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Schlagwort "Gedenken"


Politik

Winnenden: Tag des Gedenkens, Bedenkens und der Hoffnung

11. März 2010 von Andreas Klamm Sabaot

In Winnenden finden unter hohem zivilen Aufgebot von Polizei und Sicherheits-Kräften die zentralen Gedenk-Veranstaltungen zum Amok-Massaker von Winnenden statt. In der Stadt wurden die Kirchenglocken geläutet und Menschen aus der Stadt und der Region haben sich zum Teil auch spontan der Gedenk-Veranstaltung für die 15 Opfer von Winnenden und Wendlingen angeschlossen, die bei dem Amok-Massaker eines 17-jährigen Schülers vor einem Jahr ermordet wurden. Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler reiste mit seiner Ehefrau nach Winnenden.In einer bewegenden Rede appellierte das deutsche Staatsoberhaupt unter anderem dafür “Füreinander einzustehen”. “Wir können die Toten nicht wieder lebendig machen. Sie kommen nicht mehr heim, lachend oder in Gedanken versunken, müde oder voller Mitteilungsdrang. Aber sie leben fort in der Erinnerung ihrer Familien, ihrer Freunde, in der Erinnerung ihrer Nachbarn und Bekannten. So bleiben sie, und könnten wir sie fragen, sie würden wohl antworten: Behaltet uns lieb. Lasst Euch nicht beugen und brechen von dem Verlust. Steht zusammen, steht füreinander ein, lebt weiter, lebt mit für uns”, so Prof. Dr. Horst Köhler.

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Kultur

Hrdlicka schlägt nicht mehr zu

8. Dezember 2009 von Claus-Dieter Stille

Alfred_Hrdlicka_(Austrian_sculptor)_2005_cropped.jpgEr war ein Berserker. Selbst bezeichnete sich Alfred Hrdlicka als ein Fleischhauer. Scheinbar im krassen Gegensatz zu diesen harten Begriffen steht der eigene Familienname, übersetzt man ihn aus dem Tschechischen ins Deutsche, lautet er zart: Turteltäubchen…

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Vermischtes + Internetkultur

StudiVZler trauern um Robert Enke

13. November 2009 von nicole oppelt

liket.jpgGruppe “R.I.P Robert Enke 10.11.09 - Ganz Deutschland nimmt Abschied”: Wie bereits gestern berichtet, finden sich auch innerhalb von StudiVZ mittlerweile hunderte Gruppen zu Ehren des verstorbenen Fußballstars. Die größte unter ihnen ist in den letzten 24 Stunden um mehr als 10.000 Mitglieder auf aktuell mehr als 80.000 Zugehörige angewachsen. 29 Themen haben die VZ-Nutzer seit der Eröffnung am 10.11. gestartet. Darunter befinden sich auch einige, die sich in Gedenken an Robert Enke weiterführend im Netz umgesehen haben.

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Vermischtes + Internetkultur

Robert Enke - “Ganz Deutschland nimmt Abschied”

12. November 2009 von nicole oppelt

Gruppe “R.I.P. Robert Enke 10.11.09 - Ganz Deutschland nimmt Abschied”: Mit Fassungslosigkeit und tiefster Erschütterung wurde am vergangenen Dienstag die Nachricht vom Tod des Fußballspielers Robert Enke aufgenommen. Seitdem beherrschen die Tragödie als auch die Hintergründe die Medienlandschaft. Die Anteilnahme ist auch im sozialen Netzwerk StudiVZ/meinVZ gigantisch. 300 “Treffer” ergab die Suche nach entsprechenden Gruppen. Die größte unter ihnen ist “R.I.P. Robert Enke 10.11.09 - Ganz Deutschland nimmt Abschied”, noch am 10. November gegründent wurde und derzeit fast 70.000 Mitglieder zählt (Stand 13.40 Uhr).

