Vermischtes + Internetkultur
11. März 2010 von Holger Finn
Wie geht es weiter mit HartzIV? Wie lange können die Schulden noch steigen? Wie schwul darf ein deutscher Außenminister sein? Wie oft schmökern sie bei der “Zeit” eigentlich in alten PPQ-Artikeln? Und wo bleibt bei all dem der kleine Mann?
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Politik + Internetkultur
11. Februar 2010 von Holger Finn
Unter Experten ist die staatsgefährdende Wirkung der Welteroberungspläne des US-Internetkonzernes Google unumstritten. Vor allem mit großartig gescheiterten Projekten wie Google Knol, Google Base und Google Nexus One habe das Unternehmen gezeigt, dass es keinerlei Respekt vor dem Wissensmonopol des Staates kenne. Google wisse zuviel, bestätigte zuletzt auch die in der Bundesregierung für das Internet zuständige Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner, der offenkundig nicht ganz wohl ist bei dem Gedanken, dass zahllose Terminabsprachen ebenso wie geheime Geburtstagswünsche oder sogar Liebesbriefe über den Email-Dienst aus Kalifornien abgewickelt werden könnten.
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Politik + Internetkultur
9. Februar 2010 von Holger Finn
Die Karnevalsprinzessin der deutschen Google-Phobiker legt konsequent nach: Bundeslandwirtschaftministerin Ilse Aigner hat ihre Pläne zu einem deutschlandweit geltenden Fotoverbot konkretisiert und dem Diebstahl von Steuersünderdaten im Auftrag der Bundesregierung zugleich eine scharfe Absage erteilt. Der einzigen amtlichen deutschen Nachrichtenagentur Deutschen Presse-Agentur verriet die ausgebildete Rundfunkmechanikerin, dass auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble aus ihrer Sicht verpflichtet sei, bei den auf der sagenumwobenen Steuersünder-CD vermerkten Bürgern um eine Freigabe der Nutzung ihrer Daten nachzufragen.
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Politik + Internetkultur
8. Februar 2010 von Holger Finn
Es war beileibe nicht alles schlecht in der DDR, findet Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner, die im Nebenfach den einst vom Rinderwahn erfundenen Posten der Bundesverbraucherschutzbeauftragten erledigt, sich aber trotz der Doppelbelastung bei einfachem Gehalt zuwenig öffentlich wahrgenommen fühlt. Ihr gehe beispielsweise die Praxis des US-Konzerns Google, Straßen und Häusern für seinen Internet-Dienst Street View zu fotografieren, viel zu weit, sagte die gelernte Fernsehtechnikerin. “Die flächendeckende Fotoaktion ist nichts anderes als eine millionenfache Verletzung der Privatsphäre”, teilte die Vizepräsidentin des Landesverbandes Oberbayern im Bund Deutscher Karneval dem Faktenmagazin “Focus” mit. Aus ihrer Sicht als Geheimdienstexpertin würde “kein Geheimdienst dieser Welt so ungeniert auf Bilderjagd gehen” wie der Internetkonzern, der wegen seines beliebten Street View-Angebotes zuvor schon viereinhalb Tage von keinem deutschen Politiker kritisiert worden war.
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Vermischtes + Internetkultur
von nicole oppelt
“Kein Geheimdienst dieser Welt würde so ungeniert auf Bilderjagd gehen”, schimpft Verbraucherschutz-Ministerin Ilse Aigner derzeit über den Internetriesen Google. Die CSU-Politikerin hat sich vorgenommen, die “millionenfache Verletzung der Privatsphäre” durch Google Streetview zu stoppen. Wenn es nach ihr geht, gibt es Bilder künftig nur noch mit Genehmigung. Während sie jedoch eine mögliche Gesetzesänderung prüft, hat der Konzern bereits den nächsten Coup gelandet. Doch dieses Mal dürften die meisten ziemlich gerne, zumindest aber erstaunt hinschauen.
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Politik + Kultur + Internetkultur
von Andy Yee
In einem Nachwort zu der 2006 Ausgabe von “The End of History and the Last Man”, beschreibt Francis Fukuyama dieses mögliche Szenario der Weltpolitik: den Sieg einer autoritären Art von Kapitalismus über die liberal-demokratischen kapitalistischen Staaten. Das ist zwar nicht seine bevorzugte Lösung, doch bewegt sie sich in diese Richtung.
