Treureal macht überall negative Schlagzeilen/Petition geplant
Die Heizungen funktionieren nicht. Geld für Reparaturen ist nicht da.
Die Heizungen funktionieren nicht. Geld für Reparaturen ist nicht da.
Einer der Gründe des Defizits der Bundeshauptstadt ist, unter anderem, eine nur geringe Gewerbesteuereinnahme. Der Grund sind nicht nur die Kosten für die vielen Pracht- und Repräsentationsbauten des Bundes und der Stadtverwaltung, sondern der daraus resultierende Mangel an Gewerbeflächen; das Fazit: wenig Gewerbe, wenig Einnahmen.
Für so manches Theater in Nordrhein-Westfalen ist es entweder jetzt schon brenzlig, was dessen finanzielle Situation angeht, oder den Musentempeln steht das Wasser erst in den nächsten Spielzeiten bis zum Hals. Steht also bald auf den Spielplänen von immer mehr Theatern in NRW: “Vorhang auf… für das Finanzdrama?”
Immer wieder will uns der Finanzmarkt glauben machen, dass die scheinintelligente Manipulation mit Geld ein Perpetuum Mobile ist. Eine Finanzkonstruktion, die – einmal in Gang gesetzt – Geld vermehrt, ohne etwas dafür tun zu müssen. Und doch bleibt es so einfach: Geld ist nur ein Tauschobjekt, man kann es zur Seite legen, verborgen oder borgen. Geld vermehrt sich nur, wenn es weniger Wert wird oder auf Kosten von anderen - wenn Schulden auf die Zukunft gemacht werden.
Das Geld. Und alle Regierungen und Parlamente der Welt sind nur seelenlose Marionetten des Geldes. Das müssten auch die deutschen Abgeordneten im Bundestag oder den Landesparlamenten eigentlich ganz genau wissen. Aus der eigener Erfahrung müsste jeder Mensch wissen, dass wir in unserer Menschenwelt ohne das Geld nicht so richtig auskommen. Weil unsere vielfältigen Beziehungen von dem Geld ziemlich abhängig sind. Sie lassen sich oft nur mit dem Geld so richtig bewerten, klarstellen oder ausdrücken, einschließlich mancher Liebesbeziehungen.
Haben wir wirklich alle über unsere Verhältnisse gelebt? Ist unser Wohlstand daran schuld, dass es uns bald viel schlechter gehen muss? Straft uns die geheimnisvolle Gerechtigkeit Gottes für unseren vorschnellen Wohlstand?
Gruppe Die Linke: Erst heute morgen wurde auf der Readers Edition getitelt “Heizen mit HartzIV“. Der Autor nimmt darin Bezug auf einen Beitrag der Tagesthemen, der eine Familie zeigt, die seit Jahren von der Unterstützung durch den Staat leben muss. Nicht so ganz einsehen mag dieser das, was er da sieht. Oder ist es ein Spiel mit Klischees?
Die Schweiz ist ursprünglich ein Staat von Bauern und Söldnern
Die Alternativen sind Millionen von Kopfprämien zur Ausplünderung von Klein- und Normalverdienern als Melkkühe für zig Milliarden Euro zur Umverteilung nach oben, z.B. auf Kosten des Chauffeurs, der die drastische Beitragssenkung für seinen Direktor finanziert und der dafür mit einem Sozialhilfe-Ausgleich für sein Existenzminimum abgespeist werden soll (sh. “Rösler: Kopfpauschale oder ich”, tagesspiegel.de, 3.2.2010, und Geierschreck: “Weniger Netto vom Brutto! – Der große Reibach!”, freitag.de, 9.1.2010).
Gruppe Piratenpartei: Steuerhinterziehung, Daten-CD, Ahndung und Konsequenzen der Misere - das sind die Themen dieser Woche. Eine VZ-Nutzerin hat nun einen Artikel über einen Netzdienst ausgegraben, der vielen Lesern den Atem stocken lässt.
Ein Kommentar: Kanzlerin Merkel will sie partout haben: Die umstrittene CD mit den Daten von deutschen Steuersündern, die bei der Schweizer Großbank Credit Suisse ihr Geld vor dem deutschen Fiskus in Sicherheit bringen wollten. Ein äußerst umstrittenes Geschäft, denn der Anbieter, der das Schweizerische Bankengeheimnis gebrochen und die Daten illegal kopierte, hat dies nicht um der Gerechtigkeit willen getan. Vielmehr ist pure Gier das Motiv. Stolze 2.5 Mllionen Euro fordert er für die heiße Ware, das nennt man Hehlerei.
“Take the money and run”, singt Vienna Teng stellvertretend für Thom Yorke, denn wir sind hier in der “Idioteque”, wo Regierungen erwägen, zum Zwecke der Verbrechensbekämpfung unter Vernachlässigung der Gesetze mit Steuergeldern Diebesgut zu kaufen.
Der Chef des IMF, Dominique Strauss-Kahn, hat kürzlich vor der Gefahr einer zweiten Rezession gewarnt. Damit wollte er verhindern, dass die durch öffentliche Defizite initiierte Stützung der Weltwirtschaft vorzeitig aufgrund des derzeit aufkeimenden Konjunkturoptimismus durch voreilige Kürzung der öffentlichen Budgets ähnlich wie zuletzt im Falle Japans in den 1990er Jahren zu einem erneuten Konjunkturrückschlag führt. Nachdem einige Länder wie Australien bereits die Zentralbankzinsen wieder angehoben haben, China unerwartet stark bereits im letzten Jahr mit hohem Wirtschaftswachstum aus der Krise hervorgegangen ist und auch die USA und die großen europäischen Länder seit dem zweiten bis zum vierten Quartal des letzten Jahres wieder positive Wachstumsraten ausweisen, wächst der Druck die massive Staatsverschuldung der öffentlichen Haushalte zu begrenzen. Die Weltwirtschaft erlebt derzeit einen asymmetrischen Wirtschaftsaufschwung.
Ben Bernanke, der bisherige Chef der US-Notenbank Fed, ist nach heftigen Debatten im US-Kongress für eine zweite Amtszeit wieder gewählt worden. Nachdem die Mehrheit der Demokraten im US-Kongress bei der Nachwahl für den Senator von Massachusetts durch einen Sieg der Republikaner gekippt worden ist, drohte seine Wiederwahl am Widerstand der Republikaner zu scheitern. Sie werfen ihm mangelnde Unabhängigkeit gegenüber der US-Regierung vor und kritisieren die Geldpolitik der Notenbank als zu expansiv. Dadurch würde die US-Währung gefährdet und die Inflation aufgrund der zu lockeren Geldpolitik angeheizt.