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Kultur + Internetkultur

Michael Jackson: Sein Tod mobilisiert die Fans

10. Juli 2009 von nicole oppelt

Erst am vergangenen Dienstag hat die Welt mit einer offiziellen Trauerfeier im Staples Center in Los Angeles Abschied von Michael Jackson genommen. Allein in Deutschland wurde die bewegende Zeremonie von gut zehn Millionen Menschen am heimischen Fernsehgerät verfolgt. Der plötzliche Tod des “King of Pop” schweißt die Fans offenbar zusammen - und das nicht nur Sofa an Sofa. Auch auf den Straßen treffen sie sich zu ungewöhnlichen Aktionen. So genannte Flashmobs formieren sich - und das weltweit.

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Kultur

Die Weiße Rose

21. Februar 2009 von Thilo Pfennig

Hans.jpgAm 22. Februar 1943 wurden die Geschwister Scholl und Christoph Propst als Mitglieder der Weißen Rose hingerichtet. Es ist in der Vergangenheit viel über sie berichtet worden. Daher nur die Beleuchtug einiger Aspekte, die auch heute wichtig sind:

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Politik

Dresdens Erinnerungstage: Kein Zufall

16. Februar 2009 von Thilo Pfennig

Nachdem Dresden von einer großen Anzahl Neonazis heimgesucht wurde, spricht man in den Medien von einer “Überschattung” des Gedenkens. Vertuscht wird hierbei, dass man sich eben bei dem Gedenken auf einer Linie mit eben diesen befindet. Es waren nicht die Nazis, die die offiziellen Gedenkveranstaltungen einführten - und sie waren es auch nicht, die eine Verlängerung des Gedenkens auf zwei Tage beschlossen. Die Nazis haben sich lediglich an einen gelebten Geschichtsrevisionismus angehängt, der den Versuch darstellt, die Geschichte Nazideutschlands umzuschreiben und aus einem Tätervolk ein Opfervolk zu machen.

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Kultur

Wir wollen keine Rache!

15. Februar 2009 von volly tanner

aboals.jpg1992 wurde in Leipzig Connewitz der Jugendliche Steffen “Thümi” Thüm erschossen. Nun machen sich Abo Alsleben und seine Freunde für ein Gedenken an den alternativen jungen Mann stark. Volly Tanner sprach mit Abo schon mal vorneweg.

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Politik + Vermischtes

Flächendeckende Erinnerung

19. November 2008 von karl nagel

zyklon1.jpgDen Judenstern zurück aufs Pflaster 1995 hat die Künstlergemeinschaft A.G. Vagel an den Wohnort der Verfolgten und vernichteten deutschen Juden in Kassel den Judenstern zurück gebracht. Ziel der Künstlergemeinschaft war es, die niedrigen Beweggründe der Nationalsozialsten im dritten Reich sichtbar zu machen: Diebstahl fremden Vermögens mit anschließender Zeugenbeseitigung und die Etablierung eines innenpolitischen gefährlichen Feindes, zur Vorbereitung eines Kreuzzuges und Beutekrieges ungeahnten Ausmaßes: Zur Verhinderungen des Staatsbankrotts des Dritten Reiches.

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Lokales + Vermischtes + Kultur

Pogromgedenken in Dortmund und Kinderoper “Brundibar”

9. November 2008 von Claus-Dieter Stille

Press 028.jpgWie in vielen deutschen Städten wird heute auch in Dortmund anläßlich des 70. Jahrestages der Pogromnacht eine Gedenkfeier abgehalten. Dieses Jahr ist es der Stadt im Zusammenwirken mit der Auslandsgesellschaft gelungen, eine ganz besondere Gedenkfeier zu organisieren. In unmittelbarer Nähe des Gedenksteins, im Opernhaus der Stadt Dortmund, ist die Détska Opera Praha mit der Kinderoper “Brundibár” des jüdischen Komponisten Hans Krasa zu Gast. Der Präsident der Auslandsgesellschaft und Honorarkonsul der Tschechischen Republik, Heinz Fennekold, hatte die Verbindung zur Kinderoper Prag hergestellt. Im Vorfeld des Gastspiels sagte Fennekold gegenüber der Presse: “Für Dortmunds Schüler ist eine solche Aufführung viel besser als jede Geschichtsstunde.”