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Vermischtes + Internetkultur
27. Januar 2010 von nicole oppelt
Erst kürzlich kam es zum offenen Konflikt zwischen Google und der Volksrepublik China. Nun ist zu lesen, die Überwachung soll bis auf Kurznachrichten der Mobiltelefone ausgeweitet werden. Ein Netzministerium? Das braucht kein Mensch, so Dr. Michael Maier, der heute Deutschlandradio Kultur in einem Interview Rede und Antwort stand. “Jede Art von Regulierung führt zu mehr Bürokratie”, mahnt er gleich zu Anfang an und stellt fest: “Die Entwicklung des Internets in den letzten Jahren zeigt, dass die Leute mündig geworden sind. Dass sie sehr wohl eine Stimme haben.”
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Politik + Internetkultur
22. Januar 2010 von Rolf Ehlers
Googeln Sie mal nach der neuen Pandemie! Sie werden fragen, was für eine Pandemie? Die WHO hat sich doch zu keiner neuen Pandemie geäußert! Hat sie auch nicht, jedenfalls noch nicht. Aber unter
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Vermischtes + Internetkultur
19. Januar 2010 von Holger Finn
Als Redakteurin der Zeit und Buchautorin entwirft Susanne Gaschke fortgesetzt “Strategien gegen die digitale Verdummung” (Buchtitel), die so raffiniert sind, dass der digital verdummte Normalsurfer sich fragt, warum er darauf eigentlich noch nicht selbst gekommen ist. Einen neuen journalistischen Meilenstein hat Gaschke gerade unter dem Titel “Im Google-Wahn” vorgelegt - ein Text, der befürchten lässt, dass die Expertin sich tatsächlich in einem solchen befindet.
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Politik + Internetkultur
14. Januar 2010 von Holger Finn
So ein Jubel überall. Seit Google bekanntgegeben hat, dass es seine Suchergebnisse in China nicht mehr nach staatlichen Vorgaben zensieren werde, lieben die deutschen Medien die Datenkrake aus Mountain View, als habe es die Google Earth-Autos auf deutschen Straßen, die Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger eben noch mit einem verschärften Datenschutzgesetz bekämpfen wollte, nie gegeben. Oder als seien sie bloß Microsoft-Flieger, die Aufnahmen für Microsofts Virtual Earth-Landkarte machten. “Blumen für Google” verteilt die FAZ, das Manager-Magazin sieht gar eine Kehrtwende wegen Zensur mit folgendem “Showdown zwischen zwei Weltmächten”. Applaus für den “mutigen Schritt” kommt von der Illustrierten “Stern”, eine “Doppelmoral im Land des Drachen” kritisiert die “Börsen-Zeitung”.
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Politik + Internetkultur
von Bob Chen
“Tu nichts böses” (do no evil), sagt Google. Die Ironie ist jedoch, dass Google der chinesischen Regierung geholfen hat, sensible Informationen von chinesischen Internet-Nutzern fernzuhalten, was notwendig ist, wenn man in China operieren möchte. Doch diesmal scheint es wirklich provoziert worden zu sein und hat deshalb seine schwelende Fehde mit den Behörden veröffentlicht. Google wird China wahrscheinlich verlassen.
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Vermischtes + Internetkultur
13. Januar 2010 von Holger Finn
Glück und Glas, so leicht bricht das, dass inzwischen kaum noch jemand Interesse daran hat. Auf die bei Google vielgestellte Frage “Wie kriege ich…” schlägt der Internetriese denn auch durchweg prosaische Worte als vielversprechendste Satzenden vor: “Wie kriege ich eine Freundin?” und “Wie kriege ich ihn” liegen neben “Wie kriege ich einen Sixpack” ganz vorn. Nicht berücksichtigt hingegen werden “Wie kriege ich viel Geld” und “Wie kriege ich den Job eines Chefs”.
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Vermischtes + Internetkultur
9. Dezember 2009 von nicole oppelt
Gruppe Die Linke: Während die einen sich speziell auf Coca Cola konzentrieren, beschäftigt sich ein anderer Teil der Diskutanten innerhalb der Gruppe generell mit dem Phänomen “Werbung auf StudivZ”. Einige Diskutanten können darüber ganz locker hinwegsehen. Für manch Nutzer stellt die zunehmende Präsenz schillernder Anzeigen jedoch eine echte Störung dar.
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Klimawandel
16. November 2009 von Michael Krüger

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Politik
19. September 2009 von Holger Finn
Rätsel, Rätsel, Rätsel überall im Land. Woher nimmt der Walter Steinmeier nur seinen Optimismus, fragen sich die einfachen Menschen draußen auf den Marktplätzen, auf denen die Schneeeule der deutschen Sozialdemokratie äußerlich unbeeindruckt von verheerenden Umfrageresultaten mit Krächzstimme darum kämpft, die Deutschen künftig aus dem Kanzleramt umfassend kontrollieren, bevormunden und in neue Kriege führen zu dürfen.
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