüsseln, belagern den Journalisten-Hügel. Alle beim “Gaza-Shooting”. So nennt sich das in der Fernsehsprache, gefilmt und fotografiert wird Richtung Gaza.
Willkommen im Nahostsalat! III: Politiksalat
Eine nicht ganz einfache Sicht ergibt sich auch auf die politische Welt des Nahen Ostens. Während die Medien gern den Fokus auf eine “Gewaltspirale der Israelis gegen die Palästinenser” inszenieren, umfasst der Nahostkonflikt vor Ort allerdings verschiedenste Konfliktherde, zwischen Staaten, politischen und sozialen Gruppierungen, zwischen Diktaturen, einer Demokratie, Juden, Muslimen, Christen und Druzen, Radikalen, Fundamentalisten und Liberalen. Es ist recht schwierig bei diesem Geflecht den Überblick zu behalten. Um so wichtiger ist es Gruppierungen, Staaten, Fundamentalisten und Nationalbewegungen auseinander zu halten, ihre Geschichte und Ziele zu beschreiben und ihre Beziehungen zueinander zu untersuchen.
Willkommen im Nahostsalat! II: Friedenssalat
Mehrere tausend Menschen sind europaweit letzte Woche auf die Straße gegangen, um hauptsächlich für zwei Dinge zu protestieren: zum einen für die Beendigung der israelischen Militäroperation in Gaza “Cast Lead” und zum anderen für Frieden im Nahen Osten. Was sich so friedlich anhört, war allerdings auf dem zweiten Blick eine eindeutig antisemitisch und antizionistisch gespickte Botschaft an die Welt: “Israel ist der blutrünstige Kindermörder”, “Israel besetzt Palästina”, “Israel ist der Agressor und das Problem im Nahen Osten” und somit muss “Israel raus aus Palästina”. Noch viel schlimmer waren die Aufrufe auf deutschen Straßen “Juden zu vergasen”.