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Politik + Vermischtes + Social Media

Weiter Bahn-Mobbing gegen “Zug der Erinnerung”

11. April 2008 von Claus-Dieter Stille

ST21.JPGDer “Zug der Erinnerung” ist seit einigen Monaten auf Tour durch Deutschland. Es handelt sich dabei um eine rollende Ausstellung, welche an die Deportation von hunderttausenden Kindern während der Nazi-Zeit in die deutschen Vernichtungslager erinnern möchte. Die Initiative wird von einem Verein getragen. Wenn der Zug 3000 Kilometer hinter sich gebracht hat, wird er dieses Jahr am Ende seiner Fahrt die Gedenkstätte im Vernichtungslager Auschwitz erreicht haben.

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Blog

BEST OF READERS EDITION – eine Wochenbilanz

28. März 2008 von Redaktion Readers Edition

kuid.jpgOstern im Schnee – das liegt hinter uns. Viele Körbe mit verlockenden Kleinigkeiten sind mittlerweile geleert und auch für die Kleinen beginnt in zahlreichen Bundesländern wieder der Schulalltag. Der Ernst des Lebens hat uns wieder. Zumindest bis kommenden Dienstag, wenn sich die Medien, pünktlich zum 1. April, im Wettbewerb um die gelungenste “Ente” erneut überschlagen werden. Kurioses, wenn nicht gar Unglaubliches wird dann zu lesen sein – ein Schmunzeln ist kaum zu unterdrücken. Mit derlei Meldungen, jedoch samt Wahrheitsgehalt, kann zwar auch die Readers Edition dienen, doch ein Grinsen können gerade in dieser Woche nur die wenigsten Beiträge entlocken…

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Politik + Vermischtes

“Niemals mehr Krieg. Niemals vergessen. Freundschaft…”

22. März 2008 von Claus-Dieter Stille

CDS5.jpgEs geschah zwischen dem 7. März und dem 12. April 1945: Gestapo und SS ermordeten im Dortmunder Rombergpark und der Bittermark etwa 300 politische Gefangene und Widerstandtskämpfer auf heimtückische und bestialische Weise. Sie stammten aus sieben Ländern. Unter ihnen befanden sich Menschen aus der Sowjetunion, Polen, Jugoslawien, Belgien, Frankreich und auch aus Deutschland selbst. Am 13. April 1945 - also nur einen Tag nach den letzten Massakern - marschierten Truppen der US-Army in Dortmund ein. Die Ermordeten - mit Stacheldraht gefesselt, per Genickschuss niedergestreckt und in Bombentrichtern verschart - wurden gefunden. Seither wird ihrer alljährlich gedacht. Immer am Karfreitag.

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Politik + Vermischtes

“Zug der Erinnerung” sagt uns auch: Wehret den Anfängen

10. Februar 2008 von Claus-Dieter Stille

dsf.jpgBei strahlender Sonne und unter blauem Himmel war der von einer Dampflok gezogene Zug - bestehend aus drei Waggons - auf Gleis 26 des ziemlich herunterkommenen Hauptbahnhofs Dortmund eingelaufen. Es zischte und puffte. Über dem stählernen Dampfross rumänischer Produktion stiegen Rauchwölkchen in den frühlingshaft anmutenden Himmel über der einstigen Bier- und Stahlstadt Dortmund. Aber Eisenbahn-Romantik kam nicht auf. Gerade die aus der Esse der Lokomotive aufsteigenden Rauchwolken, erinnerten - wenigstens mich - schmerzlich daran, wohin einst ähnliche Züge, wie dieser (nur bestanden sie damals nicht aus Personen- sondern aus Viehwaggons) gerollt waren, um ihre “Fracht” abzuladen: nämlich nach Theresienstadt, Majdanek, Buchenwald oder Auschwitz. Das soll nicht vergessen werden.

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